DE2801735C2 - Wagenheber - Google Patents

Wagenheber

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DE2801735C2
DE2801735C2 DE2801735A DE2801735A DE2801735C2 DE 2801735 C2 DE2801735 C2 DE 2801735C2 DE 2801735 A DE2801735 A DE 2801735A DE 2801735 A DE2801735 A DE 2801735A DE 2801735 C2 DE2801735 C2 DE 2801735C2
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ThyssenKrupp Bilstein GmbH
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Fa. August Bilstein, 5828 Ennepetal
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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F3/00Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads
    • B66F3/08Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads screw operated
    • B66F3/12Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads screw operated comprising toggle levers

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Wagenheber mit einem Standbein und einem daran um eine festliegende horizontale Achse schwenkbeweglichen Tragarm, der von einer durch eine Handkurbel zu betätigenden Gewindespindel verstellbar ist die über eine Spindelmutter einerseits und ein Spindelwiderlager andererseits am oberen Ende des Standbeins sowie am Tragarm gelenkig gelagert ist der an seinem freien Ende eine Tragplatte mit einer Vertiefung hat, die an einer Ausformung eines Fahrzeugbodens verschiebesicher und unterhalb eines Lastabgabepunktes des Fahrzeugbodens anzusetzen ist wobei die Tragplatte über eine schwenkachsenparallele Drehachse auf dem Tragarm beweglich abgestützt ist
Die Tragplatte eines derartigen bekannten Wagenhebers (DE-GM 74 14 229), besitzt iin zwei gegenüberliegenden Kanten senkrecht angeordnete Seitenwangen, mit denen sie sich auf einer im Abstand angeordneten Drehachse abstützt Dieser Abstand ist erforderlich, damit die am Fahrzeugboden vorhandene Schwellernaht in einer in der Platte und in den Seitenwangen jeweils vorhandene Vertiefung aufgenommen werden kann, so daß sich die Tragplatte jeweils auf beiden Seiten der Schwellernaht am Fahrzeugboden abstützt. Eine derartige Tragplatte bzw. ein derartiger Lastkopf ist an einem Wagenheber der eingangs genannten Art, der üblicherweise aus Kostengründen so einfach gestaltet sein muß, zu aufwendig. Außerdem beeinflußt sie die Standsicherheit des Wagenhebers unter Umständen negativ.
Aus derselben Druckschrift ist ein Wagenheber bekannt, dessen Lastkopf in derselben Weise klappbeweglich am freien Ende des Tragarms zugeordnet ist, der jedoch einen Einsteckzapfen zum Eingriff in eine an einem Fahrzeugboden befindliche Tülle besitzt. Ein derartiger Lastkopf ist zwar bezüglich der Standsicherheit des Wagenhebers günstiger, jedoch erheblich aufwendiger in der Herstellung und vor allen Dingen nicht biegemomentenfrei. Er muß daher entsprechend stärker ausgebildet werden. Darüber hinaus ist die Tülle am Fahrzeugboden ein weiteres aufwendiges Bauelement.
Dem Bekannten gegenüber liegt der Anmeldung die Aufgabe zugrunde, eine bewegliche Tragplatte eines Wagenhebers der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß der Abstand zwischen dem Fahrzeugboden und dem Lastaufnahmepunkt des Tragarms möglichst gering und die Tragplatte biegemomentenfrei ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Drehachse unmittelbar an der Unterseite der Tragplatte anliegt und bei waagerechter Anlage der Tragplatte am Fahrzeugboden neben der Vertiefung angeordnet ist.
Es ist bereits ein ähnlicher Wagenheber bekannt (DE-OS 24 30 033), der einen auf der Drehachse eines Tragarms angeordneten Lastkopf hat, der beim Verschwenken des Tragarms durch die Gewindespindel
in eine letzterer entsprechende Lage relativ zum Fahrzeugboden gesteuert wird. Diese Zwangssteuerung des Lastkopfes dient dazu, die Relativbewegungen bzw. den Schwenkwinkel zwischen diesem Lastkopf und dem Fahrzeugboden so klein wie möglich zu halten. Bei diesem Wagenheber ist die Drehachse nicht unterhalb einer Ausnehmung für eine Schwellernaht des Fahrzeugbodens angeordnet, sondern vom Standbein aus in Richtung unter das Fahrzeug versetzt Hierdurch soll erreicht werden, daß der Lastkopf kein schädliches Lastmoment auf die ihn steuernde Gewindespindel ausüben kann. Wegen dieser Steuerung durch die Gewindespindel muß die Drehachse jedoch unter dem Niveau der Ausnehmung für die Schwellernaht des Fahrzeugbodens angeordnet und der tastkopf als aufwendiges Kunststoffteil ausgebildet werden.
Für die Erfindung ist daher von Bedeutung, daß die Drehachse bei waagerechter Anlage der Tragplatte am Fahrzeugboden neben der Vertiefung angeordnet ist Dieses Merkmal der seitlichen Anordnung der Drehachse ist bei ähnlichen Wagenhebern bekannt (DE-OS 24 27 443), wobei das die Last vom Fahrzeug abtragende Teil jedoch ein Einsteckzapfen ist, der die diesbezüglich oben erwähnten Nachteile des großen baulichen Aufwands am Wagenheber und auch am Fahrzeug aufweist sowie nicht biegemomentenfrei ist In gleicher Weise von Bedeutung, wie das vorstehend genannte Merkmal ist auch, daß die Drehachse unmittelbar an der Unterseite der Tragplatte anliegt Dadurch wird die Auflagesicherheit des Fahrzeugs auf der beweglichen Tragplatte bzw. auf dem Tragann im gewünschten Sinne so weit wie möglich gesteigert
Da bei Kraftfahrzeugen Schwellernähte weit verbreitet sind, ist es bei einem Wagenheber mit starr am Tragarm befestigter Tragplatte bekannt (DE-OS 24 27 443), die Tragplatte mit einer einer Schwellernaht eines Fahrzeugbodens entsprechenden Vertiefung auszubilden. Dementsprechend wird gemäß der Erfindung die Vertiefung vorteilhafterweise V- oder U-förmig für eine Schwellernaht des Fahrzeugbodens ausgebildet · Die Drehachse liegt vom Standbein aus hinter der Vertiefung der Tragplatte an dieser an, damit der Wagenheber auch bei solchen Karosserieformen verwendet werden kann, bei denen vor der Ausformung des Fahrzeugbodens keine Lastabgabefläche an der Karosserie vorhanden ist
Vorteilhafterweise liegt die Drehachse an der Vertiefung der Tragplatte unmittelbar an, so daß die Belastung der Tragplatte durch das Kraftfahrzeug möglichst gleichmäßig verteilt wird. In diesem Sinne ist die am Fahrzeugboden anliegende Abstützfläche der Tragplatte größer als die Abwälzfläche der Drehachse und in Weiterbildung der Erfindung in diesem Sinne hat die Tragplatte auch auf der drehachsenabgewendeten Seite der Vertiefung eine am Fahrzeugboden anliegende Abstützfläche, die größer ist als die Abwälzfläche der Drehachse.
In Ausgestaltung der Erfindung ist die Drehachse von zwei aus der Abstützfläche der Tragplatte ausgeklinkten Lappen umgriffen. Das gewährleistet bei einer großflächigen Tragplatte dne einfache Ausbildung. Jeder der aus der Tragplatte ausgeklinkten Lappen ist an der Innen- oder Außenfläche einer Seitenwange des U-förmigen Tragarms angeordnet, wodurch ein seitlich verschiebefreier Sitz der Tragplatte auf der Drehachse <■ erreicht wird. Die Tragplatte hat einen deren vom Standbein weggerichtete Klappbeweglichkeit begrenzenden, mit dem Tragarm zusammenwirkenden An
schlag, wodurch die Bedienungssicherheit gefördert wird, da die Tragplatte nicht in eine nach unten gerichtete hängende Lage geraten kann, aus der sie die Bedienungsperson erst wieder nach oben klappen muß. Die die Tragplatte abstützende Drehachse ist ein an seinen Enden mit den Seitenwangen des U-förmigen Tragarms drehfest verbundener Zylinderstift Die Drehachse kann jedoch auch andere Ausbildungsformen haben und z.B. durch Auflagefläche!! der Seitenwangen des Tragarms gebüdet sein, der mit der Tragplatte dadurch klappbeweglich verbunden ist daß diese die Seitenwangen jeweils außen umklammert und in den Seitenwangen vorhandene Öffnungen eingreift was durch entsprechende Verformungen von die Seitenwangen umkammernden Seitenlappen der TragpJatte leicht erreicht werden kann.
Um den erforderlichen Bewegungsspielraum der Tragplatte nicht einzuschränken, ist in den Seitenwangen des Tragarms jeweils eine der Vertiefung der Tragplatte entsprechende Ausnehmung vorhanden.
In der Zeichnung wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines Wagenhebers gemäß der Erfindung in seiner Anstellage am Kraftfahrzeug,
Fig.2 eine Seitenansicht des Wagenhebers der F i g. 1, jedoch bei hochgehobenem Kraftfahrzeug, F i g. 3 eine Frontansicht des Tragarms und Fig.4 eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles eines Lastkopfes.
Der Wagenheber hat ein Standbein 10, an dessen unterem Ende ein Wälzfuß Il starr befestigt ist Mit der Anstellplatte 12 wird der Wagenheber beim Ansetzen am Kraftfahrzeug auf den Boden 13 gestellt. Desweiteren hat der Wälzfuß 11 eine im Winkel zur Anstellplatte 12 angeordnete Standplatte 14. Der Wälzfuß 11 ist an den freien Enden seiner Platte und an der Wälzkante 15 mit dem Boden 13 zugewendeten Ausprägungen 16 zur Erhöhung der Rutschsicherheit versehen.
Am oberen Ende des U-förmigen Standbeins 10 ist eine Gewindespindel 17 mit Hilfe einer Spindelmutter 18 schwenkbeweglich gelagert die mit Zapfen 19 in Schlitze 20 der Seitenwangen 35 des U-förmigen Standbeins 10 eingreift. Am oberen Ende der Gewindespindel 17 ist ein Gelenkstück 21 befestigt an dem eine Handkurbel 22 unlösbar angreift, mit der die Gewindespindel 17 gegebenenfalls unter Veränderung der Klapplage der Handkurbel 22 in der Spindelmutter 18 vor oder zurückgeschraubt werden kann.
Am anderen Ende der Gewindespindel 17 ist der Tragarm 23 über ein nicht näher dargestelltes Spindelwiderlager angelenkt, z. B. ein Wälzlager, dessen eine Lagerscheibe von der Gewindespindel 17 beaufschlagt wird, und dessen andere Lagerscheibe Zapfen 24 aufweist die in die Seitenwangen 35 des U-förmigen Tragarms 23 eingreifen.
Der Tragarm 23 ist standbeinseitig über die Gelenkachse 25 am Standbein 10 angelenkt und führt entsprechend dem Antrieb über die Gewindespindel 17 Schwenkbewegungen relativ zum Standbein 10 aus.
Am freien standbeinabgewandten Ende des Tragarms 23 ist eine begrenzt klappbewegliche Tragplatte 26 angeordnet, mit der der Wagenheber am Fahrzeugboden 27 angesetzt wird. Die Tragplatte 26 hat eine V-rtiefung 28 zur Aufnahme der Schwellernaht 29 des Fahrzeugbodens 27. Auf beiden Seiten der Vertiefung 28 der Tragplatte 26 sind Abstützflächen 30, 31 vorhanden, die sich derart an den Fahrzeugboden 27 anlegen, daß die Schwellernaht 29 von der Tragplatte 26
frei bleibt. Zur Verringerung der Flächenpressung am Fahrzeugboden 27 sind die Abstützflächen 30, 31 so groß wie möglich bemessen, wobei es zur gleichmäßigen Belastung der Tragplatte 26 wünschenswert ist, die rechts und links der Drehachse 34 gelegenen Abstützflächen 30,31 der Tragachse 34 gleich groß zu machen.
Die Unterstützung der Tragplatte 26 erfolgt durch die mit dem Tragarm 23 fest verbundene und mit der Vertiefung 28 etwa in einer waagerechten Ebene angeordnete Drehachse 34, die der Schwenkachse 25 parallel ist. Die gelenkige Verbindung zwischen der Tragplatte 26 und dem Tragarm 23 erfolgt durch die Drehachse 34 umklammernde Lappen 33, die den Innenflächen der Seitenwangen 35 des U-förmigen Tragarms 23 benachbart angeordnet sind und damit zugleich Seitenverschiebungen der Tragplatte 26 relativ zum Tragarm 23 verhindern. Gemäß F i g. 2 sind die Seitenwangen 35 des Tragarms 23 mit der Vertiefung 28 der Tragplatte 26 entsprechenden Ausnehmungen 35' versehen, so daß die Tragplatte 26 breiter als der Tragarm 23 sein und zugleich die in F i g. 1 dargestellte Lage einnehmen kann.
Zum Anheben des Kraftfahrzeugs wird die Kurbel 22 und damit die Gewindespindel 17 gedreht, so daß der Tragarm 23 aus der in F i g. 1 dargestellten Lage in die in F i g. 2 dargestellte Lage kommt. Dabei richtet sich das Standbein 10 auf, wobei es sich von der Anstellplatte 12 über die Wälzkante 15 auf die Standplatte 14 stellt. Währenddessen wälzt sich die direkt an der Unterseite 36 der Tragplatte 26 anliegende Drehachse 34 an der Tragplatte 26 ab, die ihrerseits am Fahrzeugboden 27 ohne Relativbewegungen zu diesem anliegt Eine Beschädigung eines Unterbodenschutzes des Fahrzeugbodens 27 oder dessen Verformung durch einen sich daran abwälzenden Lastkopf, dessen jeweils abstützende Rächen zwangsläufig kleiner sein müssen, als die einer beweglichen Tragplatte, werden vermieden.
F i g. 2 zeigt, daß die Tragplatte 26 auch an solchen Fahrzeugboden 27' verwendet werden können, die rechts der Schwellernaht 29 keine Auflagefläche für die Tragplatte 26 haben, bei der der Fahrzeugboden 27' also nur einen einzigen Lastabgabepunkt 37 direkt über der Drehachse 34 hat. In diesem Fall ist es erforderlich, daß die Drehachse 34 vom Standbein 10 aus hinter der Vertiefung 28 der Tragplatte 26 angeordnet ist, während die davor befindliche Abstützfläche 31 der Tragplatte 26 entfallen könnte. Andererseits ist es denkbar, die Drehachse 34 unterhalb der Tragfläche 31 anzuordnen, wenn sichergestellt ist, daß die anzuhebenden Kraftfahrzeuge vom Standbein 10 aus vor der Schwellernaht 29 stets eine Auflagefläche besitzen. Eine entsprechend« Karosserieform zeigt F i g. 4, bei welcher der Bereich 33 des Fahrzeugbodens 27" gegenüber dem Bereich 37' de: Fahrzeugbodens 27" hochgestuft angeordnet ist, so daC
' zur Abstützung die Abstützfläche 31' der Tragplatte 26 genügt, deren Vertiefung 28' lediglich der Sicherung der Tragplatte 26' bzw. des Wagenhebers gegen Verschieben am Fahrzeugboden 27" dient. Bei dieser Anordnung mit vom Standbein 10 aus vor der Vertiefung 28'
ι liegender Drehachse 34 kann der Tragarm 23' entsprechend kurzer gehalten werden, als bei dem Wagenheber der F i g. 1.
Sowohl die Tragplatte 26 als auch die Tragplatte 26' sind unabhängig von der Ausbildung des Fahrzeugbodens 27i 27'» 27" von auf sie einwirkenden Biegemomenten frei und gewährleisten, daß sich die Lastabtragung vom Fahrzeugboden 27, 27', 27" auf die Drehachse 34 auf kürzestem Wege und ohne Abwälzbewegungen direkt an der Unterseite des Fahrzeugbodens 27, 27', 27" vollzieht Der Abstand der Drehachse 34 vom Fahrzeugboden 27, 27', 27" wird lediglich durch die Plattenstärke bestimmt Diese ist wesentlich geringer als die Plattenstärke der bekannten beweglichen Tragplatten, da die Art der Belastung günstiger und die an der Plattenunterseite zur Verfugung stehende Abwälzfläche vergleichsweise größer ist als in den sich auf der Drehachse senkrecht stehend abstützenden Seitenwangen der bekannten Tragplatten.
Die Klappbewegungen der Tragplatten 26, 26' bei
' nicht am Fahrzeugboden 27, 27', 27" angesetztem Wagenheber werden in beiden Klapprichtungen begrenzt Im Uhrzeigersinn kommt die Vertiefung 28 zur Anlage am Tragarm 23 und im Gegenuhrzeigersinn stützt sich die Tragplatte 26 mit den Anschlägen 38 an
'■ den Stirnkanten der Seitenwangen 35 des Tragarms 23 ab, während bei der Tragplatte 26' die Vertiefung 28' an entsprechenden Stirnkanten des Tragarms 23' zur Anlage kommt In beiden Fällen wird daher ein Herunterhängen der Tragplatte 26, 26' sowie ein dementsprechend falsches Ansetzen des Wagenhebers am Fahrzeugboden 27, 27', 27" vermieden. Die Bedienungsperson wird die Tragplatte 26 im Uhrzeigersinn und die Tragplatte 26' im Gegenuhrzeigersinn klappen, falls die Tragplatte vor dem Ansetzen des
Wagenhebers am Fahrzeugboden hochsteht Die Auflageflächen 30,31,31' der Tragplatten 26, 26' legen sich beim Andrücken des Tragarms 23, 23' selbsttätig und verschiebesicher gegen den Fahrzeugboden 27,27', 27".
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Wagenheber mit einem Standbein und einem daran um eine festliegende horizontale Achse schwenkbeweglichen Tragarm, der von einer durch eine Handkurbel zu betätigenden Gewindespindel verstellbar ist, die über eine Spindelmutter einerseits und ein Spindelwiderlager andererseits am oberen Ende des Standbeins sowie am Tragarm gelenkig gelagert ist, der an seinem freien Ende eine Tragplatte mit einer Vertiefung hat die an einer Ausformung eines Fahrzeugbodens verschiebesicher und unterhalb eines Lastabgabepunktes des Fahrzeugbodens anzusetzen ist, wobei die Tragplatte über eine schwenkachsenparallele Drehachse auf dem Tragarm beweglich abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (34) unmittelbar an der Unterseite (36) der Tragplatte (26, 26') anliegt und bei waagerechter Anlage der Tragplatte (26,26') am Fahrzeugboden (27,27', 27") neben der Vertiefung (28,28') angeordnet ist
2. Wagenheber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (28, 28') für eine Schweilernaht (29) des Fahrzeugbodens (27,27', 27") V- oder U-förmig ausgebildet ist
3. Wagenheber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (34) vom Standbein (10) aus hinter der Vertiefung (28) der Tragplatte (26) an dieser anliegt.
4. Wagenheber nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (34) an der Vertiefung (28) der Tragplatte (26, 26') unmittelbar anliegt
5. Wagenheber nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die am Fahrzeugboden (27,27', 27") anliegende Abstützfläche (30,31') der Tragplatte (26, 26') größer ist als die Abwälzfläche der Drehachse (34).
6. Wagenheber nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (26) auch auf der drehachsenabgewendeten Seite der Vertiefung (28) eine am Kraftfahrzeugboden (27) anliegende Abstützfläche (31) hat, die größer ist als die Abwälzfläche der Drehachse (34).
7. Wagenheber nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet daß die Drehachse (34) von zwei aus der Abstützfläche (30) der Tragplatte (26, 26') ausgeklinkten Lappen (33) umgriffen ist
8. Wagenheber nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet daß jeder der aus der Tragplatte (26) ausgeklinkten Lappen (33) an der Innen- oder Außenfläche einer Seitenwange (35) eines U-förmigen Tragarms (23,23') angeordnet ist
9. Wagenheber nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet daß die Tragplatte (26, 26') einen deren vom Standbein (10) weggerichtete Klappbeweglichkeit begrenzenden, mit dem Tragarm (26, 26') zusammenwirkenden Anschlag (38) hat.
10. Wagenheber nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die die Tragplatte (26, 26') abstürzende Drehachse (34) ein an seinen Enden mit den Seitenwangen (35) des U-förmigen Tragarms (23,23') drehfest verbundener Zylinderstift ist
11. Wagenheber nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in den Seitenwangen (35) des Tragarms (23, 23') jeweils eine der Vertiefung (28) der Tragplatte (26,26') entsprechende Ausnehmung (35') vorhanden ist.
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