DE27985C - Walzenstuhl mit einem Kranze verikaler, zwischen konzentrischen Mahlflächen bewegter Walzen - Google Patents
Walzenstuhl mit einem Kranze verikaler, zwischen konzentrischen Mahlflächen bewegter WalzenInfo
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- DE27985C DE27985C DENDAT27985D DE27985DA DE27985C DE 27985 C DE27985 C DE 27985C DE NDAT27985 D DENDAT27985 D DE NDAT27985D DE 27985D A DE27985D A DE 27985DA DE 27985 C DE27985 C DE 27985C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C15/00—Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
- B02C15/12—Mills with at least two discs or rings and interposed balls or rollers mounted like ball or roller bearings
- B02C15/123—Mills with at least two discs or rings and interposed balls or rollers mounted like ball or roller bearings with rings and interposed rollers
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- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen ein System von Walzenmühlen mit vertical stehenden
Walzen.
Fig. ι, 2 und 3 zeigen eine Walzenmühle mit sechs konischen Walzen, die oben ihren
starken Durchmesser haben und daher den regulirbaren Druck von oben durch die Spiralfeder
/ erhalten, der durch die Stahlspitze der Schraube ί auf die Walze übertragen wird.
Dadurch, dafs die konischen Walzen keilartig mit dem zum Auflösen des Mahlgutes
nöthigen Druck zwischen den äufseren Kranz K und den inneren Läufer L eingeprefst werden,
entstehen bei jeder Walze vier das Mahlgut auflösende Flächen. Ferner wird dadurch, dafs
der Druck auf die Walzen durch eine Spitze ausgeübt wird, und dadurch, dafs der Kranz K
und der Läufer L ebenfalls auf Spitzen a b laufen, auf welche sich die ganze Last concentrirt,
ein möglichst geringer Kraftverbrauch erforderlich. Die Walzen W, sowie die Mahlflächen
mm1 des Kranzes K und des Läufers L
werden von hartem Material, wie Hartgufs, Stahl, Porcellan, Hartglas oder Stein, angefertigt. Die
Zahl der Walzen bei einer Maschine kann eine beliebige sein. Das Rad R setzt durch den
Zahnkranz ζ den äufseren Kranz in rotirende Bewegung, während die Räder R1 Rn den inneren
Läufer L in entgegengesetzter Richtung in Rotation, versetzen. Selbstverständlich werden
die zwischen diese, beiden nach rechts und links rotirenden Flächen geprefsten Walzen W,
welche durch die Lager und Supporte IP oben und unten an ihrem Standort fixirt werden, mit
in drehende Bewegung gesetzt und das zwischen die zwei Berührungsflächen jeder Walze geleitete
Mahlgut aufgelöst. Damit aber durch ein etwa zwischen die Flächen kommendes Hindernifs die Walzen nicht stehen bleiben
können, werden sie noch durch eine Kette und die auf der Walzenachse sitzenden Kettenräder e
angetrieben. Die Kette wird entweder an den äufseren rotirenden Kranz oder an den Läufer
L angebracht. Die Mahlkranzfläche K ist aus einzelnen, nach aufsen nachgebenden Theilen
zusammengesetzt. Diese Theile lehnen sich an Stahlfedern, an Tellerfedern t oder an Kautschukblöcke
ic an, so dafs ein elastischer Seitendruck auf die Walzen entsteht, durch welchen
sich erstens die Mahlflächen genau an die Walzenflächen anschmiegen und zweitens das
Passiren gröfserer und härterer Gegenstände ermöglicht wird. Die Fugen dieser Theile haben
eine gegen die Walzenachse schräg laufende Richtung. Den gleichmäfsig zwischen die beiden
Mahlflächen jeder Walze vertheilten Einlauf des Mahlgutes besorgt die Vorrichtung Fig. 3.
Sie besteht aus Coulissen C und Schiebern c. Das Mahlgut fällt oben in dem erforderlichen
Quantum ein und vertheilt sich in den Coulissen. Bei richtiger Stellung der Schieber c
geschieht dies ganz gleichmäfsig, so dafs das Mahlgut, gleichschichtig vertheilt, zwischen die
Mahlflächen gelangt. Zu jeder Walze sind zwei solcher Coulisseneinläufe nöthig.
Alle diese beschriebenen Vorrichtungen sind auch bei der in Fig. 4 und 5 aufgezeichneten
Mahlmaschine dieselben, nur haben die Walzen W hier ihren grofsen Durchmesser unten;
den Druck erhalten sie zum Theil durch Tellerfedern//ebenfalls
von unten, aber auch von oben durch das Eigengewicht des Läufers L
Claims (4)
1. Die verticale, kreisförmige Aufstellung einer beliebigen Anzahl konischer Walzen aus
hartem Material, welche durch regulirbaren Druck keilartig zwischen zwei vertical nach
rechts und links rotirende Mahlflächen, ebenfalls aus hartem Material, eingeprefst
werden, wodurch bei jeder Walze vier das Mahlgut auflösende Flächen gebildet und
wodurch die auf ihrem Standpunkt fixirten Walzen mit in Rotation versetzt werden.
2. Die Vorrichtung des elastischen Seitendruckes am Mahlkranz K durch Stahlfedern,
Tellerfedern oder Kautschuk.
3. Die gleichvertheilte verticale Zuführung des Mahlgutes durch den Coulissenapparat C.
4. Die Aufstellung der konischen, verticalen Walzen, einmal mit dem starken Durchmesser
nach oben, einmal nach unten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE27985C true DE27985C (de) |
Family
ID=304257
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT27985D Active DE27985C (de) | Walzenstuhl mit einem Kranze verikaler, zwischen konzentrischen Mahlflächen bewegter Walzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE27985C (de) |
-
0
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