DE277637C - Rückstosslader mit gleitendem Lauf und verriegeltem Verschluss - Google Patents

Rückstosslader mit gleitendem Lauf und verriegeltem Verschluss

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DE277637C
DE277637C DE1912277637D DE277637DA DE277637C DE 277637 C DE277637 C DE 277637C DE 1912277637 D DE1912277637 D DE 1912277637D DE 277637D A DE277637D A DE 277637DA DE 277637 C DE277637 C DE 277637C
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DE
Germany
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breech
recoil
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sliding barrel
barrel
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Expired
Application number
DE1912277637D
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English (en)
Inventor
Rudolf Frommer
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B26/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing only organic binders, e.g. polymer or resin concrete
    • C04B26/02Macromolecular compounds
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/52Arrangements for changing from automatic or magazine-loading to hand-loading

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 277637 KLASSE 72 h. GRUPPE
RUDOLF FROMMER in BUDAPEST.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Dezember 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine Feuerwaffe mit gleitendem Lauf und verriegeltem Verschluß, bei der der Verschluß in seiner rückwärtigen Stellung durch ein Festhalteorgan gehalten wird, während der Lauf in seine Ursprungslage zurückgeht, wodurch die Verbindung zwischen Verschluß und Lauf gelöst wird. Zweck der Erfindung ist, diese Feuerwaffen in einfacher Weise zu Handladern umzuschalten.
ίο Es sind bereits mehrere derlei Umschalteinrichtungen für Selbstlader mit gleitendem Lauf bekannt, welche das Umwandeln der selbsttätigen Waffe in einen Handlader durch einfache Umschaltung ermöglichen. Alle diese Einrichtungen besitzen jedoch — da bei denselben der Lauf beim Umschalten festgestellt wurde — den Nachteil, daß die Treffpunktlage der Waffe beim Umschalten, und zwar durch das Feststellen des sonst beweglichen Laufes sich geändert hat, so daß jeder Zustand der Waffe eine besondere Aufsatzeinteilung bedingte, was den Gebrauch der Waffe erschwert und mit sonstigen erheblichen Nachteilen verbunden ist.
Durch die Erfindung wird dieser Nachteil auf einfache Weise vermieden, indem bei der vorliegenden Anordnung, sowohl bei der selbsttätigen Arbeit der Waffe als auch bei der Bedienung von Hand, der Lauf bei jedem Schuß zurückläuft, also unter den gleichen Bedingungen arbeitet, so daß die Treffpunktlage in beiden Fällen — bei derselben Aufsatzeinteilung — die gleiche ist.
Dies ist bei der Erfindung dadurch erreicht, daß das Festhalteorgan, welches den Verschluß in der rückwärtigen Stellung festhält, auf irgendeine Art, z. B. dadurch, daß es aus der Bahn 40
des Verschlusses entfernt wird, unwirksam gemacht wird. Hierdurch wird der mit dem Verschluß zurückgeschleuderte Lauf nach Aufhören des Rückstoßes mit dem Verschluß zusammen wieder vorgehen/ohne daß die Verbindung zwischen Lauf und Verschluß gelöst wird. Nach ■ Abfeuern der Waffe wird daher die leere Hülse nicht ausgeworfen und es wird keine neue Patrone in den Laderaum eingeführt. Zwecks Abgabe eines neuen Schusses muß zuerst der Verschluß von Hand geöffnet werden, worauf der Auswerfer die ausgeschossene Patronenhülse hinausschleudert und der Zubringer eine neue Patrone in die Bahn des Verschlusses anhebt, welche durch das Schließen des Verschlusses in den Laderaum geschoben wird, mit einem Worte: die Waffe arbeitet vollständig so wie ein Handlader, mit dem alleinigen Unterschied, daß Lauf und Verschluß bei jedem Schusse gemeinsam zurücklaufen und sich dann vorwärts bewegen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Nach dem Abfeuern wird der Lauf 1, mit dem Verschluß 2 verbunden, in bekannter Weise zurückgeschoben, worauf die Federklinke 3 in die Ausnehmung des Verschlusses 4 einschnappt und diesen in seiner rückwärtigen Stellung festhält, bis die Anschlagfläche 5 des nach Aufhören des Rückstoßes vorschnellenden Laufes die Federklinke 3 ausschaltet, worauf der Verschluß in bekannter Weise vorschnellt.
Im Sinne der Erfindung ist nun die Federklinke 3 derart angeordnet, daß sie unwirksam gemacht werden kann, derart, daß sie den zurückgeschobenen Verschluß nicht festzuhalten vermag. Bei dem auf der Zeichnung darge-
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stellten Beispiele ist dies dadurch ermöglicht, daß an dem Mantel der Waffe ein kleiner Schieber 6 angeordnet ist, dessen Nase 7 durch den Schlitz 8 des Mantels ragt und in die Federldinke 3 eingreift. Der Schieber 6 besitzt eine elastische Zunge 9, an deren Ende ein mit einem Festhaltestift 10 versehener Knopf 11 angeordnet ist. Für den Stift 10 sind im Mantel zwei Rasten 12 angebracht, in welche der Stift 10 in den zwei Stellungen des Schiebers einschnappt. Wenn der Knopf 11 so weit niedergedrückt wird, bis der Stift 10 in die untere Rast 12 einschnappt (Fig. 2), dann wird die Federklinke 3 aus der Bahn des Verschlusses bewegt, so daß die Waffe von Hand bedient werden muß. Wenn dagegen der Knopf 11 in die obere Rast gedrückt ist, dann gelangt die Federklinke 3 in die Bahn des Verschlusses, wodurch die Waffe selbsttätig arbeitet.
ao Zwecks Offenhaltens des Verschlusses 2 der Waffe behufs Beschickung des Magazins mit Patronen ist der Hebel 13 vorgesehen, welcher bei leerem Magazin durch die durch die Feder 14 hochgehobene Zubringerplatte 15 bzw. durch deren Nase 16 festgelegt wird, indem die Nase 16 der Zubringerplatte in die Nase 17 des Hebels 13 eingreift. Der Hebel 13 springt, sowie der Munitionsvorrat des Magazins erschöpft ist, in der rückwärtigen Stellung des Verschlusses in eine hinter der Rast 4 liegende, in der Zeichnung nicht veranschaulichte zweite Rast der Kammer ein und verhindert so lange das Zugehen des Verschlusses, bis durch das Einführen eines neuen Munitionsvorrates der Hebel 13 wieder ausweichen kann. Derartige Einrichtungen sind bei Waffen der vorliegenden Art an sich bekannt und bilden nicht den Gegenstand der Erfindung.
Das Wesen der Erfindung ist natürlich nicht an die beschriebene Ausschaltungsart gebunden, da das Festhalteorgan verschiedenartig angeordnet sein kann, um dessen Wirkung ausschalten zu können, so z. B. kann dieses Festhalteorgan als ein von den übrigen Bestandteilen der Waffe unabhängiger Bestandteil ausgebildet sein, so daß es zur Erreichung des obigen Zwecks aus der Waffe einfach herausgenommen werden kann, worauf der Selbstlader in einen Handlader umgewandelt wurde.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rückstoßlader mit: gleitendem Lauf und verriegeltem Verschluß, bei dem der Verschluß nach jedem Schuß in der rückwärtigen Stellung durch ein Festhalteorgan gefangen wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Festhalteorgan ausschaltbar ist, zum Zwecke, die Waffe durch Ausschalten des Festhalteorgans, in einen Handlader umwandeln zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1912277637D 1912-11-30 1912-11-30 Rückstosslader mit gleitendem Lauf und verriegeltem Verschluss Expired DE277637C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE277637T 1912-11-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE277637C true DE277637C (de) 1914-09-08

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ID=34354228

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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DE (1) DE277637C (de)
FR (1) FR463771A (de)
GB (1) GB191322838A (de)
NL (1) NL1533C (de)

Also Published As

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GB191322838A (en) 1913-11-13
FR463771A (fr) 1914-03-04
NL1533C (nl) 1916-09-04

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