DE277533C - - Google Patents

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DE277533C
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DE
Germany
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platform
parts
vehicle
wheel axle
flanges
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Expired
Application number
DE1913277533D
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Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
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Publication date
Application filed by Krupp Stahl AG filed Critical Krupp Stahl AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/87Ammunition handling dollies or transfer carts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 277533 KLASSE 63^GRUPPE
FRIED. KRUPP AKT.-GES. in ESSEN, Ruhr.
eingerichteten Plattform,
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf zerlegbare Artilleriefahrzeuge, und zwar insbesondere auf solche, die eine zum Aufsteilen von Munitionsbehältern eingerichtete Plattform besitzen. Der Erfindung gemäß sind derartige Fahrzeuge dahin vervollkommnet worden, daß auch ihre Plattform, um sie bequem auf Tragtieren verlasten zu können, zerlegbar ist. Dabei dienen zur leicht lösbaren Verbindung der Plattformteile Organe, die zum Aufbau des Fahrzeuges an sich erforderlich sind.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht des mit Munitionsbehältern beladenen Fahrzeuges,
Fig. 2 die zugehörige, teilweise im Schnitt gehaltene Oberansicht, einige Munitionsbehälter sind weggelassen, und
Fig. 3 einen Schnitt nach 3-3 der Fig. 2, von links gesehen.
Die Plattform des Fahrzeuges ist in der Längsrichtung des Fahrzeuges in Hälften A und A1 geteilt, die zweckmäßig aus Blech gepreßt werden und an ihren Längs- sowie Stirnseiten mit aufwärts gerichteten Flanschen α2, α3, α4 versehen sind. Die inneren Längsflanschen α3 sind oben rechtwinklig abgebogen und liegen mit diesen abgebogenen Teilen a" aneinander an. An den die Stirnwände der Teile A und A1 bildenden Flanschen α4 sind Winkelbleche a° (s. besonders Fig. 2) befestigt. In . der Mitte der Teile A und A1 sitzen aus Blech hergestellte Querstücke G1 G1 (Fig. 1 und 2) von im wesentlichen ο - förmigem Querschnitt, welche zusammen mit den Winkelblechen ae sowie den Flanschen a2 und α3 Fächer für die Munitionsbehälter ß (Fig. 2 und 3) bilden. Zum Festlegen der Munitionsbehälter auf dem Fahrzeug dienen Riemen D o. dgl.
An den inneren Flanschen α3 der Plattformteile A und A1 sind Halter C1 C1 (Fig. 1 und 2) für die Achse E der Räder F befestigt. In diesen Haltern, die in die Querstücke G1 Gx hineinragen, ruht die Radachse E spielfrei, während sie durch Öffnungen α7 der äußeren Flansche ar der Plattformteile mit Spiel hindurchgeführt ist. Ein durch den Halter C und die Radachse E hindurchgeführter Schlüsselbolzen c2 o. dgl. sichert die Radachse gegen Drehung und Längsverschiebung. Um das Einführen des Schlüsselbolzens c2 zu ermöglichen, ist in dem Steg G des einen Quer-Stückes G1 G1 eine Öffnung g2 (Fig. 2) vorgesehen.
In der Nähe jedes Endes des Flansches α3 des Plattformteiles A sitzt ein Auge H1 das zwischen zwei an dem Flansch α8 des Teiles A1 befestigte Augen K1 K1 eingreift. Die Augen H1 K1 K1 bilden die Lager für die Zapfen mx und ή1 der Deichsel M und eines Protzhakens AT, so daß unter Vermittlung dieser
Zapfen und der Augen H1 K, K1 die Plattformteile A und A1 leicht lösbar miteinander verbunden sind. Die Zapfen m1 und n1 sind durch Vorstecker P gegen Drehung und Ver-Schiebung in ihren Lagern gesichert. Diese Vorstecker sind infolge der Anordnung von Ausschnitten as in den Flanschen as leicht zugänglich.
Beim Zerlegen des Fahrzeuges nimmt man zunächst die Räder F von der Radachse E ab, sodann zieht man die Radachse aus den Haltern C, C1 und aus den Plattformflanschen er und die Zapfen der Deichsel M sowie des Protzhakens N aus den Augen H1 K, K1 her-
X5 aus. Die Plattformteile können dann getrennt voneinander so auf dem Sattel eines Tragtieres verlastet werden, daß auf jeder Seite des Sattels das gleiche Gewicht hängt. Nach dem Zerlegen der Plattform bringt man den Protzhaken Tv wieder an dem zugehörigen Augenpaar K1 K1 an.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Zerlegbares Artilleriefahrzeug mit einer zum Aufstellen von Munitionsbehältern eingerichteten Plattform, da- durch gekennzeichnet, daß die Plattform in der Längsrichtung des Fahrzeuges geteilt ist, und daß ihre Teile (A und A1) unter Vermittlung der zum Anbringen der Deichsel (M) und eines Protzhakens (N) dienenden Zapfen (in1, n1) leicht lösbar miteinander verbunden sind.
2. Artilleriefahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattformteile (A und A1) in der Nähe der sie trennenden Fuge je einen Halter (G" bzw. C1) für die Radachse (E) tragen, und daß ein Schlüsselbolzen (c2) o. dgl., der die Radachse an dem einen Halter.(C) sichert, durch eine in einem Aufbau (G1G1) der Plattform vorgesehene Öffnung (g2) zugänglich ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1913277533D 1913-02-03 1913-02-03 Expired DE277533C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE277533T 1913-02-03

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Publication Number Publication Date
DE277533C true DE277533C (de) 1914-09-03

Family

ID=32523286

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1913277533D Expired DE277533C (de) 1913-02-03 1913-02-03

Country Status (5)

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CH (1) CH67270A (de)
DE (1) DE277533C (de)
FR (1) FR467341A (de)
GB (1) GB191401338A (de)
NL (1) NL1536C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
NL1536C (nl) 1916-09-15
CH67270A (de) 1914-11-16
GB191401338A (en) 1914-03-19
FR467341A (fr) 1914-06-09

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