DE277249C - - Google Patents

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DE277249C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B71/00Lubricating or cooling devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52«. GRUPPE
THE SINGER MANUFACTURING COMPANY in ELIZABETH, New Jersey, V. St. A.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Zuführung von Schmiermittel zur Nadel von Nähmaschinen, insbesondere bei solchen Maschinen, die schweren oder groben Stoff von solcher Beschaffenheit nähen, daß eine erhebliche Reibung beim Durchgang der Nadel durch den Stoff entsteht. Bei der Benutzung solcher Maschinen ist es erwünscht, dauernd ein Häutchen eines Schmiermittels
ίο zwischen der Oberfläche der Nadel und dem Stoff während des Nähvorganges zu haben. Durch die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung wird eine abgemessene Menge eines Schmiermittels selbsttätig zur Nadel zugeführt und das Schmiermittel über die Nadeloberfläche verteilt, so daß der die Nähmaschine Benutzende nur eine genügende Menge von Schmiermittel in einem auf dem Maschinengestell angeordneten Vorratsbehälter vorrätig zu halten hat.
In der Zeichnung ist
Fig. ι eine Seitenansicht der Vorrichtung in Verbindung mit einer Singer-Nähmaschine zum Nähen von Säcken. Das Maschinengestell ist in punktierten Linien angedeutet.
Fig. 2 ist eine Endansicht, teilweise im Schnitt, und zeigt die Nadelstange in ihrer unteren Endstellung mit geschlossenem Einlaß für das Schmiermittel.
Fig. 3 ist eine Einzelheit im Schnitt und zeigt die Nadelstange in Mittelstellung. Hierbei ist der Einlaß für das Schmiermittel geöffnet.
Fig. 4 ist eine Einzelheit im Schnitt und zeigt die Nadelstange in ihrer oberen Endstellung. Der Einlaß für das Schmiermittel ist wieder geschlossen.
Fig. 5 ist eine Einzelansicht des unteren Teiles der Nadelstange und zeigt einen der Auslässe für das Schmiermittel, aus denen das letztere zur Nadel gelangt.
In dem gewählten Beispiel ist der Vorratsbehälter 5 auf dem Maschinenarm B etwa mittels der Füße 5X und der Schrauben 6 befestigt. Das Rohr 7 führt Vom Boden des Vorratsbehälters zu der ringförmigen Kammer 8X, die in einer die untere Führung für die Nadelstange 1 bildenden Büchse 8 ausgespart ist, welche im Maschinenkopf C angeordnet ist. Die Nadelstange bildet die innere Wandung der Ringkammer 8X und wird somit an der äußeren Fläche bei ihren auf und ab gehenden Bewegungen in der Büchse 8 geschmiert.
Die Nadelstange besitzt eine achsiale Bohrung ix und ist mit einer in diese Bohrung führenden seitlichen Öffnung 9 versehen, durch welche, wenn sie sich innerhalb der Ringkammer 8X befindet, das Schmiermittel in die Bohrung ix fließt. Bei der gewählten Ausführungsform ist der Einlaß 9 so angeordnet, daß er während des Aufwärtsganges und während des Abwärtsganges der Nadelstange durch die Ringkammer 8X hindurchtritt, wobei jedoch kein Zufluß stattfindet, wenn die Nadel sich außerhalb des Arbeitsstückes befindet.
Die Bohrung ix der Nadelstange 1 steht mit einem engeren Durchfluß 10 für das Schmiermittel in der Nadelstange in Verbin-
dung. Dieser Durchfluß mündet in eine zur Aufnahme des Nadelschaftes dienende Bohrung ii im unteren Ende der Nadelstange, welche an dieser Stelle mit Längsschlitzen 12 versehen ist. Die Bohrung 11 hat einen um ein geringes größeren Durchmesser als der Durchlaß 10, so daß ein ringförmiger Anschlag 11x entsteht, gegen den sich der Schaft der Nadel anlegt, wenn die Nadel vermittels der Kiemmutter 14 in der Bohrung 11 der Nadelstange festgespannt wird. Da die Schlitze 12 den Durchlaß 10 oberhalb des Anschlages nx durchsetzen, so entstehen die Auslaßöffnungen 13 an gegenüberliegenden Seiten der Nadelstange, durch die das Schmiermittel auf die Kiemmutter 14 und von dort an die Nadel gelangt.
Bei der gezeichneten Ausführungsform der Erfindung sind die Auslaßöffnungen 13 und die Einlaßöffnung 9 so bemessen, daß die Bohrung ix der Nadelstange nur als Leitung, nicht aber als Behälter für das Schmiermittel dient. Es können indessen die Abmessungen der Auslässe und des Einlasses so im Verhältnis zueinander gewählt werden, daß die Bohrung ix der Nadelstange auch als Hilfsbehälter dient. In diesem Falle wird das Schmiermittel in dem Maße, wie es aus der Nadelstange durch , die Auslässe 13 herausfließt, durch einen Zufluß von Schmiermittel' aus dem Behälter 5 durch den Einlaß 9 ergänzt. Es können die Auslässe 13 und der Einlaß 9 auch ohne weiteres so bemessen werden, daß genügend Schmiermittel aus den Auslässen herausfließt, um sowohl den Faden als auch die Nadel zu schmieren.

Claims (1)

  1. Patent-An spRu ch:
    Vorrichtung zur Zuführung von Schmiermittel zur Nadel von Nähmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die hohle Nadelstange mit einem seitlichen Einlaß versehen ist, der bei der auf und ab gehenden Bewegung der Nadelstange eine Verbindung zwischen einem Schmiermittelbehälter und dem Hohlraum der Nadelstange herstellt, von wo das Schmiermittel durch Auslässe zur Nadel gelangt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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