DE277176C - - Google Patents
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- DE277176C DE277176C DENDAT277176D DE277176DC DE277176C DE 277176 C DE277176 C DE 277176C DE NDAT277176 D DENDAT277176 D DE NDAT277176D DE 277176D C DE277176D C DE 277176DC DE 277176 C DE277176 C DE 277176C
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Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 277176 KLASSE 79 b. GRUPPE
TABAKETTEN-INDUSTRIE CI-OH-PA, G. m. b. H.
in KARLSRUHE i. B.
Verfahren zur Herstellung von Zigaretten ohne Papier. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. September 1913 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Zigaretten ohne Papier, bei
denen ein Tabakblatt als Hülle oder Deckblatt benutzt wird.
Es ist bereits bekannt, Tabakblätter, um sie dünner und elastischer zu machen, einzeln
zwischen Kalanderwalzen in feuchtem Zustande hindurchzuführen, und ferner ist bekannt,
Tabakblätter z. B. unter erhöhtem
ίο Druck weich zu machen, um die Fasern aufzuschließen.
Das vorliegende Verfahren besteht in der Kombination dieser an sich bekannten Verfahren.
Der Tabak wird zunächst mit einer geeigneten Flüssigkeit durchtränkt und ausgelaugt.
Dies geschieht durch langsames Erwärmen auf höhere Temperatur, z. B. bis die Lösung
siedet, wobei das Tabakblatt erst aufgeschlossen wird und die poröse Eigenschaft
verliert. Es kommt eine Mischung von Salpeter, Johannisbrot, Süßholz und Gummi arabicum in Wasser zur Benutzung. Salpeter
hat man bereits zu derartigen Zwecken benutzt. Die Verhältnisse, in denen diese Substanzen
angewendet werden, können übrigens variieren, und man kann auch noch andere
Produkte hinzusetzen. Ebenso kann die Zeitdauer des Einweichens variieren. Das Einweichen
geschieht am besten unter erhöhtem Druck.
Es genügt nicht, die so vorbereiteten Tabakblätter gleichmäßig zu pressen, vielmehr müssen
sie geradezu ausgezogen, d. h. gestreckt werden, nämlich so lange, bis ein ganz dünnes Blatt
erhalten ist.
Das genannte Strecken kann auf verschiedene Weise geschehen; am einfachsten dadurch,
daß man, hilfsweise nach vorher gegangenem gewöhnlichen Pressen, endlose, dehnbare,
elektrisch erwärmte Metallbänder mit darüber laufenden Stoffbändern oder elektrisch
erwärmte Walzen benutzt, zwischen denen die Tabakblätter, am besten in mehrstündiger
Behandlung, in die richtige Blattform gebracht werden. Bei der genannten Behandlung der Tabakblätter dehnt sich das
erwärmte Metall, und in gleichem Verhältnis dehnen sich die einzelnen Tabakblätter. Das
einzelne Tabakblatt wird so bis in die kleinsten Teile in die Länge gezogen und elastisch,
und dabei wird dem Tabakblatt die Mürbigkeit und Zerbrechlichkeit vollständig genommen,
die man ihm durch das gewöhnliche einfache Pressen nie nehmen kann.
Für die Erfindung ist es gleichgültig, in welcher Weise das, wie beschrieben, erhaltene
dünne Tabakblatt auf der eigentlichen Zigarette (Einlage) angebracht wird. Es kann
dies z. B. durch Kleben auf kaltem oder warmem Wege oder durch Zusammenpressen
des Tabakdeckblatts mit der eigentlichen Zigarette (dem Einlagentabak) geschehen.
Auch könnte man aus den dünnen Tabakblättern Hülsen anfertigen, die später mit
Claims (1)
- Tabak oder sonstigen Einlagen gefüllt oder gestopft werden.Die Tabakblätter brauchen selbstverständlich nicht über die ganzen Einlagen hinwegzugehen, sondern können auch als Mundstück benutzt werden. Diese Zigaretten könnten ferner mit einem beliebigen anderen Mundstück (Gold-, Silber-, Korkmundstück) in den Handel kommen. Für die Erfindung ist esίο gleichgültig, was für Tabak benutzt wird, ob türkischer oder sonst ein beliebiger, und ob die Einlage aus Tabak oder Kräutern oder aus beiden gemischt besteht.Patent-AiJspeuch :Verfahren zur Herstellung von Zigaretten ohne Papier, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst die zum Deckblatt o. dgl. bestimmten Tabakblätter, am besten unter erhöhtem Druck, mit einer geeigneten Flüssigkeit eingeweicht und dann, eventuell nach Auspressen, so lange ausgezogen bzw. gestreckt werden, bis ein ganz dünnes elastisches Blatt erhalten ist, das auf die eigentliche Zigarette bzw. Einlage aufgebracht wird.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE277176C true DE277176C (de) |
Family
ID=533304
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT277176D Active DE277176C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE277176C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5958471A (en) * | 1994-11-08 | 1999-09-28 | Merck Patent Gesellschaft Mit Beschrankter Haftung | Spray dried polyol composition and method of making |
-
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Cited By (1)
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