DE56245C - Verfahren zur Herstellung vollkommen verbrennenden Tabaks - Google Patents

Verfahren zur Herstellung vollkommen verbrennenden Tabaks

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DE56245C
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    • A24B15/18Treatment of tobacco products or tobacco substitutes
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Das vorliegende Verfahren besteht darin, dafs man dem Tabak eine gewisse Menge eines unverbrennlichen Fasermaterials, wie Asbest, beimischt, um dadurch beim Rauchen des Tabaks, sei es in Form einer Cigarre, Cigarette oder in einer Pfeife, eine vollkommenere Verbrennung zu erzielen und denselben infolge dessen bis zu Ende vollständig trocken zu erhalten, so dafs er bis zum vollständigen Aufrauchen unverändert denselben Geschmack behält und die in so hohem Mafse gesundheitsschädliche Wirkung verliert.
Bei der Verwendung von Asbest zu besagtem Zweck genügen je nach der Güte des Tabaks und der ,Feinheit der Asbestfaser 1 bis 3 pCt. der letzteren vom Gewicht des Tabaks, um den günstigsten Erfolg zu erzielen.
Zur Herstellung geschnittenen Tabaks, zum Rauchen in der Pfeife oder als Cigarette, werden die Tabaksblätter in gewisser Höhe auf einander geschichtet, zwischen je 2, 3, 4 oder mehrere Blätter eine feine Asbestlage gestreut, das ganze Bund in Blätter eingehüllt und endlich unter eine Presse gebracht, wo es einige Zeit, d. h. so lange bleibt, bis die Asbestfaser von dem Tabaksaft die erforderliche Farbe angenommen hat und infolge dessen nicht mehr zu erkennen ist. Der aus der Presse kommende Kuchen wird dann in üblicher Weise mehr oder weniger fein geschnitten und ist für den Handel fertig. Sind die Tabakblätter zu besagtem Zweck zu trocken, müssen sie selbstredend etwas angefeuchtet werden.
Anstatt den Asbest lagenweise in den Tabakbündeln zu vertheilen, kann man ihn auch fein über die einzelnen losen Blätter streuen und diese alsdann in gleicher Weise wie die Tabaksbündel pressen und schneiden. Derartige Blätter eignen sich dann vorzugsweise zur Herstellung von Cigarren.
Selbstredend kann die mineralische Faser auch in jeder anderen Weise dem Tabak beigemischt werden, ohne aus dem Rahmen dieser Erfindung zu treten, doch dürfte sich die vorbeschriebene Behandlung am meisten empfehlen, indem dadurch die Faser die Farbe des Tabaks erhält und nicht mehr erkannt werden kann.
Die Wirkungsweise des Asbests ist keineswegs eine chemische, sondern eine rein physikalische. Dieselbe ist wohl in der Hauptsache so zu erklären, dafs die fein vertheilten Mineraltheile in den glühenden Schichten und deren Umgebung eine verhältnifsmäfsig hohe Temperatur annehmen, diese längere Zeit zurückhalten, dadurch eine vollkommene oder nahezu vollkommene Verbrennung des Nicotins, sowie der übelriechenden und bitter schmeckenden, durch die Zersetzung gebildeten Pyridine und sonstigen weniger flüchtigen Producte und endlich eine Verdampfung der Wassertheile bewirken.
Es sind gerade diese vorbezeichneten Producte der unvollkommenen Verbrennung, welche die gesundheitsschädliche Wirkung des Tabaks bedingen, durch den Zusatz der Asbestfaser aber beseitigt werden.
Zahlreiche Versuche haben z. B. ergeben, dafs Tabake mit 24 pCt. Wassergehalt mit Asbestzusatz in einer Pfeife bis zu den letzten Fasern vollkommen, leicht und gleichmäfsig brannten, während sie ohne diesen Zusatz kaum in Brand zu halten, sowie sehr unan-
genehm zu rauchen waren und gewissermafsen nur verkohlten. Es darf dieser Umstand wohl als Beweis für die vorbezeichnete Wirkungsweise der Asbesttheile — die Herbeiführung einer vollkommenen Verbrennung und einer Verflüchtigung der Wasserlheile — gelten. Der Zusatz bedingt also nicht nur ein angenehmeres, sondern auch ein sparsameres Rauchen, indem die 'Tabake bis zu den letzten Spuren trocken bleiben und aufgeraucht werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung eines gesundheitsunschädlichen Rauchtabaks, darin bestehend, dafs man demselben geringe Mengen Asbest oder dergleichen unverbrennliche Stoffe in fein vertheiltem Zustande zusetzt, um in den glühenden Schichten und deren Umgebung eine hohe Temperatur anzunehmen und dadurch eine vollkommenere Verbrennung des Tabaks herbeizuführen.
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