DE276992C - - Google Patents
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- cell
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R22/00—Arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. electricity meters
- G01R22/02—Arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. electricity meters by electrolytic methods
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Electrolytic Production Of Metals (AREA)
Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 276992 KLASSE 21 e. GRUPPE
Registrierendes Voltameter.
Zusatz zum Patent 276991.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juli 1913 ab. Längste Dauer: 15.JuIi 1928.
Vorliegende Erfindung ist eine Vereinfachung des als Wage ausgebildeten, durch Kippen
registrierenden Voltameters nach Patent 276991. Dieses Voltameter besitzt zwei Anoden und
zwei Kathoden, die durch das Kippen der Zelle abwechselnd ein- und ausgeschaltet werden.
Die Vereinfachung besteht darin, daß die vorliegende Zelle nur drei Elektroden besitzt,
indem die beiden abwechselnd als Kathode dienenden Elektroden des Hauptpatents zu einer einzigen ständigen Kathode vereinigt
sind. Diese Vereinigung ist ermöglicht durch eine solche Formgebung der Zelle und eventuell auch der Kathode, daß
die abgeschiedene und von der Kathode abtropfende Anodenmasse stets in den Arm der Zelle geleitet wird, der jeweils das geringere
Drehmoment besitzt. Wichtig ist es auch hier, daß die Zelle nicht im Gleichgewichtszustand
stehenbleibt; zweckmäßig wird deshalb auch diese Zelle mit einer Einrichtung
versehen, die der Zelle über den Gleichgewichtszustand hinweghilft; diese Einrichtung
kann beispielsweise aus einer auf geeignet geformter Laufbahn geführten Kugel oder einem
Rohr mit einer Quecksilbermasse usw. bestehen.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel
des Voltameters nebst Schaltung.
In die Elektrolytzelle 1 sind die Elektroden 35
40
4, 8 und 9 eingebaut. Die Zelle ist bei 7 nach Art einer Wage gelagert und ist mit
dem Elektrolyten und mit einer Flüssigkeit, beispielsweise Quecksilber, gefüllt. Die Elektroden
8 und 9 sind beide zum positiven Pol geführt und dienen, mit Quecksilber bedeckt,
abwechselnd als Anoden; die Elektrode 4 ist dauernd mit dem negativen Pol verbunden
und dient ständig als Kathode.
In der gezeichneten Stellung ist die mit Quecksilber 2 bedeckte Elektrode 8 die Anode.
Von ihr scheidet sich Quecksilber auf der Kathode 4 ab. Das von hier abtropfende Quecksilber
gelangt in den anderen Arm der Zelle und sammelt sich bei 3 so lange, bis dieser
Arm ein größeres Drehmoment besitzt als der linke und die Zelle hinüberkippt. Dadurch
wird die Elektrode 9 mit Quecksilber bedeckt und zur Anode, und nun wird Quecksilber
von der rechten nach der linken Seite hinübertransportiert.
Die Zelle hat eine Einrichtung, die ihr beim Kippen über den Gleichgewichtszustand
hinweghilft, beispielsweise eine Kugel 6, die auf einer geeignet gestalteten Laufbahn 10
hin und her rollt, oder, wie in Fig. 2 dargestellt, eine/ Quecksilbermenge 11 in einem
Rohre 12, das mit der Zelle fest verbunden ist. Die Form der Kugelbahn oder des
Quecksilberrohres wird so gewählt, daß sich die Kugel oder das Quecksilber kurz vor dem
Claims (2)
- Gleichgewichtszustand der Zelle in Bewegung setzt und dadurch die Zelle zum Kippen bringt.Paten τ-An Sprüche:i. Registrierendes Voltameter, welches, als Wage ausgebildet, kippbar gelagert ist, nach Patent 276991, dadurch gekennzeichnet, daß in die Elektrolytzelle nur drei Elektroden eingebaut sind, von denen zwei, beim Kippen der Zelle abwechselnd mit Quecksilber bedeckt, abwechselnd als Anode dienen, während die dritte ständig als Kathode dient, wobei die von dieser Kathode abtropfende, abgeschiedene Anodenmasse infolge der Formgebung der Zelle und eventuell auch der Kathode stets in den Zellenarm geleitet wird, der jeweils das geringere Drehmoment hat.
- 2. Registrierendes Voltameter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Zelle eine bewegliche Masse (Kugel, Quecksilber o. dgl.) derart angeordnet ist, daß diese Masse sich kurz vor dem Gleichgewichtszustand der Zelle in Bewegung setzt und dadurch die Gleichgewichtslage der Zelle stört und überwindet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE276991T | 1913-07-16 | ||
| DE276992T | 1913-07-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE276992C true DE276992C (de) | 1914-07-24 |
Family
ID=33435879
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1913276992D Expired DE276992C (de) | 1913-07-16 | 1913-07-17 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE276992C (de) |
-
1913
- 1913-07-17 DE DE1913276992D patent/DE276992C/de not_active Expired
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