DE276397C - - Google Patents

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DE276397C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/38Final treatment of cigars, e.g. sorting
    • A24C1/40Delustering or powdering cigars

Landscapes

  • Cigarettes, Filters, And Manufacturing Of Filters (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung von Zigarren zum Zwecke, denselben, unabhängig von der Tabaksorte, ein bestimmtes Aussehen zu geben. Es ist bekannt, daß die billigeren Tabaksorten ein glänzenderes Aussehen bei der Bearbeitung erhalten, während die teueren Sorten die mattfarbigen Produkte liefern. Vorliegendes Verfahren gibt nun die Möglichkeit, jeder Tabaksorte das matt kristallinisch erscheinende Aussehen zu verleihen.
Das Verfahren besteht darin, daß die Zigarre in einem bestimmten Verarbeitungszustande, und zwar zweckmäßig sofort vom Rollbrett weg, mit einem pulverisierten Gemenge behandelt wird, das in der Hauptsache aus Kieselsäure und Verbrennungsrückständen besteht. Dem Gemenge kann auch Tabakpulver beigemischt sein.
Für die praktische Durchführung kann man den bei der Tabakverarbeitung entstehenden sogenannten Tabakstaub verwenden, der aus einem Gemisch von Tabak und Sand besteht. Diesem Gemisch werden die Verbrennungsrückstände, Asche, zugefügt, und zwar nimmt man zweckmäßig Papierasche aus möglichst strohfreiem Papier. Die Asche bewirkt ein besseres Anhaften des Gemisches auf der Oberfläche der Zigarre und macht das Aussehen etwas heller. Das Gemisch von Tabakstaub und Asche wird etwa im Verhältnis von 2:1 zusammengesetzt.
Die Zusammensetzung des Pulvers ändert sich nach der gewünschten Stärke der Mattierung und nach dem Ton, den das Endpropukt erhalten soll. Demgemäß kann z. B. ein Teil des Tabakstaubs vom Sand getrennt werden und anderweitige Verwendung finden. Die Art der Asche und das Mischungsverhältnis kann beliebig wechseln, und schließlich können noch sonstige, organische oder anorganische Mittel, auch färbende Stoffe, zugesetzt werden. Die Behandlung geschieht zweckmäßig durch Aufstreichen oder Einreiben der Mischung auf die Oberfläche der fertigen Zigarre. Diese kann in das Gemenge getaucht, und das bei der feuchten, frischen Zigarre anhaftende Gemenge mit dem Finger, einem Pinsel oder einem sonstigen, geeigneten Instrument verstrichen werden. Soll die Behandlung bei einer trockenen Zigarre vorgenommen werden, so kann dem Gemenge etwas Klebstoff beigefügt oder der Zigarre ein solcher vorher aufgestrichen werden. An sich ist es bereits bekannt, die Oberfläche fertiger Zigarren etwas klebrig zu machen und Tabakstaub auf sie aufzubringen und den Überschuß abzubürsten.

Claims (5)

Patent-An Sprüche:
1. Verfahren zur Mattierung der Oberfläche von Zigarren, dadurch gekennzeichnet, daß die fertige Zigarre mit einem zweckmäßig kristallinischen, anorganischen Pulver behandelt wird.
2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Pulver der noch feuchten, frischen Zi-
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garre ohne Bindemittel aufgerieben wird.
3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Pulver aus Kieselsäure besteht.
4. Ausführungsform detf Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Pulver der bei der Tabakverarbeitung 1 entstehende Staub verwandt wird.
5. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem aufzubringenden Pulver Asche, und zwar zweckmäßig Papierasche, beigemengt wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977338C (de) * 1955-06-29 1965-12-30 Gerlach Gmbh E Verfahren zur Farbtoenung und Brandverbesserung von Zigarren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977338C (de) * 1955-06-29 1965-12-30 Gerlach Gmbh E Verfahren zur Farbtoenung und Brandverbesserung von Zigarren

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