DE276136C - - Google Patents

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DE276136C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B5/00Devices for making type or lines
    • B41B5/04Casting devices
    • B41B5/06Casting devices mechanically operated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVI 276136-KLASSE 15«. GRUPPE
SHANKER ABAJI BHISEY in LONDON.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28.JuIi 1912 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Letterngießmaschine, bei welcher bei jedem Gießvorgang eine größere Anzahl von Lettern gegossen werden kann, die in ihrer Längsrichtung aus den Gießformen entfernt werden. Gemäß der Erfindung erfolgt das Herausziehen der Lettern aus den Gießformen mit Hilfe des an ihnen befindlichen Angusses, ohne daß ein öffnen der Gießformen nötig ist.
ίο Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar ist:
Fig. ι ein Aufriß der Maschine, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 ein halber Grundriß zu Fig. 1,
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Ansicht eines Teiles der Maschine, die die Form zum Ausstoßen der Letter geöffnet zeigt.
Es bezeichnet 1 die Nockenwelle und 2 den Formenträger, welcher gegen den Gießmund 3 in Führungen 4 auf dem Gestell der Maschine hin und her verschiebbar ist. Die Formen sind aus Grundplatten 5 und Zwischenwänden 6 zusammengesetzt und ständig durch die Deckplatte 7 geschlossen. Sie sind an dem L-förmigen Halter 8 mittels diagonal stehender Schrauben befestigt, welche die Formen gleichzeitig gegen die Grundplatte und den Rücken des Halters 8 drücken. Die Matern 11 sind in eine U-förmige Schiene 12 eingesetzt, welche 'an dem Rücken des Formenhalters 8 befestigt ist. Die Formen und Matern sind am besten so angeordnet, daß sie zusammen aus dem Formenträger herausgenommen werden können.
An dem Formenträger ist ein Konsol 17 gelenkig befestigt und zwischen dieses Konsol und den Formenhalter ist eine Feder 18 eingeschaltet, welche einen etwaigen Rückstoß auffängt und ein stetes Anpressen der Form gegen die Gießmündung 3 sichert. In den Lappen 19, die an dem Konsole angebracht sind, sind Schlitze 20 vorhanden, in denen die Lager 21 für die Spindel 22 angeordnet sind. Die Spindel 22 trägt eine Rolle 23, welche mit einer die Bewegung des Formenträgers zur Gießmündung steuernden Kurvenscheibe 24 zusammen arbeitet. Auf der Spindel 22 sind polygonale Blöcke 25 exzentrisch aufgesetzt, welche durch Klemmschrauben 26 in verschiedenen Stellungen festgestellt werden können und an dem Konsol 17 anliegen. Durch diese exzentrischen polygonalen Blöcke 25 kann die Stellung der Rolle 23 zu der Daumenscheibe 24 innerhalb der durch die Exzentrizität der Blöcke 25 gegebenen Grenzen eingestellt werden.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Nockenscheiben 27 auf der Welle 1 heben durch die Pumpenhebel' 29 den (nicht dargestellten) Pumpenkolben entgegen der Wirkung einer Feder an, während die Daumenscheibe 24 auf der Welle 1 gleichzeitig die Form an die Gießmündung 3 preßt. Wenn die Form geschlossen ist, wird der Pumpenkolben freigegeben, so daß Metall durch die Gießmündung 3 in die Höhlung der Form gespritzt und die Letter gegossen wird.
Das Herausziehen der Lettern aus den For-
men erfolgt gemäß der Erfindung auf folgende Weise: Nach dem Guß der Lettern kommen Daumenscheiben 32 mit Rollen 33 zur Wirkung, die von einem an dem Formenträger angeordneten Gelenkstück 34 getragen werden, und bewegen die Form von der Gießmündung fort, wobei die Hebel 35 sich um ihre Zapfen 36 und 37 drehen. Zunächst bewegen sich nun die gesamten Formteile von der Gießmündung fort, bis ein an dem den Anguß enthaltenden Querstück 39 befindliches Auge 38 durch einen Haken 40 angehalten und an der weiteren Bewegung gehindert wird. Der übrige Teil der Form setzt seine Bewegung fort und die Lettern 41 werden infolge des von dem Querstück 39 fest umschlossenen Angusses aus der Form herausgezogen.
Die Bildung der Signatur kann entweder gleich beim Guß, ζ. Β. durch eine zylindrische, mit einer Abflachung 14 versehene, drehbare Stange 13, oder nach der Entfernung der Lettern aus der Form durch ein Messer erfolgen.
Auf dem Haken 40 befindet sich eine kleine Nase 40" dicht hinter dem senkrechten Teil 40*. Letzterer ragt, wenn er frei ist, etwas über den Führungsschlitz 2a. hervor, durch dessen Oberseite er während der Bewegung des Formenträgers zur Gießmündung niedergedrückt wird. Bevor die Angußform 39 die in Fig. 3 gezeigte Stellung erreicht, wird der senkrechte Teil 40* freigegeben und die Nase 40" bewegt sich hinter dem Auge 38 aufwärts, so daß die Form 39 an der Rückwärtsbewegung verhindert wird, bis die anderen Formteile sie ganz oder fast erreicht haben. Zwischen dem Gleitschuh 39* und der Angußform 39 können Federn 39" vorgesehen werden (Fig. 2), um die Ausdehnung der Form 39 zu gestatten.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Letterngießmaschine, bei welcher die Lettern in ihrer Längsrichtung aus den Gießformen entfernt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Lettern mit Hilfe ihres Angusses aus der Gießform herausgezogen werden, ohne daß die Gießform geöffnet wird.
2. Letterngießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke des Herausziehens der Lettern zunächst eine gemeinschaftliche Bewegung der Gießform für die Lettern und der Gießform für den Anguß von dem Gießmundstück fort vorgenommen und alsdann die Gießform für den Anguß angehalten wird, so daß bei der Weiterbewegung der Letterngießform allein die Lettern aus dieser herausgezogen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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