DE276126C - - Google Patents

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DE276126C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/58Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- .M 276126 KLASSE 77h. GRUPPE
Sicherheitsventil an Motorluftschiffen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Oktober 1913 ab.
Die bei den Motorluftschiffen üblichen Sicherheitsventile in Tellerform leiden an dem Obelstand, daß nur geringe Anpressungsdrucke des .Tellers möglich sind, weil das Ventil schon bei geringen Kräften sich öffnen muß, wodurch die Ventile schwer dicht zu halten sind. Außerdem ändert sich gerade im Moment der Tätigkeit der Druck auf die Ventilplatte, was die Wirkung verschlechtert. Außer- dem sind Führungen und Gelenke nötig, was die Wirkung unsicher macht.
In vorliegender Erfindung besteht das Ventil aus einem Schlitz im Ballon, welcher mit einem elastischen Rahmen aus Holz oder Metall versehen ist und durch Federn zusammengepreßt gehalten wird. Die Stärke dieser Federn ist so bemessen, daß sie nachgeben, sobald die Spannung des Stoffes quer zu dem Schlitz das zulässige Maß überschreitet. Bei
ao dieser Konstruktion kommt auf den Meter Schlitzlänge ein Druck, der je nach der Größe der Luftschiffe von 150 kg aufwärts beträgt. Schon kleine Druckdifferenzen bewirken daher einen genügenden Anpressungsdruck.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Ausführungsform, bei welcher der Ballonstoff doppelt um die elastischen Bügel gelegt ist, während eine Anzahl Zugfedern in dem dreieckigen Raum (Fig. 2) zwischen beiden Ballon stoff lagen Platz finden. Diese Zugfedern fassen abwechselnd den rechten und linken Bügel derart, daß die den linken Bügel haltenden Federn rechts des Ventils liegen, und umgekehrt, wobei die Zugverbindungen zwischen Feder und Bügel durch ein Loch in dem zwischenliegenden Bügel hindurchgehen.
Eine weitere Ausführungsform zeigen die Fig. 3 und 4. Hier werden die elastischen Bügel durch Druckfedern zusammengepreßt, die alle auf einer Seite des Ventils liegen.
An Stelle der leicht biegsamen Bügel, in Verbindung mit besonderen Federn, können auch starke Biegungsfedern treten, so daß sich die Anwendung anderer Federn erübrigt.
Da der Ballonstoff sich beim öffnen des Ventils verziehen muß, so ist es vorteilhaft, einen Stoff zu verwenden, der die Formänderungen leicht annimmt; ein solcher ist der parallel dublierte Stoff, bei welchem die Fasern senkrecht und parallel zum Schlitz liegen. In Fällen, wo der Ballon aus diagonal dubliertem Stoff ist, wäre demnach der Teil der Hülle um das Ventil gesondert einzusetzen.
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Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Sicherheitsventil an Motorluftschiffen, gekennzeichnet dadurch, daß die Ausströmöffnung die Form eines Schlitzes hat, der mit elastischen Bügeln eingefaßt ist, welche einerseits mit dem Ballonstoff verbunden sind, anderseits durch Federkraft gegeneinandergepreßt werden, wobei die
    durch den inneren Druck des Ballons ererzeugte Spannung des Stoffes das Ventil aufzieht.
  2. 2. Ausführungsform des Ventils nach Anspruch i, gekennzeichnet dadurch, daß Druck- oder Zugfedern die Bügel direkt gegeneinanderhalten.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Bügel selbst als Biegungsfedern gestaltet sind.
  4. 4. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß der das Ventil umgebende Teil der Ballonhülle aus parallel dubliertem Stoff gefertigt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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