AT302751B - Selbsttätiges Ventil, insbesondere Rückschlagventil - Google Patents

Selbsttätiges Ventil, insbesondere Rückschlagventil

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AT302751B
AT302751B AT823670A AT823670A AT302751B AT 302751 B AT302751 B AT 302751B AT 823670 A AT823670 A AT 823670A AT 823670 A AT823670 A AT 823670A AT 302751 B AT302751 B AT 302751B
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valve
plate
closure plate
arms
catcher
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AT823670A
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Hoerbiger Ventilwerke Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/02Check valves with guided rigid valve members
    • F16K15/08Check valves with guided rigid valve members shaped as rings
    • F16K15/12Springs for ring valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein selbsttätiges Ventil, insbesondere Rückschlagventil, mit einem Ventilsitz, der Durchgangsöffnungen aufweist, einer Verschlussplatte, welche die Durchgangsöffnungen steuert, und einer im
Abstand vom Ventilsitz angeordneten Lenkerplatte mit flexiblen Lenkerarmen, die mit der Verschlussplatte verbunden sind und diese reibungsfrei führen. 



   Ventile dieser Bauart werden als Rückschlagventile in Rohrleitungen und als selbsttätige Arbeitsventile in
Kolbenverdichtern verwendet. Sie sollen mit ihrer Verschlussplatte die Durchgangsöffnungen im Ventilsitz möglichst schon in drucklosem Zustand sicher abschliessen, um eine Rückströmung des von ihnen gesteuerten
Mediums zu verhindern. Insbesondere bei ihrer Verwendung als Rückschlagventil sollen sie aber auch der
Strömung einen nur kleinen Widerstand entgegensetzen, damit nachteilige Druckverluste und
Druckschwankungen in der Rohrleitung vermieden werden. 



   Bei den bekannten Ausführungen solcher Ventile ist die Verschlussplatte durch Federn belastet, die sie auf den Ventilsitz drücken. Wenn die Verschlussplatte durch eine Lenkerplatte reibungsfrei geführt ist, müssen die
Ventilfedern so bemessen sein, dass sie auch die in Öffnungsrichtung wirkende Kraft der flexiblen Lenkerarme überwinden. Die resultierende Schliesskraft kann dabei zwar beliebig klein gehalten werden, trotzdem tritt aber beim öffnen des Ventils ein verhältnismässig grosser Widerstand auf, weil sich die Steifigkeiten   def   Ventilfedern und der flexiblen Lenkerarme bekanntlich addieren.

   Bei einer weiterhin bekannten Ausführung, bei der die flexiblen Lenkerarme aus der Lenkerplatte gegen die Verschlussplatte bleibend herausgebogen sind und zugleich die Aufgabe der Ventilfedern übernehmen, ist die insgesamt zu überwindende Steifigkeit zwar geringer. Das
Vorbiegen der flexiblen Lenkerarme ist jedoch umständlich und ausserdem ist es bei dieser Ausbildung verhältnismässig schwierig, die gewünschte Schliesskraft zu erreichen, da die Lenkerarme nur schwer entsprechend genau bleibend vorgebogen werden können. 



   Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Ventil mit reibungsfrei geführter Verschlussplatte zu schaffen, das aus ebenen Platten billig hergestellt werden kann, eine genaue Wahl der gewünschten Federkräfte ermöglicht und bei dessen Hubbewegung trotzdem nur geringe Federsteifigkeiten zu überwinden sind. 



   Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass zwischen den flexiblen Lenkerarmen der Lenkerplatte und der Verschlussplatte Abstandsstücke, z. B. Hülsen, angeordnet sind, deren Länge wenigstens annähernd dem bei geschlossenem Ventil vorhandenen Abstand zwischen den beiden Platten gleich gross ist. Es sind somit sowohl eigene Ventilfedern als auch eine bleibende Vorbiegung der flexiblen Lenkerarme der Lenkerplatte überflüssig. Bei der Hubbewegung ist lediglich die Steifigkeit der flexiblen Lenkerarme zu überwinden, die bei geschlossenem Ventil in der Ebene der Lenkerplatte liegen und beim Abheben der Verschlussplatte vom Ventilsitz aus der Plattenebene elastisch herausbewegt werden.

   In überraschender Weise wird dabei auch eine vorteilhafte Federcharakteristik der auf die Verschlussplatte wirkenden Befederung erzielt, da bei geschlossenem Ventil praktisch keine Federkraft vorhanden ist, während des öffnungshubes hingegen die Federkraft durch fortschreitende Ausbiegung der flexiblen Lenkerarme aus der Ebene der Lenkerplatte stetig ansteigt. Dadurch ergibt sich ausserdem eine verhältnismässig geringe mechanische Beanspruchung der flexiblen Lenkerarme der Lenkerplatte sowie auch allfälliger flexibler Arme der Verschlussplatte, an welchen die Lenkerarme angreifen. Schliesslich werden nachteilige innere Materialspannungen in den Lenkerarmen, die bei bleibender Vorbiegung von Plattenteilen aus der Plattenebene meist auftreten, sicher vermieden. 



   Die gewünschte, bei geschlossenem Ventil auf die Verschlussplatte wirkende Schliesskraft kann durch Wahl der Länge der Abstandsstücke beliebig festgelegt werden. Vorzugsweise ist die Länge der Abstandsstücke geringfügig grösser als der Abstand zwischen den beiden Platten. Es ist aber auch möglich, jedes andere Verhältnis zwischen der Länge der Abstandsstücke und dem Abstand zwischen den Platten zu wählen. 



   Wenn zur Begrenzung des Öffnungshubes der Verschlussplatte ein Fänger vorgesehen ist, kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung der Fänger wenigstens im Bereich der flexiblen Lenkerarme der Lenkerplatte Ausnehmungen für die Aufnahme der Lenkerarme und der Abstandsstücke aufweisen, vorzugsweise konkav ausgebildet sein. Vorteilhaft ist dabei die Lenkerplatte mit ihrer Nabe im Zentrum des konkaven Fängers eingespannt und liegt mit ihrem äusseren Bereich am Fänger mit Vorspannung an. Ein solcher Fänger kann beispielsweise durch konisches Ausdrehen seiner Anschlagfläche leicht hergestellt werden. 



   Beim erfindungsgemässen Ventil ist jedoch ein Fänger nicht unbedingt erforderlich, insbesondere weil keine Ventilfedern abgestützt werden müssen. Es kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Lenkerplatte im Bereich ihres Aussenrandes im Abstand vom Ventilsitz festgehalten sein und zugleich zur Hubbegrenzung der Verschlussplatte dienen. Dabei kann eine Nabe der Lenkerplatte wegfallen. Bei der Hubbegrenzung trifft lediglich die Verschlussplatte selbst auf der Lenkerplatte auf, wogegen die flexiblen Lenkerarme mit den Abstandsstücken und bei dieser Ausbildung zweckmässig vorgesehene flexible Arme der Verschlussplatte im Zentrum des Ventils frei ausschwingen können. Es werden dadurch vor allem auch die Nietverbindungen geschont, die zur Verbindung der flexiblen Lenkerarme mit der Ventilplatte unter Zwischenschaltung der Abstandsstücke gewöhnlich vorgesehen sind. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des   erfindungsgemässen   Ventils dargestellt. Es zeigen   Fig. 1   einen axialen Mittelschnitt durch das   erfindungsgemässe   Ventil, links offen und rechts geschlossen, Fig. 2 die zugehörige Verschlussplatte im Grundriss und Fig. 3 die Lenkerplatte im Grundriss. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
    --1-- mit Durchgangsöffnungen --2--,Ventilsitz--l--angeordnet   ist, sowie aus einer Verschlussplatte --6-- und einer Lenkerplatte--7--, die beide im Zwischenraum zwischen dem Ventilsitz--l--und dem   Fänger-3--vorgesehen   sind.

   In der rechten Hälfte der Fig. 1 ist das Ventil in geschlossenem Zustand dargestellt, wobei die Verschlussplatte --6-- 
 EMI2.2 
 abdichtenden Teil der   Verschlussplatte-6-bildet   und von dem flexible   Arme --9-- ausgehen.   An den Enden der   Arme--9--sind Bohrungen--10--vorgesehen,   die zur Verbindung mit der Lenkerplatte   --7--   dienen. Diese ist in Fig. 3 dargestellt und weist ebenfalls einen geschlossenen   Ring --11-- auf.   Von diesem gehen flexible Lenkerarme--12--aus, an deren Enden zur Verbindung mit den Armen--9--der   Verschlussplatte--6--Bohrungen--13--vorgesehen   sind. Ferner besitzt die Lenkerplatte --7-- eine   Nabe--14--,   die über weitere flexible Arme --15-- mit dem geschlossenen Ring--11--in Verbindung steht.

   Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist die Nabe --14-- zwischen dem Fänger --3-- und dem Distanzring - fest eingespannt. Die flexiblen Lenkerarme--12--der Lenkerplatte--7--sind unter Zwischenschaltung von Abstandsstücken, die aus Hülsen--16--bestehen, durch Nieten --17-- mit den flexiblen   Armen--9--der Verschlussplatte--6--verbunden. Die   Nieten durchsetzen die   Bohrungen--10   
 EMI2.3 
 Ebene parallel im Abstand voneinander, wie aus der rechten Hälfte der Fig. 1 ersichtlich ist. Wenn die   Verschlussplatte-6-vom Ventilsitz-l-abgehoben   wird, werden die flexiblen   Lenkerarme-12-der   Lenkerplatte--7--elastisch aus der Plattenebene nach oben herausgebogen. Um dies zu ermöglichen, ist die dem Ventilsitz--l--zugewendete Fläche des   Fängers-3--konkav   ausgebildet.

   Dadurch wird Raum zur Aufnahme der nach oben ausgebogenen   Lenkerarme --12-- samt   den   Hülsen --16-- und   den Nieten - geschaffen, wie aus der linken Hälfte der Fig. 1 zu erkennen ist. Ferner ist aus den Zeichnungen ersichtlich, dass von Strömungskräften abgesehen ausschliesslich die flexiblen   Lenkerarme-12--ScMiesskräfte   auf die Verschlussplatte --6-- ausüben und die Grösse dieser Schliesskräfte bei geschlossenem Ventil durch die Länge der Hülsen --16-- bestimmt wird und dadurch beliebig gewählt werden kann. Es entfallen somit eigene Schliessfedern und ist auch nicht erforderlich, irgendwelche Arme bleibend aus einer der Platten herauszubiegen. 



  Während der Hubbewegung der   Verschlussplatte--6--muss   lediglich die Steifigkeit der flexiblen Lenkerarme   --12-- überwunden   werden. 



   Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene, über das dargestellte Ausführungsbeispiel hinausgehende Ausgestaltungen möglich. Insbesondere kann die Erfindung auch bei Mehrringventilen angewendet werden, bei denen die Verschlussplatte --6-- und zweckmässig auch die Lenkerplatte --7-- je mehrere konzentrische Ringe aufweisen, die durch radiale Stege miteinander verbunden sind. Ausserdem kann ein eigener Fänger 
 EMI2.4 
 Rohrleitung, in welche das erfindungsgemässe Ventil eingesetzt ist. Statt durch die   Nieten --17-- können   die flexiblen Lenkerarme --12-- mit der Verschlussplatte --6-- auch auf andere Weise verbunden sein,   z. B.   durch Schweissen.

   Auch die in Fig. 2 gezeigten flexiblen   Arme--9--der Verschlussplatte--6--sind   nicht unbedingt erforderlich ; die   Lenkerarme-12--können   auch unmittelbar am geschlossenen   Ring-8-der     Verschlussplatte-6--oder   an mit dem Ring --8-- starr verbundenen Fortsätzen angreifen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Selbsttätiges Ventil, insbesondere Rückschlagventil, mit einem Ventilsitz, der Durchgangsöffnungen aufweist, einer Verschlussplatte, welche die Durchgangsöffnungen steuert, und einer im Abstand vom Ventilsitz angeordneten Lenkerplatte mit flexiblen Lenkerarmen, die mit der Verschlussplatte verbunden sind und diese 
 EMI2.5 
 wenigstens annähernd dem bei geschlossenem Ventil vorhandenen Abstand zwischen den beiden Platten (6,7) gleich gross ist. 
 EMI2.6 


Claims (1)

  1. Abstandsstücke (16) zur Erzielung einer auch bei geschlossenem Ventil auf die Verschlussplatte (6) wirkenden Federkraft geringfügig grösser als der Abstand zwischen den beiden Platten (6,7) ist.
    3. Selbsttätiges Ventil nach Anspruch 1 oder 2, mit einem Fänger zur Begrenzung des Öffnungshubes der <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 mit ihrer Nabe (14) im Zentrum des konkaven Fängers (3) eingespannt ist und mit ihrem äusseren Bereich (11) am Fänger (3) mit Vorspannung anliegt. EMI3.2 Lenkerplatte (7) im Bereich ihres Aussenrandes im Abstand vom Ventilsitz (1) festgehalten ist und zugleich zur Hubbegrenzung der Verschlussplatte (6) dient.
AT823670A 1970-09-10 1970-09-10 Selbsttätiges Ventil, insbesondere Rückschlagventil AT302751B (de)

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