DE27593C - Neuerung an Flüssigkeitsmessern und an Wassermotoren - Google Patents
Neuerung an Flüssigkeitsmessern und an WassermotorenInfo
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- DE27593C DE27593C DENDAT27593D DE27593DA DE27593C DE 27593 C DE27593 C DE 27593C DE NDAT27593 D DENDAT27593 D DE NDAT27593D DE 27593D A DE27593D A DE 27593DA DE 27593 C DE27593 C DE 27593C
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- G—PHYSICS
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- G01F3/00—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
- G01F3/02—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
- G01F3/04—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls
- G01F3/14—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body
- G01F3/16—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body in stationary cylinders
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 4. December 1883 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Flüssigkeitsmesser, die auf dem als Kolbenmesser bekannten
Princip beruhen, und ist eine Neuerung des mir unterm 7. Mai 1874 unter No. 1619
ertheilten englischen Patentes. Die Erfindung betrifft Neuerungen der Ein- und Auslafsventile
der zu messenden Flüssigkeit nebst einer verbesserten Führung und Bewegung des Ventilmechanismus
und aus einer geeigneteren Führung und Dichtung der Kolbenstange des Mefscylinders.
Die Anwendung dieser Neuerung ist sowohl bei Flüssigkeitsmessern, als auch bei Wassermotoren passend.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des Apparates nach dem Schnitt A-B, Fig. 3,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Apparates nach dem Schnitt C-D, Fig. 3,
Fig. 3 der Grundrifs mit fortgenommenem Obertheil,
Fig. 4 der Grundrifs des die verschiedenen Ein- und Auslafswege enthaltenden Gehäuses,
Fig. 5 ein senkrechter Schnitt durch die Mitte des Gehäuses und
Fig. 6 eine Seitenansicht desselben.
Fig. 7 zeigt den Mefskolben mit der neuen Dichtung und Führung seiner Kolbenstange.
Das äufsere Gehäuse a des Apparates besteht aus drei in passender Art zusammengefügten
Theilen. Der untere Theil enthält den Mefscylinder b und den von dem oberen Theil des
Messers nach dem Boden des Cylinders b führenden Kanal b\ In dem Cylinder b befindet sich
der abgedichtete Prefskolben P mit der Kolbenstange bs.
Auf dem unteren Theil α des Gehäuses ist der mittlere Theil montirt, welcher das eigenartige
Metallgehäuse c aufnimmt. Dieses Gehäuse c enthält auf seiner oberen Fläche, Fig. 2
und 4, drei spaltförmige Oeffnungen c' c2 c3, von
denen c1 mit dem unteren Theil des Mefscylinders
b, c2 mit dem oberen Theil desselben und c3 mit dem Abflufsrohr in Verbindung
steht. Der zum Oeffnen und Verschliefsen dieser spaltförmigen Oeffnungen dienende ausgehöhlte
Ventilschieber d erhält seine Bewegung durch die mit ihm nur locker verbundene horizontale
Kolbenstange d\ welch letztere an jedem Ende einen kleinen Kolben d2 und d3 trägt.
Die kleinen, vorn offenen Cylinder e und e1
nehmen die Kolben d2 d3 in sich auf und stehen in Verbindung mit dem Metallgehäuse c. In
der vorderen Seite des Metallgehäuses c, Fig. 6, befinden sich gleichfalls drei spaltförmige Oeffnungen
ff1/2, die obere Oeffnung f steht nut
dem Cylinder e, Oeffnung /' mit dem Cylinder e1 und die Oeffnung f2 mit dem Ausflufsrohr
k in Verbindung.
Auch diese Oeffnungen ff*f2 werden durch
einen ausgehöhlten Gleitschieber g geöffnet oder geschlossen. Der Gleischieber g steht mit dem
Ventilbeweger gx in lockerer Verbindung und
erhält seine Bewegung dadurch, dafs der an der Hauptkolbenstange b3 festsitzende Ring b*
an dem Ende der Aufwärtsbewegung des Kolbens P den Ventilbeweger g1 in die Höhe
hebt und der gleichfalls an der Kolbenstange P befestigte Ring P nach fast beendigtem Niedergange
des Kolbens den Ventilbeweger gJ wieder
niederzieht.
Die Hauptkolbenstange P wird bei dieser Bewegung in einem glatt ausgebohrten, auf
dem Metallgehäuse c befestigten Rohr h da-
durch geführt und gedichtet, dafs ungefähr auf halber Höhe derselben eine Packung P, Fig. 7,
von Leder, Kautschuk oder einem anderen geeigneten Material befestigt ist. Durch diese Anordnung
wird die Kolbenstange P in einer sicheren Weise geführt und befähigt, mit gröfserer
Leichtigkeit als bei Anwendung einer Stopfbüchse zu arbeiten.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende :
Hat der Kolben P des Mefscylinders b die in der Zeichnung ersichtliche Stellung, und
Wasser oder eine andere Flüssigkeit wird unter Druck dem Apparat zugeführt, so fliefst es
durch den offenen Spalt f und füllt den kleinen Cylinder e. Das zugefuhrte Wasser fliefst aber
auch durch den offenen Spalt c1, abwärts durch den Kanal P auf den Boden des Mefscylinders b
und veranlafst den Kolben P, zu steigen. Sobald die Kolbenstange P nahe dem Ende ihrer
Aufwärtsbewegung angekommen ist, gelangt der Ring bl in Berührung mit dem Lappen des
Ventilbewegers g1, bewegt den Gleitschieber g
aufwärts und öffnet den Spalt fx. Hierdurch tritt das Druckwasser in den Cylinder el und
drückt den Kolben ds auswärts, bewegt damit die den Gleitschieber d locker führende Kolbenstange
dx vorwärts und öffnet den Spalt c2.
Wird der Kolben d3 auswärts bewegt, so wird
Kolben d2 einwärts getrieben und drückt das Wasser innerhalb des Cylinders e durch den
Spalt / unter den ausgehöhlten Gleitschieber g und so in den mit dem Auslafsrohr k communicirenden
Spalt f.
Nachdem der Prefskolben P seinen höchsten Stand erreicht hat und der Spalt c2 dadurch
geöffnet ist, fliefst das Druckwasser durch den Spalt c2 in den oberen Theil des Mefscylinders
und drückt Kolben P nieder; letzterer treibt das sich vor ihm befindende Wasser den Kanal b'
aufwärts, durch den Spalt cl unter den ausgehöhlten
Gleitschieber d, nieder in den Spalt cz in das Auslafsrohr k. Nähert sich der Kolben
P und mit ihm die Kolbenstange P dem Ende des Laufes, so kommt Ring P in Berührung
mit dem Lappen des Ventilschiebers g1, bewegt denselben und somit auch den Gleitschieber
g niederwärts, öffnet den Spalt/' und gestattet dem Druckwasser, durch den Spalt f
in den Cylinder e zu treten. Dieses Druckwasser treibt den Kolben d2 auswärts, und dadurch,
die Kolbenstange d1 und das Gleitventil d bewegend, öffnet es den Kanal «' und
kehrt so die Bewegungsrichtung Um.
Das Druckwasser fliefst demnach nieder auf den Boden des Mefscylinders b, der Kolben P
hebt sich und drückt das sich über ihm befindende Wasser aus dem Mefscylinder b aufwärts
durch den Durchgang und durch den Spalt c 2 unter den ausgehöhlten Gleitschieber d,
nieder in den Spalt e3 in das mit letzterem
communicirende Auslafsrohr k. Sobald die Kolbenstange P sich dem Ende ihres Laufes nähert,
wird wieder Spalt / 1 geöffnet und Druckwasser in den Cylinder e1 zugelassen und die Bewegungsrichtung
wiederum umgekehrt und dadurch der Kolben P niedergedrückt und das Wasser
vor demselben den Durchgang bl aufwärts gedrückt,
wie vorhergehend beschrieben ist.
Wird der oben beschriebene Apparat als Wasser- oder Flüssigkeitsmesser verwerthet, so
wird das Räderwerk für den Zählmechanismus durch die Kolbenstange P oder durch einen
anderen beweglichen Theil des Apparates in Bewegung gesetzt.
Wird er als Wassermotor angewendet, so wird die Kolbenstange P durch den Obertheil des
Apparates oder durch den Boden des Mefscylinders geführt und in geeigneter Weise mit
dem Theil verbunden, auf den die Kraft übertragen werden soll.
Claims (1)
- * Patent-Anspruch:An einem Apparat, welcher sich entweder zum Messen von Wasser oder einer anderen Flüssigkeit oder als Wassermotor eignet, die Einrichtung und die Combination des mit Oeffnungen (ausgestattet mit Gleitschiebern d und g) und Durchlafswegen versehenen Metallgehäuses c mit den den Steuerapparat für die Schieber des Flüssigkeitsmessers oder Wassermotors bildenden CyHn dem e
und d\undnebst Kolben d2Hierzu 2 Blatt Zeichnuniren.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE27593C true DE27593C (de) |
Family
ID=303899
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT27593D Active DE27593C (de) | Neuerung an Flüssigkeitsmessern und an Wassermotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE27593C (de) |
-
0
- DE DENDAT27593D patent/DE27593C/de active Active
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