DE274530C - - Google Patents
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- DE274530C DE274530C DENDAT274530D DE274530DA DE274530C DE 274530 C DE274530 C DE 274530C DE NDAT274530 D DENDAT274530 D DE NDAT274530D DE 274530D A DE274530D A DE 274530DA DE 274530 C DE274530 C DE 274530C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03D—FLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
- B03D1/00—Flotation
- B03D1/02—Froth-flotation processes
Landscapes
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 274530 -.KLASSE
la. GRUPPE
für ein Ölschwimmverfahren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. November 1911 ab.
Es ist bereits bekannt, die aufzubereitenden Erze einem ölprozeß zu unterwerfen, auch
das Erz durch Ätzung zu behandeln, um die Schwimmfähigkeit der Teilchen zu verändern.
Bei Anwendung dieser Verfahren für die Aufbereitung von äußerst fein eingesprengten
Blei-, Zink' und Kupfererzen wiesen aber die
Abgänge noch Metall auf, das verloren ging
und so den Nutzen der ganzen Aufbereitung
ίο in .Frage stellte. Das den Gegenstand der
Erfindung bildende Vorbereitungsverfahren für ein Schwimmverfahren soll nun eine bessere
Ölung der zu gewinnenden metallischen Erzkörper bezwecken. Vor dem ölprozeß sollen
A5" gemäß der Erfindung die Erze in getrennten
Behältern der Reihe nach unter Luftzuleitung verrührt, dann mit Schwefelsäure in bekannter
Weiset geätzt und schließlich ebenfalls in bekannter Weise unter Ölzusatz verrührt
so werden. Diese stufenweise Behandlung der
Erzgemenge ist bis.her nicht bekannt und be-. dingt hier die gesicherte Schwimmfähigkeit
der zu gewinnenden metallischen Erzteilchen.
*5 Das neue Verfahren ist besonders bei der
Aufbereitung von äußerst fein eingesprengten Blei-, Zink- und Kupfererzen anwendbar.
Die Behandlung der Erze ist folgende:
Das durch diese Trockenzerkleinerung erhaltene äußerst feine Material von 1Z4 — ρ mm wird nach Kornklassen klassiert. Enthält das Mineralgemenge magnetische Teile, so werden diese durch einen Magnetscheider ausgezogen, andernfalls geht das Mineralgemenge über Rundherde bzw. es wird nach Zusatz von gleichen Gewichtsteilen Wasser in besonderen Rührwerken den. Schüttel-, Stoß- und Rüttelherden zugeführt. Hierauf findet die eigentliche Vorbereitung für das Schwimmverfahren statt.
Die Behandlung der Erze ist folgende:
Das durch diese Trockenzerkleinerung erhaltene äußerst feine Material von 1Z4 — ρ mm wird nach Kornklassen klassiert. Enthält das Mineralgemenge magnetische Teile, so werden diese durch einen Magnetscheider ausgezogen, andernfalls geht das Mineralgemenge über Rundherde bzw. es wird nach Zusatz von gleichen Gewichtsteilen Wasser in besonderen Rührwerken den. Schüttel-, Stoß- und Rüttelherden zugeführt. Hierauf findet die eigentliche Vorbereitung für das Schwimmverfahren statt.
Das Gut gelangt durch ein Rohr in ein Rührfaß und wird dort: mit gleichen Gewichtsteilen angewärmten Wassers Vermischt, wobei
das schnelle Drehen des Rührwerks sowie die zugeführte Druckluft eine innige Menge des
Gutes mit dem Wasser herbeiführt. In einem zweiten Faß wird zu 100 kg Erz 1 Prozent
verdünnte Schwefelsäure und 1Zs Prozent
Eisenvitriol durch den Einlauf hinzugesetzt und so der sogenannte Ätzprozeß getrennt
für sich vollzogen. Im dritten Faß wird dann 1Z2 Prozent öl hinzugesetzt, und es gelangt
nach gründlicher Umrührung das Gut aus dem vierten Faß unmittelbar zum Spitzkasten.
In diesem letzteren wird ebenso wie bei dem Rührwerk Druckwasser (Dampf) und
Druckluft gemeinsam zugeführt und mittels Oberflächenspannung die Trennung in bekannter
Weise bewirkt.
Mit diesem Verfahren ist es daher möglich, 80 Prozent Metallausbeute aus dem Rohhaufwerk
zu erlangen und den Hütten ein gleichmäßiges hochprozentiges Zink- und Eisenerz zu liefern.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Vorbereitung äußerst fein zerkleinerter Blei-, Zink- und Kupfererze für ein ölschwimmverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß die Erze vor ihrer Spitzkastenbehandlung nacheinander in getrennten Behältern unter Luftzuleitung verrührt, dann mit Schwefelsäure in bekannter Weise geätzt und schließlich unter ölzusatz in bekannter Weise verrührt werden.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE274530C true DE274530C (de) |
Family
ID=530892
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT274530D Active DE274530C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE274530C (de) |
-
0
- DE DENDAT274530D patent/DE274530C/de active Active
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