DE2738313C2 - Schließanlage - Google Patents
SchließanlageInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine aus Schließzylindern mit Stiftzuhaltungen und dazugehörigen Flachschlüsseln
bestehende Schließanlage, bei der in Bohrungen des Zylinderkerns zusätzliche Sperrelemente gelagert sind,
welche die Profilstärke der Schlüssel abtasten und die bei vorbestimmter Profilstärke so weit nach außen gedrängt werden, daß sie mit ihren äußeren Enden mit der
Zylinderkernmantellinie abgleichen, bei reduziertem oder fehlendem Profil dagegen einen nicht ausgefüllten
Raum in ihren Bohrungen belassen, in welchen nach anfänglicher Drehung des Zylinderkerns ein Gehäusestift blockierend einfallen kann.
In Verbindung mit Schließanlagen, bei denen sich die
übergeordneten Schlüssel durch eine verringerte Anzahl von Profilrippen oder durch deren Fehlen gegenüber den untergeordneten auszeichnen, ist es bekannt.
übergeordnete Schlüssel aus untergeordneten unbefugt
dadurch herzustellen, daß man Profilrippen durch Abfeilen oder Abfräsen wegnimmt. Es ist verständlich, daß
Anlagen der vorbezeichneten Art gerade in diesem
s Punkt eine nur geringe Sicherheit zu bieten haben.
Um nun das Manipulieren mit Schlüsseln mit abgefeilten oder weggefrästen Profilrippen zu verhindern, ist
durch die DE-AS 15 53 529 eine Profilsperre vorgeschlagen worden, die, wie eingangs dargelegt, sic.j durch
zusätzliche Sperrelemente im Zylinderkern auszeichnet, die nur dann mit der Mantellinie des Zylinderkerns abgleichen und eine volle Drehung des Zylinderkerns zulassen, wenn das von ihnen abgetastete Schlüsselprofil
die vorbestimmte Stärke aufgewiesen hatte.
Durch die DE-AS 15 53 529 ist zwar ein wesentlicher Schritt in Richtung auf Erhöhung der Sicherheit getan
worden, doch reicht er für die Erfüllung hohen Sicherheitsbedürfnisses keineswegs aus. Der hauptsächliche
Grund ist darin zu sehen, daß der Weg der leichten
Herstellung eines übergeordneten Schlüssels, nämlich durch alleinige Wegnähme von Profilrippcr,, gangbar ist
und daß es, als weiteres nachteiliges Moment, durch Manipulieren mit dem abgefeilten Schlüssel und durch
Zuhilfenahme von beigegebenen Plättchen, möglich ist,
die zusätzlichen Sperrelemente außer Funktion zu setzen.
Unabhängig von diesem Stand der Technik sei erwähnt, daß es bekannt ist, (»Tür und Beschlag« von
F.W. Schlegel, Verlag Fachtechnik GmbH Duisburg
1958, Seite 111, Abb. 269 und Text) in Verbindung mit
Zuhaltungssliftpaaren Zwischenzuhaltungsplättchen zu
verwenden, wobei diese dafür sorgen, daß ein Stiftpaar bei vorbestimmten, verschieden großen Steuerauslenkungen eine Abglcichlage einnehmen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Schließanlage der vorausgesetzten Galtung so weiterzubilden, daß durch einfache Mittel eine noch größere
Sicherheit gegen die unbefugte Herstellung eines übergeordneten Schlüssels aus einem ».Dtergeordneten cr-
reicht wird, wobei gerade die sonst übliche Wegnahme
von Schlüsselmaterial sich als ungeeignete Maßnahme zur Gewinnung des übergeordneten Schlüssels erweisen muß.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch,
daß der übergeordnete Schlüssel an der Abtaststelle der
Sperrelemcnte eine flache Einordnungskerbe für den Kernstift sowie in dem daran angrenzenden Flachscitcnbereich mindestens eine über das Profil sich erhebende Rippe aufweist, wobei die Rippe(n) höhenmäßig
derart bemessen ist (sind), daß die Sperrelementc in die Abgleichlage gedrängt werden und daß der untergeordnete Schlüssel an der gleichen Abtaststelle der Sperrclemente mit einer tiefen Einordnungskerbe für den Kernstift versehen ist. wobei die über das Profil sich erhebcn-
de(n) Rippe(n) fehlt (fehlen) und daß der den besagten Einordnungskerben zugeordnete Kernstift ein oberes
abgesetztes Stück und einen zugehörigen Schaft aufweist, dessen Durchmesser der Stärke der seillichen
Rippen des übergeordneten Schlüssels an der Abtast-
W) stelle gleichkommt, wobei dieser Schaft ebenso wie die Rippen derart bemessen ist. daß die Sperrelcmenic in
die Abglcichlage gedrängt werden.
Das große Verdienst der Erfindung ist also darin zu
sehen, daß es nicht mehr ausreicht, einen übergeordnc-M ten Schlüssel seitlich abzufeilen, um zu einem übergeordneten zu gelangen, sondern daß als Voraussetzung
hierfür Änderungen sowohl an den Schlüssclscitcnflächcn als auch an der die F.inordnungskcrbcn tragenden
Schlüsselschmalseite erforderlich sind. Diese Änderungen bestehen in beiden Fällen und an beiden Stellen in
Materialauftragungen.die von einem Unbefugten kaum durchgeführt werden können. An den Stirnflächen sind
seitliche Rippen aufzubauen, wobei die Voraussetzung für deren Aufbau eine Materialauffüllung der an dieser
Stelle befindlichen Einordnungskerbe ist, die beim untergeordneten
Schlüssel tief und beim übergeordneten flach ausgebildet ist Es ist einleuchtend, daß es mit der
13 des übergeordneten Schlüssels, hier nicht möglich.
Es ist bereits erwähnt worden, daß die tiefe Einordnungskerbe 14 den Kernstift 10, der seinerseits von der
nicht dargestellten Druckfeder des Gehäusestifts 15 gctrieben wird, höher emporsteigen läßt, als dies beim
Schlüssel der F i g. 1 der Fall ist. Aufgrund dieser Tatsache gelangt der den vollen Durchmesser zeigende
Schaft des Kernstifts 10 in den Bereich der Sperrstifte 7, 8. Da die Stärke des Kernstiftschaftes 10 vorausset-
Erfindung gelungen ist, die Sicherheit von Schließanla- io zungsgemäß der Stärke der Profilrippen 82, 13 des
gen ganz wesentlich zu erhöhen. übergeordneten Schlüssels 4 gleichkommt, werden die
Sperrstifte wieder so weit nach außen gedrängt, daß sie mit ihren äußeren Enden mit der Zylinderkernmantellinie
19 abgleichen und eine Sperrung durch Einfall des
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung bestehen die zusätzlichen Sperrelementc aus federunbelasteten
Sperrstiften, welche abgesetzte Abtastenden aufweisen,
deren Stärke der Länge des abgesetzten Kernsliftstücks 15 Gehäusesliftes 15 in eine der Sperrstiftbohrungen 5
nebst Spitze entspricht, wobei der Durchmesser der bzw. 6 nach anfänglicher Zylinderkerndrehung nicht zu-Sttftschäfte
dem des Gehäusestiftes gleichkommt.
Eine weitere Ausgestaltung geht dahin, daß die Sperrstifte
senkrecht zum Schlüsselkanal angreifen.
lassen.
Es ist verständlich, daß mit dem übergeordneten Schlüssel sämtliche Schließzylinder de' Schließanlage
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung geht dahin, 20 betätigt werden können, weil die Profii^ppen 12,13. die
daß die Sperrstifte senkrecht zum Schlüsselk;nal angreifen.
Die Erfindung wird anhand eines in den F i g. I bis 3a
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
der flachen Kerbe 11 ihre Existenz verdanken, es bewirken,
daß die Sperrstifte 7, 8 in jedem Fall in ihre Abgleichlage gedrängt werden, wobei des weiteren die Bemessung
von Kern- und Gehäusezuhaltungssüften so
In den Figuren ist mit 1 der Zylinderkern und mit 2 25 vorgesehen ist, daß bei der flachen Kerbe des übergedas
diesen umgebende Schloßgehäuse angedeutet. 3 ist ordneten Schlüssels an allen Schließzylindern eine Abder
Schlüsselkanal, in welchen der in den F i g. 1 bis 3 im gleichlage erzielt ist.
Vertikalschnitt und in den Fig. la bis 3a in Seitenan- Anders dagegen bei den untergeordneten Schlüsseln,
sieht dargestellte Flachschlüssel 4 bzw. 4a. 4b eingeführt die nur dazu dienen dürfen, das ihnen zugeordnete
ist. Das Schlüsselprofil wird an den die Einordnungsker- 30 Schloß zu betätigen. Diese weisen an der Abtaststelle
ben enthaltenden Schmalseitenbereichen durch seitlich stets eine tiefere Kerbe als der übergeordnete Schlüssel
angreifende Sperrelemente abgetastet, als welche die in auf, wobei, individuell für jedes Schloß, eine Untertei
abgesetzten Zylinderkernbohrungen 5 und 6 lagernden
Sperrstifte 7 und 8 dienen, die schwächer gedrehte Abtastenden 7a und 8a und Schäfte aufweisen, die die Stärke des der Abtaststelle zugeordneten Gehäusestiftes 15
besitzen. Der mit der Einordnungskerbe des Schlüssels
an der Abtaststelle der Sperrstifte zusammenarbeitende
Sperrstifte 7 und 8 dienen, die schwächer gedrehte Abtastenden 7a und 8a und Schäfte aufweisen, die die Stärke des der Abtaststelle zugeordneten Gehäusestiftes 15
besitzen. Der mit der Einordnungskerbe des Schlüssels
an der Abtaststelle der Sperrstifte zusammenarbeitende
J5
und in der Zynnderkernbohrung 9 lagernde Kernstift 10
lung der Zuhaltungen vorgesehen ist, die allein auf die Tiefe der Kerbe des zugehörigen Schlüssels abgestimmt
ist. Parallel hierzu kann noch die übliche Variation des Schlüsselprofils treten.
Die Erfindung hat sich, wie bereits anianps erwähnt,
die Aufgabe gestellt, die unbefugte Herstellung eines übergeordneten Schlüssels aus einem untergeordneten
weist eine eingezogene Halspartie lÖa nebst Spitze 1Oi 40 so ζ . erschweren, daß diese praktisch unmöglich geauf,
die in die ihr dargebotene Einordnungskcbe einzu- macht ist. Der Grund liegt darin, daß der Unbefugte
fallen geeignet ist. gezwungen ist, an der Stelle, wo der untergeordnete
In der F i g. 1 ist der übergeordnete Schlüssel 4 darge- Schlüssel eine tiefe Kerbe darbietet, eine flache Kerbe
stellt, der an der Abiaststelle der Sperrstifte 7, 8 eine zu erzeugen. Um dies zu erreichen, bedaii es einer Mallache
Einordnungskerbe 11 sowie, seitlich hieran an- 45 terialauftragung, was vor große Schwierigkeiten stellt,
schließend, die Profilrippen 12,13 erkennen läßt, die sich Dieser Schritt genügt aber noch nicht, um generell die
über das Schlüsselprofil, zumindest an dieser Schmalsei· Schlösser zu öffnen. Es bedarf noch weiterer Materialtcnregion,
erheben und bei eingeführtem Schlüssel von hinzufügungen, damit seitlich neben der Stelle, an der
den Sperrstiften 7, 8 abgetastet werden. Die seitlichen die flache Kerbe erzielt worden ist, die über das Profil
Profilrippen sind so stark ausgebildet, daß sie geeignet 50 sich erhebenden Rippen erzeugt werden. Fehlen diese,
id di Sif 78 i h ß dä it i öff des Schlosses unmöglich weil naci
sind, die Sperrstifte 7,8 so weit nach außen zu drängen,
daß diese mit ihren äußeren Enden mit der Zylinderkernmantellinie 19 abgleichen und es so dem dieser
Schloßebene zugeordneten Gehäusestift 15 verwehren, nach anfänglicher Zylinderkerndrehung in die Senkungen
20, 21 der Sperrstiftbohrungen 5 oder 6 (je nach Zylinderkerndrehrichtung) einzufallen.
Da die Kern- und Gehäusezuhaltungsstifte abgeglichen haben, kann der Zylinderkern gedreht und das
Schloß geöffnet werden.
In der F i g. 2 ist der untergeordnete Schlüssel 4a dargestellt, der an der Abtaststelle der Sperrstifte 7,8 eine
tiefe Finordnungskerbe 14 erkennen läßt, die den Kernstift 10 erheblich höher steigen läßt, als es bei der fla-
so ist ein öffnen des Schlosses unmöglich, weil naci,
anfänglicher Drehung des Zylinderkerns der Gehäusestift
in eine der nicht ausgefüllten Sperrstiftbohrungen einfällt und den Zylinderkern blockiert.
Λ)5 Der entsprechenden Erläuterung dient die F i g. 3, bei
der der Versuch veranschaulicht ist, aus einem untergeordneten Schlüssel einen übergeordneten dadurch herzustellen,
daß an djr Stelle, an der der untergeordnete
Schlüssel ehie in Fig.3a gestrichelt angedeutete tiefe
bo Kerbe 14 aufweist, so viel Material aufgetragen ist, daß
hier die für den übergeordneten Schluss:! obligatorische
flache Kerbe 11 resultiert. Führt man diesen nachgeahmten Schlüssel in das Schloß ein, so erreicht man
zwar, wie Fig.3 erkennen läßt, einen Abgleich zwi-
chcn Kerbe 11 des übergeordneten Schlüssels 4 der Fall i>5 sehen dem Kernstift 10 und dem Gehäusestift 15, der es
war Aufgrund der tiefen Kerbe 14, die an dieser Stelle gestattet, den Zylinder anfänglich zu drehen. Es tritt
aber dann eine Blockierung des Zylinderkerns ein, die
auf das Fehlen der seitlichen Profilrippnn 12,13, wie sie
niit einem Wegfall von Schlüsselmaterial verbunden ist,
sind seitliche Profilrippen, entsprechend den Rippen 12,
Ll Oo JlO
der F i g. 1 zu entnehmen sind, begründet ist.
Wie Fig.3 erkennen läßt, besteht bei dem manipulierten Schlüssel keine Möglichkeit die Sperrstifte 7,8 so
weit nach außen zu drängen, daß diese ihre Bohrungen zur Zylinderkernmantellinie 19 hin voll ausfüllen. Die ι
Sperrstifte 7,8 werden vielmehr mit ihren Abtastenden 7a, 8a dem abgesetzten Ende 10a des Kernstifts 10 anliegen, was zur Folge hat, daß in den Bohrungen S, 6 unausgefüllter Raum 5a, 6a frei bleibt, in deren einen, je nach
Zylinderkerndrehrichtung, auf dem Wege über die Senkungen 20,21, der zugeordnete Gehäusestift 15 blockierend einfällt und den Schließzylinder sperrt.
Aus Vorbesagtem ist verständlich, daß es zweier Schritte bedarf, um vom untergeordneten Schlüssel zum
übergeordneten zu gelangen. Der erste Schritt ist die is Auffüllung der tiefen Kerbe zu einer flachen, und der
zweite ist die Ausbildung von Profilrippen seitlich zu dem die flache Kerbe tragenden Schlüsselbereich. Da
beide Schritte eine Materialzufügung erfordern, die viel schwerer durchzuführen ist. als eine Materialabtragung.
und die als gewerblich völlig unökonomisch anzusehen ist. muß die Erfindung als ganz wesentlicher Beitrag zur
Nachahmsicherheit erachtet werden.
40
so
55
60
Claims (3)
1. Schließanlage, bestehend aus Schließzylindern mit Stiftzuhaltungen und dazugehörigen Flachschlüsseln, bei der in Bohrungen des Zylinderkerns
zusätzliche Sperrelemente gelagert sind, welche die Profilstärke der Schlüssel abtasten und die bei vorbestimmter Profilstärke so weit nach außen gedrängt werden, daß sie mit ihren äußeren Enden mit
der Zylinderkernmantellinie abgleichen, bei reduziertem oder fehlendem Profil dagegen einen nicht
ausgefüllten Raum in ihren Bohrungen belassen, in welchen nach anfänglicher Drehung des Zylinderkerns ein Gehäusestift blockierend einfallen kann,
dadurch gekennzeichnet, daß der übergeordnete Schlüssel (4) an der Abtaststelle der Sperrelemente (7,8) eine flache Einordnungskerbe (ti) für
den Kernsti ft (10) sowie in dem daran angrenzenden Flachseitehijereich mindestens eine über das Profil
sich erhebende Rippe (12, 13) aufweist, wobei die Rippen) (12, 13) höhenmäßig derart bemessen ist
(sind), daß die Sperrelemente (7,8) in die Abgleichlage gedrängt werden und daß der untergeordnete
Schlüssel (4a) an der gleichen Abtaststelle der Spcrrelemente (7, 8) mit einer tiefen Einordnungskerbe
(14) für den Kernstift (10) versehen ist, wobei die über das Profil sich erhebende(n) Rippe(n) fehlt (fehlen) und daß der den besagten Einordnungskerben
(II, 14) zugeordnete Kernstift (10) ein oberes abgesetztes Stütic (\0a) und einen zugehörigen Schaft
aufweist, dessen Durchmesse- der Stärke der seitlichen Ripppen (12, 13) des übergeordneten Schlüssels (4) an der Abtaststellc gleichkommt, wobei dieser Schaft ebenso wie die Rippen (12, 13) derart
bemessen ist, daß die Sperrelcmentc (7, 8) in die Abgleichlage gedrängt werden.
2. Anlage nach Anspruch !.dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Sperrelementc aus federunbelasteten Sperrstiften (7,8) bestehen, welche abgesetzte Abtastenden (7a. Sa) aufweisen, deren Stärke
der Länge des abgesetzten Kernstiftstücks (ICj,) nebst Spitze (!Ob) entspricht, und daß der Durchmesser der Stiftschäftc dem des Gehäusestiftes (15)
gleichkommt.
3. Anlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrstifte (7, 8) senkrecht
zum Schlüsselkanal (3) eingreifen.
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