DE2736664C2 - Elektrische Anschluß- und/oder Verbindungsklemme, insbesondere Reihenklemme - Google Patents
Elektrische Anschluß- und/oder Verbindungsklemme, insbesondere ReihenklemmeInfo
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- H01R9/26—Clip-on terminal blocks for side-by-side rail- or strip-mounting
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Description
dadurch gekennzeichnet, daß jede Stromschiene (14) in Querrichtung zur Gehgusetrennwand
(26) zwei nebeneinander angeordnete Steckaufnahmen (ί3, 35) besitzt, die zu der ihnen jeweils
benachbarten Gehäusetrennwand einen gleichen Abstand haben.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Brücker (10) einen U-förmigen Kontaktbüge, (18) besitzt
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Brücker (10* für übereinander
angeordnete Klemmen als Aufs ockbrücker zwei in entgegengesetzter Richtung sich etatreckende Kontaktschenkel
(12) besitzt
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Brücker (10) mit seinen
Kontaktschenkeln (12) aus einem elektrisch gut w leitenden Flachmaterial besteht und daß die größte
Querschnittserstreckung des Flachmaterials im wesentlichen planparallel zu den Gehäusetrennwänden
(26) ausgerichtet ist
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Flachmaterial federnde Eigenschaften besitzt und
daß die Kontaktschenkel (12) der Brücker (10) in Richtung ihrer Längserstreckung geschlitzt und/
oder durchbrochen sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet daß die Kontaktschenkel (12) zur Begrenzung
des Federweges mit angeformten Anschlägen (21) versehen sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der die
Kontaktschenkel (12) eines Brückers miteinander verbindende Steg (ä6) in an sich bekannter Weise
von einem Isolierkopf (17) umschlossen ist
hhhddd
griff-Ausnehmung (18) versehen ist
(11) mit feiner" ^^^pf^
Anordnung des Isölierkopfes (17) der' Brücker (10) versehenist
Anordnung des Isölierkopfes (17) der' Brücker (10) versehenist
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkopf (17) mit mindestens
einer, im versenkten Zustand zugänglichen HebeleinDie Erfindung betrifft eine elektrische Anscfaluß-
und/oder Verbindungsklemme, insbesondere Reihenklemme, mit lösbaren Brückern zur elektrischen
Verbindung benachbart angeordneter Klemmen, die durch mindestens eine Isolierstoffgehäusetrennwand
voneinander elektrisch isoliert sind und jeweils eine im wesentlichen parallel zur Gehäusetrennwand sich
erstreckende Stromschiene besitzen, wobei jeder Brücker als einstückiges Bauteil ausgebildet ist und zwei
Kontakischenkel aufweist, die jeweils als Steckkontakte
durch entsprechende Ausnehmungen in dem Isolieiatoffgehäuse
hindurch in zwei einander gegenüberliegende Steckaufnahmen der Stromschienen von zwei
benachbart angeordneten Klemmen eingreifen.
Klemmen mit lösbaren Brückern sind gemäß der Weidmülier-Liste »Verbinder« 73/74 S: 60,61.124,125
bekannt Für die Querbrückung benachbarter Klemmen sind deren Stromschienen mit Gewindebohrungen
versehen, in die entweder Befestigungsschrauben oder Steckbuchsen eingeschraubt werden können. Sind
Steckbuchsen als Steckaufnahmen montiert, dann erfolgt die Querbrückung über Querverbindungsstecker
mit zwei oder drei Kontaktstiften. Die Anzahl der an
einem Stecker nebeneinander vorhandenen Kontaktstifte bestimmt die Anzahl der miteinander zu
brückenden Klemmen. Sind keine Steckbuchsen montiert, dann erfolgt die Querbrückung durch Querverbindungslaschen,
die mittels in die Gewindebohrungen eingeschraubter Befestigungsschrauben und auf die
Befestigungsschrauben ais Distanzhalter aufgeschobenen Verbinduiigshüisen mit den Stromschienen der
einzelnen Klemmen elektrisch und mechanisch zu verbinden sind. Eine solche aus einzelnen Kleinteilen
aufzubauende Laschenbrückung ist im Vergleich zur Verwendung der als einstückiges Bauteil ausgebildeten
Querverbindungsstecker sehr vie! umständlicher und zeitaufwendiger. Jedoch hat die Querbrückung mit den
Querverbindungssteckern die Nachteile, daß beliebige Kettenbrückungen benachbarter Klemmen nicht möglich
sind und daß grundsätzlich auch hier zunächst die Steckbuchsen als Steckaufnahmen in die Stromschienen
der einzelnen Klemmen eingeschraubt werden müssen.
Daraus ergibt sich die Aufgabe der Erfindung, Klemmen mit steckbaren Brückern des einleitend
definierten Typs so zu verbessern, daß ohne aufwendige
Vorbereitungs- und Montagearbeiten Qiierbrückungen
nnd auch Kettenbrückungen einer beliebigen Anzahl benachbarter Klemmen schnei! und einfach möglich
sind. Dabei sollen auch Stockwerksbrückungen von stockwerkartig übereinander angeordneten Klemmen
ausführbar sein, die bei den Klemmen nach dem beschriebenen Stand der Technik nicht m»glich sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst daß jede Stromschiene in Querrichtung zur Gehäusetrennwand
zwei nebeneinander angeordnete Steckaufnahmen besitzt, die zu der ihnen jeweils benachbarten
Gehäusetrennwand einen gleichen Abstand haben.
Die Briickung nebeneinander angeordneter Klemmen erfolgt bevorzugt mit einem" Brücker, der einen
U-förmigen Kontaktbügel besitzt. Für die Brückung übereinander angeordneterKlemmen ist vorgesehen,
diiß der Brücker als Aufstockbrücker zwei in entgegengesetzte
Richtung sich erstreckende Kontaktschenkel besitzt
Die Handhabung der erfindungsgemäßen Klemmen
ist einfach und problemlos. Die Brückung erfordert grundsätzlich nur einen Sieckvorgang. Zeitaufwendige
Vorarbeiten oder Montagearbeiten entfallen. Von besonderem Vorteil ist, daß selbst in gebrücktem
Zustand von zwei benachbarten Klemmen immer noch eine der zwei in der Stromschiene nebeneinander
angeordneten Steckaufnahmen frei bleibt, in die ein weiterer Querbrücker oder ein Aufstockbrücker eingesteckt
werden kann. Auf diese Weise sind Klemmbrük- to ken schnell und einfach auszuführen, ohne daß dafür
speziell angepaßte Bauteile erforderlich sind. Natürlich kann eine jeweils frei bleibende Steckaufnahme auch
dazu benutzt werden, uir. Prüfadapter, Drittanschlußstecker
ο. dgL einzusetzen.
Die Ansprüche 4—6 beschreiben bevorzugte -»i'siührungen
der Steckkontakte der Brücker, dk Tür <-Cnmale
Reihenklemmen in Verbindung nut sch!.-.: 'örmigen
Steckausnehrnungen in den Stromsc*: ton von Vorteil
sind. Die Aüsführungsforme^ r.^cn den Ansprüchen
7—9 beschreiben einen Isol > Vopf für die Brücker,
der sowohl beim Steckvorgang sis auch beim Lösevorgang einen vollständigen Berührungsschmz gewährleistet
und zugleich die Handhabung der BrPcker erleichtert 7S
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es
zeigen
F i g. 1 — 3 Reihenklemmen gemäß der Erfindung,
Fig.4 Rcihenklemmen gemäß der Erfindung mit
unterschiedlichen Bauhöhen,
F i g. 5 und 6 Ausführungsformen von Stromschienen der erfindungsgemäßen Klemmen,
F i g. 7 einen Aufstockbrücker gemäß der Erfindung,
F i g. 8 und 9 unterschiedliche Ausführungsformen der Kontaktschenkel von Brückern,
F i g. 11 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Klemme.
Fig. 1 zeigt mehrere auf einer Tragschiene 22 angeordnete Reihenklemmen It, die über Leitereinführungsöffnungd
an Klemmstellen 15 mit elektrischen Leitern 24 verdrahtet werden. Dargestellt ist eine
Querbrückung als Kettenbrückung durch Einstecken mehrerer Querbrücker 10 mit ihren Kontaktschenkeln
12 in die Ausnehmungen 28 der Isolierstoffgehäuse 23 der Klemmen. Die ve1.! eingesteckten Brücker sind mit
ihren isolierköpfen 17 versenkt angeordnet. Zu diesem
Zweck besitzen die Isolierstoffgehäuse ?3 eine Vertiefung 27. Sollen die Brücker wieder gelöst werden, dann
kann mittels eines Schraubendrehers 19 in eine so Ausnehmung 18 der Isolierköpfe eingegriffen werden
und der Brücker leicht aus -ier Klemme ausgehebelt v/erden.
F i g. 2 zeigt einen Querschnitt durch die Klemme nach F i g. 1 mit voll eingesteckten Brückern 10.
Erkennbar ist deren Isolierkopf 17 mit der Hebeleingriff-Ausnehmung
IS und den KontEktschpnkpln 12
Diese greifen in schlitzförmige Steckausnehmungen 13 in den Stromschienen 14 ein. Als Beispiele solcher
Steckausnehmungen sind in F i g. 5 solche der offenen Bauweise mit seitlicher Abstützung durch die Isolierstoffgehäusetrennwäneie
26 (Fig.2) und m Fig.6
iolche der seitlich geschlossenen Bauweise dargestellt. In beiden Fällen wird "der Kontaktdruck über die
Konlaktkanten 12a der Kohtaktschenkel 12 in Verbindung
mit den Kontaktkanten 13a der Steckausnehmungen 13 aufgebracht (vgl, hierzu F i g. 3).
F i g. 2 zeigt in Verbindung mit den F i g. 5 und 6, daß
die hier als bevorzugte Ausführungsform dargestellten Querbrücker 10 einen einstückigen U-förmigen Kontaktbügel
16 mit den Kontaktschenkeln 12 besitzen.
Die genaue Ausbildung der Klemmfeder 25 zeigt F i g. 3. Jede Klemme besitzt zwei Klemmfedern 25, die
mit der Stromschiene 14 die Klemmstelle 15 für die elektrischen Leiter 24 bilden. Die Klemmfeder ist mit
ihrem rückwärtigen Ende in einem Schlitz der Stromschiene 14 festgelegt. Andere Klemmvorrichtungen
zur Bildung einer Klemmstelle sind ebenso verwendbar und ohne Einfluß auf das hier dargestellte
Brückersystem gemäß der Erfindung.
Fig.4 zeigt, daß das erfindungsgemäße Brückersystem
auch dann anwendbar ist, wenn die benachbarten Klemmen 11 eine unterschiedliche Bauhöhe aufweisen.
Es sind dann lediglich die Kontaktschenkel 12 des Brückers 10 stufenförmig versetzt entsprechend den
unterschiedlichen Bauhöhen der Klemme anzuordnen.
In Fig.7 ist ;in Aufstockbrücker 10 dargestellt,
dessen in zwei entgegengesetzte Richtungen sic1·
erstreckende Kontaktschenke! 12 baugleich mit denen des Querbrückcrs gemäß F i g. 3 sind. Zur Gewährleistung
eines guten und elektrisch sicherer. ■■ vcntaktdrukkes
zwischen den Kontaktkanten 13a der Stp^kausnehmung
13 der Stromschiene und der Kontaktkante 12a des Kontaktschenkels 12 sind in letzterem Durchbrüche
20 vorhar.den, die dem Flachmaterial des Kontaktschenkeis quer zu dessen Haupterstreckung federnde
Eigenschaften geben. Zur Begrenzung des Federweges sind die angeformten Anschläge 21 vorgesehen.
Fig.9 zeigt in zwei Seitenansichten und einem
Querschnitt eine ähnliche Ausführung der Kontaktschenkel 12 eines Brückers 10 mit den Durchbrüchen 20
und Begrenzungsanschlägen 21, jedoch sind hier zusätzlich die Schenkelbereiche 31a und 316 der
Kontaktschenkcl relativ zueinander gewölbt wodurch sich ein solcher Brücker besonders gut in Verbindung
mit seitlich geschlossenen schlitzförmigen Steckausnehmungen 13 in den Stromschienen eignet wie sie in
Fig.6 dargestellt sind. Im übrigen besitzt auch der
Brücker gemäß F i g. 9 wieder einen Isolierkopf 17 vat
der Hebeleingriff-Ausnehmung 18 und die einstückige Ausbildung des Kontaktteils als U-förmigen Kontaktbügel
16.
Auch F ι g. 3 zeigt einen U-förmigen Kontaktbügel 16,
jedoch ohne Isolierkopf. Die KontaktscHenkel 12 des
hier dargestellten Brückers 10 sind durch die Ausstanzung 20 in Längsrichtung geschlitzt um dem Flachmateriai
der Kontaktschenkel wieder die gewünschten Federungseigenschaften zu geben. Die Federwegbegrenzung
ist durch die Endstücke 21 gegeben. Die Außenkanten 12a der Kontaktschenkel 12 besitzen
einen Tiefenanschlag 30 und die dem Tiefenanschlag
beim Einstecken des Brückers voreilenden Außenkantei. die.ien als Kontaktkante 29.
F i g. 10 zeigt einen Brücker 10, der in Verbindung mit
ςρύΐιοΐι geschlossenen schlitzförmigen Steckausnehmungen
in den Stromschienen (vgl. F i g. 6) den Vorteil besonders großer seitlicher Kontaktflächen aufweist da
seine Kontaktschenkel 12 ohne Durchbrüche oder
Ausstanzungen lediglich mit Einschnitten 32 versehen
sind, die reiativ zueinander gewölbte Schenkelbereiche
33a, 336 und 33c~ermöglichen.
Fig. 11 zeigt als Ausführungsbeispiel einen Brücker 10 mit Kontaktschenkeln J2, diö quer zur Haupterstrekkung
des Flachmate-ials der Kontaktscherikel keine
Federungseigenschaften haben. In diesem Fall übernimmt dann ein Federungstei! 34 in der Steckausneh··
mung 33 der Stromschiene 14 die Aufbringung des
erforderlichen Kontaktdruckes. Der Federungsteil 34 kann durch das rückwärtige Ende einer Klemmfeder 25
zur Bildung der Klemmsteile 15 gegeben sein. Der Isolierkopf 17 des Briickers 10 ist mit einer Verrastung
38 in dem Isolierstoffgehäuse 23 festgehalten, das im
Bereich des Isolierkopfes mit seitlichen Schrägen 36 zum Ansetzen der Spitze eines Schraubendrehers, in die
Hebeleingriff-Ausnehmung 18 versehen ist
Claims (1)
1. Elektrische Anschluß- und/oder Verbindungsklemme,
— insbesondere Reihenkiemme,
— mit lösbaren Brückern zur elektrischen Verbindung benachbart angeordneter Klemmen,
— die durch mindestens eine Isolierstoffgehäuse- ">
trennwand voneinander elektrisch isoliert sind
— und jeweils eine im wesendichen parallel zur
Gehäusetrennwand sich erstreckende Stromschiene besitzen,
— wobei jeder Brücker als einstückiges Bauteil ausgebildet ist und zwei Kontaktschenkel
aufweist, die jeweils als Steckkontakte durch entsprechende Ausnehmungen in dem Isolierstoffgehäuse
hindurch in zwei einander gegenüberliegende Steckaufnahmen der Stromschienen
von Twei benachbart angeordneten Klemmen
eingreifen,
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