DE2443476C2 - Elektrisches Verbindungsstück - Google Patents
Elektrisches VerbindungsstückInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R4/00—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
- H01R4/24—Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands
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- Connections By Means Of Piercing Elements, Nuts, Or Screws (AREA)
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- Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
- Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
- Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches Verbindungsstück gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
Ein derartiges Verbindungsstück ist aus der US-PS 12 219 bekannt. Daeci besteht das Gehäuse aus zwei
Teilen, von denen das eine mindestens eine Anschlußklemme trägt, die eine geschlitzte Platte aufweist,
während der andere Gehäuseteil als Drahthalter dient und mindestens eine Drahtaufnahmebohrung und eine
die Bohrung schneidende Quernut aufweist. Der Drahthalter und der andere Gehäuseteil sind relativ
zueinander bewegbar von einer zurückgezogenen Stellung zu einer eingeschobenen Stellung, in der ein
gehaltener Draht in den Schlitz der geschlitzten Platte eingedrückt wird, wobei die Drahtisolierung durchschnitten
wird und der Drahtkern elektrisch mit der geschlitzten Platte verbunden wird. Die Quernut des
Drahthalters ist mit der geschlitzten Platte ausgerichtet, um die geschlitzte Platte i.i der eingeschobenen Stellung
aufzunehmen.
Alle Drähte, die angeschlossen werden sollen, müssen in einem einzigen Vorgang angeschlossen werden.
Wenn mehrere Drähte angeschlossen werden sollen, muß daher eine Kraft aufgewendet werden, die so groß
werden kann, daß das Anschließen nicht mehr erfolgreich und mit zumutbarem Kraftaufwand von
Hand durchgeführt werden kann. Dies ist besonders dann der Fall, wenn relativ dicke Drähte angeschlossen
werden müssen, wie sie beispielsweise bei der elektrischen Verdrahtung in Häusern verwendet werden.
Ferner kann eine Einzelverbindung nicht repariert oder ersetzt werden, ohne die anderen Verbindungen zu
beeinträchtigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektrisches Verbindungsstück gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 so zu verbessern, daß mehrere Drähte in voneinander unabhängigen Vorgängen angeschlossen
werden können, und zwar ohne gegenseitige Beeinträchtigung jeweils schon bestehender Anschlußverbindungen.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im Anspruch 1 angegeben und kann den Unteransprüchen entsprechend
vorteilhaft weitergebildet werden.
Die lösbare Befestigung von Verbinder-Gehäuseteilen aneinander ist an sich bekannt, z. B. aus der US-PS
37 18 838 und der FR-PS 21 88 327.
Das elektrische Verbindungsstück, bei dem es sich um
eine für Servicezwecke benutzbare Steckerdose, einen Schalter oder einen Spleißverbinder handeln kann, kann
an den Benutzer in einem Zustand geliefert werden, in dem die Anschlußklemmen in dem Gehäuse befestigt
sind und die Kappe in ihrer vorgesehenen Stellung ist.
Der Benutzer schließt dann selektiv mehrere Drähte an, indem er jeden Draht in einen geeigneten Drahthalter
einschiebt und dann den Drahthalter betätigt.
Das Vorsehen mehrerer einzeln verschiebbarer Drahthalter auf einer plattenförmigen Kappe ermöglicht
es, die zur Verbindung erforderliche Kraft gering zu halten, da jeder Drahthalter so ausgebildet ist, daß er
nur einen oder möglicherweise zwei Drähte anschließt. Wenn es erforderlich ist, einen bestimmten angeschlossenen
Draht zu entfernen oder zu ersetzen, brauchen die Verbindungen mit den anderen Drähten
nicht gestört zu werden, da es nicht notwendig ist, die Kappe zu entfernen. Es muß lediglich der betreffende
Drahthalter in seine zurückgezogene Stellung gebracht werden, die eine Entfernung des Drahtes ermöglicht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. In den Zeichnungen zeigt
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 eine auseinandergezogene perspektivische Rückansicht eines zur Aufnahme eines Steckers
dienenden Duplexverbinders;
F i g. 2 eine perspektivische Rückansicht des Steckverbinders von Fig. 1, wobei der Verbinder geschlossen
ist und mit den Drähten eines Kabels verbunden ist;
Fig. 3 eine vergrößerte perspektivische Teilansicht,
so in der Einzelheiten des Verbinders gezeigt werden;
Fig.4 eine vergrößerte teilweise Seitenansicht des
Verbinders;
F i g. 5 eine Teilansicht ähnlich der von F i g. 4, wobei
jedoch außerdem zwei Drähte gezeigt werden, die an den Verbinder angeschlossen worden sind;
F i g. 6 eine teilweise Schnittansicht entlang der Linie 6-6 von Fig. 5;
F i g. 7 eine teilweise Schnittansicht entlang der Linie 7-7 von Fig. 5; und
so Fig.8 die teilweise Ansicht eines quer senkrecht
verlaufenden Schnittes durch den Verbinder, wobei eine weitere Einzelheit gezeigt wird.
Der Duplexverbinder besteht aus einem Gehäuse 10, Kontaktteilen 12 und 14, einem Erdungskontaktteil 16
f>5 und einer rückwärtigen Kappe 18. Das Gehäuse 10
weist einen in Längsrichtung verlaufenden Mittelkanal 20 auf, der das bügeiförmige Erdungskontaktteil 16
aufnimmt. Auf jeder Seite des Mittelkanals 20 ist eine
profilierte Ausnehmung 22 bzw. 24 angeordnet zur Aufnahme des Kontaktteils 12 bzw. 14. Die Kontaktteile
12 und 14 und die Ausnehmungen 22 und 24 sind im wesentlichen gleich ausgebildet, und daher werden nur
das Kontaktteil 12 und die Ausnehmung 22 im einzelnen beschrieben. Zwei Paare von Drahtzucrittsöffnungen 26
und 28 führen zu profilierten Endhohlräumen 30 bzw. 32 der Ausnehmung 22. Die Hohlräume 30 und 32 sind
durch einen schmalen Durchgang 34 miteinaiider lungseinrichtung 46 des Gehäuses 10.
Das Verbindungsstück wird folgendermaßen zusammengebaut.
Die Kontaktteile 12 und 14 werden in die jeweiligen Ausnehmungen 22 und 24 eingesetzt, das
Erdungskontaktteil 16 wird in den Mittelkanal 20 eingesetzt, und die rückwärtige Kappe 18 wird an dem
Gehäuse dadurch montiert, daß die zentral angeordneten Verriegelungszungen 114 und die am Ende
angeordneten Verriegelungszungen 112 in Eingriff mit
verbunden. Zwei im Abstand voneinander angeordnete io den entsprechenden Verriegelungseinrichtungen
Wände 36 und 38 bilden zwischen sich einen Schlitz 40, bzw. 44 gebracht werden.
Ein Leitungsdraht wird an das Verbindungsstück
der sich in den Durchgang 34 öffnet Eine zusätzliche
Erdungsdrahtöffnung 42 ist in der einen Seitenwand ausgebildet neben einem Ende des Gehäuses 10 und
Leitungsdraht wird an das
folgendermaßen angeschlossen. Während der Drahthalter 84 sich in der in Fig.4 gezeigten Außenstellung
bildet einen Zugang zur Verbindung eines Erdungsdrah- 15 befindet, wird ein nicht abisolierter Draht 116 durch eine
tes mit dem Erdungskontaktteil 16. Das Gehäuse 10 ist der Drahtzugangsöffnungen 28 in eines der Sacklöcher
ferner an jedem Ende mit Verriegelungseinrichtungen
44 und im Mittelkanal 20 mit Verriegelungseinrichtun-
44 und im Mittelkanal 20 mit Verriegelungseinrichtun-
106 und 108 eingesetzt Wenn der Draht bis zum Ende des Sackloches vorgeschoben worden ist, wird der
gen 46 versehen. Drahthalter 84 relativ zu der Kappe 18 gegen die
Jedes Kontaktteil weist grundsätzlich zwei Anschluß- 20 Elastizität der Streifen 94 und 96 einwärts gedrückt, um
einheiten 48 und 50 auf, die miteinander durch einen den Draht 116 in den Isolationsdurchstoßungsschlitz 66
bzw. 68 des Kontaktteiles 12 hineinzudrücken oder hineinzustopfen. Es wird unter Bezugnahme auf F i g. 6
darauf hingewiesen, daß der Anschlußteil 60 des (nicht 25 Kontaktteils 12, der die Isolationsdurchstoßungsschlitze
66 und 68 aufweist, in dem Querkanal 110 des
entfernbaren Einreißstreifenteil 51 verbunden sind, der einen Ziehlappen 52 aufweist; jede Anschlußeinheit
weist ferner einen Buchsenteil 54 bzw. 56 zum Eingriff mit einem Stift eines elektrischen Steckers
gezeigt) und einen Anschlußteil 58 bzw. 60 zum Anschließen von Drähten auf. Jeder Anschlußteil 58
bzw. 60 weist zwei Isolationsdurchstoßungsschlitze 62 und 64 bzw. 66 und 68 auf.
Drahthalters 84 aufgenommen wird. In der vollständig eingeschobenen Stellung des Drahthalters 84 gemäß
F i g. 2,5 und 6 haben die Seiten des Isolationsdurchsto-
Das Erdungskontaktteil 16 weist einen bügeiförmigen 30 ßungsschlitzes 68 durch die Isolation des Drahtes 116
hindurchgeschnitten und in den leitenden Kern eingebissen, wie man am besten in F i g. 7 sieht, wodurch eine
gute elektrische und mechanische Verbindung zwischen dem Draht 116 und dem Kontaktteil 12 hergestellt wird.
Fi g. 2 zeigt stromführende Drähte 116 und 118 eines
Kabels 120, die an das Verbindungsstück nach dem Einsetzen in die Drahthalter 84 und 90 angeschlossen
worden sind, sowie einen Erdungsdraht 122 des Kabels, der an das Verbindungsstück nach dem Einsetzen in den
Rahmen 70 und einen Plattenteil 72 auf, der sich senkrecht zur Ebene des bügeiförmigen Rahmens 70
erstreckt und einen Aufnahmeschlitz 74 zur Aufnahme eines Erdungsdrahtes aufweist. Ein Paar Erdungsbuchsen
76 und 78 ist an dem Rahmen 70 angeordnet und dient dazu, Erdungsstifte von elektrischen Steckern
(nicht gezeigt) aufzunehmen, die in das Verbindungsstück eingesteckt werden. Die Enden des Rahmens 70
weisen gelochte Flansche 80 und 82 auf.
Die rückseitige Kappe 18 ist einstückig ausgebildet 40 Drahthalter 92 angeschlossen worden ist. Dies ist eine
und weist gleich ausgebildete Drahthalter oder-Stopfer typische Anwendung der Erfindung; jedoch ist darauf
84, 86, 88, 90 und einen Erdungsdrahthalter oder hinzuweisen, daß anstelle eines Kabels auch getrennte
-Stopfer 92 auf. Da die Drahthalter 84, 86, 88, 90 durch eine Rohrleitung geführte Drähte oder irgendeine
identisch ausgebildet sind und der Erdungsdrahthalter ähnliche Anordnung in gleicher Weise angeschlossen
92 sehr ähnlich ist, wird nur der Drahthalter 84 im 45 werden könnte. Es soll auch darauf hingewiesen werden,
einzelnen beschrieben. Der Drahthalter 84 ist an der daß gemäß dem beschriebenen Ausführungsbeispiel
Kappe 18 einstückig mittels elastischer Streifen 94 und zwar bis zu acht Drähte angeschlossen werden können,
96 befestigt, die eine Bewegung des Drahtnalters 84 das Verbindungsstück jedoch so ausgebildet werden
senkrecht zur Kappe 18 in einem in der Kappe 18 könnte, daß daran irgendeine beliebige Anzahl von
befindlichen Schlitz 95 gestatten. Die Eigenelastizität 50 Drähten angeschlossen werden kann. Ferner ist zwar
der Streifen 94 und % hält den Drahthalter 84 in seiner zurückgezogenen Außenstellung gemäß Fig. 1 und 4.
Die obere Außenfläche der Kappe 18 w°ist auf gegenüberliegenden Seiten des Schlitzes 95 geneigte
Flächen 98 und 100 auf. Der Drahthalter 84 enthält ein Paar entgegengesetzt gerichteter geneigter Nuten 102
und 104, die, wenn der Drahthalter 84 sich in der in F i g. 2 und 5 gezeigten eingeschobenen Untenstellung
befindet, annähernd mit den geneigten Flächen 98 bzw.
das beschriebene Verbindungsstück ein der Aufnahme eines Steckers dienenden; die Erfindung könnte jedoch
ebenso z. B. bei einem Schalter, einer Sammelleitung oder einer Spleißverbindung verwirklicht werden.
Nachdem ein Drahthalter einwärts gedrückt worden ist, um einen Draht anzuschließen, bleibt der Drahthalter
in der eingedrückten Stellung aufgrund der festen mechanischen Verbindung zwischen dem angeschlossenen
Draht und dem Schlitz des Kontaktteils. Es ist
100 ausgerichtet sind. Der Drahthalter 84 enthält ein 60 jedoch möglich, den Drahthalter zwecks Auswechselns
d i i
erstes und ein zweites Sackloch 106 bzw. 108 und einen Querkanal 110, der in Fig.6 und 7 zu sehen ist und die
beiden Sacklöcher schneidet. Die Kappe 18 weist ferner Verriegelungszungen 112 auf, die von je einer Ecke sich
nach unten erstrecken zum Einrasten in den jeweiligen Verriegelungseinrichtungen 44 des Gehäuses 10, sowie
ein Paar zentraler Verriegelungszungen 114, die in Fig. 8 zu sehen sind, zum Einrasten in der Verriegedes
Drahtes zurückzuziehen. Dies erfolgt dadurch, daß die Spitze eines Schraubenziehers oder ähnlichen
Instrvnentes in eine der Nuten 102 und 104 des Drahthalters eingesetzt wird und unter Ausnutzung
einer Hebelwirkung aufgrund der Abstützung an der geneigten Fläche 98 bzw. 100 der Drahthalter in
Richtung aus dem Schlitz 95 der Kappe 18 hinaus angehoben wird.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Elektrisches Verbindungsstück mit einem Gehäuse aus elektrisch isolierendem Material, in
dem mindestens ein eine geschlitzte Platte aufweisendes Kontaktelement befestigt ist, und mit einem
Drahthalter, der mit dem Gehäuse verbunden ist und relativ dazu von einer zurückgezogenen Stellung in
eine eingeschobene Stellung bewegbar ist und mindestens eine Drahtaufnahmebohrung und eine
die Bohrung schneidende Quernut aufweist, die mit der geschlitzten Platte ausgerichtet irt, so daß bei
Bewegung des Drahthalters in die eingeschobene Stellung ein von diesem gehaltener Draht in den
Schlitz der geschlitzten Platte eingedrückt wird und die Drahtisolierung durchschnitten wird und der
leitende Drahtkern elektrisch mit dem Kontaktelement verbunden wird, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Drahthalter (84, 86, 88, 90) einzeln gleitend verschiebbar in Durchgangsöffnungen
(95) einer an dem Gehäuse (10) lösbar befestigten Gehäusekappe (18) angebracht sind.
2. Verbindungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahthalter (84, 86, 88, 90)
mittels flexibler Streifen (94, 96) einstückig mit der Kappe (18) verbunden sind.
3. Verbindungsstück nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifen (94, 96) die
Drahthalter (84, 86, 88, 90) federnd in eine zurückgezogene Stellung vorspannen.
4. Verbindungsstück nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Drahthalter (84,
86, 88, 90) mindestens eine Nut (102, 104) aufweist, die von der Außenfläche der Kappe (18) aus
zugänglich ist, wenn der Drahthalter (84, 86, 88, 90) sich in seiner eingeschobenen Stellung befindet.
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