DE2736613C2 - Totmannschalter - Google Patents
TotmannschalterInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H21/00—Switches operated by an operating part in the form of a pivotable member acted upon directly by a solid body, e.g. by a hand
- H01H21/02—Details
- H01H21/18—Movable parts; Contacts mounted thereon
- H01H21/36—Driving mechanisms
- H01H21/50—Driving mechanisms with indexing or latching means, e.g. indexing by ball and spring; with means to ensure stopping at intermediate operative positions
-
- H—ELECTRICITY
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- H01H3/00—Mechanisms for operating contacts
- H01H3/02—Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H2300/00—Orthogonal indexing scheme relating to electric switches, relays, selectors or emergency protective devices covered by H01H
- H01H2300/026—Application dead man switch: power must be interrupted on release of operating member
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- Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Totma.inschalter, bei dem über einen Schalthebel ein Schaltstift eines
Schalters gegen die Wirkung einer Feder betätigbar ist, und bei dem durch Loslassen des Schalthebels ohne eine
andere Handbewegung der Schalthebel und der Schaltstift durch die Kraft einer Feder in Aus-Stellung
gelangen.
Derartige Schalter werden üblicherweise in Elektrohandwerkzeuge eingebaut. Meist können diese Schalter
über einen besonderen Druckknopf in ihrer Einschaltstellung für Dauerbetrieb arretiert werden. Die
Arretierung kann dann durch kurzes Niederdrücken des Schalters wieder gelöst werden. Ähnliche Arretierungen
für Dauerbetrieb mit einem zusätzlichen Arretierhebel sind bspw. aus der DE-AS 11 74 396 und der
DE-PS Π 20 543 bekannt. Auch hier muß zur Lösung der Dduereinschaliung der Schalthebel zuerst niedergedrückt
werden. Die Anordnung solcher Schalter ist bei elektrischen Geräten, Maschinen und Handwerkzeugen
mit hohem Unfallrisiko bspw. bei Elektrokettensägen, Heckenscheren oder dgl. zu gefährlich. Die Verwendung
reiner Totmannschalter ohne Dauerbetriebarretierung erfordert aber ein dauerndes Niederhalten des
Schalthebels gegen die relativ großen Federkräfte. Bei längerem Betrieb ist dieses dauernde Niederhalten
anstrengend und ermüdend, denn schon bei geringer Lockerung der den Schalthebel niederhaltenden Hand
erfolgt eine Stillsetzung des Gerätes. Eine Lockerung des Griffs zur besseren Durchblutung der Hand ist nicht
möglich.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Totmannschalter der eingangs genannten Art zu
verbessern, so daß er sicher im Dauerbetrieb durch eine Hand ohne Ermüdung eingeschaltet werden kann und
bei dem aber die Niederhaltekraft des Schalthebels gering ist und bei einer Lockerung des Haltegriffs nicht
gleich eine Stillsetzung des Gerätes erfolgt, daß aber eine Stillsetzung des Antriebs bei einfachem Loslassen
ohne irgendwelche sonstigen Betätigungen gewährleistet ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß zusätzlich zum Schalthebel ein mit diesem
gleich/eilig mit der gleichen Hand betätigter Sperrhebel vorgesehen ist, über den der Schalthebel in
Ein-Stcllung bei mindestens teilweise niedergehaltenem Sperrhebel mit geringerer Kraft haltbar ist als zum
Halten des Schakhebels in Ein-Stellung ohne Sperrhebcl
notwendig wäre und daß erst nach Freigabe des Sperrhebels auch der Schalthebel in seine Aus-Stellung
gelangt.
Durch die Niederhaltung des Schalthebels durch den Sperrhebel ist die erforderliche Schaltkraft am Schalthebel
ohne Einfluß auf die Niederhaltekraft für Jen Sperrhebei, sie kann daher insbesondere bei kurzen
erforderlichen Schaltwegen groß gewählt werden, während die Kraft am Sperrhebel unabhängig davon
klein gehalten sein kann. Gleichzeitig kann der Schaltweg des Soerrhebels bis zur Auslösung des
Schalthebels relativ groß bemessen sein, so daß eine Lockerung der niederhaltenden Hand noch nicht einen
Ausschaltvorgang des beispielsweise in den Handgriff eines Elektrohandwerkzeuges od. dgl. eingebauten
Totmannschalters einleitet. Eine Ausschaltung erfolgt vielmehr erst, wenn der Sperrhebel freigegeben wird
und den größten Teil seines Schwenkwegs zurückgelegt hat.
Die erforderlichen Betätigungskräfte am Sperrhebel können besonders niedrig gehalten werden, wenn dieser
am freien Ende des Schalthebels schwenkbar angelenkt ist und über eine durch ihn schaltbare Sperre der
Schalthebel in seiner »Ein-Stellung« arretierbar ist. Die Sperre kann hierzu einen Vorsprung aufweisen, der mit
einer Nase des Sperrhebels zusammenwirkt. Der Aufbau ist besonders einfach und es besteht nur rine
geringe Störanfälligkeit, wenn der Vorsprung federnd durch die Nase verschiebbar ist und diese beim
Niederdrücken von Schalthebel und Sperrhebel hinterschnappt. Dazu kann der Vorsprung am Ende eines
gegen eine Feder bewegbaren Teiles vorgesehen sein, wobei das Teil selbst als federnde Zunge ausgebildet
sein kann. Der den Vorsprung tragende Teil kann bei einer anderen Ausführungsform auch ein Blechblättchen
sein, das über eine Feder an einer Anlagefläche, vorzugsweise des Schalters, gehalten ist.
Der Gesamtaufbau kann besonders einfach und billig gestaltet werden, wenn der Schalter eine Grundplatte
aufweist, an der einerseits der Schalthebel angelenkt und an der andererseits die Rückführfeder für den
Schalthebel und ein Teil der durch den Sperrhebel betätigbaren Sperre angeordnet ist. Ferner kann
vorteilhaft an der Grundplatte eine U-förmige Abwinklung vorgesehen sein, deren einer Schenkel die
Anlagefläche für den den Vorsprung tragenden Teil abgibt und es kann in der U-förmigen Abwinklung auch
die Feder angeordnet sein, durch die der Teil gegen die Anlagefläche gepreßt ist.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung,
anhand der Zeichnungen sowie aus weiteren Unteransprüchen. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Totmannschalters in eingeschaltetem Zustand mit niedergedrücktem Sperrhebel
und strichpunktiert losgelassenem Sperrhebel und F i g. 2 den in F i g. 1 dargestellten Totmannschaltcr in
ausgeschaltetem Zustand, aber mit niedergedrücktem Sperrhebel.
Ein auf einer Grundplatte 1 gehaltener Schalter 2 ist als Totmannschalter ausgebildet. Dazu kann sein
Schaltstifl 3 über einen an der Grundplatte 1 angelenkten Schalthebel 4 eingeschaltei und ausgeschaltet
werden. Die »Ein-Stcllung« ist in f- i g. 1 und die »Aus-Stellung« in Fig. 2 dargestellt. Bei dem relativ
kleinen Schallweg des Schallstift.s 3 mub im Schalter 2.
um eine exakte Schaltung zu gewährleisten, eine relativ stark vorgespannte nicht dargestellte Feder vorgesehen
sein. Durch diese Feder und eine Rückführfeder 5 für den Schalthebel 4 ist die erforderliche Niederhaltekraft,
um den Schalthebel 4 in seiner »Einstellung« zu halten, relativ groß und wäre für den Bedienenden auf die
Dauer ermüdend. Deshalb ist im Bereich des freien Endes des Schalthebels 4 eine Sperre 6 vorgesehen, die
über einen Sperrhebel 7 entriegelbar und durch einfaches Niederdrücken von Spcrrhebel 7 und
Schalthebel 4 wirksam werden kann.
Zur Bildung der Sperre 6 ist die Grundplatte 1 im Bereich der Rückführfeder 5 mit einer U-förmigen
Abwinklung 8 versehen, an deren einem Schenkel 9 ein blättchenartiges Teil 10 durch eine Feder II angepreßt
ist. Ein Ende dieses Teils 10 ist mit einer doppelten Abwinklung versehen, wobei die erste Abwinklung 12
einen Vorsprung 13 bildet und die zweite Abwinklung 14 eine Schräge 15, die mit einer Nase 16 des
Sperrhebels 7 zusammenwirken. Bei niedergedrücktem Sperrhebel 7 und Schalthebel 4 hinterhakt die Nase 16
den Vorsprung 13, wodurch der Schalthebel 4 in seiner »Ein-Stellung« gehalten wird. Wird nun der von Hand
niedergehaltene Sperrhebel 7 freigegeben, so nimmt er die in Fig. 1 strichpunktiert eingezeichnete Stellung
infolge der Kraft der Rückführfeder 5 ein und gibt den Vorsprung 13 frei. Damit gleite! die Nase 16 vom
Vorsprung 13 ab und es wird dann auch der Schalthebel 4 frei und kann in seine in F i g. 2 dargestellte
»Aus-Steliung« gelangen.
Zum Einschalten des Totmannschalters wird der
Sperrhebel 7 zusammen mit dem Schallhebel 4 niedergedrückt. Dabei gleitet die Nase 16 an der
Schräge 15 entlang dem Teil 10 nach oben und verschiebt dieses gegen die Wirkung der Feder 11. so
daß die Nase 16 den Vorsprung 13 hintergreifen und damit eine Sperrung des Schalthebels 7 durch die Sperre
6 erfolgen kann. Ein geringfügiges Lösen des Sperrhebels 7 bedingt noch kein Lösen der Sperre 6. erst die
vollkommene Freigabe des Sperrhebels 7, wie in F i g. 1 dargestellt, gibt den Schalthebel 4 frei, damit dieser in
seine »Aus-Stellung« durch die Wirkung der Feder 5 gelangen kann, wobei der Schalthebel 4 um seine
Schwenkachse 17, in der er an der Grundplatte 1 angelenkt ist, schwenkt. Der Sperrhebel 7 ist dabei wie
in Fig. 1 dargestellt, um seine Schwenkachse 18 in die
strichpunktiert gezeichnete Ruhestellung geschwenkt. Die erforderliche Niedcrhaltekraft des Spcrrhebels 7 ist
klein, da der Abstand der Nase 16 von der Schwenkachse 18 etwa nur Vm der Länge des freien
Arms 19 des Sperrhebels 7 beträgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
1. Totmannschalter, bei dem über einen Schalthebel ein Schaltstift eines Schalters gegen die Wirkung
einer Feder be'.ätigbar ist. und bei dem durch Loslassen des Schalthebels ohne eine andere
Handbewegung der Schalthebel und der Schaltstift durch die Kraft einer Feder in Aus-Stellung
gelangen, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zum Schallhebel (4) ein mit diesem
gleichzeitig mit der gleichen Hand betätigter Sperrhebel (7) vorgesehen ist, über den der
Schalthebel (4) in Ein-Stellung bei mindestens teilweise niedergehaltenem Sperrhebel (7) mit
geringerer Kraft haltbar ist als zum Halten des Schallhebels (4) in Ein-Stellung ohne Sperrhebel (7)
notwendig wäre und daß erst nach Freigabe des Sperrisebels (7) auch der Schalthebel (4) in seine
Aus-Stellung gelangt.
2. Totmannschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (4) an einem
Ende schwenkbar gelagert ist (Schwenkachse 17) und an seinem anderen freien Ende der Sperrhebel
(7) schwenkbar angelenkt und der Schalthebel (4) über eine durch den Sperrhebel (7) schaltbare Sperre
(6) in seiner Ein-Stellung haltbar ist.
3. Totmannschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre (6) einen Vorsprung
(13) aufweist, der mit einer Nase (16) des Sperrhebels
(7)zusammenwiiKi.
4. Totmannschalter nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (13) federnd
durch die Nase (16) verschiebbar ist und diese beim Niederdrücken vom Schalthebel (4) und Sperrhebcl
(7) hinterschnappt.
5. Totmannschalter nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (13) am Ende
eines gegen eine Feder (11) bewegbaren Teils (10) vorgesehen ist und daß diener Teil (10) eine doppelte
Abwinklung trägt, wobei eine der Abwinklungen
(12) den Vorsprung (13) und die andere Abwinklung
(14) eine Schräge (15) abgibt, mittels der in Zusiirnmenwirkung mit der Nase (16) der Teil (10)
bewegbar ist.
6. Totmannschalter nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der den Vorsprung
(13) tragende Teil (10) als federnde Zunge ausgebildet und fest mit dem Schalter (2) verbunden ist.
7. Totmannschalter nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der den Vorsprung
(13) tragende Teil (10) ein Blechblättchen ist, das über die Feder (11) an einer Anlagefläche gehalten
ist.
8. Totmannschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7. dadurch gekennzeichnet, daß eine Grundplatte
(1) vorgesehen ist, an der der Schalthebel (4) angclenkt und die Rückführfeder (5) für den
Schallhebel (4) abgestützt ist und die die durch den Sperrhebel (7) betätigbare Sperre (6) trägt.
9. Tolmannschalter nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Grundplatte (I)
eine U-förmige Abwinklung (8) vorgesehen ist, deren einer Schenkel (9) die Anlagefiächc für den
den Vorsprung (13) tragenden Teil (10) abgibt und daß h der U-förmigen Abwinklung (8) auch die
Feder (11) angeordnet ist, durch die der Teil (10) gegen die Anlagefläche gepreßt ist.
10 Tolmannschalter nach Anspruch 9. dadurch
gekennzeichnet, dall die Feder (5) für den Schalthebel (4) zwischen der U-förmigcn Abwinklung (8) und
dem angelenkten Ende des Schalthebels (4) vorgesehen ist.
11. Totniannschalter nach Anspruch!, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schalthebel (4) and der Sperrhebel (7) in der gleichen Bewegungsrichtung
betätigbar sind.
12. Tolmannschalter nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schalthebel (4) und der Sperrhebel (7) etwa parallel nebeneinander liegen.
13. Totmannschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (7) als zweiarmiger
Hebel ausgebildet, die Nase (16) an einem Arm in der Nähe der Schwenkachse (18) des
Sperrhebels (7) angeordnet und der andere Arm am Schalthebel (4) anlegbar ist.
14. Totmannschalter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Nase am einen
Arm von der Schwenkachse (18) des Sperrhebels (7) etwa Yio der Länge des anderen Arms des
Sperrhebels (7) beträgt.
Priority Applications (4)
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| DE2736613A DE2736613C2 (de) | 1977-08-13 | 1977-08-13 | Totmannschalter |
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Family
ID=6016352
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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