DE273547C - - Google Patents
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- cooling
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D3/00—Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
- B01D3/08—Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping in rotating vessels; Atomisation on rotating discs
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Confectionery (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 273547 -' KLASSE 12«. GRUPPE
WILHELM G.SCHRÖDER in LÜBECK.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Dezember 1912 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, welche namentlich zum
Kühlen von Emulsionen oder Lösungen, nebenbei natürlich auch zum Eindampfen benutzt
werden kann, je nachdem man durch die Vorrichtung ein Heiz- oder Kühlmittel laufen läßt. Die neue Vorrichtung gehört zu
der an und für sich bekannten Art, bei welcher die Arbeitsflächen durch die Innenfläche
ίο eines Hohlzylinders gebildet wird. Eine solche
Ausbildung hat namentlich für Kühlzwecke große Vorteile, weil der ganze Arbeitsgang
ständig kontrolliert werden kann. Bei solchen Trommeln wurde bisher das Heizmittel durch
die hohle Welle hindurchgeleitet, was aber bei der Anwendung von Kühlmitteln nicht
angängig ist, weil sonst der Kühlvorgang an nicht übersichtlichen Stellen vor sich ginge.
Nach vorliegender Erfindung wird die Trommel auf der der offenen Seite gegenüberliegenden
Seite durch einen zentralen Zapfen getragen, welcher auch gleichzeitig die Entleerungsvorrichtung
trägt oder antreibt, in der Weise, daß ein auf dem Zapfen befestigtes
Zahnrad mit einem anderen auf der Achse der in der Trommel liegenden Transportvorrichtung
befestigten Zahnrad in Eingriff ist und letzteres antreibt. Die Trommel ist vorn
auf ihrer offenen Seite in bekannter Weise mit einem nach innen ragenden Flansch versehen,
so daß ein trogartiger, das Arbeitsgut aufnehmender Raum entsteht. Auch diese Bildung ist gerade für Kühlvorrichtungen besonders
wichtig, nicht nur weil eine Vorkühlung des Materials entsteht, sondern weil auch etwa zurückfallendes nicht genügend gekühltes
Arbeitsgut aufgefangen wird und im übrigen das ganze Arbeitsgut gegen Staub,
öl u. dgl. vollständig gesichert ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine Vorrichtung der beanspruchten Art dargestellt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt und
Fig. 2 ein Querschnitt.
Die Kühlfläche wird durch die innere Fläche des innen ausgedrehten Hohlzylinders 1
gebildet. Dieser Hohlzylinder 1 ist durch geeignete Flanschen 2 und 3 mit einem äußeren
Zylinder oder Mantel 4 verschraubt. Diese Flanschen 2 und 3 ragen achsial nach innen, so daß ein zur Aufnahme des Arbeitsgutes
geeigneter Raum verbleibt, der vorn und hinten durch die Flanschen abgeschlossen
ist.
Die Ein- bzw. Ausführung des Kühlwassers oder Heizmittels in bzw. aus dem durch die
beiden Zylinder 1 und 4 gebildeten Ringraum geschieht durch ein gerades Rohr 5, welches
durch Stopfbuchse 6 an der Flansche abgedichtet ist und außerdem von einem zweiten
Rohr 7 umhüllt ist, welches bei 8 und 9 mit dem Rohr 5 durch Zwischenlöten eines Ringes
fest verbunden ist. Bei 10 ist die durch Rohr 5 und 7 gebildete Ringkammer mit
Löchern versehen, um dem bei 11 durch Rohr 12 austretenden Kühlwasser oder dem
Heizmittel den Abfluß aus der Ringkammer durch den Stutzen 13 zu geben. Die Flansche 2
ist mit zwei Kanälen 14 und 15 versehen,
von denen 14 den Zufluß- und 15 den Abflußkanal
bildet. Beide münden in die Kammer zwischen den beiden Trommeln 1 und 4.
Der Mantel 4 ist mit einem Zahnkranz versehen, in welchen ein Ritzel 16 eingreift,
welches auf der Welle 16' befestigt ist. Zur Aufnahme des Zahndruckes und des Eigengewichtes
der rotierenden Teile ist der Mantel noch mit Laufrippen 17 und 18 umgeben,
welche durch Rollen 19 gestützt und zentriert werden.
Zum Abschaben des gekühlten bzw. getrockneten Gutes dient das Messer 20, welches
durch den Messerhalter 21 gehalten ist.
Das Messer 20 ist in wagerechter Richtung verstellbar und kann sowohl starr als auch
federnd gegen den Zylinder gelagert sein. Der Messerhalter 21 ist in diesem Fall am
Bock 22 durch Schrauben befestigt und liegt mit dem anderen Ende auf einem an der
Flansche 2· befindlichen Zapfen 23.
Das gekühlte bzw. getrocknete Gut fällt in eine Rinne 24 und wird durch eine Transportschnecke
25 gefördert, welche in den Lagerböcken 26 und 27 gelagert ist und deren Antrieb durch zwei Zahnräder 28 und 29
bewirkt wird. Zahnrad 28 ist, mit dem Zapfen 23 fest verbunden und nimmt dementsprechend
an der Rotation des Zylinders teil.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Vorrichtung zum Eindampfen und Kühlen von Lösungen bzw. Emulsionen, bei welcher die Arbeitsfläche durch die innere Fläche eines Hohlzylinders gebildet wird, der nach vorn offen ist, jedoch einen nach innen ragenden Flansch zur Bildung eines trogartigen, das Arbeitsgut aufnehmenden Raumes besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der offenen Seite gegenüberliegenden Seite der Trommel ein zentraler Zapfen (23) zum Tragen der Entleerungsvorrichtung (25) und eines Zahnrades (28) angeordnet ist, welches mit einem zweiten mit der Achse der Entleerungsvorrichtung versehenen Zahnrad (29) in Eingriff ist und letzteres antreibt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE273547T | 1912-12-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE273547C true DE273547C (de) | 1914-05-04 |
Family
ID=34484539
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1912273547D Expired DE273547C (de) | 1912-12-05 | 1912-12-05 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE273547C (de) |
-
1912
- 1912-12-05 DE DE1912273547D patent/DE273547C/de not_active Expired
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