DE2724099C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D41/00—Caps, e.g. crown caps or crown seals, i.e. members having parts arranged for engagement with the external periphery of a neck or wall defining a pouring opening or discharge aperture; Protective cap-like covers for closure members, e.g. decorative covers of metal foil or paper
- B65D41/02—Caps or cap-like covers without lines of weakness, tearing strips, tags, or like opening or removal devices
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- B65D41/0428—Threaded or like caps or cap-like covers secured by rotation with integral sealing means formed by a collar, flange, rib or the like contacting the top rim or the top edges or the external surface of a container neck
-
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abgabevorrichtung
für kosmetische Flüssigkeiten entsprechend dem Oberbe
griff des Anspruchs 1.
Behälter für die Aufnahme von kosmetischen Flüssigkeiten
werden heutzutage vielfach mit Rollkugelverschlüssen ver
sehen, weil auf diese Weise eine genau dosierte Abgabe
der jeweiligen kosmetischen Flüssigkeit auf bestimmte
Partien des menschlichen Körpers möglich ist. Derarti
ge Abgabevorrichtungen weisen in der Regel einen auf
den jeweiligen Behälterhals festklemmbaren elastischen
Haltering auf, welcher auf seiner Innenseite zwei im Ab
stand voneinander angeordnete Ringsitze besitzt. Auf
diesen beiden Ringsitzen des Halteringes ist die dem
Flüssigkeitsauftrag dienende Auftragskugel derart gela
gert daß der obere Bereich dieser Auftragskugel über
dem oberen Rand des Halteringes hinausragt. Die dem
Verschluß des jeweiligen Behälters dienende Verschluß
kappe ist hingegen derart ausgebildet, daß beim Auf
schrauben der betreffenden Verschlußkappe auf ein
Außengewinde des Behälterhalses ein auf der Innensei
te der Verschlußkappe vorgesehener Ringansatz gegen die
Auftragskugel drückt, welche wiederum auf diese Weise
gegen den unteren Ringsitz des Halteringes gepreßt
wird, so daß auf diese Weise ein zufriedenstellender
Flüssigkeitsverschluß zwischen dem auf dem Behälter
hals festgeklemmten Haltering und der Auftragskugel
zustande kommt. (Sh. beispielsweise DE-AS 11 76 802 und
CH-PS 3 64 086). Auf der anderen Seite ist es bereits be
kannt (sh. US-PS 30 36 228), im oberen Bereich der Auf
tragskugel eine elastische Abdichtungsscheibe vorzu
sehen, so daß unter dem Einfluß des Ringeinsatzes der
Verschlußkappe ein zufriedenstellender Flüssigkeitsver
schluß entlang des oberen Ringsitzes des Halteringes
zustande kommt.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß trotz des durch das
Aufschrauben der Verschlußkappe bewirkten Anpressens
der Auftragskugel gegen einen der beiden Ringsitze des
Halteringes aufgrund vorhandener Verunreinigungen und/-
oder Beschädigungen der den Flüssigkeitsauftrag bewir
kenden Auftragskugel eine voll zufriedenstellende Ab
dichtung nicht immer erreicht wird, was sich insbeson
dere dann als nachteilig herausstellt, wenn derartige
kosmetische Flüssigkeiten leicht verdunstende Ingreden
zien enthalten, die auf diese Weise bei längerem Nicht
gebrauch der betreffenden Abgabevorrichtung zum Entwei
chen gelangen. Entsprechend der Ausführungsform der
Fig. 4 der US-PS 30 90 987 ist es somit bereits be
kannt, den Ringansatz der Verschlußkappe derart auszu
bilden, daß auf diese Weise entlang des oberen Ring
sitzes des Halteringes eine zweite ringförmige Flüssig
keitsabdichtung gebildet wird. Als nachteilig erweist
sich jedoch in diesem Fall, daß für die Herstellung
der Verschlußkappe nur Materialien verwendet werden kön
nen, die aufgrund vorhandener elastischer Eigenschaf
ten eine Flüssigkeitsabdichtung gegenüber der Auftrags
kugel gewährleisten können.
Es ist demzufolge Aufgabe der vorliegenden Erfindung
die Abgabevorrichtung der eingangs genannten Art dahin
gehend weiterzubilden, daß beim Aufschrauben der Ver
schlußkappe auf das Außengewinde des jeweiligen Behälter
halses eine doppelte Ringabdichtung des Inhalts des je
weiligen Behälterkörpers gegenüber ungewünschten Ver
dunstungs- und/oder Auslaufvorgängen zustande kommt,
wobei die Abgabevorrichtung derart ausgebildet ist,
daß die Verschlußkappe selbst keine unmittelbare Ab
dichtungsfunktion gegenüber der Auftragskugel über
nimmt.
Erfindungsgemäß wird dies durch Vorsehen der im kenn
zeichnenden Teil des Anspruchs 1 aufgeführten Merkmale
erreicht.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ergibt
sich anhand des Unteranspruchs 2.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist die Abgabevor
richtung derart ausgebildet, daß der in der Regel allein
das Herausfallen der Auftragskugel verhindernde obere
Ringsitz des elastischen Halteringes durch das Vorse
hen eines auf der Innenseite der Verschlußkappe vor
gesehenen weiteren Ringansatzes gegen die drehbare Auf
tragskugel gedrückt wird, so daß beim Aufschrauben der
Verschlußkappe zwei voneinander unabhängig wirksame
Ringabdichtungen zwischen dem elastischen Haltering
und der darin drehbar gelagerten Auftragskugel gebildet
werden. Im Gegensatz zu der US-PS 30 90 987 werden die
beiden Ringabdichtungen allein durch den elastischen
Haltering gebildet, so daß die Verschlußkappe selbst
keine unmittelbare Abdichtungsfunktion übernimmt, was
eine beliebige Materialwahl für die Verschlußkappe zu
läßt. Der Eingriff des auf der Innenseite der Verschluß
kappe vorgesehenen Ringansatzes gegenüber dem Haltering
wird dabei noch dadurch verbessert, daß im oberen Be
reich des Halteringes eine Ringstufe vorgesehen ist,
in welcher der vordere Rand des Ringansatzes der Ver
schlußkappe zum Eingreifen gelangt.
Im Rahmen der Erfindung kann somit ein ungewünschtes
Austreten von gasförmigen oder flüssigen Bestandteilen
der innerhalb des Behälterkörpers enthaltenen kosmeti
schen Flüssigkeit auch dann mit Sicherheit verhindern,
falls durch unsachgemäße Verwendung, beispielsweise am
Strand innerhalb der Auftragskugel Kratzer aufgetreten
sind. Eine vollkommen zufriedenstellende Abdichtung ist
jedoch gerade bei Abgabevorrichtungen mit einer auf die
se Weise verletzten Auftragskugel besonders wichtig,
weil die am Strand zur Verwendung gelangenden kosmeti
schen Produkte im Rahmen von Urlaubsreisen vielfach
im Fluggepäck mitgeführt werden, wobei der in großen
Flughöhen auftretende Druckabfall ein Austreten des be
treffenden kosmetischen Produkts aus der Abgabevorrich
tung hervorrufen kann, wodurch mitgeführte Kleidungs
stücke verunreinigt werden.
Die Erfindung soll nunmehr anhand der Zeichnung näher
erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht teilweise im
Schnitt der erfindungsgemäßen Abgabevor
richtung;
Fig. 2 eine Längsschnittansicht der Verschlußkap
pe der Abgabevorrichtung von Fig. 1; und
Fig. 3 eine Schnittansicht der Abgabevorrichtung
von Fig. 1.
Wie anhand der Fig. 1 bis 3 ersichtlich ist, ist der
dargestellte Behälter oder die Flasche einstückig mit
dem Fassungsstück ausgebildet, wobei die genannten Tei
le sämtliche aus einem Kunststoffmaterial, vorzugswei
se linearem Polyäthylen, bestehen. Der Behälterkörper
10 weist einen Behälterhals 12 mit einem Außengewinde
13 auf. Einstückig mit dem Behälterhals 12 ist ein ela
stischer Haltering 14 ausgebildet, der sich nach oben
erstreckt und dazu dient, eine Auftragskugel 16 zu hal
ten. Zur Bildung des Halteringes 14 erstreckt sich von
der Oberseite des Behälterhalses 12 aus nach innen ein
schräg nach oben geneigt verlaufendes Ringteil 17, das
sich unter Bildung einer Ringwand 18 nach oben und
außen neigt. Das untere Ende der Innenseite der Ring
wand 18 bildet einen unteren Ringsitz 20. Die Ringwand
18 erstreckt sich nach oben und bildet einen nach innen
verlaufenden oberen Randteil 22, der eine flache obere
Fläche 23 aufweist. Der obere Randteil 22 befindet
sich an der Mündungsöffnung des Halteringes 14 und bil
det dort eine ringförmige Öffnung 24, in welche die
Auftragskugel 16 eingesetzt ist. Die innere Fläche 26
des oberen Randteils 22 bildet an der Mündungsöffnung
des Halteringes 14 einen oberen Ringsitz für die Auf
tragskugel 16.
Die Verschlußkappe 28 ist aus Kunststoffmaterial, bei
spielsweise aus Polypropylen, geformt und weist einen
zylindrischen Körper 30 mit einem dom- oder kuppel
förmigen oberen Ende 32 auf. Die Verschlußkappe 28
ist an ihrem bodenseitigen Ende 34 offen, wobei ihre
untere Innenwand ein Innengewinde 36 zum Schraubein
griff mit dem Außengewinde 13 des Behälterhalses 12
aufweist. Vom mittleren Teil des kuppelförmigen oberen
Kappenendes 32 ragen drei Druckfinger 38 nach unten,
die flexibel ausgebildet und einstückig mit der Kap
pe 28 ausgebildet sind. Hierbei verläuft jeder Druck
finger 38 schräg nach unten und außen. Die drei Druck
finger 38 biegen sich, wenn sie auf die Auftragskugel
16 Druck aufbringen; sie sind außerdem dreieckförmig
mit gleichem Abstand zueinander angeordnet, so daß
ein gleichseitiges Dreieck gebildet wird, wenn die
drei im Abstand voneinander vorgesehenen Druckfinger
38 durch Linien miteinander verbunden werden. Die
Druckfinger 38 sind in geringem Abstand vom Mittel
punkt der Verschlußkappe 28 angeordnet. Die freien En
den 39 der Druckfinger 38 sind ferner abgerundet. Ein
stückig mit der Verschlußkappe 28 ist ein sich inner
halb derselben nach innen im Neigungswinkel von etwa
30° erstreckender Ringansatz 40 ausgebildet, der flexi
bel ist und unterhalb der Ebene der Druckfinger 38,
jedoch noch innerhalb des kuppelförmigen Teiles 32 der
Verschlußkappe 28 angeordnet ist. Der Ringansatz 40
weist seinen breitesten Teil nahe der Kuppelwand 32
der Verschlußkappe 28 auf und verjüngt sich nach innen
in Richtung seines vorderen Endes 42.
In der normalen Stellung der Auftragskugel 16, wenn sich
die Abgabevorrichtung beispielsweise im Gebrauch befin
det und die Abgabekugel 16 über eine Körperoberfläche
abgerollt wird um Flüssigkeit aus dem Behälterkörper
10 auf diese Körperoberfläche aufzutragen, steht die
innere Fläche 26 des oberen Randteils 22 des Halterings
14 in Berührung mit der Auftragskugel 16 und bildet ein
Dosierungselement für die Abgabe der betreffenden Flüs
sigkeit.
Wenn dann die Verschlußkappe 28 aufgesetzt wird, um das
obere Ende der Abgabevorrichtung zu verschließen, wird
die Verschlußkappe 28 auf den Behälterhals 12 des Be
hälterkörpers 10 aufgeschraubt; wenn die Verschlußkap
pe 28 in bezug auf den Behälterkörper 10 nach unten ge
schraubt wird, kommen die flexiblen Druckfinger 38 in
Eingriff mit dem oberen freigelegten Teil der Auftrags
kugel 16, wobei der flexible Ringansatz 40 in Anlage
an die obere Fläche 23 des oberen Randteiles 22 des
Halteringes 14 kommt. Während sich die Druckfinger 38
der Verschlußkappe 28 nun verbiegen, üben sie auf die
Auftragskugel 16 einen nach unten gerichteten axialen
Druck aus, so daß sich die Auftragskugel 16 innerhalb
ihres Halteringes 14 nach unten bewegt; dadurch setzt
sich die Auftragskugel 16 auf den unteren Ringsitz 20
des Halteringes 14 und erstreckt sich bis darunter
hinaus, so daß dadurch eine wirksame Abdichtung zwischen
der Auftragskugel 16 und dem unteren Ringsitz 20 ge
schaffen wird. Der nach innen geneigte flexible Ring
ansatz 40 der Verschlußkappe 28 kommt in Eingriff mit
der oberen Fläche 23 des oberen Randteiles 22 des Hal
teringes 14 und biegt sich durch, so daß dadurch eine
wirksame Dichtung zwischen der Auftragskugel 16 und dem
Haltering 14 einerseits und der Verschlußkappe 28 und
der Auftragskugel 16 andererseits geschaffen wird. Mit
tels des Ringansatzes 40 wird außerdem diejenige Luft
eingeschlossen, die sich im Raum A unterhalb des kuppel
förmigen oberen Endes 32 der Verschlußkappe 28 zwi
schen dem Ringansatz 40 und der oberen Fläche 23 des
oberen Randteiles 22 befindet, so daß auf diese Weise
eine Verdunstung verhindert wird.
Wenn die Druckfinger 38 einen nach unten gerichteten
axialen Druck auf die Auftragskugel 16 ausüben, wird
durch die nach unten erfolgende Bewegung der Auftrags
kugel 16 bewirkt, daß diese manchmal außer Eingriff
mit der inneren Fläche 26 kommt; diese Außereingriff
stellung schafft jedoch in keiner Weise die Gefahr
eines Lecks aus dem Behälterkörper 10, weil sich die
Auftragskugel 16 nach wie vor im Eingriff mit dem unte
ren Ringsitz 20 des Halteringes 14 befindet.
Aufgrund des flexiblen Ringansatzes 40 und der flexi
blen Druckfinger 38, die einen nach unten gerichteten
Druck auf die Auftragskugel 16 ausüben und diese auf
dem unteren Ringsitz 20 des Halteringes 14 aufsitzen
lassen, wird die Luft innerhalb der Verschlußkappe 28
zwischen dieser und dem oberen Teil der Auftragskugel
16 eingeschlossen, weswegen der Ringansatz 40 und der
untere Ringsitz 20 des Halteringes 14 verhindern, daß
das Hauptteil der Auftragskugel 16, nämlich das sich
über den unteren Ringsitz 20 des Halteringes 14 hinaus
erstreckende Kugelteil, in der Außergebrauchsstellung
austrocknet. Die Flexibilität der Druckfinger 38 und
des Ringansatzes 40 gleicht außerdem Änderungen in den
Abmessungen und den Passungen zwischen dem Haltering
14 und der Auftragskugel 16 einerseits sowie der Ver
schlußkappe 28 und dem Haltering 14 andererseits aus
und bewirkt daher eine wirksame Dichtung für die ge
nannten Teile.
So wie dies anhand von Fig. 3 erkennbar ist, gelangt
der Ringansatz 40 der Verschlußkappe 28 in Eingriff mit
einer ringförmigen Stufe 48 des Halteringes 14, wobei
diese ringförmige Stufe im Bereich der oberen Fläche
23 des oberen Randteils 22 vorgesehen ist.
Claims (2)
1. Abgabevorrichtung für kosmetische Flüssigkeiten,
bestehend aus einem Behälterkörper, auf dessen Behälter
hals ein elastischer Haltering festklemmbar ist, welcher
auf seiner Innenseite zwei im Abstand voneinander ange
ordnete Ringsitze aufweist, auf denen eine nach oben
hin über den Rand des Halterings ragende Auftragskugel
drehbar gelagert ist, wobei zusätzlich eine auf ein ent
sprechendes Außengewinde des Behälterhalses aufschraub
bare Verschlußkappe vorgesehen ist, welche auf der Innen
seite einen vorspringenden Ringabsatz aufweist, der beim
Aufschrauben der Verschlußkappe durch entsprechende
Kraftbeaufschlagung eine doppelte Abdichtung der Auf
tragskugel im Bereich der beiden Ringsitze bewirkt,
dadurch gekennzeichnet, daß ent
lang der oberen Fläche (23) des elastischen Halteringes
(14) ein ringförmiger Rand (22) bzw. eine ringförmige
Stufe (48) vorgesehen ist, in welcher das vordere Ende
(42) des Ringansatzes (40) im aufgeschraubten Zustand
der Verschlußkappe (28) zum Eingreifen gelangt, wobei
auf der Innenseite der Verschlußkappe (28) in ihrem
mittleren Bereich zusätzliche Druckfinger (38) vorge
sehen sind, welche im aufgeschraubten Zustand der Ver
schlußkappe (28) unmittelbar gegen die Auftragskugel
(16) drücken.
2. Abgabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der auf der Innensei
te der Verschlußkappe (28) vorgesehene Ringan
satz (40) unter einem Winkel von 30° gegenüber der
Vertikalen in das Innere der Verschlußkappe (28) hinein
ragt.
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