DE27002C - Schnelltrockenmaschine für Garne jeder Art, Seide, Wolle, Baumwolle, Leinen etc - Google Patents
Schnelltrockenmaschine für Garne jeder Art, Seide, Wolle, Baumwolle, Leinen etcInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B15/00—Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form
- F26B15/10—Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Trockenmaschine besteht aus einer Scheibe A mit sechs Armen A1 bis A6, welche
sich mit einer Achse B dreht. An den Armen befinden sich Haspel α bis «n zur Aufnahme
der Garne, welch letztere über zwei Haspel desselben Armes gespannt werden. Durch
schnelle Umdrehung der Hauptachse entsteht ein fortwährender Luftzug über den Garnen,
und zwar wie bei einem Ventilator von innen nach aufsen gehend; die von innen durch eine
Seitenwand eintretende trockene Luft reifst die Feuchtigkeit mit und wird vom Apparat selbst
durch einen am äufseren Umfange des Blechmantels angeschlossenen Abzug G abgeführt.
Die seitlich eintretende Luft kann vorher erhitzt werden, um den Procefs zu beschleunigen.
Auf solche Art können selbst die difficilsten Farben ohne Wärme schnell getrocknet werden.
Damit dieSträhnenun nicht einseitig trocknet, sind die Haspel drehbar, und zwar wird die Drehung
durch eine Zahnradübertragung bewirkt. Die Zahnräder b bis bh der sechs Innenhaspel greifen
in ein lose auf der Hauptachse drehendes Zahnrad c. Dieses letztere ist auf einer Büchse d
mit einem am Lager befindlichen Zahnrad e befestigt. Auf der Aufsenseite des Lagers, und
zwar auf der Hauptachse befestigt, befindet sich ein zweites Zahnrad /, welches bei demselben
Stichmafs einen Zahn weniger besitzt als das innere Rad.
Beide greifen in zwei genau gleich grofse Triebe gg1, welche auf· einer gemeinschaftlichen
Achse befestigt sind.
Wird nun mittelst der Riemscheiben h die Hauptachse mit den Haspeln gedreht, so .dreht
sich natürlich auch die lange Büchse mit den beiden Zahnrädern in derselben Richtung um
die Achse, aber bei jeder Umdrehung der Achse um einen Zahn zurückbleibend; die Verzögerung
wird auf die sechs Innenhaspel übertragen und dadurch ein langsames Drehen der Strähne in
sich bewerkstelligt.
In beiliegender Zeichnung ist in den Fig. 1 und 2 eine getheilte Vorderansicht dargestellt,
und zwar in Fig. 1 eine Ansicht mit dem Blechmantel und in Fig. 2 eine solche ohne denselben,
so dafs die Haspel mit den Zahnrädern sichtbar sind; in letzterer Ansicht ist die obere
Hälfte im Querschnitt gezeichnet.
In der rechten Hälfte des Blattes in Fig. 3 und 4 befindet sich die Darstellung der Seitenansicht,
ebenfalls mit Mantel in Fig. 3 und ohne Mantel in Fig. 4. Die drei sichtbaren Arme sind so dargestellt, dafs der obere nur
den Arm zeigt, der mittlere einen Schnitt durch die Haspel und der untere eine Ansicht der
Haspel.
Zum bequemen Aufhängen befindet sich in der vorderen Seite des Blechmantels eine nach
oben und unten aufklappbare Thiir, so dafs man die Garne, nachdem mittelst Schlüssels die oberen
Haspel nach unten geschraubt sind, bequem seitlich aufhängen kann. Der obere Haspel
wird nun wieder mit derselben Schraube i angezogen und so das Garn leicht gespannt.
Zwei solcher Maschinen können von einem Arbeiter bedient werden, da, während die eine
Maschine in Thätigkeit ist, von der anderen die Garne u. s. w. abgenommen und neue aufgebracht
werden können. Die darauf verwen-
dete Zeit ist hinreichend, um inzwischen in der ersten Maschine die Garne zu trocknen.
Die Hauptvortheile der Maschine bestehen nun darin, dafs man dieselbe in jedem, selbst
feuchten Raum aufstellen kann und nicht mehr einer weitläufigen, theueren und feuersicheren
Trockenkammer bedarf.
Ferner trocknen die Garne schneller, da die feuchte Luft fortwährend abgeführt wird. Drittens
wird das Aendern der Farben beim Trocknen auf diesen Maschinen ganz vermieden, da selbst
mit kalter Luft schnell getrocknet wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Schnelltrockenmaschine für Garne und Strähne in Seide, Wolle, Baumwolle und Leinen u. s. w. mit selbstarbeitender Ventilation und Luftzuführung, bei welcher die Garne innerhalb einer geschlossenen Trommel auf spannbaren Haspeln angeordnet sind, welche mit der Scheibe oder den Armen rotiren, an denen dieselben befestigt sind, und gleichzeitig durch eine geeignete Räderübersetzung eine langsame Drehung um sich selbst behufs einer langsamen Drehung der Strähne erhalten.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE27002C true DE27002C (de) |
Family
ID=303343
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT27002D Active DE27002C (de) | Schnelltrockenmaschine für Garne jeder Art, Seide, Wolle, Baumwolle, Leinen etc |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE27002C (de) |
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