DE269C - "Regulir- und Ventilir-Füllofen - Google Patents

"Regulir- und Ventilir-Füllofen

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DE269C
DE269C DE000000000269DA DE269DA DE269C DE 269 C DE269 C DE 269C DE 000000000269D A DE000000000269D A DE 000000000269DA DE 269D A DE269D A DE 269DA DE 269 C DE269 C DE 269C
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Description

Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1877.
THEODOR SCHAUDER in BRESLAU. Regulir- und Ventilir-Füllofen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. September 1877 ab.
Der Regulir- und Ventilir-Füll-Thon-Ofen besteht in seiner Einrichtung aus zwei Haupttheilen und zwar
aus dem Heizapparat
und dem Mantel.
Ersterer besteht zunächst aus dem aus beiliegender Zeichnung ersichtlichen Feuerschacht A, welcher aus eigens dazu geformten 8 cm starken Chamottbögen zusammengesetzt ist und mit Chamottmörtel verbunden wird.
In demselben befindetsich unten ein schiebbarer Rost nebst Aschkasten; an demselben oben die Einschütt-Thür und unten die Aschthür.
Beide Thüren sind mit Regulir - Schrauben versehen, durch welche man einestheils den Verbrennungsprocefs ganz nach Belieben vor sich gehen lassen, anderentheils auch einen hermetischen Verschlufs erreichen kann.
Oben auf dem Feuerschacht befindet sich ein gufseiserner Ring mit Falz, in welchen vermittelst Sandverschlufs das von Gufseisen gefertigte Verbindungsrohr B eingesetzt wird.
An dieses schliefsen sich zwei Feuerziige C, von welchen jeder aus drei mit Muffen versehenen gufseisernen Röhren besteht; an letzteren ist die Rauchleitung nach dem Kamin angebracht.
Diese Feuerzüge werden je nach Bedarf auch aus Thonröhren hergestellt.
Beide Feuerzüge stehen auf einer Ziegeluntermauerung und sind, obwohl ein Verrufsen der Züge in Folge der vollständigen Rauchverbrennung sehr selten eintritt, mit Putzlöchern versehen.
Der Feuerschacht wird bis zur Einschütt-Thür mit Brennmaterial gefüllt und von oben angezündet, die Verbrennung schreitet nach unten vor.
Der Mantel des Ofens, welcher von dem Heizapparat ganz getrennt ist, ist oben offen und hat unten am Fufsboden eine Oeffnung D, durch welche die daselbst lagernde, kalte Zimmerluft zur Erwärmung an den Apparat gelangt.
Der Mantel wird gröfstentheils von Kacheln gefertigt, kann jedoch auch auf Wunsch von Blech oder Ziegeln hergestellt werden.
Durch den Kanal E, welcher innerhalb des Mantels in das Zimmer mündet, wird frische Luft von aufsen eingeführt, welche sich am Apparat erwärmt und sofort im Zimmer verbreitet.
Die Kanalöffnung ist mit einem Verschlufs versehen und kann daher nach Belieben benutzt werden; für Ableitung der im Zimmer befindlichen, verdorbenen Luft ist ein in den Kamin führendes Rohr angebracht, welches dieselbe aufnimmt.
Die Dimensionen des Apparates richten sich nach der Gröfse des zu erheizenden Raumes.
Patent-Anspruch: Der beschriebene Regulir- und Ventilir-Füll-Thon-Ofen bestehend aus einem Chamottfeuerschacht, eisernen oder thönernen Feuerzügen, Mantel von Kacheln, Blech oder Ziegeln, mit Luftzu- und Ableitungskanal, in je beliebiger Gröfse.
DE000000000269DA 1877-09-08 1877-09-08 "Regulir- und Ventilir-Füllofen Expired - Lifetime DE269C (de)

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  • 1877

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