DE26981C - Rührwerk für Gefrierzellen von Klareisapparaten - Google Patents

Rührwerk für Gefrierzellen von Klareisapparaten

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DE26981C
DE26981C DENDAT26981D DE26981DA DE26981C DE 26981 C DE26981 C DE 26981C DE NDAT26981 D DENDAT26981 D DE NDAT26981D DE 26981D A DE26981D A DE 26981DA DE 26981 C DE26981 C DE 26981C
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Germany
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cells
lamellae
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freezer
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DENDAT26981D
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GESELLSCHAFT für LlNDE'S EISMASCHINEN
Publication of DE26981C publication Critical patent/DE26981C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25C—PRODUCING, WORKING OR HANDLING ICE
    • F25C1/00—Producing ice
    • F25C1/18—Producing ice of a particular transparency or translucency, e.g. by injecting air
    • F25C1/20—Producing ice of a particular transparency or translucency, e.g. by injecting air by agitation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Micro-Organisms Or Cultivation Processes Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft Neuerungen an Eisgeneratoren zum Zweck der Herstelfung von Klareis. Das in den Gefrierzellen der gewöhnlichen Eisgeneratoren hergestellte Eis ist bekanntlich im allgemeinen undurchsichtig und wird nur in dem Falle durchsichtig, wenn entweder destillirtes Wasser angewendet oder wenn das Wasser während des Erstarrungsprocesses relativ zur Gefrierfläche bewegt wird.
Im vorliegenden Falle wird zunächst für den weit überwiegenden Theil des herzustellenden Eises die Methode der Wasserbewegung angewendet und nur eventuell für einen restirenden kleinen Theil destillirtes Wasser benutzt.
Die Bewegung des Wassers wird hervorgebracht durch Lamellen, welche in die Gefrierzellen eintauchen und in denselben oscilliren. Die Anwendung oscillirender Lamellen ist an sich nicht neu, sondern mehrfach in Druckschriften beschrieben. Stets aber ist die constructive Einrichtung derart, dafs während des ganzen Processes eine und dieselbe Lamelle in ein und derselben Weise in ein und derselben Gefrierzelle sich bewegt. Hieraus resuhirt folgender Uebelstand:
Durch Breite und Länge der Lamellen einerseits und durch den bei der Oscillation zurückgelegten Weg andererseits wird ein Raum repräsentirt, in welchem der Gefrierprocefs entweder gar nicht oder erst nach Entfernung der Lamelle vor sich gehen kann. Deshalb mufs dieser »Oscillationsraum« möglichst reducirt werden, wenn der durchsichtige Theil des Eisblockes möglichst grofs ausfallen soll. Da nun aber andererseits bei Beginn des Gefrierprocesses der Oscillationsraum eine gewisse Gröfse haben mufs, um die zur Herstellung von Klareis nöthige Bewegung an der Gefrierfläche herzustellen, so ergiebt es sich als zweckmäfsig, den Oscillationsraum, sei es durch Veränderung der Dimensionen, sei es durch Veränderung der Schwingungsweite der Lamellen während des Gefrierprocesses so zu verändern, dafs er in dem Mafse abnimmt, in welchem der eisfreie Kern innerhalb der Gefrierzellen abnimmt.
. Die nachstehend beschriebenen Klareisapparate realisiren in einigen Beispielen dieses Constructionsprincip der Anwendung von oscillirenden Lamellen in Gefrierzellen, bei welchen die Dimensionen der Lamellen oder die Schwingungsweite derselben mit fortschreitendem Gefrierprocefs abnehmen. Neu ist ferner bei den beiden dargestellten Apparaten die Verbindung der Lamellen mit den Gefrierzellen und die Art der Bewegung der Lamellen und der Gefrierzellen.
Auf. beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1, 2, 3 und 4 ein Klareisapparat dargestellt, bei welchem die Veränderung des Oscillationsraumes durch Veränderung der Schwingungsweite bewerkstelligt ist.
In dem Eisgeneratorkasten A sind die Gefrierzellen (in der Querrichtung des Kastens) reihenweise durch je einen Rahmen zusammengehalten, welcher auf beiden Seiten mit Laufrollen versehen ist. Mittelst dieser Laufrollen stützen.sich die Rahmen auf Laufschienen //, welche in der Längsrichtung an den Kastenwänden befestigt sind. Die mit Wasser gefüllten Zellenreihen werden stets an dem Kastenende / eingesetzt, die fertig ausgefrorenen Reihen stets an dem Kastenende II ausgehoben. Nach jedem
Ausheben werden mittelst eines Vorschubmechanismus sämmtliche Zellenreihen um eine Theilung in der Richtung von I nach // vorgeschoben, so dafs stets für die frisch einzusetzenden Zellenreihen bei / Raum geschaffen wird.
Der Klareisapparat selbst setzt sich zusammen wie folgt:
Die Lamellen / Z, Fig. 3 und 4, sind auf Traversen tt, Fig. 3, aufgesteckt und tauchen je in eine Gefrierzelle ein. Die Traversen t t werden auf zwei eiserne Träger s<i, Fig.-1 und 2, aufgelegt, welche je bei d einen Drehpunkt haben, bei s aber durch eine Kuppelstange verbunden und durch einen Kurbelmechanismus k in oscillirende Bewegung gesetzt werden. Aufserdem sind die Traversen tt durch Mitnehmer ;«m so mit den Zellenrahmen verbunden, dafs sie zwar in der Querrichtung des Kastens sich frei gegen die Zellenrahmen bewegen können, in der Längsrichtung aber von der Lage der Zellenrahmen abhängig sind, bezw. von diesen mitgenommen werden, während sich dieselben in der Richtung von / nach // bewegen.
Die Traversen 11 und mit denselben die Lamellen Z Z erhalten auf solche Weise einerseits eine oscillirende Bewegung, andererseits schreiten sie langsam mit den Gefrierzellen vorwärts, wobei mit der Entfernung von den Drehpunkten dd die Schwingungsweite abnimmt. Gleichzeitig mit der Schwingungsweite kann auch die Tiefe vermindert werden, bis zu welcher die Lamellen in die Gefrierzellen eintauchen, indem man nä'mlich die Träger s d gegenüber den Laufschienen ff in der Richtung von s nach d ansteigen läfst.
An geeigneter Stelle χ werden die Traversen tt je aus der betreffenden Zellenreihe herausgehoben, um wieder in die bei / frisch eingefüllte Zellenreihe eingesetzt zu werden.
Nachdem bei χ die Lamellen aus der betreffenden Zellenreihe entfernt sind, wird der noch nicht ausgefrorene innere Theil ohne weitere Vorkehrungen als trüber, undurchsichtiger Kern ausfrieren. Soll dies vermieden werden, so werden an Stelle der Lamellen Z Z in die Gefrierzellen Röhrchen eingetaucht, welche durch ein die Traverse t ersetzendes QuerroHr verbunden sind. Dieses Rohr wird zunächst mit einem Raum in Communication gesetzt, in welchem ein geringerer Druck herrscht wie der atmosphärische, so dafs das in den Hohlräumen der Zellen noch befindliche Wasser ausgesaugt wird. Alsdann werden die Hohlräume durch Vermittelung derselben Rohrverbindung mit destillirtem Wasser gefüllt.
Die Lamellen Z Z und die oben erwähnten Röhrchen einerseits, sowie die Traversen 11 und die Querrohre andererseits können mit einander vereinigt werden in der Weise, dafs an Stelle der Lamellen Röhrchen von länglichem Querschnitt verwendet werden. In diesem Falle werden je an der Stelle χ die Querrohre durch eine Schlauchkuppelung zuerst mit dem Ansaugeraum, alsdann mit dem Reservoir für das destillirte Wasser in Communication gesetzt.
In Fig. 5. und 6 ist ein Klareisapparat dargestellt, bei welchem die Schwingungsweite zwar in allen Zellen dieselbe ist, wogegen die Dimensionen der Lamellen mit fortschreitendem Gefrierprocefs abnehmen.
Die oben beschriebenen Zellenreihen sind hier je durch eine einzige breite Zelle ersetzt. In jede dieser Zellen taucht eine Lamelle Z ein.
Die Lamellen oscilliren innerhalb eines bestimmten Drehungswinkelsa um eine horizontale Achse H, welche in der Längsrichtung mitten über dem Eisgenerator liegt.
Breite und Länge der Lamellen nehmen von dem Kastenende /, an welchem die frisch gefüllten Zellen eingesetzt werden, bis an die Stelle x, wo sie gänzlich aufhören, fortwährend ab. Während des kurzen Zeitraumes, welcher nöthig ist, um die Zellen je um eine Theilung vorwärts zu schieben, werden die Lamellen in der Stellung Hh festgehalten, so dafs die Zellen sich frei darunter hinbewegen können.
Um auch den inneren Kern der Eistafeln durchsichtig zu erhalten, kann an der Stelle χ durch ein Röhrchen das Wasser herausgesaugt und durch ein zweites Röhrchen destillirtes Wasser eingefüllt werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: Zur Herstellung von Klareis:
1. Die beschriebene Auflagerung der durch Traversen t reihenweise verbundenen Lamellen Z auf die um je eine verticale Achse schwingenden Träger s d und die Combination der Bewegung der Lamellen Z mit der Bewegung der Gefrierzellen vermittelst der Mitnehmer m, wie in Fig. 1 bis 4 dargestellt.
2. Die beschriebene Verwendung von Lamellen Z, welche um eine gemeinsame, über dem Eisgenerator liegende Achse H schwingen und deren Dimensionen von dem einen Ende des Eisgenerators an in der Bewegungsrichtung der Gefrierzellen abnehmen, wie in Fig. 5 und 6 dargestellt.
3. Die beschriebenen Einrichtungen zum Aussaugen des Gefrierwassers nach beendigtem Oscillationsprocefs der Lamellen und zum Einfüllen von destillirtem Wasser in die noch bestehenden Hohlräume.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT26981D Rührwerk für Gefrierzellen von Klareisapparaten Active DE26981C (de)

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