DE26937C - Neuerungen an Maschinen zum Einlegen von Zündhölzern in Tunkkasten - Google Patents

Neuerungen an Maschinen zum Einlegen von Zündhölzern in Tunkkasten

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DE26937C
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DE
Germany
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machines
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box
machine
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Application number
DENDAT26937D
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English (en)
Original Assignee
G. Sebold in Durlach
Publication of DE26937C publication Critical patent/DE26937C/de
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/04Filling match splints into carrier bars; Discharging matches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 78: Sprengstoffe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Juli 1883 ab.
Die vorliegende Maschine dient zum Einlegen der flachen (innnünni) Zündhölzer in die Tunkrahmen. ,
Das Einlegen auf den sogenannten Einlegmaschinen (System Sebold) geschieht bisher auf folgende Weise:
Ein Kasten, drehbar um eine feste Achse, mit Blechleitungen oder Führungen versehen, wird mit ungetunkten Hölzchen vollgefüllt, und zwar so, dafs die Hölzer wohlgeordnet in diesen Blechführungen in paralleler Richtung zu einander erhalten bleiben, beim Umlegen des Kastens in die horizontale Lage schön vertical stehen und ein Umfallen oder Zerstreuen unmöglich ist. Dieser Kasten liegt nun auf einem zweiten Kasten, welcher eine grofse Anzahl kleiner Oeffnungen oder Röhrchen besitzt, deren lichte Weite so gewählt ist, dafs immer nur ein Hölzchen aus dem oberen Kasten in ein solches Röhrchen fallen kann; dieser Röhrchenkasten,, der sich durch mehrmaliges Rütteln vollständig mit Hölzchen anfüllt, ist auf der unteren Fläche mit einem verstellbaren Blechschieber versehen, welche an Gröfse und Anzahl den Röhrchen entsprechende Löcher besitzt. Je nach der Stellung dieses Blechschiebers werden die Röhrchenöffnungen durch den Schieber verschlossen sein oder mit den Löchern desselben correspondiren, so dafs in letzterer Stellung die Röhrchen unten geöffnet, die die in denselben stehenden Hölzchen zwischen einem eisernen Rost hindurch abwärts fallen lassen, welcher die Hölzer während des Fallens in guter Führung erhält. Direct unter diesem Rost befindet sich der Tunkrahmen zur Aufnahme der Hölzchen, dessen Lättchen in genau gleichen Abständen von einander entfernt sind, so dafs die Hölzer bequem und sicher zwischen je zwei Lättchen einfallen müssen. Unter dem Tunkrahmen ist noch die sogen. Rost- oder Kanalplatte, deren Rinnen mit dem oberen Rost correspondiren; in diese Rinnen der Kanalplatte fallen die Hölzer hinein und bleiben darin stehen. Die Hölzchen befinden sich nunmehr, unten und oben geführt, im Tunkrahmen. Die beiden Kästen, Hölzchen- und Röhrchenkasten, werden nunmehr aufwärts gedreht und dann mittelst der bekannten Prefsvorrichtung die Lättchen mitsammt den Hölzchen zusammengeschoben, geprefst und durch Stifte in dieser Stellung erhalten.
Die Hölzchen stehen vertical genau in gleichen Abständen und parallel zu einander festgeklemmt in dem Rahmen, welcher nun aus der Maschine entfernt und zum Trocknen gelangen kann. Es liefsen sich bisher auf diesen Maschinen alle Zündhölzerarten von beliebigem runden, ovalen und quadratischen Querschnitt sehr gut auf die beschriebene Weise einlegen; Zweck und Arbeit der neuen Maschine ist, auf ähnliche Art wie vorstehende auch die sogenannten flachen Hölzer (umnmiB) von länglich rechteckigem Querschnitt in die gleichen Tunkrahmen einzulegen und ferner die Leistungsfähigkeit der Maschine durch Ausbalanciren der beiden Kästen beim Auf- und Abwärtsdrehen zu erhöhen, indem der Arbeiter von dieser immerhin ermüdenden Arbeit entlastet wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι ein senkrechter Querschnitt durch den Obertheil der Maschine,
Fig. 2 ein senkrechter Längenschnitt durch 'den Obertheil der Maschine,
Fig. 3 eine obere Ansicht der beiden Kästen, Fig. 4 eine obere Ansicht der beiden Roste in dem Tunkrahmen.
Fig. 5 sind Einzelansichten der Löcher in der Oberplatte des Röhrenkastens.
Fig. 6 ist eine obere Ansicht eines Theiles des Tunkrahmens in geprefstem oder fertigem Zustande,
Fig. 7 eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 8 eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 9 eine Vorderansicht der Maschine,
Fig. io ein Grundrifs der Maschine.
In dem Kasten K, Fig. ι und 2, welcher durch Blechwände B in eine Anzahl kleiner Fächer zertheilt ist, befinden sich die flachen Hölzer H; unter diesem Kasten befindet sich nun der Röhrchenkasten K1 mit den Röhrchen R, auf welchen die flachen Hölzer aufstofsen.
Dieser Röhrchenkasten K1 besitzt eine Oberplatte O, welche, den Röhrchen entsprechend, mit Oeffnungen versehen ist, wie in Fig. 5, a, b und c, von denen besonders die Form c am zweckmäfsigsten ist; diese Oeffnungen gestatten nur einem einzigen Hölzchen, in den Kasten K1 zu gelangen, und stellen sich, wie in Fig. 3 angedeutet, in eine der beiden schrägen Richtungen, welche Stellung für die weiteren Bewegungen des Hölzchens sehr wichtig ist.
Ist der Kasten K1 auf die bekannte Weise mit Hölzern gefüllt und wird nun der Schieber ,S verstellt, dafs die Röhrchen nach unten geöffnet sind, so fallen die Hölzer zuerst durch einen Rost R1 hindurch; dieser Rost R1 besitzt nur sehr schmale Oeffnungen, so dafs die Hölzer nur nach ihrer schmalen Seite hindurch können, Fig. 2 und 4; unmittelbar unter diesem Rost fallen die Hölzer durch einen zweiten Rost Rn, welcher bezweckt, dafs die Hölzer nach ihrer Breitseite gut geführt sind, Fig. 1. Durch diese Führung der beiden Roste können die Hölzchen sicher und frei zwischen den Lättchen L des Tunkrahmens hindurch und sich in den Schlitzen der Rostplatte P feststellen; aus Fig. ι und 2 ist deutlich ersichtlich, dafs die Hölzchen, an ihrem Ziele angekommen, dreifach geführt und gehalten sind und in der besten Ordnung zwischen den Lättchen stehen.
Werden nun die beiden Kästen K und K1 zurückgedreht, ebenso der Rost R1 umgelegt und mittelst der bekannten Presse die Tunkrahmen zusammengeprefst, so erhält man einen Rahmen, wie Fig. 6 zeigt, in dem die Hölzer in der exactesten Weise festgehalten sind.
Es ist aus Obigem ersichtlich, dafs bei dieser Maschine die Oberplatte O des Kastens K1 mit den Oeffnungen c und der Rost R1 die wichtigste Rolle spielen. Erstere verhindert, dafs Doppelhölzer in den Rahmen gelangen, und giebt die Form der Oeffnung c den Hölzern zugleich eine solche Stellung, dafs sie beim Abwärtsfallen nur mit ihrer flachen Seite in den Rost R1 gelangen; von letzterem werden sie nun erst recht in dieser unbedingt nothwendigen Stellung erhalten, Fig. 4, so dafs sie beim Pressen nur nach ihrer flachen Seite hin gefafst werden und ein Stellen oder Pressen auf Hochkante (Fig. 4 bei x) vollständig ausgeschlossen ist.
Um nun die Arbeit an der Maschine, besonders das Auf- und Abwärtsdrehen der Kästen K und K1 zu erleichtern und die Leistungsfähigkeit der Maschine dadurch zu erhöhen, ist eine Gegengewichtsvorrichtung an derselben angebracht.
Zu beiden Seiten der Maschine befinden sich zwei Hebel A (Fig. 7 bis 10). Diese drehen sich um fixe Zapfen Z, welche genau in gleicher Mitte der Drehungsachse der beiden Kästen liegen, mit der Achse selbst aber nicht in Berührung kommen; an den hinteren Enden der Hebel befinden sich Gegengewichte G und an den vorderen Enden sind sie durch eine Querstange M fest mit einander verbunden, auf welcher nun die Kästen K und K1 aufliegen; auf diese Weise ist ein bequemeres Hin- und Herschaukeln der Kästen ermöglicht.
Da aber, wie bekannt, beim jedesmaligen Einlegen die Kästen öfters gerüttelt werden und dieses Rütteln natürlich auf die Gegengewichte keinen Einflufs ausüben darf, wird der ganze Apparat durch einen Winkelhebel W und den verstellbaren Daumen Ό von Hand arretirt, so dafs bei der horizontalen Lage der Kästen durch einfachen Druck auf den Winkelhebel W der Daumen D über die Querstange M greift, und vermöge seiner Keilform dieselbe etwas abwärts drückt, wodurch die Kästen von dem Gegengewicht entlastet werden und nun frei und ungehindert gerüttelt werden können.
Diese Gegengewichtsvorrichtung ist selbstredend ebenfalls anwendbar auf alle bisherigen Einlegemaschinen (System Sebold).

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Bei Einlegemaschinen die in Fig. 5 dargestellten Formen der Löcher in der Ober-' platte O des Röhrenkastens K1.
2. Bei Einlegemaschinen der Rost R1 mit Oeffnungen, welche dem Querschnitt flacher Zündhölzer entsprechen.
3. Bei Einlegemaschinen die Gegengewichtsvorrichtung, bestehend aus den Hebeln A, den Gewichten G und der Querstange M mit oder ohne Sperrvorrichtung WD.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT26937D Neuerungen an Maschinen zum Einlegen von Zündhölzern in Tunkkasten Active DE26937C (de)

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