DE26899C - Flaschenspülmaschine - Google Patents
FlaschenspülmaschineInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B08—CLEANING
- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B9/00—Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
- B08B9/08—Cleaning containers, e.g. tanks
- B08B9/20—Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
- B08B9/36—Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by using brushes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
WILLIAM COWLES in NEW-YORK. Flaschenspülmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. October 1883 ab.
Die Maschine arbeitet mit einer rotirenden Bürste und einem gleichzeitig in die Flasche
geleiteten Wasserstrahl.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι ein Längsschnitt durch den vorderen und
Fig. 2 ein Längsschnitt durch den hinteren Theil der Maschine, welcher der besseren Uebersichtlichkeit
wegen in zwei Theile zerlegt ist,
Fig. 3 die Endansicht einer Doppelmaschine nebst ihrem Ständer zur Erläuterung des Antriebes
der Maschine,
Fig. 4 ein Schnitt durch die Spannscheibe T mit ihrer excentrischen Welle T1 und deren
Lagern.
Die Fig. 5 und 8 zeigen in Vorderansicht und oberer Ansicht das zur Aufnahme des
Flaschenhalses dienende vordere Ende D des Rohres C.
Fig. 6 ist ein Schnitt nach x-x in Fig. 1,
Fig. 7 eine obere Ansicht der dem Antriebsmechanismus zunächst gelegenen Theile einer
Doppelmaschine.
Die Fig. 9 bis 12 erläutern die Herstellungsweise
der rotirenden Metallbürste.
Die Metallbürste wird in der Weise hergestellt, dafs man ein Stück Stahlblech B von
der in Fig. 9 oder in Fig. 10 dargestellten Form bis zur Mitte mit Einschnitten versieht, so dafs
die Streifen α α entstehen, und dann so rollt, dafs der an dem einen Rande des Bleches an:
genietete kleine Stift c sich durch die Oeffnungen c1 cx steckt, während gleichzeitig die Nietlöcher
e1 e1 über einander fallen, so dafs das gerollte
Blech durch den Stift c einerseits und durch einen kleinen Niet andererseits röhrenförmig
zusammengehalten wird, wie in Fig. 11 und 12 dargestellt ist.
Die Streifen α α haben sich dabei nach Art der Borsten einer spiralförmigen Bürste ausgebreitet,
Fig. 12, und werden, wenn die Bürste schnell gedreht wird, durch die Centrifugalkraft
noch weiter aus einander und gegen die Innenwand der zu spülenden Flasche getrieben. Die
Oefihungen b b gewähren dem in die Bürsten eindringenden Wasser auch seitlichen Durchlafs.
Die fertige Bürste wird in das Rohr C der Maschine bis zu der mit dem rotirenden, mit
Mundstück W versehenen Wasserrohr E fest verbundenen Hülse E' eingeschoben.
Dort wird der Stift c der Bürste beim weiteren Einschieben von der abgeschrägten Nuth / der
Hülse E1 niedergedrückt, bis er das in dieser Hülse angebrachte Loch g erreicht hat, in welches
er alsdann einspringt und auf diese Weise die Bürste in der mit dem Wasserrohr E rotirenden
Hülse E1 festhält.
Ein in der Führung C1 des in horizontaler
Richtung verschiebbaren Rohres C angebrachtes Loch h dient zur Einführung eines Stiftes, welcher
den Stift c aus g herausdrückt, wenn die Bürste zum Zwecke der Reparatur oder der
Austauschung mit einer anderen herausgenommen werden soll.
Eine mit ihren beiden Enden IrP in die Seiten des hinteren Endes des Rohres C eingreifende
Schleife H1, Fig. 1 und 6, verschiebt sich mit dem Rohr C auf der Stange H und
verhindert auf diese Weise das Rohr C, sich gleichzeitig mit dem Rohr E zu drehen.
Auf dem Rohr E sitzt die Kupplungsmuffe F,
Fig. 2, welche, wenn sie von dem Ende
des in der Richtung des Pfeiles β1, Fig. ι, verschobenen
Rohres C mit dem Rohr E in den Bereich des beständig rotirenden Mitnehmers F1
geschoben wird, mit diesem in Eingriff kommt und alsdann das Rohr E umdreht.
Der Mitnehmer F sitzt am vorderen Ende der mit Riemscheibe G2 versehenen, in den
Lagerblöcken G1 G1 rotirenden Hülse G. Das
Rohr E geht durch diese Hülse G hindurch und ist hinter derselben mit dem Block J fest verbunden.
Auf diesem Block sitzt der Ring K fest und mit diesem sind die beiden Enden
des U-förmigen Bügels P, Fig. 7, fest verbunden. Der Bügel P ist an dem äufseren Ende
der Stange O1 des Ventils O befestigt und
dieses schliefst die in das Rohr E mündende Oeffnung M' des mit dem offenen Wasserzuleitungsrohr
Q in Verbindung stehenden Ventilgehäuses JV ab.
Da nun das Rohr E durch den Block J und den Bügel P mit der Ventilstange O1 fest
verbunden ist, so wird diese bei der Bewegung des Rohres E in der Richtung des Pfeiles a1
in der gleichen Richtung bewegt und zieht dabei das Ventil O von der Oeffnung M1 zurück,
so dafs alsdann das Wasser ungehindert durch das Rohr E und das Mundstück W in
die mit ihrem Kopf sich gegen das Ende D des Rohres C legende Flasche einströmen kann.
Um die Maschine in Thätigkeit zu setzen, legt man die Flasche mit dem Kopf in die
Klauen d der Rohrmündung D und schiebt alsdann mit derselben das Rohr C in der Richtung
des Pfeiles a1 zurück, so dafs die Bürste B
und das Mundstück W in die Flasche treten, andererseits aber das Rohr C gegen die Schulter
der Kupplung F stöfst und diese mit dem Mitnehmer E1 in Eingriff bringt. Da sich mit der
Kupplung F auch das mit dieser fest verbundene Rohr E etwas nach hinten schiebt, so
öffnet dasselbe durch Vermittelung des Blockes J und des Bügels P gleichzeitig das Ventil O.
So lange also die Theile in dieser Lage bleiben, rotirt die Bürste B unter beständiger
Wasserzuströmung in der Flasche. Damit aber die Theile in dieser Lage bleiben, sind die
beiden Fallklinken R an dem hinteren Lagerblock G1 oben und unten drehbar befestigt.
Diese Fallklinken suchen (die obere durch ihren nach vorn liegenden Schwerpunkt, die
untere durch das an derselben angebrachte Gewicht i?1) mit ihrem freien Ende sich nach
der Längsachse des Blockes J hin zu bewegen, und wenn dieser mit dem Rohr E vorgeschoben
wird, so fallen die Enden der Klinken R hinter die durch den Ring K auf dem Block J
gebildete Schulter ein und verhindern auf diese Weise den Block J und das Rohr E am Zurückgehen,
so dafs die Kupplungen FF1 mit einander
im Eingriff und die Zugänge des Wassers zu dem Rohr E geöffnet bleiben.
Will man wieder auslösen, so stöfst man mit der Flasche das Rohr C und mit diesem die
Kupplung F mit einem kurzen Stofs noch etwas weiter zurück. Die Kupplung F schiebt alsdann
die Hülse G, der Feder / entgegen, etwas zurück, so dafs das Ende der Hülse G
durch die an den Klinken R befindlichen Nasen r die Enden der Klinken von dem
Block weghebt und dieser mitsammt dem Rohr E durch die Spiralfeder L zurückgeschnellt wird,
worauf die Maschine still steht und der Wasserzuflufs. aufhört. Die Spiralfeder L stützt sich
mit ihrem einen Ende gegen den Block J und mit dem anderen gegen eine Schulter der auf
das Ventilgehäuse N aufgeschraubten Stopfbüchse M.
Die Maschine wird durch ein Tretwerk, Fig. 3, in Bewegung gesetzt und man ordnet vortheilhaft
immer zwei Maschinen auf einem Gestell an, eine rechts und eine links von der Spannscheibe
T, Fig. 3. Die von der Kurbel des Tretwerkes gedrehte Scheibe S1 dreht mit Hülfe
des Treibriemens S die Riemscheiben G2 der
beiden Maschinen. Zwischen den letzteren befindet sich die Spannscheibe T, welche den Riemen
in Spannung hält.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, dreht sich die Scheibe T um die excentrische Welle T1 und,
je nachdem man diese Welle mit ihrem excentrischen Theil nach unten oder nach oben
dreht, wird die Scheibe T gesenkt oder gehoben und hierdurch der Riemen gespannt oder
gelockert.
An einem Schenkel der Welle T1 sitzt der
Hebel U mit der excentrischen Scheibe U1 und an dem ■ Ende des anderen Schenkels der
Kopf T2, zwischen welchem und dem Lagerblock der Welle der elastische Ring V liegt.
Wenn man den Hebel U aus der in Fig. 7 dargestellten Lage eine Vierteldrehung nach links
machen läfst, so stemmt sich der excentrische Theil der Scheibe U1 gegen das Lager der
Welle, und es wird auf diese Weise der Schenkelkopf T2 der Welle T1 gegen den Ring V fest
angedrückt und die Welle T1 und mit ihr die
Scheibe T in ihrer jeweiligen Lage festgehalten.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
An Flaschenspülmaschinen:1. Eine Metallbürste mit spiralförmigen Streifen a, bestehend aus einer zur Hälfte mit vielen Einschnitten versehenen, zu einem Rohr zusammengerollten Platte B in Verbindung mit dem Stift c, welcher einerseits zum Zusammenhalten des Rohres, andererseits zum Befestigen desselben an einer rotirenden Röhre oder Spindel dient.2. Das mit den Klauen d versehene Rohr C, welches sich in der Führung C1 verschieben läfst und einestheils zur Aufnahme einerBürste dient, 'andererseits beim- Zurückschieben diese Bürste ' mit einer rotirenden Riemscheibe in Verbindung bringt.
Die mit dem Mundstück W versehene Wasserröhre E, welche durch die Flasche direct oder indirect zurückgeschoben wird und dabei durch Vermittelung des Blockes J, des Bügels P und der Ventilstange O1 das Ventil O des mit der offenen Wasserleitung Q in Verbindung stehenden Ventilgehäuses N öffnet, so dafs das Wasser durch das Rohr E und dessen Mundstück ausfliefsen kann.
Die Fallklinken R, welche an den Lagerblöcken G1 G1 des Rohres E befestigt sind und bei dem Vorgehen des Blockes J hinter diesen einfallen, dagegen durch Anstofsen der Hülse G an die an den Klinken sitzenden Nasen r ausgelöst werden.5. Die mit der Mitnehmerscheibe E1 und der Riemscheibe G2 versehene rotirende Hülse G, welche eine kleine Strecke weit hin- und hergeschoben, aber von der Feder / stets nach vorn gedrängt wird und durch die Mitnehmerscheibe die in diese eingerückte Flaschenbürste in Umdrehung versetzt.6. Die Scheibe T mit ihrer excentrischen Welle T1 und der durch den Hebel U gehandhabten Klemmvorrichtung U1 T2. Vzum Spannen des die Spülmaschine in Bewegung setzenden Riemens S.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE26899C true DE26899C (de) |
Family
ID=303244
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT26899D Active DE26899C (de) | Flaschenspülmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE26899C (de) |
-
0
- DE DENDAT26899D patent/DE26899C/de active Active
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