DE26860C - Schmiervorrichtung für Dampfcylinder und Schieber - Google Patents
Schmiervorrichtung für Dampfcylinder und SchieberInfo
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- DE26860C DE26860C DENDAT26860D DE26860DA DE26860C DE 26860 C DE26860 C DE 26860C DE NDAT26860 D DENDAT26860 D DE NDAT26860D DE 26860D A DE26860D A DE 26860DA DE 26860 C DE26860 C DE 26860C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N7/00—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
- F16N7/30—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the oil being fed or carried along by another fluid
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Description
^Wlii dl·1;;
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. October 1883 ab.
' Die Vorrichtung hat den Zweck, Dampfschieber und Cylinderfiächen ohne Unterbrechung
zu schmieren. Dies wird bewirkt durch Einfüllen von OeI in das Gefäfs α und Schliefsen
der Füllschraube b, wodurch das Dampfzuführungsventil e geöffnet wird und Wasserdampf
über das eingefüllte OeI einströmen läfst.
Der Dampf wird nun niedergeschlagen und setzt sich als Wasser unter das OeI, wodurch dasselbe
zum Ueberlaufen durch das Ventil e nach den reibenden Flächen gebracht wird. Ist das OeI
beinahe verbraucht, so wird das Niederschlagwasser durch das Ventil k abgezapft, die Füllschraube
b um einige Gänge in die Höhe gedreht, wodurch sich das Ventil e selbsttätig
schliefst, und dann neues OeI zugegossen. Durch das Schliefsen der Füllschraube wird das Ventil e
wieder geöffnet, und die Vorrichtung beginnt wieder zu arbeiten.
Je nach der Temperatur der Umgebung kann die Abkühlungsfläche des Gefäfses α vergröfsert
oder verkleinert werden. Das Gefäfs α besitzt nämlich einen ringförmigen Querschnitt, und
durch den Raum, worin sich das OeI befindet, sind im oberen Theil eine beliebige Anzahl
Kanäle c gelegt, welche den Luftdurchzug ermöglichen. Hierdurch erhält das Gefäfs bei
kleinen Abmessungen eine grofse Kühlfläche, welche jedoch erforderlichenfalls leicht verkleinert
werden kann, indem die Kanalöffnungen entweder verstopft oder durch einen in Fig. 4 dargestellten
Ring d geschlossen werden. Zu diesem Zweck sind in den Ring Löcher gebohrt, welche
mit den Kanalöffnungen übereinstimmen. Durch Drehen des Ringes werden die Kanäle entweder
geöffnet oder ganz oder theilweise geschlossen. Die Kühlfläche des Gefäfses α kann infolge
dessen rasch auf die Hälfte vermindert werden, da die inneren Wandungen dann durch den
Dampf kanal g heifs gehalten werden. Das Einfüllen des Oeles geschieht durch Aufdrehen der
Füllschraube b um zwei bis drei Gänge. Diese Schraube hat im Gewinde zwei Nuthen, wodurch
das in den Becher i eingeschüttete OeI in das Gefäfs ä gelangen kann. Das in die
Füllschraube gebohrte Loch r gestattet beim Oeleinschütten das Entweichen der Luft. In
die Füllschraube ist die Stellschraube m eingeschraubt, welche ebenfalls zwei Nuthen im
Gewinde hat, wodurch sie gestellt werden und die Luft beim Einfüllen des Oeles entweichen
kann. Durch den Stand der Stellschraube m ist die Stellung des Ventils e zu seinem Sitz u
bedingt; das Ventil wird durch eine Feder angedrückt.
Das Ablafsventil k ist mit einer Schraube I
verbunden, welche durchbohrt und in dem Ventilsitz q verschraubbar ist. Auf der Schraube /
ist ein Handrädchen t angebracht. Das Gefäfs a ist auf eine durchbohrte Säule h aufgeschraubt,
welche dadurch in das Innere von α zu stehen kommt; ί ist eine sechseckige Gegenmutter zur
sicheren Befestigung. Zur Erkennung des Wasserstandes kann ein Wasserstandszeiger angebracht
werden.
Claims (1)
- Pa τ ent-An Sprüche:Das ringförmige Oelgefäfs a, welches von aufsen und innen von der Luft bestrichen werden kann und in Verbindung mit den durchgelegten Luftkanälen c die Niederschlagung des Dampfes verstärkt.
Der in Fig. 4 dargestellte verschiebbare Ring, wodurch die unter 1. erwähnten Luftkanäle c ganz oder theilweise geschlossen werden können und die Niederschlagung des Dampfes beschleunigt oder verzögert wird.Das selbsttätige Oeffnen und Schliefsen des Dampfzuführungs- und Oelablafsventils e beim Oeffnen und Schliefsen der Füllschraube b.Hierzu i- Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE26860C true DE26860C (de) |
Family
ID=303208
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT26860D Active DE26860C (de) | Schmiervorrichtung für Dampfcylinder und Schieber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE26860C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2456776A (en) * | 1946-02-05 | 1948-12-21 | Rudolph E Faust | Eccentric chuck |
-
0
- DE DENDAT26860D patent/DE26860C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2456776A (en) * | 1946-02-05 | 1948-12-21 | Rudolph E Faust | Eccentric chuck |
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