DE268397C - - Google Patents

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DE268397C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F17/00Receptacles for cigarette papers

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  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 268397 KLASSE 79 b. GRUPPE
SIGMUND BALINT in UJPEST,
wie Zigarettenpapier u. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. März 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Entnahme einzelner Papierblätter u. dgl. von aus lose übereinandergeschichteten Blättern gebildeten Stapeln. Es sind ähnliche Vorrichtungen bekannt (Fig. 4), bei welchen das oberste Blatt eines zusammengehefteten Zigarettenpapierstapels 1 mit Hilfe eines Wachsplättchens 2 entnommen wird, welches auf einem deckelartigen Teil 3 befestigt ist; da das Wachsplättchen bei längerem Liegen, insbesondere in der Wärme, übermäßig an dem obersten Blatt anhaften würde, so daß beim* Loslösen des vom Stapel abgehobenen Blattes dieses reißen würde, mußte ein besonderes Isolierblatt 4 aus an Wachs nicht haftendem Stoffe angeordnet werden, welches in der Schließlage zwischen dem Stapel und dem Deckel 3 zu liegen kommt; die Entnahme des obersten Blattes erforderte somit bei diesen Vorrichtungen sieben Griffe, also: Offnen des Deckels 3, Zurückschlagen des Isolierblattes 4, Schließen und leichtes Anpressen des Deckels 3, Abheben des an der Wachsplatte haften gebliebenen Blattes, Zuschlagen des Isolierblattes 4, Zuschlagen des Deckels 3.
Der Erfindungsgegenstand ermöglicht die Entnahme der Blätter durch nur drei Griffe dadurch, daß der den Haftkörper tragende Behälterteil (Deckel u. dgl.) in der Schließlage in bekannter Weise ohne Zwischenschaltung eines Isolierblattes unmittelbar über dem Stapel liegt, der Haftkörper jedoch mittels an diesem Teile oder am eigentlichen Behälter angeordneter Anschläge in einem geringen Abstande vom Stapel gehalten wird und dessen oberstes Blatt nur dann berühren kann, wenn der tragende Teil (Deckel u. dgl.) durch einen leichten Druck vorübergehend an den Stapel gepreßt wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in Fig. 1 und 2 schaubildlich und im Schnitt dargestellt, während Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel zeigt.
Die den Stapel 1 bildenden Zigarettenpapierblätter ruhen lose aufeinandergeschichtet im (z. B. aus einem Papierblatt gebogenen und geklebten) Behälter 5, welcher aus dem Boden 6, den vier Seitenwänden 7 und den beiden Deckleisten 8 besteht. Auf dem Deckel 3 des Behälters ist der Haftkörper 9 befestigt. Im Sinne der Erfindung ist nun auf dem Deckel um den Haftkörper der Rahmen 10 befestigt, welcher um eine Kleinigkeit, z. B. ι mm höher ist als die Dicke des Haftkörpers 9, so daß bei geschlossenem Deckel der Rahmen auf dem obersten Blatt des Stapels liegt, der Haftkörper jedoch nicht. Soll dem Behälter ein Blatt entnommen werden, so wird auf die Mitte des z. B. aus Karton bestehenden Deckels ein sanfter Druck ausgeübt, so daß der Deckel schwach eingewölbt und der Haftkörper an das oberste Blatt gepreßt wird; hierauf wird der Deckel mit dem anhaftenden Blatt geöffnet, das abgehobene
Blatt vom Haftkörper abgezogen und der Deckel wieder geschlossen. Zur Entnähme sind somit nur drei Handgriffe nötig, da das Andrücken des Deckels einfach dadurch erfolgt, daß man den Behälter, wenn man ihn in die Hand nimmt, fester anfaßt.
Im Sinne der Fig. 3 bildet der Behälter eine kleine Einbanddecke, in welcher die Blätter in an sich bekannter Weise durch zwei elastische Bänder 11 0. dgl. festgehalten werden. Der Deckel kann im Sinne der Fig. 1 ausgebildet sein; wenn aber die Bänder 11 genügend dick sind, so kann vom Rahmen 10 Abstand genommen werden, weil in diesem Falle die Bänder 11 als Anschläge dienen, welche, die Berührung zwischen dem Haftkörper und dem Stapel verhindern. In diesem1" Falle kann der Deckel auch starr sein, so daß beim Andrücken keine Formänderung des Deckels erfolgt, sondern die Bänder zusammengedrückt und teilweise auch in den Stapel gepreßt werden und hierdurch die erwünschte Berührung ermöglichen.
Es ist zweckmäßig, die Außenseite des Deckels an der dem Haftkörper entsprechenden Stelle mit einer erhabenen Verzierung zu versehen, so daß die Hand sofort die zu drückende Stelle findet.
Im Sinne der Fig. 5 kann der Haftkörper in einer Vertiefung des Deckels liegen, welche tiefer ist als die Dicke des Haftkörpers. In diesem Falle bildet der Rand der Vertiefung den Anschlag.
Als Haftkörper kann auch Wachs benutzt werden, es ist jedoch zweckmäßiger, die bekannte elastische Leimglyzerinmasse zu verwenden. Die fetten Haftkörper leiden nämlich an dem Nachteil, daß sie ihre Haftintensität mit der Temperatur ändern, so daß im Sommer das ausgehobene Blatt sehr stark anhaftet und nur mit Vorsicht abgezogen werden kann, während im Winter derselbe Haftkörper versagt. Die Leimglyzerinmasse ist solchen Änderungen nicht unterworfen.
Um ein Schmelzen der Leimglyzerinmasse bei unsach'mäßiger Lagerung, z. B. in unmittelbarer Nähe des Ofens, zu verhindern, kann sie~ z. B. durch Bichromat auf bekannte Art gehärtet werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Behälter und Ausgabevorrichtung für lose übereinandergeschichtete Blätter, wie Zigarettenpapier u. dgl., bei dem der die Abgabe des obersten Blattes mit Hilfe einer haftenden Masse bewirkende bewegliche Teil des Behälters in der Schließlage unmittelbar über dem Stapel liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Haftkörper mittels an diesem Teile oder am eigentliehen Behälter angeordneter Anschläge an der Berührung des obersten Blattes so lange gehindert ist, bis durch einen Fingerdruck die Haftmasse an das oberste Blättchen angedrückt wird.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Festhaltuug des Stapels dienenden elastischen Gummispangen den am Deckel befestigten Haftkörper vom obersten Blättchen abhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
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