DE268366C - - Google Patents

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DE268366C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B27/00Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
    • E05B27/02Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key
    • E05B27/08Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key arranged axially
    • E05B27/083Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key arranged axially of the split-pin tumbler type
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B27/00Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
    • E05B27/02Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key
    • E05B27/08Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key arranged axially
    • E05B27/086Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key arranged axially of the bar-tumbler type, the bars having slots or protrusions in alignment upon opening the lock

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 268366 -KLASSE 68«. GRUPPE
DAMM & LADWIG μ. β. H. in VELBERT, Rhld.
Bramaheingerichte für Kastenschlösser für Türen u. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Dezember 1912 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung an Bramahschlössern, welche die Verwendung von bequem zu tragenden Flachschlüsseln, wie sie beispielsweise bei den YaIeschlossern benutzt werden, gestattet. Gemäß der Erfindung sind die in bekannter Weise in Außennuten des Drehzylinders verschiebbar gelagerten Zuhaltungsplatten mit besonderen Schäften versehen, die entweder im Zickzack ίο oder in einer Geraden angeordnet mit ihren in einen radialen Einschnitt des Drehzylinders mehr oder weniger hineinragenden Köpfen einen wirksamen Angriff für einen flachen Einsteckschlüssel bieten.
In der Zeichnung sind zwei gemäß der Erfindung ausgebildete Bramahschlösser veranschaulicht.
Von den Fig. 1 bis 13, die das eine Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wiedergeben, stellt
Fig. ι einen achsialen Schnitt nach der Linie i-i in Fig. 2 dar.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht.
Fig. 3, 4 und 5 geben Querschnitte nach der Linie 3-3, 4-4 und 5-5 in Fig. 1 wieder.
Fig. 6 zeigt im Schaubilde den Drehzylinder nebst einer abgenommenen Sperrhülsenhälfte von hinten gesehen, wobei die in dem Drehzylinder verschiebbaren Zuhaltungsstifte fortgelassen sind.
Fig. 7 stellt den Drehzylinder schaubildlich von vorn gesehen dar.
Fig. 8 und 9 zeigen einen zugehörigen Zuhaltungsstift in Stirn- und Seitenansicht.
Fig. 10 und 11 zeigen den dazu passenden flachen Stechschlüssel in Stirn- und Seitenansicht.
Fig. 12 und 13 stellen den Riegelmitnehmer in Vorderansicht und Hinteransicht dar.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird in den Fig. 14 bis 19 veranschaulicht. Die Einzelteile, die sich schon bei dem vorherbeschriebenen Schloßwerk vorfinden, sind hier mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Fig. 14 ist ein achsialer Schnitt nach der Linie 14-14 in Fig. 15.
Fig. 15 ist eine Vorderansicht des Bramahschlosses.
Fig. 16 und 17 stellen Querschnitte nach der Linie 16-16 und 17-17 in Fig. 14 dar.
Fig. 18 und 19 zeigen den zugehörigen flachen Stechschlüssel in Stirn- und Seitenansicht.
Bei dem in Fig. 1 bis 13 dargestellten Schloßwerk besteht das eigentliche Bramaheingerichte in der Hauptsache aus dem in Fig. 6 und 7 schaubildlich dargestellten Drehzylinder i, welcher in der an dem Schloßblech 2 festgeschraubten zylindrischen Außenhülse 3 drehbar gelagert ist. In den Drehzylinder ι sind von außen vier schmale Längsnuten 4 eingearbeitet, die je mit einer achsialen Bohrung 5 in Verbindung stehen (Fig. 3, 4 und 6). Die Bohrungen 5, vier an der Zahl, sind zu je zweien in parallelen, von der Zylindermitte gleich weit abstehenden Reihen angeordnet, so daß sie gegeneinander versetzt
sind. Ferner weist der Drehzylinder ι an seinem vorderen Teil, der durch eine mit einer rechteckigen öffnung 6 versehene Platte 7 (Fig. 1, 2 und 7) abgeschlossen ist, einen radialen, in gleicher Richtung wie die Reihen der Bohrungen 5 verlaufenden Einschnitt 8 auf, der so breit gehalten ist, daß von den Bohrungen 5 an dieser Stelle nur noch nahezu halbzylinderförmige Nuten stehen bleiben. In den hinteren Teil des Drehzylinders 1 ist eine Ringnut 9 eingedreht (Fig. 6).
In den Außennuten'4 des Drehzylinders sind plattenförmige, mit Einschnitten 10 \*ersehene Zuhaltungsstifte 11 verschiebbar angeordnet (Fig. 7). Die Einschnitte 10 entsprechen in Breite und Tiefe ganz der Form der Ringnut 9, besitzen aber bei den einzelnen Zuhaltungsstiften einen verschieden großen Abstand von dem rückwärtigen Ende. Jeder dieser Zuhaltungsstifte 11 trägt, wie Fig. 8 und 9 im besonderen zeigen, einen seitlichen Ansatz von der Form eines runden Schaftes 12, welcher in der zur betreffenden Längsnut 4 gehörigen Bohrung 5 geführt und unter dem Einfluß einer am rückwärtigen Ende des Schaftes angreifenden Schraubenfeder 13 (Fig. 1, 4 und 5) stets nach außen gedrückt wird, wobei der Schaft fast mit der Hälfte seines Zylindermantels in den Einschnitt 8 hineinragt (Fig. 2).
Auf diese Weise bilden die vier in parallelen, zueinander versetzten Reihen stehenden Führungsschäfte 12 mit ihren in den Einschnitt seitlich vorstehenden Teilen einen passenden Angriff für den flachen Stechschlüssel 14 (siehe Fig. 10 und 11). Dieser Stechschlüssel ist aus einer Platte, deren Stärke der Breite des Einschnittes 8 (oder auch der Breite der Öffnung 6, was dasselbe ist) entspricht, ausgestanzt und weist auf beiden Seiten seines Kopfes nahezu halbzylinderförmige Nuten 15 auf, dergestalt, daß das Schlüsselkopfende genau in den von den Führungsschäften 12 freigelassenen Zwischenraum hineinpaßt. Die Länge der einzelnen Nuten 15 ist entsprechend den in verschiedener Höhe der Zuhaltungsstifte 11 befindlichen Einschnitten 10 verschieden, derart, daß, wenn der Stechschlüssel 14 durch die Öffnung 6 in den Einschnitt 8 vollständig hineingedrückt ist, wozu ein gewisser die Kraft der Schraubenfedern 13 aufhebender Kraftaufwand erforderlich ist, die Führungsschäfte 12 und damit die Zuhaltungsstifte 11 so weit nach rückwärts verschoben werden, bis die in denselben befindlichen Einschnitte 10 mit der Ringnut 9 des Drehzylinders 1 einen einzigen in sich geschlossenen, ringsumlaufenden Einschnitt bilden.
Als Sperrorgan für die Zuhaltungen 11 dient in bekannter Weise eine längsgeteilte, mit ihrem vorderen Rande in die Ringnut 9 des Drehzylinders eingreifende Hülse 16 (Fig. 6).
Die Sperrhülse r6 greift mit Randfortsätzen 17 in entsprechende Aussparungen des Schloßbleches 2 ein und umschließt dicht den hinteren Teil des Drehzylinders 1. ,
In das hintere Ende des Drehzylinders ist eine geschlossene Büchse 18 (Fig. 1, 5 und 7) eingesetzt, die vier in getrennten Bohrungen 19 geführte und unter der Wirkung der Schraubenfedern 20 stehende runde Stifte 21 enthält. ■ Diese Stifte sind genau so angeordnet, wie die Führungsschäfte 12 der Zuhaltungen 11 und greifen mit ihren aus der Büchse 18 vorstehenden Enden in entsprechende Bohrungen 22 (Fig. 13) des mit einem Doppelbart versehenen Riegelmitnehmers 23, der zwischen Schloßblech 2 und Deckblech 24 in der an dem Deckblech außen befestigten Hülse 25 drehbar gelagert ist. Der Riegelmitnehmer 23 weist in Übereinstimmung mit dem Drehzylinder 1 einen radialen Einschnitt 26 auf, dessen Breite der Stärke des Stechschlüssels 14 entspricht und in den vier in den Bohrungen befindliche Stifte 27 seitlich hineinragen (Fig. 12). Infolgedessen kann man denselben flachen Stechschlüssel (Fig. 10 und 11), der vorn zum Schließen und öffnen benutzt wird, auch hinten in derselben Weise und mit der gleichen Wirkung verwenden. Durch Hineinschieben des Stechschlüssels 14 in den Einschnitt 26 werden die Stifte 21 aus den Bohrungen 22 des Riegelmitnehmers 23 verdrängt, so daß sich der letztere mittels des Stechschlüssels unabhängig von dem vorderen Bramaheingerichte drehen läßt.
Die Ausführungsform nach Fig. 14 bis 19 unterscheidet sich von dem vorherbeschriebenen Bramahschlosse im wesentlichen darin, daß die vier zylindrischen Ansätze 12 der im Drehzylinder 1 verschiebbar angeordneten Zu- ioo haltungsplatten 11 in einer diametralen Linie liegen, welche die Mitte des radialen Zylindereinschnittes 8 bilden (Fig. 14 bis 16). Statt eines auf beiden Seiten mit wellenförmigen Ausschnitten versehenen Flachschlüssels gemäß Fig. 10 und 11 wird hier ein aus Flacheisen ausgestanzter Stechschlüssel 28 verwendet, der auf der Stirnseite vier Bohrungen 29 von verschiedener Tiefe aufweist (Fig. 18 und 19). Der in den Zylindereinschnitt 8 (Fig. 14) hin- no eingeschobene Schlüssel 28 verdrängt zunächst die unter Druck der Schraubenfeder 30 stehende Platte 31, wobei die Kopfenden der zylindrischen Zuhaltungsansätze 12 freigelegt werden und in die Bohrungen 29 des Schlüssels eindringen (Fig. 14). Auf diese Weise werden die Zuhaltungsplatten 11 so weit zurückgedrückt, bis die in ihnen befindlichen Einschnitte 10 dem umgebogenen Teil der zweiteiligen Sperrhülse 16 gegenüberstehen; erst dann kann der Drehzylinder 1 gedreht werden. Jede der Zuhaltungsplatten 11 wird auf der

Claims (1)

  1. Rückseite von einer Schraubenfeder 32 beeinflußt, die einen kleinen Kolben 33 gegen eine schulterförmige Angriffsfläche der Zuhaltungsplatte drückt (Fig. 14 und 17). Auf der anderen Seite wirken die Schraubenfedern 32 je auf runde Stifte 34 ein, die sich aus dem Drehzylinder 1 bis in die Bohrung 35 des mit einem einzigen Bart versehenen Riegelmitnehmers 36 erstrecken, und so den Drehzylinder mit dem Mitnehmer kuppeln.
    Der Riegelmitnehmer 36 weist gleichfalls eine dem Querschnitt des Schlüsselkopfes 28 entsprechende Einstecköffnung 37 auf, in welche sich vier in einer geraden Linie liegende, in ihrer Stärke den zylindrischen Zuhaltungsansätzen' 12 entsprechende Stifte 38 erstrecken; diese Stifte werden nach außen durch eine federnde Deckplatte 39 geschützt, welche durch den hineingeschobenen Stechschlüssel 28 verdrängt wird und so die Stifte 38 freilegt. Diese Stifte sind so bemessen, daß sie, wenn der Schlüssel ganz hineingedrückt ist, mit ihren inneren Kolbenenden die runden Stifte 34 aus den Bohrungen 35 verdrängen, so daß der Riegelmitnehmer 36 nunmehr frei gedreht werden kann.
    Paten τ-An Spruch:
    Bramaheingerichte für Kastenschlösser für Türen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise in Nuten des Außenmantels des Drehzylinders (1) verschiebbaren flachen Zuhaltungsstifte (11) seitlich runde Schäfte (12) tragen, die auf def1 einen Seite federnd unterstützt sind, auf der anderen Seite mehr oder weniger in einen radialen Einschnitt (8) des Drehzylinders (1) hineinragen, und so einen Angriff für einen flachen Stechschlüssel (14 und 28) bilden, der auf beiden Seiten mit wellenförmigen Ausschnitten oder Bohrungen von verschiedener Länge (15 bzw. 29) versehen sein kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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