DE268146C - - Google Patents

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DE268146C
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drum
shaft
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/02Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying bars or equivalent members which interconnect heads rotating about horizontal axes, e.g. of rotary-drum type

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 c. GRUPPE
JELAFFKE & SELIGER in RATIBOR.
umwandelbarer Schwadrechen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. September 1912 ab.
In den letzten Jahren sind zahlreiche Heubearbeitungsmaschinen auf den Markt gebracht worden, welche gleichzeitig als Heuwender und als Schwadrechen benutzbar sind. Man wollte durch diese Kombinationsmaschinen eine Maschine ersparen, denn man benutzte solange zum Heuwenden die altbewährte zylindrische Wendetrommel·, welche senkrecht zur Fahrrichtung und symmetrisch zuf Radspur
ίο liegt und ohne Seitenkräfte arbeitete und durch die Schleuderwirkung der Trommelzinken zufriedenstellende Wendearbeit leistete, während zum Rechen der alte Pferderechen diente.
Leider hat man bei den bisherigen neuzeitlichen Kombinationsmaschinen die Vorteile dieser altbewährten Wender nicht zu erreichen vermocht. Denn obwohl es symmetrisch arbeitende Kombinationsmaschinen gibt, bei welchen die Mittellinien von Trommel und Fahrgestell übereinstimmen, so fallen doch bei der einen Gruppe derselben dadurch, daß bei ihnen die Trommelböden schräg zur Trommelachse angeordnet sind und die um Gelenkzapfen schwingenden Zinkenwellen bei ihrer Arbeitsleistung erklärlicherweise Seitenbewegungen und damit auch Seitendrücke erzeugen müssen, die Zug- und Widerstandsmitt.ellinien nicht zusammen, so daß diese Maschinen notwendigerweise schwer arbeiten. Da außerdem die Zinkenwellen wegen der schrägen Trommelböden nicht auf einem Kreisbogen die Trommelachse umschwingen, sondern auf einer Ellipse, so wird die für gute Wendearbeit erforderliche Schleuder wirkung durch diese An--Ordnung vernichtet, und daher arbeiten diese Maschinen auch schlechter.
Ähnliche Nachteile besitzt diejenige Kombinationsmaschinengruppe, bei welcher zwar Zylindertrommeln angewendet sind, die in der Mitte hinter dem Fahrgestell liegen, jedoch für beide Arbeitszwecke in der schrägen Lage bleiben. Hierdurch entstehen ebenfalls Seitendrücke beim Wenden, welche zweifellos mehr Kraft erfordern und schlechtere Arbeit liefern, als in symmetrischer Stellung senkrecht zur •Fahrrichtung, also parallel zur Räderachse.
Infolgedessen hat man neuerdings Kombinationsmaschinen gebaut, welche ebenfalls Zylindertrommeln anwenden, jedoch um einen seitlichen festen Zapfen drehbar angeordnet, damit diese Trommeln als Schwadrechen schräge Lage, als Heuwender aber parallele Lage zur Fahrgestellachse einnehmen können. Leider läßt es sich bei Anwendung eines festen Drehpunktes nicht erreichen, daß die Mittellinien von Trommel und Fahrgestell für beide Arbeitszwecke zusammenfallen, sondern immer nur für den einen Arbeitszweck, wodurch für den anderen Arbeitszweck ein unnatürliches und daher schlechtes und schweres Arbeiten entstehen muß.
Die Erfindung betrifft nun eine Kombinationsmaschine, bei welcher die Zylindertrommel beim Verschwenken mit ihrem Antriebsende derart seitlich ausschwingt; daß die Trommelmitte sowohl in der schrägen Schwadrechenlage als auch in der zur Fahrgestell-
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achse parallelen Heuwenderlage in die Fahrgestellmittel] inie fällt, so daß dadurch auch die Zug- und WiderstandsmittelJinien für beide Arbeitszwecke zusammenfallen und daher in beiden Fällen die denkbar beste Arbeit mit geringer Kraft geleistet werden kann. Dieses wird dadurch ermöglicht, daß der Antrieb der Trommel durch Vermittlung einer Kardanwelle o. dgl. erfolgt, um deren Kardangelenk
ίο das Trommelende ausschwingen kann.
Gemäi3 der Zeichnung ist die zylindrische, beliebig lange Zinkentrommel 7" auf zwei seitlichen Rädern B ganz unabhängig vom Fahrgestell S fahrbar. Die Möglichkeit der Einstellung auf Mittellinie für beide Arbeitszwecke, nämüch sowohl als Heuwender (Fig. 3 und 4) als auch als Schwadrechen (Fig. 1 und 2) wird dadurch erreicht, daß die Zinkentrommel T gegen das Fahrgestell S nicht nur in der Fahrrichtung schwenkbar ist, sondern gleichzeitig auch seitlich, indem das Antriebsende der Trommel, welche von einer schwingenden We1IIe H angetrieben wird, um das Kardangelenk K der Welle H seitlich schwingen kann.
Das vordere kardanische Gelenkstück besteht aus einer Muffe M, in welcher die Vorgelegewelle A achsial verschiebbar angeordnet ist, wodurch die Trommel T bei ihrem jeweiligen Ein- und Ausschwenken in die entsprechende Arbeitsstellung umgesteuert wird, indem in bekannter Weise von zwei verschieden großen, auf der Vorgelegewelle A für die Kardanwelle H sitzenden Zahnrädern das eine auf der einen Seite oder das andere auf der anderen Seite mit dem auf der Fahrradnabe N oder auf der Fahrradachse S angeordneten Stufenkegelrad in Eingriff gelangt. Selbstverständlich ließe sich auch jede anders gestaltete Trommel seitlich schwenkbar verwenden, jedoch wird der Arbeitseffekt der Zylindertrommel derjenigen des bewährten zylindrischen Heuwenders am nächsten kommen. Desgleichen ließe sich auch wohl noch eine andere Kraftübertragung zwischen Trommel und Fahrgestell anwenden, z. B. ein ausschwenkbarer Kettenantrieb oder eine biegsame Welle.
Um beim Arbeiten der Trommel in Schwadrechenlage ein seitliches Schwanken der Trommel zu vermeiden, wird der Trommelrahmen durch das herunterklappbare Dreieck D festgestellt. Um ferner den Rahmenteilen sowohl des Wagengestelles als auch der Zinkentrommel einen festen Halt gegeneinander zu geben, sind die Gelenkstücke G, D in versteifter'Bauart ausgeführt und dienen also gleichzeitig auch zur Einhaltung der erforderlichen Rahmenstellungen. Aus demselben Grunde ist der für gewöhnlich vorn herumgehende Wagenrahmen R nach hinten herumgehend angeordnet. Hierdurch ist es möglich, daß das Deichselgestänge E zwischen den Rädern F direkt an der Wagenachse angreifen kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. In einen Heuwender mit senkrecht zur Fahrrichtung liegender Wendetrommel umwandelbarer Schwadrechen mit seitlich verschwenkbarer Trommel, deren Verschwenken gleichzeitig den Wechsel des Drehsinnes und der Geschwindigkeit bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die einen selbständigen Fahrkörper bildende Zinkentrommel, die in bekannter Weise an ihrem Wellenende ein Kegelradgetriebe trägt, durch ein ausschwenkbares Übertragungsorgan (Kardanwelle) vom Laufrade aus ihren Antrieb erhält und beim Verschwenken aus der schrägen Schwadrechenlage in die zur Radachse parallele Heuwenderlage mit dem Antriebsende ihrer Welle um den Gelenkpunkt des Uberträgungsorganes (Kardangelenk) so weit seitlich ausschwingt, daß die Mittellinien von Trommel und Fahrgestell, also die Widerstands- und Zugkraftmittellinien, zusammenfallen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch .gekennzeichnet, daß beim seitlichen Ein- go und Ausschwenken des Antriebsendes der Zinkentroinmel gleichzeitig die Vorgelegewelle (A) der zur Übertragung dienenden Kardanwelle (H) in der Muffe (M) des Kardangelenkes (K) achsial verschoben und dadurch das Getriebe umgesteuert wird, indem durch diese Verschiebung von zwei auf der Vorgelegewelle sitzenden, ungleich großen Kegelrädern in bekannter Weise entweder das eine auf der einen Seite oder das andere auf der anderen Seite mit einem auf der Fahrradnabe (N) oder Fahrradachse (S) angeordneten Stufenkegelrad in Eingriff gelangt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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