DE26783C - Neuerung an Mischapparaten von Wasser mit Gasen oder Dämpfen - Google Patents

Neuerung an Mischapparaten von Wasser mit Gasen oder Dämpfen

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DE26783C
DE26783C DENDAT26783D DE26783DA DE26783C DE 26783 C DE26783 C DE 26783C DE NDAT26783 D DENDAT26783 D DE NDAT26783D DE 26783D A DE26783D A DE 26783DA DE 26783 C DE26783 C DE 26783C
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DE
Germany
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DENDAT26783D
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Original Assignee
E. KÖRTING in Hannover
Publication of DE26783C publication Critical patent/DE26783C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • F04F5/463Arrangements of nozzles with provisions for mixing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

HES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE S9: Pumpen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. September 188a ab.
Die Erfindung dient, dem Zweck, bei Mischapparaten für Wasser mit Gasen oder Dämpfen die Mischung zu einer möglichst innigen zu machen, ohne dafs die Apparate den Charakter und die Wirkungsweise von Strahlapparaten verlieren.
Ich erreiche dieses, indem ich einmal den Wasserstrahl durch eine ihm ertheilte Drehbewegung und die daraus entstehende Fliehkraft in Tropfen zerreifse, und ein anderes Mal, indem ich eine nahezu cylindrische Mischungsdüse anwende, durch deren Wandung eine grofse Anzahl Löcher spitzwinklig zur Bewegungsrichtung des Wasserstrahles gebohrt sind, durch welche Löcher die Gase oder Dämpfe in die Mischungsdüse einströmen und als feine Strahlen auf den Wasserstrahl prallen. Die Drehbewegung des Wasserstrahles erreiche ich durch schräge Flächen oder Schraubenflächen, welche in die Wasserdüse oder in das Wasserrohr eingesetzt sind.
Diese Apparate sind sowohl anzuwenden, um die Gase oder Dämpfe durch den Wasserstrahl fortzubewegen, als auch um Dämpfe durch den Wasserstrahl niederzuschlagen, und um das Wasser durch die Stofskraft der Dämpfe in rasche Bewegung zu versetzen; mit anderen Worten, die Apparate sind anzuwenden: als Exhaustoren, als Condensatoren und als Injectoren.
Fig.' ι der beiliegenden Zeichnung stellt einen solchen Mischapparat dar.
α ist die Wasserdüse mit eingesetztem, schraubenförmig gewundenem Blech, b ist* die Mischdüse mit den eingebohrten Löchern c, deren Lage zur Achse eine mehr oder weniger spitzwinklige ist. Durch diese Löcher c gelangen die durch e eintretenden Gase oder Dämpfe zum Wasserstrahl, dessen Oberfläche durch die vielen auf ihn prallenden Gas- oder Dampfstrahlen fortwährend Formveränderungen erfährt, wodurch eine innige Mischung wesentlich gefördert wird, d ist der sich an die Mischdüse schliefsende Druckkonus.
Fig. 2 stellt einen ähnlichen Apparat dar, dessen Mischdüse b jedoch mit einem von Hand verstellbaren Schieber versehen ist, welcher je nach seiner Stellung eine gröfsere oder geringere Zahl der Löcher 0 verdeckt. Gleiche Buchstaben bedeuten gleiche Constructionstheile, ■wie in Fig. 1. ί ist der verstellbare Schieber, ■welcher in der Zeichnung so dargestellt ist, dafs er mittelst Zahnstange und Getriebe bewegt wird; es können aber auch beliebige andere Mechanismen, wie Hebel, Excenter, Schraube etc., zum Verstellen benutzt werden.
Soll das aus dem Druckkonus d strömende Wasser von vorn herein einen Gegendruck überwinden, so trennt man das Ende der Mischdüse vom Druckkonus durch einen Uebersprung, gerade wie er bei den Injectoren zum Kesselspeisen üblich ist,' welcher " Uebersprung geschlossen werden kann, nachdem die Strömung eingeleitet ist.
Soll das Wasser dem Apparat nicht zufliefsen, sondern soll dasselbe von einer gewissen Tiefe aufgesogen werden, nachdem der Apparat in normalem Gange sich befindet, so sind Einrichtungen zu treffen, um behufs Ingangsetzung die Strömung vorläufig einzuleiten. Zu dem Ende kann man entweder ejnen äufseren ringförmigen Strahl gespannter Gase oder Dämpfe
an beliebiger Stelle des Druckkonus, des Druckrohres oder der Mischdüse anordnen von entsprechender Richtung und Stärke, um ein beliebig hohes Vacuum im ganzen Apparat hervorzubringen, oder aber man führt durch die Wasserdüse hindurch eine centrale kreisförmige Düse in die Mischdüse ein, durch welche ein Strahl gespannten Gases oder Dampfes ausbläst und das Vacuum erzeugt.
Ist das Wasser angesogen, so kann eventuell dieser Hülfsstrahl wieder abgestellt werden.
Eine andere Methode, die Wasserströmung in Gang zu bringen, ist die Einführung eines Dampfstrahles bezw. eines completen Dampfstrahlapparates in das Wasserzuführungsrohr bezw. in die Wasserdüse und die Anordnung eines Umganges für das Wasser um diesen Apparat,, welcher Umgang mit einem Rückschlagventil oder mit einer anderen Absperrvorrichtung versehen ist, welche dem Wasser ungehinderten Zutritt zum Mischapparat gestattet, nachdem die Strömung in demselben hervorgerufen ist. Der Dampfstrahl bezw. der Dampfstrahlapparat wird eventuell dann aufser Betrieb gesetzt, nachdem er das Wasser mit einem gewissen Druck in den Mischapparat getrieben und die normalen Strömungen in demselben hervorgebracht hat.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anbringung von Schraubenflächen oder schrägen Flächen in der Wasserdüse oder dem Wasserzuflufsrohr von Apparaten zur Mischung von Wasser mit Gasen oder Dämpfen, zum Zweck, dem Wasser aufser seiner fortschreitenden Bewegung auch eine Drehbewegung zu ertheilen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2782130A1 (fr) * 1998-08-04 2000-02-11 Daimler Chrysler Ag Pompe a jet aspirant

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