DE267441C - - Google Patents
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- DE267441C DE267441C DENDAT267441D DE267441DA DE267441C DE 267441 C DE267441 C DE 267441C DE NDAT267441 D DENDAT267441 D DE NDAT267441D DE 267441D A DE267441D A DE 267441DA DE 267441 C DE267441 C DE 267441C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B17/00—Rocket torpedoes, i.e. missiles provided with separate propulsion means for movement through air and through water
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Flugzeug, dessen Triebwerk derart mit den Steuerflächen,
dem Objektivverschluß eines kinematographischen Aufnahmeapparates und gegebenenfalls
mit dem Auslösemechanismus einer Tragvorrichtung für mitgeführte . Geschosse oder dem
Feuermechanismus für die letzteren verbunden ist, daß es selbsttätig ohne Bemannung mit
großer Geschwindigkeit eine an den auszukundschaftenden
feindlichen Stellungen vorüberführende und ungefähr an seinem Ausgangspunkt endigende Kurve beschreibt und an durch
entsprechende Einstellung bestimmten Stellen seines Weges Aufnahmen macht und Geschosse
fallen läßt bzw. abfeuert.
Es ist bereits bekannt, die Steuerorgane von Luft- oder Wassertorpedos derart mit einem
Uhrwerk zu verbinden, daß der Torpedo eine vorher bestimmte Bahn durchläuft. Auch ist
es nicht mehr neu, an einem Luftfahrzeug Vorrichtungen anzubringen, die zu bestimmter Zeit
ein Geschoß zum Abwurf bringen. Schließlich ist es auch bereits bekannt, an Luftfahrzeugen
photographische Apparate anzuordnen.
Die Erfindung liegt in der Vereinigung der oben genannten Vorrichtungen an einem Flugzeug,
wodurch dieses gleichzeitig als Erkundungs- wie als Angriffswerkzeug dient.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines solchen Flugzeuges in Fig. i, 2 und 3 in
einem vertikalen, einem horizontalen Längsschnitt und einer Hinteransicht dargestellt.
Wie die Zeichnung zeigt, ist das aus dünnem Stahlrohr zusammengebaute Gerüst α des Flugzeuges
zur Verminderung des Luftwiderstandes in einem Mantel b von rundem Querschnitt eingebaut,
welcher aus einem gummierten Stoff o. dgl. bestehen kann und wobei die zwischen beiden verbleibenden Zwischenräume c mit
Wasserstoff- oder einem anderen leichten Gas ausgefüllt sein können. An dem Traggerüst a
sind seitlich die Stabilisierungsflächen d befestigt und ragen durch den Mantel b hindurch
außen'als schmale, dafür sich aber fast auf der ganzen Länge des Flugzeuges erstreckende
Flächen hervor, so daß sie der Fahrbewegung ebenfalls einen verhältnismäßig nur geringen
Luftwiderstand entgegensetzen. Die .Stabilisierungsflächen sind an ihrem vorderen Teil
ein Stück unterbrochen, und an diesen Unterbrechungen sind beiderseits die auf einer gemeinschaftlichen,
am Gerüst drehbaren, horizontalen Achse e sitzenden Höhensteuer f angeordnet.
Am Ende des Flugzeuggerüstes sind zwei Seitensteuer g vertikal drehbar, deren
Achsen h durch ein Kettengetriebe i miteinander verbunden sind. Vorn am Gerüst ist der Propeller k drehbar, dessen Achse durch einen
Ketten- oder .Riementrieb I mit einem hinter ihnen im Gerüst befindlichen Motor oder sonstiger
Triebquelle m verbunden ist. Dieser steht außerdem durch ein aus Schnecken und
Schneckenrädern o. dgl. gebildetes großes Übersetzungsgetriebe η mit einer Nutenscheibe 0 in
Verbindung, welche beim Fahren des Flugzeuges eine beliebig langsame Drehung ausführt und
mittels eines mit einem Zapfen in ihre Steuer-' nut eingreifenden Armes eine Welle ft und damit
die mit dieser durch ein Kettengetriebe q verbundenen Höhensteuer derart bewegt, daß
das Flugzeug je nach Wunsch langsam auf- und bei seinem Zurückkommen niedersteigt. Das
selbsttätige Steuern der Seitensteuer geschieht durch eine mittels Übertragungswelle r und
Räder s vom Getriebe η in Drehung versetzte Nutenscheibe s1, die vermöge eines in ihrer
Nut geführten Armes t eine durch Kettengetriebe u mit den Achsen der Seitensteuer verbundene
Welle in einem bestimmten Zeitraum derart bewegt und die Seitensteuer einstellt,
so daß das Flugzeug eine Kurve beschreibt und
ίο ungefähr nach seinem Ausgangsort zurückkehrt.
Je nach Wahl der Kurvenscheiben führt das Flugzeug seinen Flug in einer entsprechenden
Kurve aus. Das Kettengetriebe u greift dabei mit seiner Kette gleichzeitig an den Objektiv-Verschluß
ν eines an der Unterseite des Flugzeuges angeordneten kinematographischen Aufnahmeapparates
w an und öffnet ihn beim Überfliegen der feindlichen Stellungen, und der
Motor setzt dabei den Film in Bewegung. Ein an der von der Kurvenscheibe s1 bewegten Welle
" befestigter weiterer Hebel x, welcher durch ein über entsprechende Rollen geführtes Zugmittel
y mit Geschosse tragenden Haltezangen ζ verbunden ist, öffnet dabei gleichzeitig diese
Zangen und läßt die Geschosse aus diesen auf die feindlichen Stellungen fallen oder setzt die
Abfeuervorrichtungen in Tätigkeit. Da sich das Flugzeug nach Einschalten des Motors
selbsttätig erhebt und je nach Wahl der Kurvenscheiben so steuert, daß es wieder ungefähr an
seinen Ausgangsort zurückkehrt, so kann die Bemannung gänzlich fehlen und dafür in entsprechender
Weise eine viel größere Geschwindigkeit erzielt werden, wie es bei den gewöhnliehen
Flugzeugen der Fall ist, wodurch der große Vorteil erreicht wird, daß ein Beschießen
dieses Flugzeuges fast unmöglich wird, die Aufklärungen durch den Kinematographen an
Schärfe aber trotz der großen Geschwindigkeit nicht leiden. Durch entsprechende Einstellung
der Kurvenscheiben 0, s1 ist es möglich, den Torpedo an einer bestimmten Stelle seiner Flugbahn
zur Umkehr zu veranlassen, so daß man also jede nach Schätzung bekannte Stellung
auskundschaften und mit Geschossen bestreichen kann. Das Höhensteuer für die Rückkehr wird
durch die Kurvenscheibe ebenfalls so eingestellt, daß der Flugtorpedo sich bei seiner Rückkehr
langsam senkt. Die elektrische Zündung des Motors wird durch ein Uhrwerk ausgeschaltet,
sobald die eingestellte Kilometerzahl zurückgelegt ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch;Flugzeug mit Selbststeuerung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Triebwerk derart ,mit den Steuerflächen sowie mit den: Obj ektivverschluß eines kinematographischen Aufnahmeapparates und gegebenenfalls mit dem Auslösemechanismus einer Tragvorrichtung für in an sich bekannter Weise mitgeführte Geschosse oder dem Feuermechanismus für die letzteren verbunden ist, daß das Flugzeug durch entsprechende Einstellung seiner Steuervorrichtung eine in geeigneter Flöhe an einer beliebigen auszukundschaftenden Stellung vorüberführende und an seinem Ausgangspunkt endigende Kurve beschreibt sowie gleichzeitig an bestimmten Stellen seines Weges Geschosse fallen läßt oder abfeuert und Aufnahmen des Geländes und der Geschoßwirkung macht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE267441C true DE267441C (de) |
Family
ID=524497
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT267441D Active DE267441C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE267441C (de) |
-
0
- DE DENDAT267441D patent/DE267441C/de active Active
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