DE2673C - Neuerungen in der Herstellung von Hufeisen - Google Patents

Neuerungen in der Herstellung von Hufeisen

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DE2673C
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J. RÜSSEL in Newark, J. J. REIMER & CHR. E. MÖLLER in Hoboken
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H7/00Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons
    • B21H7/12Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons horse-shoes; articles of like shape, e.g. wear-resisting attachments for shoes

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

PATE
1878.
J. RÜSSEL in NEWARK, J. J. REIMER und CHR. E. MÖLLER In HOBOKEN.
Neuerungen in der Herstellung von Hufeisen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Februar 1878 ab.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine Ansicht,
Fig. 2 ein Querschnitt der zu Hufeisen verwendeten gewalzten Eisen- oder Stahlstange,
Fig. 3 eine Stange nach ihrem Durchgange durch die Fagonwalzen, von unten gesehen,
Fig. 4 ein Querschnitt der Stange und die Form der Fagonwalzen,
Fig. 5 ein Querschnitt der Walze B in der Linie x-x in Fig. 4,
Fig. 6 eine »Länge« nach dem Biegen von unten,
Fig. 7 ein fertiges Hufeisen in derselben Ansicht,
Fig. 8 ein Durchschnitt in der Linie y-y,
Fig. 9 derselbe Durchschnitt, nachdem die Rippe c in den Aufzug d umgewandelt ist.
Der Zweck der Erfindung ist, am Körper des Hufeisens und vor dem Griff desselben vorstehend eine Rippe, gleichsam einen Metallvorrath zu bilden, aus der am Zehentheil der Vorderaufzug, die Kappe, mit Leichtigkeit ausgepreist und gebildet werden kann, ohne das dazu nöthige Metall, wie bis jetzt geschieht, von dem Körper des Hufeisens zu entfernen und es dadurch zu schwächen. Ein weiterer Zweck ist, die Hufeisen so anzufertigen, dafs der Griff nicht aufgeschweifst wird, sondern der Körper mit dem Griff, den Stollen und der Kappe aus einem Stück gemacht ist.
Um diese Zwecke zu erreichen, wird das Material, Eisen oder Stahl, im Walzwerk in Stangen von dem in Fig. 2 gezeigten Querschnitt gewalzt und mit einer Längsrippe c versehen, welche genügend Material enthält, um später die Kappe zu bilden. Diese Stangen gehen dann warm durch besonders geformte Walzen B und C, Fig. 4, und nehmen dadurch die in Fig. 3 gezeigte Gestalt, von unten gesehen, an. An den Stellen, die später den Griff «und die Stollen h b bilden, bleiben die Stangen, ebenso wie die Rippe c, unverändert, dazwischen aber werden sie gestreckt, die Rippe c wird nach innen abgeschrägt und mit. einem geneigten Falz und mit Vertiefungen für die Nagellöcher versehen.
Um dies alles zu erreichen, ist die eine Walze B im Verlauf ihres Umfangs verschieden geformt und besonders in der Schnittebene x-x, wie Fig. 5 zeigt, theils mit Vorsprüngen für den Falz und die Nagellöcher, theils mit Vertiefungen für Griff und Stollen versehen. Die Rippe h, die zur Verstärkung des Griffes dient, kann schon jetzt mit ausgewalzt werden, oder sie wird später ausgepreist. Ueberhaupt wird den Walzen B und C eine solche Gestalt gegeben, dafs die Stange nach dem Passiren derselben mehr oder weniger aus dem Rohen ausgearbeitet ist, wie es eben für angemessen gehalten wird. Besonders wichtig ist es dabei, dafs die Stange an den gestreckten und gefalzten Stellen einen solchen Querschnitt bekommt, dafs bei dem späteren Biegen und Pressen weder der geneigte Falz, noch die Nagellöcher beschädigt werden. Durch das Abschrägen der Rippe c und das Eindrücken des hierdurch geneigt gerichteten Falzes bekommen die Nägel später die zum Huf passendste Richtung. Jetzt wird die Stange, nach ebenfalls eingewalzten Marken, in die zu Hufeisen passenden Längen geschnitten, die Rippe c an den Enden beseitigt und abgerundet, wie Fig. 3 zeigt, und jede Länge in einer passenden Form gebogen, so dafs sie die in Fig. 6 gezeigte Gestalt annimmt.
Nachdem die Nagellöcher eingeschlagen, wird durch warmes Nachpressen zwischen Walzen oder in einer anderen Presse dem Griffe α und den Stollen b b die richtige und gleichmäfsige Form gegeben; der Körper wird zwischen denselben geebnet und mit der richtigen Abdachung versehen und das ganze Hufeisen fertig gemacht, so dafs der Querschnitt desselben in der Linie y-y aussieht, wie Fig. 8 zeigt. Wird ein Aufzug d oder Kappe am Zehenstück verlangt, so wird derselbe durch Ausstrecken und Umbiegen der dort vorstehenden Rippe c hergestellt, Fig. 9, ohne den Körper des Hufeisens in irgend einer Weise zu schwächen. Besonders bei den mit Maschinen bis jetzt gemachten Hufeisen entsteht bei dem Aufziehen eine vertiefte Stelle im Zehenstück derselben, so dafs theils der Hufrand dort keine Unterstützung findet, theils das ganze Hufeisen sehr geschwächt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruchs': .ί
    , Das im vorhergehenden beschriebene Verfahren, Hufeisen zu fertigen, welches darin besteht, zuerst Stangen mit einer längslaufenden Rippe zu walzen, an diesen Stangen durch Walzen den Griff und die Stollen, sowie den schiefen Falz und die schwächeren Theile der Schenkel zu bilden, die Stangen
    in Längen zu schneiden und diese zu biegen, und endlich durch Fertigpressen dem Griff und den Stollen, sowie dem ganzen Hufeisen die gewünschte Gestalt zu geben.
    Die Art und Weise, durch besonders geformte Walzen den schiefen Falz an den zu Hufeisen bestimmten Metallstangen herzustellen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT2673D Neuerungen in der Herstellung von Hufeisen Active DE2673C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0633079A1 (de) * 1993-07-05 1995-01-11 Simon Edward Dale Verfahren und Metallelement zum Formen der Stollen an Hufeisen
DE19729458A1 (de) * 1997-07-10 1999-01-14 Hermann Constantin Troemel Hufeisen mit Aufzügen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0633079A1 (de) * 1993-07-05 1995-01-11 Simon Edward Dale Verfahren und Metallelement zum Formen der Stollen an Hufeisen
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