DE267291C - - Google Patents

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DE267291C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H49/00Unwinding or paying-out filamentary material; Supporting, storing or transporting packages from which filamentary material is to be withdrawn or paid-out
    • B65H49/18Methods or apparatus in which packages rotate
    • B65H49/20Package-supporting devices
    • B65H49/30Swifts or skein holders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 267291 -KLASSE 76 d. GRUPPE
ANTOINE JABOULAY in IZIEUX, Loire.
Einstellbare Winde zum Abspulen fadenförmiger Gebilde.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. September 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine einstellbare Winde, welche im besondern zum Abspulen schwerer fadenförmiger Gebilde, wie Seile, Kabel oder Drähte, dient.
Die Winde kennzeichnet sich dadurch, daß das Festhalten der Gebinde durch sich kreuzende Stabpaare erfolgt, die zwei gegeneinander versetzten und unabhängig voneinander verschiebbaren Gelenksystemen angehören und deren ο Stäbe unter sich und mit verschiebbaren Ringen gelenkig verbunden sind.
Gegenüber bekannten Ausführungen hat der Gegenstand der Erfindung die Vorteile, daß sich infolge der Verwendung zweier unabhängiger Gelenksysteme die Kreuzungspunkte der Stabpaare in beliebiger Höhe einstellen lassen; da ferner die Länge zweier zusammengelegter Stäbe geringer als. die Länge des Drehstockes ist, lassen sich die Stäbe eng an denselben an- :o schmiegen, so daß ein äußerst geringer Raum nach dem Zusammenlegen der Winde beansprucht wird.
Die Zeichnung zeigt in
Fig. ι die Ansicht einer einfachen Winde, !5 in
Fig. 2 eine Draufsicht derselben Winde.
Fig. 3 ist eine Ansicht der Winde bei geänderter Stellung der einzelnen Teile und
Fig. 4 eine andere Ausführungsform.
Das Festhalten der Gebinde wird bewirkt durch sich kreuzende Stabpaare, die zwei unabhängig voneinander verschiebbaren Gelenksystemen angehören und deren Neigung geändert werden kann. Die Gebinde werden zwischen zwei entgegengesetzt geneigten Hebeln dieser Stabpaare gehalten.
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Die Hebel α sind an einem Ring b' befestigt, der beweglich längs eines zum Tragen der Winde dienenden Drehstockes c gleitet oder der mittels Druckschraube d unbeweglich an einer bestimmten Stellung auf dem Drehstock gehalten wird. An dem Ende der Hebel α sind gelenkig Hebel e befestigt, die mit dem freien Ende auf einem zweiten Ringe f sich abstützen, welcher ebenfalls den Drehstock c umfaßt und auf diesem verschoben wird. Die Anzahl der Gelenkhebel ist beliebig.
Von den gleichfalls beweglichen Ringen i und / werden gelenkig gegenseitig verbundene Hebel g und h getragen. Die Anzahl dieser Hebel entspricht derjenigen der ersteren; sie haben vorteilhaft jeder den gleichen Abstand zwischen zwei aufeinander folgenden Hebeln a.
Infolge der Beweglichkeit der Ringe kann jedem Hebelpaare jede gewünschte Neigung gegeben werden. Bei den verschiedenen Stellungen, welche diese Hebel α und h einnehmen, erfolgt immer eine Kreuzung, deren Abstand von der Drehachse sich ändern läßt. Nehmen z. B., wie in Fig. ι dargestellt ist, die Hebel g und h die gestrichelte Stellung ein, so wird das Gebinde über die Kreuzungspunkte der beiden Hebel gelegt, die sich in der Ebene der Linie A-A befinden. Dieses Gebinde wird genau mit der gewünschten Spannung gehalten und kann sich auf keinen Fall von den Hebeln, durch welche sie unterstützt sind, entfernen, da diese gegenseitig zueinander geneigt sind.
Werden auf der Winde Gebinde von bestimmtem Durchmesser verarbeitet, so kann die Stellung der Arme durch Zeichen geregelt werden, welche den jeweiligen Durchmesser des von den
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Kreuzungspunkten gebildeten Umfangs anzeigen. Die Umdrehung der Winde geschieht leicht auf einem den rohrförmigen Drehstock c tragenden Stab.
Die Winde kann in die verschiedensten Stellungen gebracht werden, indem z. B. der Ring i dein Ringe / genähert wird, wie es in Fig. 3 dargestellt ist. Der Ring j ist allein unbeweglich, und die Hebel g und h können sich frei bewegen, derart, daß, sobald das Gebinde auf den Hebel α aufgelegt ist, die auftretende Zentrifugalkraft bei der Drehung der Winde genügt, um die Hebel g und h auseinanderzutreiben und so selbsttätig die notwendige Spannung des Gebindes herzustellen.
In Fig. 4 ist eine Winde dargestellt, welche auf demselben Prinzip beruht, die jedoch das gleichzeitige Abrollen zweier Gebinde gestattet. Es sind hier zwei Paar Hebel g, h und g', h' an dem Ringe i und j und auf einem zwischengeschalteten gemeinsamen Ringe k angeordnet, der sich auf dem Drehstock c verschieben läßt. Die Hebel'« und e sind, wie vorher erklärt, angeordnet, so daß die Hebel α gleichzeitig durch den Ring i unterstützt werden, an welchem auch die Hebel g befestigt sind. Durch diese Anordnung werden zwei Ebenen erzielt, A, A und A', A', welche zur Aufnahme der Gebinde dienen. Um eine größere Unabhängigkeit der Hebel g, h und g', V zur besseren Regelung der Gebinde zu erzielen, kann der Ring k durch zwei voneinander verschiedene Ringe ersetzt werden, von denen der eine die Hebel h und der andere die Hebel g' aufnimmt.
Bei der NichtVerwendung der Winde werden die verschiedenen Ringe nach ihren äußeren Stellungen geführt, wodurch sich die Hebel längs des in der Mitte liegenden Drehstockes anlegen, da die Länge zweier zusammengelegter Stäbe gleich oder geringer als die Länge des Drehstockes ist. Die freie Beweglichkeit der Ringe auf dem Drehstock gestattet das Verschieben in der Höhenlage der Kreuzungspunkte der Hebelpaare.

Claims (2)

4, Patent-Ansprüche:
1. Einstellbare Winde zum Abspulen fadenförmiger Gebilde, dadurch gekenn-
■ zeichnet, daß das Festhalten der Gebinde durch sich kreuzende Stabpaare (a, e und h, g) erfolgt, die zwei gegeneinander versetzten und unabhängig voneinander verschiebbaren Gelenksystemen angehören, und deren Stäbe unter sich und mit verschiebbaren Ringen gelenkig verbunden sind. 5.'
2. Einstellbare Winde nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verdopplung des einen Gelenksystemes.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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