DE257923C - - Google Patents
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- DE257923C DE257923C DENDAT257923D DE257923DA DE257923C DE 257923 C DE257923 C DE 257923C DE NDAT257923 D DENDAT257923 D DE NDAT257923D DE 257923D A DE257923D A DE 257923DA DE 257923 C DE257923 C DE 257923C
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- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 5
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01K—ELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
- H01K3/00—Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
- H01K3/06—Attaching of incandescent bodies to mount
- H01K3/065—Machines therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Ropes Or Cables (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 257923 KLASSE 21/. GRUPPE
in PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Mai 1912 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember igoo auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom i.Mai 1911 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die dazu dient, die Fäden von elektrischen
Glühlampen auf die Traggestelle aufzubringen, wobei es sich sowohl um Rohfäden als auch
um Metallfäden handeln kann. Insbesondere ist die Vorrichtung für die Fälle bestimmt,
wo die Anzahl der Unterstützungspunkte sehr groß ist und wo die einzelnen Teile des spiral-
oder schraubenfederförmig aufgewickelten Glühfadens zwischen je zwei Auflagerungsstellen
einen gewissen Durchhang besitzen sollen.
Dieser Durchhang ist bekanntlich etwas Wesentliches, und es ist wichtig, ihn stets
genau bestimmen zu können. Hierzu soll die vorliegende Vorrichtung ebenfalls dienen. Mittels
dieser Vorrichtung kann man die Fadenlänge zwischen je zwei Halterungspunkten einstellen und sie auf das genaueste bestimmen.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem mittleren Hauptträger für die beweglichen
Teile und aus Armen, die in paralleler oder schwach geneigter Lage um diesen mittleren Träger angeordnet und mit ihm
durch bewegliche Glieder verbunden sind, so daß man diese Arme gleichzeitig dem mittleren
Teil nach Erfordernis nähern oder sie von ihm entfernen kann.
Die Mittelstange ist an ihrem freien Ende mit einer Längsbohrung versehen, von der
seitliche Schlitze nach außen treten. Diese Längsbohrung dient zur Aufnahme des Fadentraggestelles,
das in bekannter Weise mit Tragstützen versehen ist, die durch die vorerwähnten Schlitze nach außen treten. Wenn
dieses Fadentraggestell in die mittlere Stange eingeführt worden ist, so werden die Stäbe
auseinanderbewegt und in derjenigen Entfernung von dem mittleren Stabe festgestellt,
die dem zu erzielenden Durchhange des aufzubringenden Glühfadens entspricht. Der Faden
wird nun immer abwechselnd in einen Traghaken ein- und um die Außenseite des in der Wickelrichtung folgenden Außenstabes .
herumgelegt, und wenn diese Arbeit schließlieh beendet ist, d. h. wenn auch die beiden
Fadenenden befestigt sind, so werden die Außenstäbe dann der Mittelstange genähert,
wobei sie sich nicht nur in der Richtung auf die mittlere Stange von den Tragstützenenden
entfernen, sondern wobei sie gleichzeitig auch aus den Fadenwindungen völlig heraustreten,
so daß diese letzteren nun vollkommen freigelegt sind und der Träger Ohne weiteres mit
ihnen abgenommen werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht die Vorrichtung, α ist die mittlere Stange, die auf
einem Teil ihrer Länge mit einer achsialen
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. Bohrung b versehen ist. Die letztere mündet nach dem freien Ende der Stange α aus, und
auf dem betreffenden Teil der Stange befinden sich längliche Schlitze c, die von außen bis
zu der Längsbohrung b gehen.
Bei der dargestellten Ausführungsform sind vier solche Schlitze c vorhanden, entsprechend
den hier gewählten vier Reihen von Fadenstützen, aber tatsächlich kann die Anzahl der
Schlitze auch eine andere sein. Auf das freie Ende der Stange α kann ein innen kegelförmig
gestalteter Ring d (Fig. i) aufgesetzt werden, mittels dessen das in die Stange
bzw. in ihren Längs kanal einschiebbare endgültige Fadentraggestell e festgelegt werden
kann. Dieses Fadentraggestell ist mit den üblichen hakenförmigen Tragstützen f versehen,
die durch die Längsschlitze c der Stange α nach außen ragen und in diesen
Schlitzen verschoben werden können.
Das andere Ende der Stange α steckt in einem Rohrstück g, welches mittels einer
Scheibe h auf dem Arbeitstisch befestigt ist. Die Stange a, d. h. die ganze eigentliche Vorrichtung,
kann in dem Rohrstück g gedreht und in jeder Lage mittels einer Schraube g'
festgestellt werden.
Um die Stange α herum sind Stäbe i verteilt, die entweder parallel zur Stange α verlaufen
oder einen gewissen kleinen Winkel mit ihr bilden. Die diesbezügliche Lage zur Mittelstange α ist bei allen Außenstäben i die
gleiche, und jeder Stab befindet sich in der Mitte zwischen je zwei Reihen der Traghaken
f des Fadenträgers e. Vorteilhaft können die Stäbe * eine schwach geneigte Lage
gegen die Stange α haben, besonders wenn es sich um Lampenausführungen handelt, bei
denen die Drahtlängen in der einen Achsrichtung der Lampe länger bzw. in der anderen
kürzer werden.
Die Außenstäbe i sind mit der Mittelstange α durch Glieder j derart beweglich verbunden,
daß sie um die Befestigungsstellen der Glieder j an der Stange α aus- bzw. eingeschwungen
werden können, ohne daß hierdurch die parallele Lage oder gegebenenfalls die vorerwähnte Winkelstellung geändert wird.
Am unteren Ende sind die Stäbe i mittels Glieder k an eine Hülse I angeschlossen, die
auf der Stange α hin und her bewegt werden
kann, jedoch nach oben hin nur bis zu der Grenze, die durch einen Ringanschlag?« (Fig. 2)
bestimmt wird. Die Länge des Teiles 0 der Hülse I bestimmt den Ausschlag der Stäbe i,
d. h. deren Abstand von der Stange a. Zweckmäßig werden Federn η (Fig. 1) vorgesehen,
die so angeordnet sind, daß sie die Stäbe i stets in der gehörigen Entfernung von der
Stange α zu halten bestrebt sind, d. h. daß dann der Teil 0 der Hülse I dem Anschlag m
anliegt. Ferner ist es zweckmäßig, die Teile 0 und / aus zwei Stücken zu fertigen, von denen
der eine gegen den anderen derart einstellbar ist, daß hierdurch der Weg zwischen der
oberen Ringfläche von 0 und dem ebenfalls eine Ringfläche bildenden Anschlag m verändert
werden kann, so daß daraufhin dann auch der Ausschlag der Glieder j bzw. der
Abstand der Außenstäbe i von der Mittelstange α ein entsprechend anderer wird. In
dem als Beispiel gewählten Fall ist das Rohr I an seinem unteren Ende geschlitzt, und an dem
Schlitz sind zwei Lappen vorgesehen, durch die eine Schraube hindurchgeht. In dieses
Rohr / greift das Rohr 0 als besonderes Stück hinein, so daß man beide Teile gegeneinander
verschieben kann, und nach dem Verschieben bzw. Einstellen werden die vorerwähnten beiden
Lappen mittels der Schraube q gegeneinandergezogen, wodurch die Teile I und 0 miteinander
verbunden werden, so daß sie wie ein einziges Stück auf der Stange α bewegt
werden können.
Die in der Zeichnung dargestellte Anordnung der Stäbe i sichert die vollkommene
Starrheit des Ganzen, nachdem die Teile eingestellt und festgestellt worden sind. Es ist
aber nicht unumgänglich notwendig, jeden der Stäbe i durch zwei Arme / zu halten,
also eine Art von Parallelogramm zu bilden, sondern es genügt schließlich auch ein solches
Glied, vorzugsweise natürlich das dem freien Ende der Vorrichtung zunächst gelegene, wobei
dann der Halt an dem anderen Ende mittels der Glieder k herbeigeführt wird.
Auch ist es nicht unbedingt notwendig, die Stäbe i geradlinig verlaufen zu lassen, sondern
man kann ihnen eine gewisse Krümmung geben, wie es eben der jeweiligen Fadenlage
am besten entspricht. Wesentlich ist natürlich in allen Fällen, daß man die in Form
gebrachten Fäden und die vorher dementsprechend bewegten Stäbe nachher wieder leicht, bequem und sicher voneinander trennen
und entfernen kann. Auch in dieser Beziehung ist die gezeichnete Ausführung nur als
ein Beispiel zu betrachten.
Die Arbeitsweise dieser Ausführungsform ist die folgende:
Nachdem die Vorrichtung in der Hülse g mittels der Schraube g' festgestellt worden
ist, befestigt der Arbeiter das freie Ende des Metallfadens r an dem am besten gelegenen
Traghaken f, z. B. an demjenigen, von welchem
aus das Aufwickeln des Fadens in der Richtung nach dem freien Ende der Vorrichtung
hin erfolgen soll, so daß dann der Anfangshaken als unterster anzusehen ist. Nun
wird die ganze Vorrichtung langsam und vorsichtig gedreht, so daß der Metallfaden dabei
nach und nach in die nach oben hin aufein-
anderfolgenden weiteren Haken f eingelegt wird, und zwar immer auch mit um die
Stäbe i herum, die vorher der gewünschten Länge der einzelnen Fadenteile entsprechend
eingestellt worden sind.
Nachdem dann der Metallfaden bis zu dem letzten Traghaken gelangt und an diesem befestigt
ist, werden die Außenstäbe i durch eine entsprechende Bewegung der Hülsen I, ο
ίο eingezogen (Fig. 2), wobei die Stäbe i nicht
nur nach innen treten, sondern auch nach unten. Dadurch wird das Traggestell mit
dem aufgewickelten Faden freigegeben, so daß nun die Weiterbehandlung vor sich gehen
kann.
Um die Lage des Fadens auf den Traghaken zu sichern, wird der Faden, wenn es
sich nicht um einen sehr geringen Durchhang handelt, auf jeder Auflagestelle in einer an
sich bekannten Weise befestigt.
Claims (3)
- Patent-An sprüci-ie:i. Vorrichtung zum Aufbringen von Metallfaden elektrischer Glühlampen auf die Fadentraggestelle, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer mittleren, an ihrem freien Ende zur Aufnahme der Mittelstütze eines Fadentraggestelles eingerichteten Stange besteht, an welcher, durch Verbindungsglieder beweglich mit ihr vereinigt, mehrere seitliche Stäbe so angeordnet sind, daß die letzteren gleichmäßig und gleichzeitig zur zentralen Stange hin bzw. von ihr fort bewegt werden können, zum Zweck, in ihrer Außenlage, in welcher sie etwas weiter von der Längsachse der Vorrichtung entfernt sind als die Traghaken des Fadentraggestelles, ein spiral- oder schraubenförmiges Aufwickeln des Fadens in der Weise zu gestatten, daß die einzelnen, zwischen je zwei Traghaken liegenden Fadenteile nach dem Heranklappen der Außenstäbe an die Mittelstange einen gewissen Durchhang haben, während die Außenstäbe in letzterer Lage das Fadentraggestell mit den durchhängend aufgewickelten Glühfäden freigeben.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der Mittelstange mit einer achsialen Bohrung und durchgehenden Längsschlitzen zur Aufnahme des mit mehreren aufeinanderfolgenden Reihen von Fadenstützen ausgestatteten Traggestelles versehen ist.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsschlitze an dem freien Ende der Mittelstange so angeordnet sind, daß die Fadenstützen bei in die Vorrichtung eingesetztem Traggestell je in der Mitte zwisehen zwei Außenstäben liegen und ihre Enden einen solchen Abstand von der Mittelstange haben, daß die Außenstäbe sich bei ihrer Außenlage außerhalb der an den Enden der Fadenstützen befindlichen, zur Halterung des Fadens dienenden Haken und bei ihrer Innenlage innerhalb der Durchhänge des Fadens befinden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE257923C true DE257923C (de) |
Family
ID=515793
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT257923D Active DE257923C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE257923C (de) |
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0
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