DE1290215B - Verdrahtungswerkzeug zur maschinellen Erstellung von Verdrahtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Verdrahtungswerkzeug zur maschinellen Erstellung von Verdrahtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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DE1290215B
DE1290215B DE1965S0097028 DES0097028A DE1290215B DE 1290215 B DE1290215 B DE 1290215B DE 1965S0097028 DE1965S0097028 DE 1965S0097028 DE S0097028 A DES0097028 A DE S0097028A DE 1290215 B DE1290215 B DE 1290215B
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wiring
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jumper wire
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Cordt Werner
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or adjusting assemblages of electric components
    • H05K13/06Wiring by machine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verdrahtungswerkzeug, welches einen in einer Ebene verfahrbaren, mit einem absenkbaren Drahtführungsmittel und mit einem absenkbaren und in die jeweilige Fahrrichtung einstellbaren Drahtbefestigungsmittel versehenen Legekopf aufweist, zur maschinellen Erstellung von Verdrahtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen aus einem kontinuierlich zugeführten und an Befestigungselemente in der Verdrahtung festlegbaren Schaltdraht.
  • Die Erfindung bezweckt eine derartige Ausbildung eines solchen Verdrahtungswerkzeuges, daß in jenen Bereichen der fertigen Verdrahtung, in welchen zwischen den Befestigungselementen mehrere Abschnitte des Schaltdrahtes übereinander zu liegen kommen, ein erstverlegter Abschnitt in der tiefstmöglichen Lage und die folgenden Abschnitte unmittelbar darüber zwischen den Klemmelementen zu liegen kommen.
  • Die Verdrahtungen bestehen meist aus einzelnen Abschnitten von Drahtbündeln, welche sich zwischen elektrisch anzuschließende Bauelemente bzw. zwischen deren Anschlußelemente unterhalb einer durch die Enden der Anschlußelemente gegebenen Ebene erstrecken und deren einzelne Drähte aus ihrem Bündel heraus zu diesen Enden hin oder, am Kopfende des Bündels, unmittelbar zu einem anderen Bündel zu führen sind. Mit den bekannten Werkzeugen war es nicht zu vermeiden, daß sich im Verlauf einer maschinellen Verdrahtung die Abschnitte des Schaltdrahtes zu Bündeln aufeinanderlegten, welche die durch die Enden der Anschlußelemente gehende Ebene überragten und damit einer späteren Verlötung dieser Anschlußelemente im Wege standen, Insbesondere bei jenen Verdrahtungen, welche als rahmenartige, als eine Einheit auf einen Apparaterahmen aufsetzbare Formkabel ausgebildet sind und welche aus die einzelnen Schaltdrahtabschnitte in Bündeln führende Drahttaschen mit Seitenschlitzen zur Festklemmung der Schaltdrähte seitlich der Anschlußelemente und aus den eingeformten Schaltdrähten bestehen, wirkt sich dieser den bekannten Verdrahtungswerkzeugen anhaftende Nachteil besonders ungünstig aus. Der innerhalb einer Drahttasche zur Verfügung stehende Raum kann zum größten Teil nicht ausgenutzt werden, und der Verdrahtungsvorgang muß so gesteuert werden, daß diejenigen Drahtabschnitte, welche sonst auf kürzestem Wege zwischen zwei gegenüberliegenden Klemmstellen an der gleichen Drahttasche den Drahttaschenrauris kreuzen und damit absperren würden, auf Umwegen über benachbarte Drahttaschen verlegt werden mußten.- -Es wurde bereits zur Umgehung der bei der letztgenannten Art von Verdrahtungen auftretenden Schwierigkeiten vorgeschlagen, den Schaltdraht in Drahttaschen mit bis zu deren Boden reichenden Seitenschlitzen als Klemmstellen einzuformen und nach vollendeter Drahtlegung die Drahttaschen zusammen mit der Verdrahtung mit dem Boden nach oben auf den mit den anzuschließenden Bauelementen bestückten Rahmen aufzusetzen. Diese Zusammenbauweise kompliziert die Montage, und beim eigentlichen Einklemmvorgang müssen die Drähte über einen verhältnismäßig langen Weg längs der klemmenden Seitenschlitzen gedrückt werden.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß das Verdrahtungswerkzeug mit einer ein- und ausschaltbaren Vorschubvorrichtung für den Schaltdraht versehen wird und daß das Drahtbefestigungsmittel über seine die Festlegung des Schaltdrahtes bewirkenden Stellung (Klemmstellung) hinaus in eine zweite Stellung (Ausformstellung) absenkbar ist. Dadurch wird es ermöglicht, im Bereich zwischen den Anschlußelementen den Schaltdraht von seiner Klemmstelle auf die jeweils tiefstmögliche Lage abzusenken, so daß sich in dem folgenden Verdrahtungsabschnitt die Schaltdrahtabschnitte von unten nach oben gegen die durch die Klemmstellen gehende Ebene hin zu einem Bündel aufbauen. Die bei dieser Absenkung entstehende Ausformung des Schaltdrahtes bleibt aber beim Weiterfahren des Legekopfes erhalten und veranlaßt den Schaltdraht seine Tiefstlage beizubehalten, da die Vorschubeinrichtung dafür sorgt, daß der Schaltdraht nach seiner Ausformung ohne Spannung nachgeschoben und erst dann zum Abziehen durch den Legekopf von einer Vorratsrolle freigegeben wird, wenn der auf den Schaltdraht dabei ausgeübte Zug keine Rückformung an den Ausformungsstellen mehr bewirken: kann. -- -Um den Antrieb für das Drahtbefestigungsmittel unabhängig von bereits verlöteten Schaltdrahtabschnitten immer den gleichen Arbeitsweg durchlaufen zu lassen, wird - gemäß einer Weiterbildung der Erfindung das Drahtbefestigungsmittel über ein in Absenkrichtung federndes Betätigungselement beeinflußt.
  • Die Fahrbewegung- des. Legekopfes erfolgt nach unterschiedlichen Richtungen in .einer Ebene, weshalb, wie bereits vorgeschlagen, der Legekopf bzw. das Drahtführungs- und Befestigungsmittel um eine Achse verschwenkbar angeordnet sind. Da das Drahtbefestigungsmittel mehrere Stellungen, Klemm- und Ausformstellung, aufweist, erfordert eine zusätzliche Verschwenkbarkeit einen - verhältnismäßig komplizierten, über radial gerichtete Zwischenhebel wirkenden Antrieb. "- _ -- - _ : -Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird der Antrieb für den Drahtbefestigungsvprgang dadurch vereinfacht, daß das Drahtbefestigungsmittel aus mehreren je in einer Fahrrichtung zum Drahtführungselement angeorüneten. Stiften besteht. Diese Stifte werden dann je dürcli' einen Antrieb betätigt, welche ortsfest am Legekopf angeordnet und je nach Fahrrichtung individuell einschaltbar sind.
  • Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung 'wird-das Drahtbefestigungsmittel'@aufunterschi@dliehe Abstände zum Drahtführungsmittel einstellbar ausgebildet. Mit einem solchen Drahtführungsmittel ist auch die-_Ausformung des Schaltdrahtes vor oder nach einer Klemmstelle möglich, wenn bereits ein :Schaltdrahtabsehriitt: an dieser Klemmstelle befestigt ist, was des öfteren bei den zu erstellenden Verdrahtungen nötig wird. Durch Verschieben des Drahtbefestigungsmittels um eine Drahtstärke von oder zum Drahtführungsmittel, kann die Ausformung des zweitverlegten Drahtabschnittes dicht an die Ausformung des erstverlegten entlang vorgenommen werden.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es bedeutet F i g. 1 die schematische Darstellung eines Legekopfes mit einem Drahtführungs- und einem Drahtbefestigungsmittel, F i g. 2 eine Unteransicht des Legekopfes nach F i g. 1 mit dem Drahtbefestigungselement in verschiedenen Lagen, F i g. 3 einen Schnitt gemäß der Linie D-D in F i g. 4 durch einen mit dem Führungskopf nach F i g. 1 erstellten Verdrahtungsteil, F i g. 4 eine Draufsicht auf den Verdrahtungsteil nach F i g. 3 und F i g. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel für den Legekopf in schematischer Darstellung.
  • In den F i g. 1 und 2 ist durch eine gestrichelte Umrißlinie ein Legekopf 1 schematisch dargestellt, welcher mit einem röhrchenförmigen Drahtführungsmittel2 und einem stiftförmigen Drahtbefestigungsmittel 3 versehen ist. Beide Teile 2 und 3 sind von der Stellung A (Fahrstellung) in die Stellung B (Klemmstellung) und der Teil 3 von der Stellung B in die Stellung C (Ausformstellung) absenkbar angeordnet. Ein in vertikaler Richtung federndes, durch eine Feder angedeutetes Betätigungsmittel 4 sorgt dafür, daß bei Auftreffen auf einen vor der Stellung C liegenden Widerstand, z. B. auf einen bereits verlegten Schaltdraht oder auf ein Schaltdrahtbündel, der Betätigungsweg durch das Betätigungsmittel 4 voll durchlaufen «erden kann. Das Drahtbefestigungsmittel 3 kann um die Achse des Drahtführungsmittels 2 in die aus F i g. 2 ersichtlichen Lagen a bis d nach beiden Richtungen hin verschwenkt werden. Ein Schaltdraht 5 wird, von einer nicht dargestellten Vorratsrolle kommend, durch das Drahtführungsmittel 2 hindurch zu der in den F i g. 3 und 4 dargestellten Verdrahtung geleitet und passiert dabei eine aus zwei Rollen 6 und 7 bestehende Vorschubvorrichtung 6/7. Die Rolle 7 ist angetrieben, während die Rolle 6 im eingeschalteten, ausgezogen dargestellten Zustand den Schaltdraht 5 gegen die Rolle 7 andrückt und im gestrichelt dargestellten, ausgeschalteten Zustand den Schaltdraht 5 freigibt. An Stelle eines einzigen in die vier Lagen a bis d verschwenkbaren Drahtbefestigungsmittels 3 kann auch in den Lagen a bis d je ein selbständig betätigbares Drahtbefestigungsmittel vorgesehen werden. Diese vier Drahtbefestigungsmittel werden individuell, wie das dargestellte Drahtbefestigungsmittel 3, betätigt und wahlweise je nach Fahrrichtung zur Wirkung gebracht.
  • In den F i g. 3 und 4 ist ein von einem Abschnitt des Schaltdrahtes 5 gebildeter Schaltdrahtzug in beispielsweisem Verlauf dargestellt, welcher einen Teil eines von dem Legekopf 1 (F i g. 1) zu erstellenden Verdrahtungsabschnittes bildet. Die Verdrahtung besteht im wesentlichen aus mehreren solcher Schaltdrahtzüge und aus mehreren Drahttaschen 8 und 9 und wird im fertigen Zustand auf einen gestrichelt dargestellten Rahmen 10 aufgesetzt, der mit zu verdrahtenden Bauelementen 11 bestückt ist, deren Anschlußelemente 12 mit ihren Enden in einer durch die Klemmstellung B der Teile 2 und 3 (F i g. 1) bestimmten und deshalb mit B bezeichneten Ebene liegen. Im aufgesetzten Zustand ragt die Verdrahtung mit ihren Drahttaschen 8 und 9 zwischen die Bauelemente 11 bzw. zwischen die von ihren Anschlußelementen 12 gebildeten Doppelreihen. Die Drahttaschen 8 und 9 weisen zu beiden Seiten Seitenschlitze auf, welche nach oben offene Klemmstellen 13 zur Festlegung des Schaltdrahtes 5 bilden und so bemessen sind, daß im montierten Zustand der Verdrahtung die Basen der Klemmstellen 13 um eine Drahtstärke unterhalb der durch die Enden der Anschlußelemente 12 gehender Ebene B liegen, so daß ein bereits festgeklemmter Schaltdraht 5 durch einen folgenden nach unten geschoben wird. Die Böden der Drahttaschen 8 und 9 kommen dabei in einer der Ausformstellung C des Teiles 3 (F i g. 1)) entsprechenden und dementsprechend mit C bezeichneten Ebene zu liegen. Die Drahttaschen 8 und 9 weisen an ihren Enden leicht abgebogene Ansätze 14 auf, welche sich an ihren Wurzeln bis zur Ebene B erstrecken.
  • Nachstehend wird der Arbeitsablauf vor dem Ansetzen der Verdrahtung an den Rahmen 10 an Hand von in F i g. 4 angekreuzten, mit den Ziffern 15 bis 25 durchnumerierten Arbeitsstellen beschrieben: Arbeitsstelle 15: An einer davorliegenden, nicht dargestellten Klemmstelle festgelegt, wird der Schaltdraht 5 bei ausgeschalteter Vorschubvorrichtung 6/7 unter Abziehen von der vorgenannten Vorratsrolle, vorzugsweise über Kopf, von dem Legekopf 1(F i g. 1) in der Ebene A, welche der Fahrstellung A der Teile 2 und 3 (F i g. 1) entspricht, zu der Arbeitsstelle 16 an der Drahttasche 8 gefahren, bis das in der Lage c (F i g. 2) befindliche Drahtbefestigungsmittel 3 (F i g. 1) rechts und das Drahtführungsmittel 2 links von der betreffenden Klemmstelle 13 stehen. Dabei wird der Schaltdraht auf Zug beansprucht.
  • Arbeitsstelle 16: Der Schaltdraht 5 wird durch Absenken der Teile 2 und 3 zur Stellung B in die Klemmstelle 13 eingeklemmt. Der Teil 3 wird wieder zur Ebene A zurückgehoben und der Schaltdraht 5 zur Arbeitsstelle 17 gezogen.
  • Arbeitsstelle 17: Hier befinden sich beide Teile 2, und 3 links von der Klemmstelle 13. Der in der Lage c näher an der Klemmstelle liegende Teil 3 formt durch Absenken in die Stellung C den Schaltdraht 5 senkrecht zur Zeichenebene aus. Dabei wird der Schaltdraht 5 entweder bis zum Boden der Drahttasche 8 oder bis auf einen bereits dort vorverlegten Schaltdraht abgesenkt. Sodann werden die Teile 2 .und 3 wieder in ihre Stellung A zurückgezogen, die Vorschubeinrichtung 6/7 eingeschaltet und unter Nachschieben des Schaltdrahtes 5 durch die Vorschubeinrichtung 6/7 bis zur Arbeitsstelle 18 gefahren, so daß sich der Schaltdraht 5 vom Ende der Ausformstelle in der Ebene C zur Ausgangsöffnung des Drahtführungsmittels 2 in der Ebene A lose durchhängend erstreckt und kein Zug auf die Ausformstelle ausgeübt wird.
  • Arbeitsstelle 18: Beide Teile 2 und 3 befinden sich außerhalb des Bereichs der Drahttaschen 8 und 9 in ihrer Stellung A und der Teil 3 in seiner Lage c. Die Vorschubvorrichtung 6/7 wird ausgeschaltet und der Schaltdraht 5 in die Arbeitsstellung 19 gezogen, wobei er zwar einem Zug unterworfen ist, der aber die Ausformung nicht rückgängig machen kann, da der Schaltdraht 5 praktisch nur um die Ausformstelle als Achse verschwenkt wird. Bei dieser Bewegung kommt der Schaltdraht 5 in dem Bereich des rechten Ansatzes 14 an der Drahttasche 8 zum Anliegen.
  • Arbeitsstelle 19: Die Vorschubvorrichtung 6/7 wird wieder eingeschaltet und der Legekopf 1 zur Arbeitsstelle 20 gefahren, wobei der Schaltdraht 5 locker nachgeschoben und von dem rechten Ansatz 14 an der Drahttasche 8 vollends übergriffen wird.
  • Arbeitsstelle 20: Die Vorschubeinrichtung 6/7 wird ausgeschaltet und gleichzeitig das Drahtbefestigungsmittel 3 in seiner Stellung A von seiner Lage c in die Lage d verschwenkt. Von hier aus führt der Legekopf 1 den Schaltdraht 5 zur Arbeitsstelle 21, welche im Eingangsbereich der Drahttasche 9 liegt, wobei er praktisch um die an der Wurzel des rechten Ansatzes der Drahttasche 8 befindlichen Kante unter Zugbeanspruchung verschwenkt wird, welche Kante den Zug vor der bei 17 erstellten Ausformstelle fängt. Gleichzeitig gleitet der Schaltdraht 5 unter den linken Ansatz 14 an der Drahttasche 9 und wird durch die Ansätze 14 an beiden Drahttaschen 8 und 9 hinter dem Drahtführungsmittel 2 auf die Ebene B geführt.
  • Arbeitsstelle 21: Die Vorschubeinrichtung 6/7 wird eingeschaltet und vom Legekopf 1, dessen Teile 2 und 3 sich in der Stellung A und in der Lage d überhalb des Raumes der Drahttasche 9 befinden, zur Arbeitsstelle 22 bis vor die gewünschte Klemmstelle 13 so weit gefahren, daß das Drahtführungsmittel2 dieser Klemmstelle 13 gegenüberliegt.
  • Arbeitsstelle 22: Der Schaltdraht 5 wird durch das Drahtbefestigungsmittel 3 von dem in der Ebene A stehenden Drahtführungsmittel 2 bis zur Stellung C abgezogen und erhält dadurch eine gegen den Boden der Drahttasche 9 gerichtete Abwinklung angeformt. Das Drahtbefestigungsmittel 3 wird hierauf in die Stellung A zurückgezogen und in seine Lage c verschwenkt. Der Schaltdraht 5 wird zur Arbeitsstelle 23 gefahren in welcher das Drahtführungsmittel2 links und das Drahtbefestigungsmittel 3 rechts von der Klemmstelle 13 zu liegen kommen, welche durch den betreffenden Seitenschlitz in der linken Schlitzreihe der Drahttasche 9 gebildet wird.
  • Arbeitsstelle 23: An dieser Arbeitsstelle erstreckt sich der Schaltdraht 5 von der letztgenannten Ausformstelle bei 22 schräg nach oben und in der Zeichnung nach links gerichtet zur Ausgangsöffnung des Drahtführungsmittels 2 in der Ebene A, wobei er sich an der oberen Kante des betreffenden Seitenschlitzes leicht verhakt. Die Vorschubeinrichtung 6/7 wird nun ausgeschaltet und die Teile 2 und 3 von ihrer Stellung A in die Stellung B abgesenkt, wodurch ein Festklemmen des Schaltdrahtes 5 eintritt und die bei 22 erstellte Ausformstelle an dem Schaltdraht 5 auf den Boden der Drahttasche 9 zu heruntergedrückt wird. Die Teile 2 und 3 werden sodann in die Stellung A zurückgezogen und der Legekopf 1 wird zu den nächsten Arbeitsstellen 24 und 25 gefahren.
  • Zwischen den Arbeitsstellen 24 und 25 soll der Schaltdraht 5 die Drahttasche 8 überqueren und wird zu diesem Zweck innerhalb der Drahttasche 8 nach der Arbeitsstelle 24 wie bei 17 und vor der Arbeitsstelle 25 wie bei 22 ausgeformt, wobei die Vorschubeinrichtung 6/7 wie vorgeschrieben derart ein- und ausgeschaltet wird, daß beim Weiterfahren des Legekopfes 1 die Verformungen nicht verändert werden.
  • F i g. 5 zeigt den bereits in F i g.1 schematisch dargestellten Legekopf 1 mit seiner Vorschubeinrichtung 6/7 und dem Drahtführungsmittel 2. Jedoch ist hier ein Drahtbefestigungsmittel 3' vorgesehen, das außer. den wahlweisen Verstellbewegungen in die Lagen a bis d (F i g. 2) noch radial zum Drahtführungsmittel2 um eine Drahtstärke verstellbar ist. Diese radiale Verstellbarkeit des Drahtbefestigungsmittels 3' ermöglicht es, z. B. an der Arbeitsstelle 23, einen zweiten Schaltdraht in die betreffende Klemmstelle 13 über einen bereits dort festgeklemmten Schaltdraht zu befestigen und ihn bei Ausformung an letzteren dicht anzuschmiegen, so daß die beiden Schaltdrähte sich auch an ihren Ausformstellen eng berühren.
  • Mit dem Legekopf 1 ist es möglich, den Schaltdraht 5 bzw. die von ihm gebildeten Schaltdrahtzüge direkt in die Drahttaschen 8 und 9 einzulegen und ihn in kurzen Klemmschlitzen festzulegen, ohne hierzu besonderer Hilfsmittel oder Zwischenstufen bei der Erstellung der Verdrahtung zu benötigen, wobei gleichzeitig erreicht wird, daß Abschnitte der Verdrahtung genau in die von den Anschlußelementen 12 gegebene Ebene B zu liegen kommen, so daß sie nach der Montage der fertigen Verdrahtung auf dem Rahmen 10 verlötet werden können, ohne durch diese Ebene überragende Drahtbündel behindert zu werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Verdrahtungswerkzeug, welches einen in einer Ebene verfahrbaren mit einem absenkbaren Drahtführungsmittel und mit einem absenkbaren und in die jeweilige Fahrrichtung einstellbaren Drahtbefestigungsmittel versehenen Legekopf aufweist, zur maschinellen Erstellung von Verdrahtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, aus einem kontinuierlich zugeführten und an Klemmstellen in der Verdrahtung festlegbaren Schaltdraht, dadurch gekennzeichnet, daß das Verdrahtungswerkzeug mit einer ein- und ausschaltbaren Vorschubvorrichtung (6/7) für den Schaltdraht (5) versehen ist und daß das Drahtbefestigungsmittel (3 oder 3') über seine die Festlegung des Schaltdrahtes (5) bewirkende Stellung (Klemmstellung B) hinaus in eine zweite Stellung (Ausformstellung C) absenkbar ist.
  2. 2. Verdrahtungswerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Drahtbefestigungsmittel (3 oder 3') über ein in Absenkrichtung federndes Betätigungselement (4) beeinflußt wird.
  3. 3. Verdrahtungswerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Drahtbefestigungsmittel (3) aus mehreren je in einer Fahrrichtung zum Drahtführungselement (2) angeordneten Stiften besteht.
  4. 4. Verdrahtungswerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Drahtbefestigungsmittel (3') auf unterschiedliche Abstände zum Drahtführungsmittel (2) einstellbar ist.
DE1965S0097028 1965-05-10 1965-05-10 Verdrahtungswerkzeug zur maschinellen Erstellung von Verdrahtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Withdrawn DE1290215B (de)

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