DE166269C - - Google Patents

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DE166269C
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DE
Germany
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wires
beads
pearls
lines
insulating
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Expired
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DENDAT166269D
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English (en)
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Application granted granted Critical
Publication of DE166269C publication Critical patent/DE166269C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S4/00Lighting devices or systems using a string or strip of light sources
    • F21S4/10Lighting devices or systems using a string or strip of light sources with light sources attached to loose electric cables, e.g. Christmas tree lights

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In dem Hauptpatente 146313 ist eine Einrichtung zum Zusammenstellen von elektrischen Beleuchtungskörpern geschützt, bei der es darauf ankommt, daß die auf den Leitungen angeordneten Glasperlen oder ähnlichen Isolierkörper derart - federnd verschoben werden, daß die Anschluß- oder Verbindungsstellen überdeckt sind. Der Anspruch 2 des Hauptpatentes betrifft inssondere eine Einrichtung, wonach die verschiebbaren Perlen, zwischen denen die zu den Lampen führenden Leitungen von den Hauptleitungen abgezweigt sind, Aussparungen für die Aufnahme der Enden der Abzweigdrähte besitzen. Es hat sich nun gezeigt, daß diese Anordnung in manchen Fällen nicht zweckmäßig ist, insbesondere dann nicht, wenn die abgezweigten Leitungsdrähte nicht senkrecht, sondern schräg zu den Hauptleitungen liegen; dann suchen die Drähte die Perlen oder Isolierkörper seitlich auseinander zu drücken. Ferner ist es ein Nachteil, daß bei der im Hauptpatente angegebenen Anordnung die Drähte- nicht bis an die Hauptleitungen isoliert sein können. Dadurch, daß die Drähte, welche die Lampen tragen, in der Nähe jener Verbindungsstellen teilweise frei liegen, wird leicht ein Verbiegen der Drähte verursacht, wodurch die Einrichtung nicht nur in Unordnung gerät, sondern leicht auch eine Lockerung der Verbindungsstelle und bei wiederholtem Verbiegen und Strecken ein Abbrechen der abgezweigten Leitungen stattfinden kann.
Vorliegende Erfindung beseitigt diese Nachteile. Dies wird dadurch erreicht, daß die Perlen oder Isolierkörper auf den abgezweigten Drähten bis an die Verbindungsstelle herangeführt und die Perlen oder Isolierkörper der Leitung, von welcher die Abzweigung erfolgen soll, mit Aushöhlungen für die Aufnahme jener Perlen oder Isolierkörper versehen sind. Ferner muß dafür gesorgt sein, daß die Perlen oder Isolierkörper auf den Anschlußdrähten nicht wie bei der im Hauptpatente angeführten Ausführungsform zurückgleiten können.
Es ergibt sich so eine bessere Isolierung der Drähte bis an die Verbindungsstellen heran. Dadurch ferner, daß die Anschlußdrähte nicht auf einem Teil ihrer Länge frei liegen, können dieselben nicht verbogen werden oder abbrechen, oder an den Verbindungsstellen sich lösen oder aushaken. Die ganze Zusammenstellung der Beleuchtungseinrichtung wird vereinfacht, und es ist ausgeschlossen, daß die angehängten Glühlampen aus ihrer richtigen Lage geraten oder daß die ganze Einrichtung in Unordnung gerät. Durch das Ineinandergreifen der Perlenreihen wird ferner der Lichteffekt begünstigt, indem die Perlenreihen einander teilweise oder ganz durchdringen können.
Auf der Zeichnung ist die neue Anordnung
in Fig. ι bis 3 in einem Ausführungsbeispiele dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Einrichtung in Vorderansicht, Fig. 2 einen Schnitt durch den den Leuchtkörper tragenden Perlenstrang, Fig. 3 die Ausführung der verschiebbaren Perle an der Stelle des Anschlusses der Glühlampe; Fig-, 4 stellt eine abgeänderte Ausführungsform dar. Bei dem Ausführungsbeispiel Fig. 1 bis 3 sind die beiden Zuführungsdrähte m und η mit den Enden in Öffnungen o1 und o1 der Perle 0 befestigt (Fig. 2). Die Öffnungen o1 und o2 sind zu diesem Zwecke kegelförmig verjüngt, so daß die verknoteten oder in anderer Weise verstärkten Enden ml und nl der Drähte sich in jenen Kanälen unter der Last des Gehänges festklemmen. Im übrigen ist angenommen, daß die auf die beiden Drahtleitungen m und η aufgereihten Perlen b durch ihr Gewicht oder durch Wirkung der in Fig. ι punktiert gezeichneten Federn v, w in der Richtung gegen jene in der Mitte des Gehänges angeordnete Perle o, etwa in Richtung der Pfeile 1 und 2 gegeneinander geschoben werden. Von den Drähten m und η sind die Drähteρ und q abgezweigt; sie sind mit dem einen Ende s über die Drähte m, η zwischen zwei benachbarte Perlen b gehängt, während sie mit den anderen Enden die Glühlampen mittels Haken oder Ösen tl tragen, welche in zugehörige Haken oder Ösen k der Glühlampen eingreifen. Die Anschlußstellen i1, k werden durch die öffnungen der Perlen u verdeckt, indem diese durch ihr Eigengewicht bis an die Ansätze der Birne herangleiten. Dabei führt sich die Perle u zweckmäßig auf einer Isolierröhre t, die aus Glas bestehen kann und zweckmäßig so geringen Durchmesser hat, daß sie, wie Fig. 3 zeigt, nur" bis an die Aufhängestelle t1 herangleitet, während die Perlen u allein weiter gleiten. Im übrigen hat diese Isolierröhre t einen doppelten Zweck. Sie bietet einerseits den oberhalb der Röhre liegenden Perlen r eine Stützung, während sie andererseits das Hinaufschieben der Perle ti gestattet, damit die Aufhängestelle f1, k zugänglich gemacht und die Glühlampe ausgewechselt werden kann.
Infolge der Anordnung der Führungsröhre t können die Perlen r nach oben bis an die obere Aufhängestelle ί der Drähte ρ und q heraufgeführt sein. Wie Fig. 1 und 2 zeigen, sind die Perlen b, zwischen denen die Drähte ρ und q an die Drähte m und η angehängt sind, an gegenüberliegenden Stellen mit Aussparungen b1 und £2 versehen, welche es ermöglichen, die Perlen r bis unmittelbar an die Drähte m und η heranzuführen. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß die oberen Enden der Drähte ρ und q nicht frei liegen und die Isolation vollständig durchgeführt ist. Die Perlen r isolieren so nicht nur die Drähte ρ und q auf ihrer ganzen Länge, sondern bilden auch zugleich eine Versteifung der Drähte an den oberen Enden, so daß dieselben dort nicht durchgebogen werden können. Auch ist eine Lösung der Verbindungsstellen ί ausgeschlossen, und dadurch, daß die oberen Perlen r in Aussparungen der Perlen b liegen, wird * verhindert, daß die Drähte, wenn dieselben schräg nach abwärts gerichtet sind, die Perlen b auseinander drücken. Es ist somit sowohl die Haltbarkeit erhöht als auch die Betriebssicherheit noch vollständiger durchgeführt.
Wichtig ist auch, daß die Perlen b auf beiden Seiten der mittleren Stützperle 0 von entgegengesetzten Seiten zusammengedrückt werden können, weil hierdurch einseitige oder ungleichmäßige Beanspruchungen des Gehänges und Ungleichmäßigkeiten in der Aufhängung der Lampen verhindert werden, wie dies vorkommen könnte, wenn alle Perlen des oberen Gehänges nur in einer Richtung unter Gewichts- oder Federdruck stehen. Es ergibt sich ein symmetrisches Zusammenpressen aller Teile. .
Wie Fig. 4 zeigt, können die oberen Perlen r gleichfalls längs verschiebbar angeordnet sein, indem etwa die unterste Perle r auf der Isolierröhre t verschiebbar geführt ist. Bei diesem Beispiel dient die Feder wx dazu, die Perlen elastisch nach oben gegen die obere Verbindungsstelle zu drücken. Hierfür könnten natürlich auch andere Druckoder Zugvorrichtungen angeordnet sein. Bei solcher Anordnung werden somit an den Verbindungsstellen s alle drei dort zusammenlaufenden Drahtstränge durch gegen die Verbindungsstellen hin gedrückte Perlenreihen isoliert.
Die beschriebene Vorrichtung läßt sich naturgemäß in den Einzelheiten verschiedenartig abändern. Wesentlich ist auch hier, daß, ebenso wie bei dem Hauptpatente, die Anschluß.- oder Verbindungsstellen zwischen den Lampen und der Anschlußleitung durch die Perlen oder Isolierkörper überdeckt sind. Während bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel nur eine einzige Perle u an den Isolierröhren t verschiebbar angeordnet ist und durch das Eigengewicht gegen die Verbindungsstelle gedrückt wird, können mehrere Perlen u hintereinander angeordnet sein. Die Isolierröhren t bilden das Trennungsmittel zwischen zwei Gruppen von Isolierkörpern, wobei die eine Gruppe u oder auch beide Gruppen unabhängig voneinander, im letzteren Falle in entgegengesetzter Richtung, beweglich sein können. Bei der dargestellten
Ausführung bieten die Isolierröhren t die Bequemlichkeit, daß nur die unterste Perle u bezw. die untersten Perlen für den Zweck der Auswechselung der Lampe verschoben zu werden brauchen, nicht dagegen die ganze obere Reihe von Perlen. Diese Isolierröhren t können naturgemäß auch wegfallen oder durch andere Vorrichtungen ersetzt werden, wonach die nach den beiden ίο Enden zu liegenden Perlen oder Isolierkörper unabhängig voneinander sind und für sich bewegt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zum Zusammenstellen von elektrischen Beleuchtungskörpern (Kronen, Girlanden oder dergl.) nach Patent 146313, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den verschiebbaren Perlen (b) angeordneten Abzweigleitungen (p, q) bis an die Abzweigstellen fs) heran mit gegebenenfalls gegen die Verbindungsstelle durch Feder- oder Gewichtswirkung gedrückten Perlen oder Isolierkörpern versehen sind, von denen die den Abzweigstellen nächsten Perlen in entsprechenden Aussparungen fbl und P) der nächsten verschiebbaren Perlen (b) der Hauptleitungen liegen, zum Zwecke der Erzielung einer vollständigeren Isolierung und Verminderung der Beweglichkeit der Drähte an jenen Anschlußstellen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT166269D Expired DE166269C (de)

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DE166269C true DE166269C (de) 1900-01-01

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