DE266706C - - Google Patents

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DE266706C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • F23D3/02Wick burners
    • F23D3/18Details of wick burners
    • F23D3/24Carriers for wicks
    • F23D3/26Safety devices thereon

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wick-Type Burners And Burners With Porous Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 266706 KLASSE 4g. GRUPPE
' VITTORIO CROIZAT in TURIN.
Petroleumdochtbrenner. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Februar 1913 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine neue Anordnung und Verbesserung bei Dochtbrennern für Petroleum, die zur Beleuchtung oder Heizung verwendet werden.
Mit der neuen Anordnung wird bezweckt,- die allgemein bekannten Unzuträglichkeiten zu beseitigen, die von der "Übertragung der Wärme vom Brenner auf den Petroleumbehälter herrühren. Es ist bekannt, daß bei diesen Brennern
ίο die Wärme der am Ende des Dochtes sich bildenden Flamme durch die Leitfähigkeit allmählich der doppelten Metallwand, in der sich der Docht bewegen kann, und von dieser Führung schließlich dem gesamten Brenner und infolgedessen auch dem das Petroleum enthaltenden Behälter sich mitteilt, namentlich dann, wenn dieser Behälter aus Metall besteht. Die übertragene' Wärme teilt sich auf diese Weise dem Petroleum mit, macht es leichter flüssig und erhöht den Zufluß zum Docht derart, daß kurz nach dem Anzünden des Brenners die Notwendigkeit entsteht,, den Docht herabzuschrauben, wenn man eine Verdunkelung der Flamme infolge der BiId-. dung von Ruß wegen des Überschusses des den Docht speisenden Brennstoffes vermeiden will. Das allmähliche Herabschräuben des Dochtes muß im allgemeinen mehrere Male wiederholt werden, bevor die Lampe in einen richtigen Betriebszustand gelangt, d. h. solche Bedingungen eintreten, daß der Zufluß des Petroleums zum Dochte konstant bleibt; dies tritt auf, wenn die dem Petroleum durch Leitung durch die Metallwände mitgeteilte Wärme gleich der durch die Gesamtoberfläche der Lampe nach außen abgegebenen Wärme ist.
Die wiederholte Regelung der Dochthöhe ist eine um so stärker hervortretende Notwendigkeit, je.größer die Wärmeentwicklung des Brenners ist. Dieses Erfordernis bildet natürlich einen erheblichen Nachteil nicht nur bei den für den Privatgebrauch bestimmten Brennern, sondern namentlich auch bei den beispielsweise zur öffentlichen Beleuchtung dienenden Brennern, um so mehr, als in letzterem Falle die Lampen in Laternen von verhältnismäßig kleinen Abmessungen eingeschlossen sind, was die Verteilung der von der Flamme entwickelten Wärme nach außen schwieriger macht und infolgedessen die Zeit verlängert, die der Brenner bis zum Eintritt der Bedingungen für den Dauerbetrieb erfordert.
Die vorerwähnten , Unzuträglichkeiten hat man bereits dadurch zu verhindern gesucht, daß man den oberen Teil des Dochtrohres vom unteren durch einen die Wärmeübertragung nach unten sperrenden Spalt trennte und gleichzeitig Mittel zur Kühlung des oberen Dochtrohrteiles vorsah. Eine verbesserte Einrichtung dieses Zweckes bildet den Gegenstand der Erfindung. Die neue Anordnung ist lediglich als Ausführungsbeispiel in der Zeichnung bei verschiedenen Brennerformen angewendet dargestellt.
Auf der Zeichnung stellen Fig. 1, 2 und 3 einen Querschnitt bzw. einen Grundriß und eine Seitenansicht eines besonderen in Öfen für Heizzwecke verwendeten Brenners dar, der mit den
erwähnten Verbesserungen ausgestattet ist. Fig. 4 zeigt in senkrechtem Schnitt und im Grundriß eine andere Ausführungsform eines gleichfalls mit den Neuerungen gemäß der Erfindung versehenen Brenners.
In der Zeichnung bezeichnet ι die Dochtführung mit doppelter Metallwand, die auf dem Petroleumbehälter 2 befestigt ist. Im Inneren dieser Führung ι ist der'Docht 3 verschiebbar angeordnet, der in dem Falle der Fig. 1 bis 3 doppelt angewendet ist, und dessen Bewegung mittels einer beliebig ausgeführten Triebvorrichtung geregelt werden kann. Diese Vorrichtung kann z. B. von Zahnrädern 4 gebildet sein, deren Wellen 4' von außen mittels des Knopfes 5 und durch Vermittlung von Zahnrädern 6 angetrieben werden können.
Der obere Teil 1' der erwähnten Dochtführung ist von dem unteren, metallisch mit dem Behälter 2 in Verbindung stehenden Teil in bekannter Weise durch einen Spalt 1" vollkommen getrennt. Der obere Teil i' der Dochtführung wird nach der vorliegenden Erfindung in seiner richtigen Stellung in bezug auf den unteren Teil mit Hilfe einer gewissen Anzahl (in dem dargestellten Falle beispielsweise vier) doppelter sehr langer Arme 7 aus Metalldraht gehalten, die bei 7' beispielsweise durch Lötung an dem Teil 1' befestigt sind, sich seitlich von letzterem erstrecken, hierauf nach entgegengesetzter Rich: tung zurückgebogen und bei 7" z. B. durch Lötung mit dem unteren Teil der Dochtführung 1 verbunden sind.
Es ist klar, daß infolge dieser Einrichtung die direkte metallische Verbindung zwischen dem oberen Teil 1' und dem unteren Teil 1 der Dochtführung wegen der Anwendung des Spaltes 1" unterbrochen ist, während eine metallische Verbindung nur indirekt durch die langen Arme 7 hergestellt wird.
Hieraus folgt, daß die Wärme der Flamme, um zum unteren Teil 1 der Dochtführung und von hier zum Behälter 2 zu gelangen, die Arme 7 durchlaufen muß. Weil nun diese letzteren einen ,45 sehr kleinen Querschnitt und eine verhältnismäßig große Länge haben, und wegen des Umstandes, daß die Arme vollkommen von der umgebenden Luft umhüllt sind, können die Arme die Fortleitung nur einer ganz unmerkbaren Menge Wärme zulassen, die sich sogar, ehe sie zu dem unteren Teil 1 der Dochtführung und infolgedessen zum Behälter 2 gelangt, in die umgebende Luft, verteilt.
Die oben beschriebene Vorrichtung würde also an und für sich dazu dienen, den Nachteil der Überleitung der Wärme auf den unteren Teil der Dochtführung und auf den Behälter 2 zu beseitigen. Nur würde die Wärme, die auf diese Weise an einer Übertragung auf den unteren Teil i gehindert ist, eine beträchtliche Erhöhung der Temperatur des Teiles i' der Dochtführung hervorrufen, was wieder eine bedeutende Erhitzung des in diesem Teil enthaltenen Dochtes und gegebenenfalls sogar das Überspringen der - Flamme auf den am Spalt 1" offen liegenden, Teil des Dochtes zur Folge haben kann. Diese Störung wird jedoch auf eine sehr einfache Weise vermieden. Man versieht den Teil i< der Dochtführung mit Metallplatten, die zweckmäßig ausgeschnitten sind oder aus Metallgewebe bestehen. Diese Platten 8, die in die umgebende! Luft ragen, sichern die schnelle Ableitung deri Wärme, die sich andernfalls im oberen Teil 1'. der Dochtführung ansammeln würde.. Die meiste durch Löten an dem Teil 1 befestigten Platten 8'i werden zweckmäßig von einem die Wärme gutlj leitenden Metall, wie Kupfer_o. dgl., gebildet.''' In dem Falle, daß diese Platten 8 aus Metall- '. gewebe bestehen, kann man sie zum Zwecke der Verhütung ihrer Verbiegung an den oberen Teil der doppelten Arme 7 anfügen und sie durch Lötung befestigen, nachdem man sie gegebenenfalls auf dem gesamten Umfang oder einem Teil des Umfanges mit einem starren Rand aus Metallblech versehen hat. Die Anbringung von wärme ableitenden Flügeln oder anderen Vorsprüngen an Dochtrohren ohne Spalt ist bekannt.
Die Vereinigung der vorstehend beschriebenen Neuerungen vermeidet also die vorerwähnten Unzuträglichkeiten und gestattet die Ausbildung eines Brenners, der durch Hinderung der geringsten Übertragung der Wärme auf den Petroleumbehälter bald nach seinem Anzünden die regelmäßigen Betriebsbedingungen erlangt. Dies geschieht infolge des Umstandes, daß dei Gleichgewichtszustand zwischen der dem Teil 1' der Dochtführung und den an diesem befestigten Ausstrahlungsplatten 8 mitgeteilten Wärme und der nach außen zerstreuten Wärme sehr schnell erreicht wird, dank der Leitfähigkeit dieser Teile, ihrer großen Ausdehnung und ihrer vollständigen Umhüllung von der äußeren Luft.
Es ist leicht zu verstehen, daß die vorstehend auseinandergesetzten Neuerungen bei jedem System von Petroleumdocht brennern, und zwar einfachen und mehrflammigen Brennern, Flachbrennern, wie in Fig. 1 bis 3, und Rundbrennern, wie im einzelnen in dem Beispiel nach Fig. 4 dargestellt, angewendet werden können. Es ist ferner gleichgültig, ob der Brenner zur Erzielung einer Leuchtnamme oder einer Blauflamme zum Zwecke der Erzeugung von Petroleumglühlicht mittels Glühkörper oder schließlich für Heizzwecke gedacht ist. Man muß nur beachten, daß im Falle eines Brenners zur Erzeugung einer Blauflamme (der mit jeder beliebigen bekannten, eine Einschnürung der Flamme bewirkenden Vorrichtung, wie beispielsweise in Fig. ι bei 9 gestrichelt dargestellt, versehen sein kann) es, um nicht die mit dem verbesserten vorstehend beschriebenen Brenner
erzielten Vorteile herabzusetzen, zweckmäßig ist, die Stützung dieser Vorrichtung 9 in bezug auf den Behälter 2 mit Hilfe langer Arme 9' zu bewirken, die nur eine unmerkliche Wärmeübertragung auf den Behälter 2 gestatten.

Claims (1)

  1. Pat ent-An Spruch:
    Petroleumdochtbrenner mit einem die Wärmeübertragung sperrenden Spalt zwischen dem oberen gekühlten und dem unteren Dochtrohrteile, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Wärme ableitenden ins Freie endigenden Flügeln (8) oder dergleichen Vorsprüngen versehene obere Teil der Dochtführung (τ/) mit dem durch einen Spalt (1") davon getrennten unteren Teile mit Hilfe eines oder mehrerer Metallarme (7) in Gestalt langer luftgekühlter Schleifen verbunden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE266706C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916162C (de) * 1942-03-04 1954-08-05 Anciens Etablissements Barbier Azetylen-Gluehlichtbrenner

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE916162C (de) * 1942-03-04 1954-08-05 Anciens Etablissements Barbier Azetylen-Gluehlichtbrenner

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