DE26668C - Geschlossene Heifsluftmaschine - Google Patents

Geschlossene Heifsluftmaschine

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DE26668C
DE26668C DENDAT26668D DE26668DA DE26668C DE 26668 C DE26668 C DE 26668C DE NDAT26668 D DENDAT26668 D DE NDAT26668D DE 26668D A DE26668D A DE 26668DA DE 26668 C DE26668 C DE 26668C
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DE
Germany
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valve
machine
displacer
piston
air
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DENDAT26668D
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Original Assignee
H. MARTINI in Chemnitz
Publication of DE26668C publication Critical patent/DE26668C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/04Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
    • F02G1/043Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

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Die Erfindung besteht in der eigenthiimlichen Anordnung von selbstthätigen Ventilen, welche in abwechselnder Verbindung mit dem Innern der Maschine stehen, wovon das eine Ventil Vi nach dem Innern der Maschine, das andere Ventil Va nach aufsen sich öffnen kann, zum Zwecke, dafs bei momentanem Stillstand des Verdrängers auf dem todten Punkte die Luft hinter dem Treibkolben bei Fortbewegung desselben durch Ventil 11 von aufsen eintreten und bei umgekehrter Bewegung des Kolbens bei Ventil Va wieder entweichen kann und dadurch eine Kühlung des inneren Arbeitscylinders bewerkstelligt wird. Ferner in der eigenthiimlichen Anordnung von selbstthätigen Ventilen oder Klappen e i/zum Zweck der Kühlung des äufseren Arbeitscylinders.
Gleiche Buchstaben bezeichnen gleiche Theile. : Fig. ι stellt eine Heifsluftmaschine im Längenschnitt vor;
. Fig. 2 den Querschnitt davon.
Die dargestellte Maschine ist so eingerichtet, dafs durch Doppelkurbel der Verdränger α voreilt, die Kolbenstange des dicht schliefsenden Verdrängers α geht durch Stopfbüchse , abgedichtet durch den Treibkolben b; die Geradführung der Treibkolbenstange geschieht durch »Kreuzkopf mit Schlittenführung; die Geradführung des Verdrängerkolbens geschieht desgleichen durch Kreuzkopf mit Schlittenführung, wie gezeichnet. ·
Die Luft zwischen Treibkolben b und Verdränger α wird beim Vorwärtsgang der Maschine, wie der Pfeil andeutet, durch die Kammer C1 nach dem Glühcylinder getrieben. ■
Während dieses Spieles beim Vorwärtsgang des Verdrängers α sind die Absperrventile' h\ /ij von Kammer f( durch die Steuerung offen gehalten und die Absperrventile hn /;// der Kammer clt durch die Steuerung geschlossen.
Beim umgekehrten Spiel des Rückwärtsganges des Verdrängers α sind die Absperrventile hi /ij der Kammer C1 durch die Steuerung geschlossen und die Absperrventile //;/ hu der Kammer <n durch die Steuerung, offen gehalten, so dafs die Luft nur circuliren kann, wie die Pfeile andeuten.
Zur "Vergröfserung der Heizfläche kann in die Kammer c, noch ein Lufterhitzungsapparat in beliebiger Form eingeschaltet werden.
Zur Vergröfserung der Abkühlungsfläche kann in die Kammer Cn noch ein Abkühlungsapparat in beliebiger Form eingeschaltet werden. Dadurch, dafs die Kammer C1 sowie Kammer C11 nur während der betreffenden Arbeitsperiode mit dem Innern der Maschine correspondirt, läfst sich auf diese Weise die Erhitzungs- bezw. Abkühlungsfläche vergröfsern, während der dadurch entstandene todte Raum halbirt wird.
Die Kammer C1 ist mit einem Ventil Vi versehen, welches sich nur nach innen selbstthätig öffnen kann, bleibt also geschlossen, während die Luft sich ausdehnt und den Treibkolben b vorwärts treibt.
Die Kammer Cn ist mit einem Ventil Va versehen, welches sich nur nach aufsen selbstthätig öffnen kann, bleibt also geschlossen, während die Luft sich zusammenzieht und den Treibkolben b zurückzieht. :
Die Kolbenstange des Verdrängers <z ist in ihrem Kreuzkopf durch ein- und aussetzbare Klauenknaggen d befestigt. Bei Kraftüberschufs, also zunehmender Geschwindigkeit der Maschine,
, klinkt der Regulator den Verdränger α aus, so dafs derselbe auf seinem todten Punkte.im
: Glühcylinder stehen bleibt. ' .
Die Wärme,, speichert sich nun im Glühcylinder und Verdränger α auf; sobald die überschüssige- Kraft im Schwungrad verarbeitet, nimmt die Geschwindigkeit ab, der Regulator geht auf seinen normalen Stand zurück, der Kreuzkopf fafst nun die Kolbenstange wieder und der Verdränger α beginnt aufs Neue seine .Thätigkeit.., ;
Während des momentanen Stillstandes des Verdrängers α öffnen· sich desgleichen, wie beschrieben, abwechselnd die beiden Kammern c, und C11, und es kann nun beim Vorwärtsgang des Treibkolbens b durch Ventil Vi frische Aufsenluft hinter den Kolben treten, welche beim Rückwärtsgang des Treibkolbens b durch Ventil Va ,wieder entweichen kann und so auf diese Weise eine Kühlung des inneren Arbeitscylinders bewerkstelligt wird. '
Statt Ventile, zum Abschlufs der Kammern C1 C11 läfst sich auch diese Construction durch Steuerung drehbarer Hähne k\ ku It, wie in Fig.' 3 und 4 dargestellt und wie oben beschrieben, vereinfachen.
Der vordere innere Theil des Cylinders vor dem Treibkolben b dient gleichzeitig als Luftpumpe. , .
Die äufsere Luft tritt beim Rückwärtsgang des Treibkolbens b durch die im Cylin,derdeckel nach innen selbsttätig sich öffnenden Ventile oder Klappen c e in den Cylinder.
Beim Vorwärtsgang des Treibkdlbens b schliefsen sich diese Ventile oder Klappen e c selbsttätig im Cylinderdeckel, die Luft ist nun genöthigt, durch die am Umfang des Cylinders gebohrten Löcher g weiter zwischen Cylinder und dessen Mantel nach dem Ausströmrohr zu ; treten. .
Im Ausströmrohr befindet sich wiederum 'ein,!. Ventil oder eine Klappe /, sich selbsttätig nach aufsen öffnend, welches verhindert, dafs die Luft zurückkehren kann. . , .
Durch diese stete Luftcirculation während des , Betriebes der Maschine wird eine Kühlung des Aufsencylinders bewirkt. .
Die Mündungen der Ventile/und Va lassen sich durch ein gemeinschaftliches Rohr ver- ■ binden, so dafs diese erwärmte Luft entweder nach aufsen ins Freie geführt oder zu Heizzwecken verwendet werden kann._

Claims (2)

Patent-Ansprüche: . , '
1. Die eigenthümliche Anordnung von selbstthätigen Ventilen Vi Va, welche in abwechselnder Verbindung mit dem Innern der Maschine stehen, wovon das eine Ventil Vi nach dem Innern der Maschine, das andere Ventil Va nach aufsen sich selbstthätig öffnen kann, zum Zwecke, dafs bei mo-
mentanem Stillstand des Verdrängers auf dem todten Punkte die Luft hinter dem Treibkolben ." bei Fortbewegung desselben durch Ventil Vi von aufsen eintreten und bei umgekehrter Bewegung des Kolbens durch Ventil Va ■wieder entweichen kann und dadurch eine Kühlung des, inneren Arbeitscylinders bewerkstelligt wird. ■
2. Die eigenthümliche Anordnung von selbstthätigen Ventilen oder Klappen e e f in Verbindung mit dem äufsereiv Arbeitscylinder zum Zweck der Kühlung des letzteren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT26668D Geschlossene Heifsluftmaschine Active DE26668C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1286807B (de) * 1966-04-05 1969-01-09 Leybold Heraeus Gmbh & Co Kg Heissluftmotor bzw. Waermepumpe nach dem Stirling-Prinzip

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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