DE26635C - Neuerung an Druckvorrichtungen für Billets mit fortlaufender Numerirung auf endlosem Papierstreifen - Google Patents

Neuerung an Druckvorrichtungen für Billets mit fortlaufender Numerirung auf endlosem Papierstreifen

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DE26635C
DE26635C DENDAT26635D DE26635DA DE26635C DE 26635 C DE26635 C DE 26635C DE NDAT26635 D DENDAT26635 D DE NDAT26635D DE 26635D A DE26635D A DE 26635DA DE 26635 C DE26635 C DE 26635C
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Germany
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rollers
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DENDAT26635D
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English (en)
Original Assignee
M. BEBRO in Middlesex, England
Publication of DE26635C publication Critical patent/DE26635C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K3/00Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
    • B41K3/02Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface
    • B41K3/12Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface with curved stamping surface for stamping by rolling contact
    • B41K3/121Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface with curved stamping surface for stamping by rolling contact using stamping rollers having changeable characters
    • B41K3/125Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface with curved stamping surface for stamping by rolling contact using stamping rollers having changeable characters having automatic means for changing type-characters
    • B41K3/126Numbering devices

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  • Ticket-Dispensing Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15: Druckerei.
MARCUSBEBROINMIDDLESEX(EnGLANd).
Papierstreifen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1883 ab.
In Fig. ι auf beiliegender Zeichnung ist die Disposition des Druckwerks dargestellt, Fig. 2 zeigt die Ansicht des Numerirwerks.
Mit α ist das Gestell bezeichnet, die grofse Walze b trägt den Schriftsatz und die Nummern von Null bis Neun, und zwar ist der Umfang in zehn gleiche Theile getheilt, entsprechend den Billetlängen, welche durch die Ziffern o, I, II, III, IV, V bis X, welches mit ο zusammenfällt, angedeutet sind. Desgleichen ist die Höhe bezw. Länge der Walze in zehn gleiche Theile getheilt, jeder Theil von der Breite des Billets. Es enthält sonach die Walze das Wort »Billet«, welches im vorliegenden Beispiel den Ersatz des Worttextes ausdrückt, auf ihrem Umfange 100 Mal.
Die folgenden Walzen c cl c2 c3 u. s. w. tragen Ziffern, entsprechend den Exponenten o, 1, 2, 3 u. s. w., welche die Zahlenfolge auf den Billets vervollständigen. Die Walzen ddl d2 d* η. s. w. sind Druckwalzen, welche gegen die darüber befindlichen Nummerwalzen den Gegendruck ausüben. Der Gegendruck wird nur dann ausgeübt, wenn eine der Walzen ihre Ziffer abdrucken soll, und zwar wird die betreffende Walze durch die Kehlungen e des endlosen Bandes e' in dem Moment in ihren Lagern gehoben. Zwischen den Walzen c und d läuft das zu bedruckende Papier hindurch, welches die Walzen c nicht berührt, sondern nur auf der Walze d aufliegt.
Oberhalb der Walzen c liegen die Farbwalzen, welche auch mit verschiedener Färbung versehen sein können. Es werden zehn gleichlautende Billets in der Breite des Papierstreifens gleichzeitig bedruckt und aufserdem folgen die Billets nach einander mit fortlaufender Numerirung. Man zerschneidet sodann den Papierstreifen entweder in die einzelnen Billets oder läfst sie auch paarweise neben einander bestehen als Doppelbillets, von denen eins bei der Ausgabe als Coupon zurückbehalten wird.
Das Schema für einzelne Billets ist folgendes:
II
III IV
u. s.: w.'
0 Billet 00 Billet OI Billet 02 Billet 03 Billet 04 Bi
IO Billet IO Billet II Billet 12 Billet 13 Billet 1A BiI
20 Billet 20 Billet 21 Billet 22 Billet 23 Billet 24 BiI
30 Billet. 30 Billet 31 Billet 32 Billet 33 Billet 34 - Bi
Für Doppelbillets ergiebt es folgende Ordnung:
OO
OO
Billet
Billet
OO
OO
Billet
Billet
OI
OI
Billet
Billet
02
02
- Billet
Billet
03
- 03
Billet
Billet
04
04 .
Bi
Bi
IO
IO
Billet
Billet
IO
IO
Billet
Billet
II
\
II
Billet
Billet
12
12
Billet
Billet
13 Billet
Billet
14
14
BiI
Bi
Für Doppelbillets hat man den Apparat doppelt so breit zu bauen, damit je zwei Billets gleichlautende Ziffern erhalten.
Die so erhaltenen Billets bleiben vorläufig im Papierstreifen bestehen, welche man zusammenrollt und auf den Markt bringt; jeder Käufer hat alsdann das Zerschneiden vorzunehmen, was durch eine Perforation beim Druck noch erleichtert werden kann.
Die Drucke geschehen in der Weise, dafs die Walze b den Wortlaut des Textes mit den dahinter stehenden Ziffern von ο bis 9 aufdruckt, so dafs auf die Breite des Billetstreifens, welche zehn unter einander stehende Billete fafst, hinter jedem derselben die Ziffern o, 1, 2, 3 u. s. w. sich fortlaufend wiederholen. Um die nächst höheren Zifferstellen aufzudrucken, sind die Walzen cc1 i2 c3 angeordnet, und zwar trägt die Walze c eine Reihe Nullen, die Walze cl eine Reihe Einzen, die Walze c" eine Reihe Zweien u. s. w. Wenn nun der Billetstreifen zwischen den Walzen hindurchgeht und hinter der ersten Ziffernreihe über die Breite des Streifens eine Reihe Nullen aufgedruckt sind, so dreht sich die Walze i1 mit einer solchen Geschwindigkeit, dafs ihre Typen, die die Einzen tragen, genau hinter die Ziffern der zweiten Billetreihe zu stehen kommen. Bei der Walze <r2 wiederholt sich dasselbe u. s. w. Die Berührung der Druckwalzen wird vermittelst zweier Erhöhungen e auf dem endlosen Bande e1 hervorgebracht. Die Geschwindigkeit dieses Bandes ist nun derart, dafs, wenn eine Erhöhung e von einer der Walzend, bis zur nächsten gekommen ist, der Billetstreifen auch um so viel vorwärts gerückt wird, dafs die in Contact kommende Walze d den Gegendruck ausübt, um die in der Reihe folgende Walze cl zum Druck gelangen zu lassen. Es erscheint daher zweckmäfsig, die Walzenmitten cc1 bezw. dd1 so grofs zu nehmen als die Billetlänge, alsdann hat das endlose Band und der Billetstreifen die gleiche Geschwindigkeit, welche das Wesen der Maschine vereinfacht. Hat nun der Billetstreifen die letzte Walze cs passirt und von dieser den Druck empfangen, so ist auch schon die zweite Erhöhung e bei der Walze d angelangt und das Drucken der Nullen als Anfangsglieder eines zweiten Hunderts beginnt von neuem u. s. w.
Um eine dreistellige Nummer zu erhalten, ist eine Walze g angeordnet, welche zehn Stück Nummerwalzen/ trägt, von denen jeder eine Reihe gleichnamiger Zahlen trägt; die unterste Walze enthält beispielsweise nur Nullen, die nächste Walze nur Einzen, die dritte Walze nur Zweien u. s. w. Diese Walzen/ drucken neben jenen zweistelligen Ziffern auf den fertigen Billets die dritte Ziffernstelle davor und die Entfernung der Walze/ist gleich der Billetlänge, also gleich der Entfernung der Walzen cc1 u. s. w. Es bedarf hier als die Walzeg nur einer continuirlichen Drehung, um die dreistelligen Ziffern zu vervollständigen, ohne dafs der Billetstreifen eine Geschwindigkeitsänderung anzunehmen braucht (die in Fig. 2 auf der Walze/ dargestellten Ziffern i, 1, 1, 2, 2, 2 u. s. w. dienen nicht zur Bezeichnung der Typenziffern, sondern nur zur Benennung der Walzen in ihrer Reihenfolge). AViIl man nun die Billets mit vierstelligen Nummern versehen, so wird eine weitere Walze g dahinter angeordnet u. s. w.

Claims (1)

  1. Pat ent-An spruch:
    Die Anwendung der Walzen b c u. s. W. und der zehntheiligen Walze g in Verbindung mit den Gegenwalzen d, von denen die letzteren durch die Kehlungen e des endlosen Bandes ^1 zum Druck gelangen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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