DE266159C - - Google Patents
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- DE266159C DE266159C DENDAT266159D DE266159DA DE266159C DE 266159 C DE266159 C DE 266159C DE NDAT266159 D DENDAT266159 D DE NDAT266159D DE 266159D A DE266159D A DE 266159DA DE 266159 C DE266159 C DE 266159C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F13/00—Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs
- G07F13/02—Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs by volume
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 266159 ■-■ KLASSE 43 b. GRUPPE
in Selbstverkäufern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. September 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Selbstverkäufer zum Verkauf schwerfließender Flüssigkeiten.
Das Wesentliche der Erfindung ist eine Druckpumpe, durch welche die Flüssigkeit in
abgemessenen Mengen/ abgegeben wird und wobei dies erst nach Einwurf eines Geldstückes
geschehen kann, da der äußere Hebel erst durch die sperrende Wirkung des GeId-Stückes
auf die Pumpe betätigend wirken kann.
Die Erfordernisse eines Selbstverkäufers, nämlich die Abgabe einer bestimmten Menge
von Waren, werden mit einer Druckpumpe erreicht, insbesondere dadurch, daß die Ventile
bei Bewegung des Kolbens sich in bestimmten Zeitabschnitten öffnen und schließen und dadurch
bestimmte Mengen der Flüssigkeit in den Kolben ein- oder austreten lassen.
Die Erfindung ist in beiliegender Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Die Flüssigkeit wird durch einen Trichter b in das hohle Rohr d, ferner durch die Öffnungen
c und e in den Behälter α gefüllt, daraus tritt dieselbe durch die Öffnungen β
und f in den oberen Pumpenraum h und wird von hier, wenn der Kolben I hingeht
durch die Öffnungen des Kolbenstangenrohres d und, wenn der Kolben zurückgeht, durch die
Öffnung k nach außen gepreßt. Die konisch geformte Austrittsöffnung k wird durch das
damit korrespondierende Ende des Rohres d selbsttätig verschlossen. Der Kolben I ist an
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dem Rohre d längsverschiebbar angeordnet; die Verschiebung ist durch die Stifte m begrenzt.
Durch diese Verschiebung öffnet und schließt der Kolben Z selbsttätig die als Ventil
wirkende obere Öffnung g.
Der Automat besteht aus einem von außen zu drehenden Hebel n, dieser ist um das Rohr d
drehbar angeordnet. In dem das Rohr d umfassenden Ende dieses Hebels ist ein
schräger Schlitz 0 vorgesehen. In dem Rohr« sitzt ein Stift ζ fest, dessen freies Ende in
dem Schlitz 0 geführt wird. * Ferner sitzt an dem Rohr d ein Stift -p. An dem Arm dieses
Stiftes ist ein Teil q mittels einer Feder r angebracht. Am Ende des Einwurfschachtes ist
ein Ausschnitt t vorgesehen. Das Geldstück u wird am Ende des Einwurfschachtes durch
eine Feder ν klemmend festgehalten. Die Feder χ drückt das Rohr d und die davon
abhängigen Teile dauernd nach abwärts.
Die Arbeitsweise ist folgende:
Wirft man ein Geldstück u in den Schacht s und drückt dann auf den Hebel n, so drückt
der Stift φ gegen das Geldstück u. Infolge
des Schlitzes 0 und des fest an dem Rohr d sitzenden Stiftes z, welcher im Schlitz 0 läuft,
wird die Kolbenstange hingehen. Stift p geht am Geldstück, später an der Wand y entlang.
Hierbei wird die das Geldstück haltende Feder ν gehoben und das Geldstück fällt in den
Sammelkasten. Läßt man den Knopf des Hebels η los, so geht das Kolbenstangenrohr d
durch den Druck der Feder % zurück. Das
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Zurückgehen des Hebels η in seine Anfangs- '
Stellung kann in geeigneter Weise durch eine Feder unterstützt werden. Die hin und her
gehende Bewegung des Rohres d im Automat überträgt sich auf den Pumpenkolben. In
der Pumpe wird dadurch in der oben beschriebenen Weise die Flüssigkeit zur Abgabe
gebracht. Um eine mißbräuchliche Flüssigkeitsentnahme zu verhindern, darf die Öffnung f
ίο erst dann aus dem Raum h treten, wenn der
Stift q das Geldstück verlassen hat.
Die Verbindung zwischen Automat und j Pumpe kann auch anders geschehen als durch
das in der Zeichnung dargestellte gerade und direkte Verbindungsrohr d. Der Automat ist
für andere Pumpsysteme ebenfalls leicht verwendbar und kann die Bewegung des Automaten
in beliebiger Richtung auf die Pumpe übertragen werden durch Anordnung einer entsprechenden Verbindung.
Damit der Hebel η zurückgehen kann, wenn jemand schon an demselben drehte, bevor
er das Geldstück einwarf, ist der Teil q am Teil j>
durch eine Feder r beweglich angeordnet. Die Anordnung ist so, daß die
sich gegenüberstehenden Flächen der Teile q j und j>
hemmend aneinander stoßen, aber aus- j einandergehen, wenn die Drehrichtung entgegengesetzt
ist. Bei dieser letzten Bewegung kann Teil q nach einer Seite abbiegen und
so am Geldstück ungehindert vorbeigleiten.
Ist in dem Ausschnitt t kein Geldstück eingeworfen, dann geht der Teil q ungehindert
durch diesen Ausschnitt, das Rohr d steigt j nicht, die Pumpe bleibt also außer Tätigkeit, j
Diese Anordnung hat den Vorteil, daß eine j böswillige Zerstörung der Mechanismen ausgeschlossen
ist, da auf dieselben keinerlei Druck ausgeübt werden kann.
Claims (3)
- Pa tent-Ansprüche:■1. Druckpumpe für die Abgabe abgemessener Mengen schwerfließender Flüssigkeiten in Selbstverkäufern, dadurch gekennzeichnet, daß das eingeworfene Geldstück einem an der Kolbenstange befestigten Hebel dessen sonst freien Durchgang durch einen am Geldeinwurfschacht befindlichen Ausschnitt versperrt, und daß durch die Sperrung die Kolbenstange beim Bewegen des Handhebels eine Hinbewegung ausführt infolge der zwangsweisen Führung der Kolbenstange durch den Handhebel, während die Rückbewegung selbsttätig durch eine Feder geschieht.
- 2. Druckpumpe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine hohle Kolbenstange (d) mit einem auf ihr gleitenden Kolben (I), der bei Hinbewegung der Stange die Flüssigkeit durch eine Öffnung (g) in der Wandung der Stange in den unter dem Kolben befindlichen Auslaßraum (i) drückt, bei Zurückbewegung der Stange aber diese Öffnung verschließt, so daß dann die im Auslaßraum befindliche Flüssigkeit aus diesem hinausgedrückt nnd gleichzeitig neue Flüssigkeit in die Pumpe eingesaugt wird.
- 3. Druckpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Federdruck in der Endstellung gehaltene Kolbenstange drehbar angeordnet und mit dem verschwenkbaren Handhebel (n) durch einen in einer Schraubennut (0) geführten Stift (z) gekuppelt ist, so daß die Stange beim Verschwenken des Hebels nur dann eine Hinbewegung ausführt, wenn sie durch ein Geldstück gegen Drehung gesperrt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE266159C true DE266159C (de) |
Family
ID=523321
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT266159D Active DE266159C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE266159C (de) |
-
0
- DE DENDAT266159D patent/DE266159C/de active Active
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