CH721602A2 - Spender für fliessfähige Medien - Google Patents

Spender für fliessfähige Medien

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CH721602A2
CH721602A2 CH000175/2024A CH1752024A CH721602A2 CH 721602 A2 CH721602 A2 CH 721602A2 CH 000175/2024 A CH000175/2024 A CH 000175/2024A CH 1752024 A CH1752024 A CH 1752024A CH 721602 A2 CH721602 A2 CH 721602A2
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Duygu Mehmet
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Railaction Gmbh
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    • B05B11/1001Piston pumps
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Abstract

Der erfindungsgemässe Spender für fliessfähige Medien, insbesondere für Seifen, Shampoos und fliessfähige Kosmetikprodukte, weist eine Aufnahme für einen Flüssigkeitsbehälter (1) und eine Hohlnadel (6) auf. Durch diese ist der im Spender aufgenommene Flüssigkeitsbehälter (1) in seinem unteren Bereich durchstechbar, wobei die Flüssigkeit über eine mit der Hohlnadel (6) verbundene Leitung (12) zu einer Abgabeöffnung (8) leitbar ist. Eine Wandhalterung kann der Befestigung an einer Wand dienen In bevorzugter Ausführung kann der Flüssigkeitsbehälter (1) zwischen dieser Wand und einem Körper (3) des Spenders angeordnet werden, wobei der Abstand zwischen der Wandhalterung und dem Körper (3) verstellbar ist. In dieser Ausführung ist der Spender für Flüssigkeitsbehälter (1) unterschiedlicher Form und unterschiedlichen Durchmessers verwendbar.

Description

[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Spender für fliessfähige Medien, insbesondere für Seifen, Shampoos und fliessfähige Kosmetikprodukte.
[0002] Seifenspender und dergleichen sind bekannt. Sie werden beispielsweise in öffentlichen Sanitäranlagen oder im privaten Badbereich verwendet. Hauptsächlich gibt es zwei verschiedene Arten von derartigen Spendern, nämlich freistehende und solche für die Wandmontage. Weit verbreitet sind freistehende Seifenspender mit einem Pumpenkopf. Dabei ist der Pumpenkopf mit einem in das Innere des Seifenspenders ragenden Saugrohr und mit einem an das Saugrohr angeschlossenen Abgaberohr verbunden. Durch Drücken auf den Pumpenkopf wird die Seife in entsprechender Dosierung abgegeben. Freistehende Seifenspender gibt es in gehobener Ausführung zum Nachfüllen, oft sind es aber einfache Wegwerfflaschen aus Kunststoff.
[0003] Bei eigentlichen, technisch hochstehenden Seifenspendern für die Wandmontage, gibt es solche mit einem fest eingebauten Behälter, der entsprechend nachfüllbar ist und solche, in die jeweils eine neue Seifenflasche mit dem Flaschenhals nach unten einsetzbar ist. Letztere sind an sich recht praktisch. Sie weisen ein Anschlussstück zum Ansetzen des Flaschenkopfs auf. Bei derartigen Seifenspendern besteht aber der Nachteil, dass sie nur für identische Seifenflaschen ausgelegt sind. Bereits kleinere Abweichungen von Flaschengrösse, Flaschenform oder der Anordnung des Flaschenhalses können dazu führen, dass der Seifenspender nicht mehr funktioniert. Das hat zur Folge, dass im betreffenden Seifenspender nur gleiche Produkte eines bestimmten Herstellers einsetzbar sind. Schon Flaschen mit Flüssigseifen anderer Hersteller können meistens nicht in diese Seifenspender gesteckt werden. Erst recht nicht lassen sich diese Seifenspender für andere Produkte verwenden, wie zum Beispiel für Shampoos oder für fliessfähige Kosmetikprodukte, die in der Regel in einer Vielzahl von jeweils anders geformten Flaschen angeboten werden.
[0004] Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse setzt sich die Erfindung die Aufgabe, einen Spender zu schaffen, insbesondere für Seifen, Shampoos und fliessfähige Kosmetikprodukte, der für verschiedene Füssigkeitsbehälter geeignet ist, unabhängig vom Vorhandensein, der Art und der Anordnung eines Flaschenhalses.
[0005] Der erfindungsgemässe Spender für fliessfähige Medien, entspricht den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1.
[0006] Dieser Spender kann, in Weiterführung des Erfindungsgedankens nach Patentanspruch 1, gemäss den Patentansprüchen 2 und 3 derart weiter entwickelt werden, dass er für Flüssigkeitsbehälter unterschiedlicher Form und unterschiedlichen Durchmessers verwendbar ist.
[0007] Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind aus den weiteren, abhängigen Patentansprüchen ersichtlich.
[0008] Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der schematischen Zeichnung näher beschrieben. Fig. 1 zeigt eine Ansicht des Spenders mit einem daran angeordneten Flüssigkeitsbehälter; Fig. 2 zeigt eine andere Ansicht desselben Spenders; Fig. 3 zeigt einen Schnitt des Spenders in der Grundstellung, ohne Flüssigkeitsbehälter; Fig. 4 zeigt den Schnitt desselben Spenders in der Arbeitsstellung, mit Flüssigkeitsbehälter; Fig. 5 zeigt die zu einer Wand zu richtende Rückseite des Spenders; Fig. 6 zeigt ein Beispiel einer den Flüssigkeitsbehälter zwischen dem Spender und einer Wand haltenden Mechanik.
[0009] Der erfindungsgemässe Spender für fliessfähige Medien ist im bevorzugten und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel so ausgelegt, dass in ihm ein nahezu beliebiger Flüssigkeitsbehälter 1, der ein vom jeweiligen Benützer gewünschtes Produkt enthält, angeordnet werden kann. Im vorliegenden Beispiel handelt es sich beim Flüssigkeitsbehälter 1 um eine Flasche, die mit dem Hals nach oben angeordnet ist. Tatsächlich spielen hier aber das Vorhandensein eines Flaschenhalses oder die Form des Flüssigkeitsbehälters 1 keine Rolle. Entscheidend ist nur, dass das im Flüssigkeitsbehälter 1 enthaltene Medium fliessfähig ist.
[0010] Der dargestellte Spender ist so ausgebildet, dass zwischen einer Wand, beispielsweise einer Badezimmerwand, und dem Spender eine Aufnahme gebildet wird, in der der Flüssigkeitsbehälter 1 zu liegen kommt. Hierzu ist eine Wandhalterung 2 vorhanden, mit der der Spender an der betreffenden Wand befestigbar ist. Gegenüber dieser Wandhalterung 2 ist der eigentliche, im vorliegenden Beispiel gehäuseartige Körper 3 des Spenders, der dessen übrige Bauteile enthält, verschiebbar. Das heisst, der Abstand des besagten Körpers 3 von der Wand, beziehungsweise von der hier plattenförmigen Wandhalterung 2, ist verstellbar. Das hat zur Folge, dass im veränderbaren Zwischenraum, zwischen der Wand und dem Körper 3 im Rahmen der konstruktiven Vorgaben des Spenders, wahlweise Flüssigkeitsbehälter 1 unterschiedlicher Form und unterschiedlichen Durchmessers angeordnet werden können. Die Höhe des Flüssigkeitsbehälters 1 ist dabei irrelevant. Zwischen der Wandhalterung 2 und dem Körper 3 des Spenders ist mindestens eine Führung 4 vorhanden. In der schematischen Fig. 1 ist auch ein Stift 5 zu sehen, der nicht mit der Führung 4 identisch ist. Auf die technischen Details der Führung 4 und des Stifts 5 wird später eingegangen.
[0011] In jedem Fall weist der Spender zur Entnahme der Flüssigkeit eine in den Fig. 3 und 4 sichtbare Hohlnadel 6 auf, die mittels des in Fig. 1 abgebildeten Einstechhebels 7 betätigbar ist. Sobald die Hohlnadel 6 den unteren Bereich des Flüssigkeitsbehälters 1 durchstochen hat, kann die darin enthaltene Flüssigkeit über eine mit dieser Hohlnadel 6 verbundene Leitung zu einer Abgabeöffnung 8 geleitet werden, wobei die gewünschte Dosierung mittels eines Spenderhebels 9 abrufbar ist.
[0012] Zunächst zur Funktionsweise des Spenders, die insbesondere aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich ist: Fig. 3 zeigt den Spender in einer Grundstellung, bei der die Hohlnadel 6 noch in einer zurückgezogenen Position steht. Der Flüssigkeitsbehälter 1 kann, entsprechend der Darstellung in Fig. 4 eingelegt werden, wobei sich hier der Spender in einer Arbeitsstellung befindet. Die Hohlnadel 6 hat den Flüssigkeitsbehälter 1 bereits durchstochen. Hierzu steht der Einstechhebel 7 in Wirkverbindung mit einem Exzenter 10, durch den ein die Hohlnadel 6 tragendes Nadelgehäuse 11 zum Flüssigkeitsbehälter 1 hin bewegbar ist. Nach dem Durchstechen des Flüssigkeitsbehälters 1 ruht der hier gerundete Einstechhebel 7 gemäss Fig. 2 am Körper 3 des Spenders.
[0013] Wie aus Fig. 4 ersichtlich, durchsticht die Hohlnadel 6 eine Seitenwand des Flüssigkeitsbehälters 1 in dessen unterstem Bereich. Eine Seitenwand deswegen, weil bei den einschlägigen Kunststoffbehälter der Behälterboden, insbesondere in dessen Mitte, häufig eine herstellungsbedingte Materialverdickung aufweist. Es ist also einfacher, kraftsparender und weit weniger störungsanfällig, die Hohlnadel 6 an der Seitenwand des jeweiligen Flüssigkeitsbehälters 1 anzusetzen. Nicht zuletzt erhöht dies die Einsatzmöglichkeiten des Spenders.
[0014] Die Flüssigkeit gelangt über die Hohlnadel 6 und eine Leitung 12 zur Abgabeöffnung 8. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel befindet sich vor der Abgabeöffnung 8 eine Pumpe 13, die mittels des mit einer Feder verbundenen Pumpenhebels 9 betätigbar ist, so wie es die Benützer von Spendern gewohnt sind.
[0015] Nun zu den technischen Details der Anordnung des Flüssigkeitsbehälters 1 am erfindungsgemässen Spender gemäss dem vorliegenden Ausführungsbeispiel: Der Körper 3 des Spenders ist gegenüber der Wandhalterung 2 mittels der Führung 4 verschiebbar, so wie es auch der Fig. 5 entnommen werden kann, wobei hier aus stabilitätsgründen noch weitere Führungen vorhanden sind, die nachher beschrieben werden. Die technische Ausbildung der Führung 4 erklärt sich aus dem Funktionsschema nach Fig. 6. Die Führung 4 und der Stift 5 sind unterschiedlich konstruiert und haben verschiedene Zwecke. Die Führung 4 ist als Zahnstange ausgebildet, die mit einem Zahnrad 14 zusammenwirkt. Das drehbare Zahnrad ist am in Fig. 6 nicht sichtbaren Körper 3 des Spenders gelagert. Nach dem Einlegen des Flüssigkeitsbehälters 1 zwischen der Wand und dem Körper 3, wird der Körper 3 vom Benützer mit der Hand in Richtung der Wandhalterung 2 geschoben. Durch diese Schiebebewegung wird das Zahnrad 14 durch die Zahnstange, sprich durch die Führung 4, um eine senkrechte Achse nach rechts gedreht. Gegenüber der Führung 4 befindet sich eine in die Verzahnung des Zahnrads 14 eingreifende Raste 15, die um eine ebenfalls senkrechte Achse schwenkbar ist. Durch die Drehung des Zahnrads 14 wird die Raste 15 nach links geschwenkt, wobei sie jedoch durch eine Rückstellfeder 16 nach jedem Zahn des Zahnrads 14 wieder in die nächste Zahnlücke gedrückt wird. Die Rückstellfeder 16 sorgt für einen konstanten Verzahnungseingriff. Zusammen mit dem Zahnrad 14 ergibt sich eine Ratsche, die in einer Richtung gesperrt ist. Das heisst, der Körper 3 ist jeweils dahingehend arretiert, dass er sich nicht unerwünscht von der Wandhalterung 2 wegbewegen kann.
[0016] Der Körper 3 wird vom Benützer so lange zur Wandhalterung geschoben, bis der Flüssigkeitsbehälter 1 zwischen dem Körper 3 und der Wand eingeklemmt ist. In dieser Klemmlage ist der Körper 3 durch das Zahnrad 14 und die Raste 15 arretiert. Der Flüssigkeitsbehälter 1 kann sich nicht mehr bewegen und kann von der Hohlnadel 6 durchstochen werden, worauf er noch sicherer am Spender gehalten wird. Wenn der Flüssigkeitsbehälter 1 später leer ist, kann die Raste 15 durch den Stift 5 aus der Einrastung im Zahnrad 14 gedrückt werden und so die Arretierung gelöst werden. Der Stift 5 ist zu diesem Zweck so angeordnet, dass er, entgegen der Kraft einer Feder 17 auf einen Anschlag 18 der Raste 15 drückbar. Dieser Anschlag 18 ist von der Schwenkachse der Raste 15 beabstandet, so dass die Raste 15 durch den besagten Druck nach links in eine Freigabestellung geschwenkt wird. Der Stift 5 ist am dem Anschlag 18 entgegengesetzten Ende als Löseknopf 19 ausgebildet, der für den Benützer von aussen zugänglich ist, siehe Fig. 1. Der Löseknopf 19 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel so angeordnet, dass er nach dem herunterklappen des Einstechhebels 7 von diesem überdeckt wird und dadurch nicht unabsichtlich betätigbar ist.
[0017] Wie gesagt, sind in der vorliegenden Ausführung aus stabilitätsgründen weitere Führungen vorhanden, nämlich die ebenfalls in Fig. 6 dargestellten zwei Führungsstifte 20 und 21. Diese Führungsstifte 20 und 21 wirken hier mit je einer Druckfeder 22 zusammen, die den Körper 3 des Spenders von der Wandhalterung 2 wegdrücken. Das hat zur Folge, dass nach der vorgehend beschriebenen Lösung der Arretierung, der Körper 3 selbsttätig von der Wand weggedrückt und dadurch der nunmehr leere Flüssigkeitsbehälter 1 freigegeben wird. Der Benützer muss in dieser komfortablen Ausführung also nichts anderes tun, als auf den Löseknopf 19 zu drücken.
[0018] Der Einstechhebel 7 kann durch eine Sicherheitsvorrichtung gegen unerwünschtes Betätigen blockiert werden, solange sich kein Flüssigkeitsbehälter 1 im Spender befindet. Hierzu dient in der Ausführung nach Fig. 3 ein die Rotation des Exzenters 10 blockierender Riegel 23, der federbelastet ist. Der Riegel 23 greift in der dargestellten BlockierStellung in eine Einrastung 24 des Exzenters 10, hier in Form einer Aussparung. Der Riegel 23 steht in Wirkverbindung mit einem Behälteranschlag 25, der beim Einlegen des Flüssigkeitsbehälters 1 nach rechts, das heisst, in Richtung des Exzenters 10 gedrückt wird. Der Riegel 23 wird dabei aus dessen Einrastung 24 in eine Freigebe-Stellung gedrückt.
[0019] Die Rotation des Exzenters 10 ist gemäss Fig. 4 freigegeben. Diese Sicherheitsvorrichtung schliesst eine Verletzungsgefahr durch ungeschicktes Manipulieren aus.
[0020] Es liegt im Rahmen der Erfindung nach Patentanspruch 1 den Spender für fliessfähige Medien auch anders als gezeichnet auszubilden, zumal die Zeichnung vorwiegend schematisch ist.
Bezugszeichenverzeichnis:
[0021] 1 Flüssigkeitsbehälter 2 Wandhalterung 3 Körper (des Spenders) 4 Führung (Zahnstange) 5 Stift (zum Lösen der Arretierung) 6 Hohlnadel 7 Einstechhebel 8 Abgabeöffnung 9 Spenderhebel 10 Exzenter 11 Nadelgehäuse 12 Leitung 13 Pumpe 14 Zahnrad 15 Raste 16 Rückstellfeder 17 Feder 18 Anschlag (der Raste) 19 Löseknopf (am Stift 5) 20 Erster Führungsstift 21 Zweiter Führungsstift 22 Druckfeder 23 Riegel 24 Einrastung (Aussparung) 25 Behälteranschlag

Claims (14)

1. Spender für fliessfähige Medien, insbesondere für Seifen, Shampoos und fliessfähige Kosmetikprodukte, gekennzeichnet durch eine Aufnahme für einen Flüssigkeitsbehälter (1) und durch eine Hohlnadel (6), die so angeordnet und ausgebildet ist, dass der im Spender aufgenommene Flüssigkeitsbehälter (1) in seinem unteren Bereich durchstechbar ist und die darin enthaltene Flüssigkeit über eine mit dieser Hohlnadel (6) verbundene Leitung (12) zu einer Abgabeöffnung (8) leitbar ist.
2. Spender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die besagte Aufnahme für einen Flüssigkeitsbehälter (1) in ihrer Breite verstellbar ist, mit dem Zweck, dass der Spender für Flüssigkeitsbehälter (1) unterschiedlicher Form und unterschiedlichen Durchmessers verwendbar ist.
3. Spender nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Wandhalterung (2), mit der der Spender an einer Wand befestigbar ist, wobei die besagte Aufnahme für einen Flüssigkeitsbehälter (1) zwischen dieser Wand und einem Körper (3) des Spenders gebildet ist und ein Abstand zwischen der Wandhalterung (2) und dem Körper (3) verstellbar ist.
4. Spender nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlnadel (6) so angeordnet ist, dass eine Seitenwand des im Spender aufgenommene Flüssigkeitsbehälter (1) durchstechbar ist.
5. Spender nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen Einstechhebel (7), mittels dem über einen rotierenden Exzenter (10) die an einem Nadelgehäuse (11) angeordnete Hohlnadel (6) bewegbar ist.
6. Spender nach einem der Ansprüche 3 bis 5, gekennzeichnet durch mindestens eine Führung (4), entlang der der Abstand des Körpers (3) von der Wandhalterung (2) verstellbar ist.
7. Spender nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (4) an der Wandhalterung (2) angeordnet und als Zahnstange ausgebildet ist und mit einem am Körper (3) des Spenders gelagerten Zahnrad (14) zusammenwirkt, wobei das drehbare und arretierbare Zahnrad (14) durch die als Zahnstange ausgebildete Führung (4), um eine senkrechte Achse drehbar ist, wenn der Körper (3) in Richtung der Wandhalterung (2) geschoben wird.
8. Spender nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die besagte Arretierung des Zahnrads (14) eine Raste (15) aufweist, die die um eine ebenfalls senkrechte Achse schwenkbar ist, wobei durch die Drehung des Zahnrads (14) die Raste (15) wegschwenkbar ist, aber durch eine Rückstellfeder (16) nach jedem Zahn des Zahnrads (14) wieder in eine nächste Zahnlücke drückbar ist, wobei die Rückstellfeder (16) für einen konstanten Verzahnungseingriff sorgt, wodurch eine Ratsche gebildet ist, die in einer Richtung gesperrt ist und wobei der Körper (3) dahingehend arretierbar ist, dass er nicht unerwünscht von der Wandhalterung (2) wegbewegbar ist.
9. Spender nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch einen Mechanismus zum Lösen der besagten Arretierung, der einen Löseknopf (19) aufweist, der für einen Benützer von aussen zugänglich ist.
10. Spender nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch einen Stift (5), der entgegen der Kraft einer Feder (17) auf einen Anschlag (18) der Raste (15) drückbar ist, welcher Anschlag (18) von der Schwenkachse der Raste (15) beabstandet ist, wodurch die Raste (15) in eine Freigabestellung schwenkbar ist, wobei der Löseknopf (19) am dem Anschlag (18) entgegengesetzten Ende des Stifts (5) angeordnet ist.
11. Spender nach einem der Ansprüche 6 bis 10, gekennzeichnet durch an der Wandhalterung (2) angeordnete Führungsstifte (20, 21), die mittels je einer Druckfeder (22) zusammenwirken, die den Körper (3) des Spenders nach Lösen einer Arretierung wegdrücken.
12. Spender nach einem der Ansprüche 5 bis 11, gekennzeichnet durch eine lösbare Sicherheitsvorrichtung, die den Einstechhebel (7) gegen unerwünschtes Betätigen blockiert.
13. Spender nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch einen die Rotation des Exzenters (10) blockierenden Riegel (23), der in eine Einrastung (24) des Exzenters (10) eingreift und in Wirkverbindung mit einem Behälteranschlag (25) steht, durch den beim Einlegen des Flüssigkeitsbehälters (1) der Riegel (23) aus der Einrastung (24) in eine Freigebe-Stellung drückbar ist, wodurch die Rotation des Exzenters (10) freigegeben ist.
14. Spender nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch eine Pumpe (13), die mittels eines, beispielsweise mit einer Feder verbundenen Pumpenhebels (9) betätigbar ist.
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