DE26603C - Rotirender Erweiterungsbohrer - Google Patents

Rotirender Erweiterungsbohrer

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Publication number
DE26603C
DE26603C DENDAT26603D DE26603DA DE26603C DE 26603 C DE26603 C DE 26603C DE NDAT26603 D DENDAT26603 D DE NDAT26603D DE 26603D A DE26603D A DE 26603DA DE 26603 C DE26603 C DE 26603C
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DE
Germany
Prior art keywords
drill
wedge
borehole
knives
extension drill
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Active
Application number
DENDAT26603D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. MELICHAR in Zarubeck b. Mähr. Ostrau
Publication of DE26603C publication Critical patent/DE26603C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/26Drill bits with leading portion, i.e. drill bits with a pilot cutter; Drill bits for enlarging the borehole, e.g. reamers
    • E21B10/32Drill bits with leading portion, i.e. drill bits with a pilot cutter; Drill bits for enlarging the borehole, e.g. reamers with expansible cutting tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 5: Bergbau.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Werkzeug für den Berg- und Tunnelbau, mittelst welches cylindrisch gebohrte Sprenglöcher an ihrer Sohle beliebig erweitert werden können, um ein entsprechend grofses Magazin für die Sprengladung zu bilden, d. h. den Besatzraum einer Bohrlochpulverkammer zu vergröfsern und dadurch die Concentrirung des Sprengmittels am Ende des Bohrloches zu bewirken.
Die Erweiterung der Bohrlöcher geschieht durch einen rotirenden Bohrer, der in beiliegender Zeichnung dargestellt ist. In derselben zeigt:
Fig. ι einen Längenschnitt durch ein cylindrisches Bohrloch, in welches der Erweiterungsbohrer eingesetzt ist.
Fig. 2, 3 und 4 sind Querschnitte durch den Bohrkopf bei verschiedenen Stadien seiner Arbeit nach den Linien x-x, y-y, z-z.
Fig. 5 ist ein Bohrmesser in Seiten- und Rückansicht.
Der hohle Bohrkopf A, welcher mittelst Gewinde α oder mittelst Keile oder sonstiger Befestigungsvorrichtungen an der Bohrstange befestigt sein kann, besitzt zwei Ausschnitte b, in welche die Schneidemesser B eingelegt werden. Die letzteren sind aus entsprechendem Material so hergestellt, dafs ihre vorderen schneidenden Flächen ί>' nach unten schief verschnitten sind, während ihre Hinterseiten i2 vollständig flach hergestellt sind, um ein leichtes Gleiten derselben an dem Konus C zu verbürgen. Dieser Konus bezw. Keil C ist derart im Bohrloch gelagert, dafs er seine beiden schiefen Ebenen <;' den Hinterseiten der Messer B zukehrt und diese daher bei ihrer Vorwärtsbewegung über denselben allmälig nach aufsen drückt, so dafs die Schneidkanten b1 der Messer B die in der Zeichnung punktirte Linie D (als Form der Bohrlocherweiterung) beschreiben. Da jedoch der Keil C fest zwischen den beiden Messern B eingeklemmt ist und diese mit dem Bohrkopf A die rotirende Bewegung machen, so mufs derselbe ebenfalls mitrotiren und daher drehbar auf der Sohle des Bohrloches gelagert sein, wozu ein cylindrisches oder konisches, je nach der Form des Bohrlochortes geformtes Lager E dient, welches den unteren Hals c des Keiles C umfafst und denselben dadurch drehbar fixirt.
Es ist daher klar, dafs, sobald der ganze Apparat in das Bohrloch eingesetzt ist und der Bohrkopf A in rotirende Bewegung gesetzt wird, die Messer B bei der von aufsen her bewirkten Vorwärtsbewegung des Bohrkopfes gegen die Bohrlochssohle sich allmälig über den Keil schieben müssen, durch dessen schiefe Flächen c1 sie nach aufsen gedruckt werden und dadurch die entsprechende Erweiterung des Loches nach der Form des Keiles vornehmen, wie dies punktirt gezeichnet ist. Sobald dies jedoch bewirkt ist und die Messer B am Ende des Keiles C angelangt sind, werden sie einfach dadurch aufser Thätigkeit gesetzt, dafs sie sich in den am Ende des Keiles angebrachten Ausschnitt c2 einschieben und dadurch aufser Contact mit dem Gestein kommen.
Zur Reinhaltung des Bohrloches während seiner Erweiterung sind im Wulst cz des Keiles C entsprechende Löcher gebohrt, welche die Einführung von Wasser, Dampf oder comprimirter Luft gestatten, oder es kann der Keil C bis zu seiner Aussparung c"* hohl hergestellt werden,
um dort die genannten Reinigungsmittel einführen zu können.
Selbstredend kann der Betrieb dieses Erweiterungsbohren durch Maschinenkraft oder von Hand bewerkstelligt werden.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Ein Erweiterungsbohrer, bestehend aus einem Bohrkopf A mit den radial verschiebbaren Messern B und dem zwischen diese Messer eindringenden , auf der Bohrlochsohle in dem Block E drehbar gelagerten Keil C, dessen Kopf c% zu dem beschriebenen Zweck durchlöchert oder dessen Inneres bis zu dem Schlitz c"1, in welchen sich bei der tiefsten Stellung von A die Messer B einschieben, ausgehöhlt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT26603D Rotirender Erweiterungsbohrer Active DE26603C (de)

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DENDAT26603D Active DE26603C (de) Rotirender Erweiterungsbohrer

Country Status (1)

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DE (1) DE26603C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4444279A (en) * 1979-07-14 1984-04-24 Hilti Aktiengesellschaft Drilling tool

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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