DE265367C - - Google Patents

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DE265367C
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05C—EMBROIDERING; TUFTING
    • D05C3/00—General types of embroidering machines
    • D05C3/04—General types of embroidering machines with horizontal needles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■ ■ - Λί 265367 KLASSE 52 b. GRUPPE
Fadenleiter für Stickmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. November 1911 ab.
Durch die Erfindung wird die Fadenleiterfrage für solche Schiffchenstickmaschinen gelöst, die keine wagerechten Balken, sondern eine größere Anzahl aufrechtstehender Gestellwände besitzen, auf denen die Stickwerkzeuge und ihre Bewegungsmechanismen gelagert sind. Solange es noch schwere, massige, gußeiserne Balken in den Stickmaschinengestellen gibt, war die Anordnung wagerecht bewegter Mechanismenteile unbedenklich, weil die Trägheit der schweren Balken groß genug war, den wagerechten Antriebskräften Widerstand zu leisten und Erschütterungen zu vermeiden, die den ordnungsmäßigen Betrieb einer Stickmaschine ungünstig beeinflussen. Das Maschinengestell ist nun aber infolge Anordnung der aufrechtstehenden Gestellwände und infolge Fortfalls der wagerechten Balken außerordentlich empfindlich geworden gegen, wagerechte Stoßkräfte. Durch die neue Fadenleiteranordnung wird jede nachteilig auf das Gestell und den eingespannten Stoff wirkende wagerechte Bewegung vermieden und zugleich auch die Möglichkeit geschaffen, die Fadenleitstäbe schwach zu halten, weil die senkrechten Gestellwände ziemlich nahe aneinanderstehen.
Das wird, wie die Zeichnung erkennen läßt, dadurch erreicht, daß die Fadenleitstäbe durch senkrechte Tragstäbe zu zwei starren Gattern mit rechteckigen, gitterförmigen öffnungen verbunden sind, und daß diese beiden Gatter unter Ausschluß jeder wagerechten Bewegungsrichtung von wagerechten, in der Längsrichtung der Maschine gelagerten Antriebswellen auf- und niedergehende Bewegung empfangen.
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x-x bedeutet den ausgespannten Stickereistoff, auf dessen Rückseite die Schiffchenbahnen ι mit den Treiberschienen 2 in bekannter Weise angeordnet sind. Auf der Vorderseite sind die Nadelreihen 3, die Bohrerreihen 4, die Stoffdrückerbleche 5, Antriebswellen 6 für die Nadeln, 7 für die Bohrer und die Schmirgelwalzen 8 bekannte Einrichtungen. Die Fadenspulen 9 sind hier abweichend von der bisherigen Anordnung unterhalb der Nadel- und Bohrerreihen untergebracht, und die von ihnen abziehenden Fäden nehmen ihren Weg um die ebenfalls tief gelagerte Schmirgelwalze 8 herum und über die Fadenleitstangen 10, 11.
Im tiefsten Teile des Maschinengerüstes sind in den aufrechtstehenden Gestellteilen 12 die Wellen 13, 14 drehbar gelagert, welche über die ganze Maschinenlänge durchlaufen. In bestimmten Abständen und jedenfalls in nächster Nähe der Gestellteile 12 sind mittels der Lenkstangen 15, 16 die senkrechten Triebstangen 17, 18 mit den auf den Wellen 13, 14 befestigten Hebeln gelenkig verbunden. Die Stangen 17, 18 erhalten ihre senkrecht gleitende Lagerung in Bohrungen, die in den an den Gestellwänden 12 starr befestigten Bolzen 19 vorgesehen sind. Diese Bolzen 19 dienen gleichzeitig den Nadel- und Bohrerträgern als Gleitführung in wagerechter Richtung.
Der Fadenanzug wird dadurch bewirkt, daß die Stange 17 abwärts und die Stange 18 aufwärts getrieben wird, wobei sämtliche an ihnen befestigten Fadenleitstangen 10, 11 zu denselben Bewegungen gezwungen werden.

Claims (1)

  1. Ρλτεντ-Anspruch:
    Fadenleiter für Stickmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenleitstäbe (io, ii) durch senkrechte Tragstäbe (17, 18) zu zwei starren Gattern mit rechteckigen, gitterförmigen öffnungen verbunden sind, und daß diese beiden Gatter unter Ausschluß jeder wagerechten Bewegungsrichtung von wagerechten, in der Längsrichtung der Maschine gelagerten Antriebsmitteln (13, 14) auf- und niedergehende Bewegung empfangen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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