DE26534C - Vorrichtung zur Trocknung bezw. zur Ueberhitzung des Dampfes - Google Patents

Vorrichtung zur Trocknung bezw. zur Ueberhitzung des Dampfes

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DE26534C
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B. RÖBER in Dresden, A. Brühl'sche Terrasse; Zeughaus, Geb. K. 2
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G7/00Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition
    • F22G7/10Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in smoke-boxes
    • F22G7/105Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in smoke-boxes for locomotive boilers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

PATENTAMT.
Um trocknen oder überhitzten Dampf zu erzielen, befindet sich im Kessel ein abgeschlossener Raum, in den der Dampf eintritt und in welchem, unter Umständen durch selbsttätige Regulirvorrichtungen oder Ventile bewirkt, ein geringerer Druck herrscht, wie im Kessel selbst.
Die Wandungen dieses Raumes liegen in dem Kessel so, dafs das Kesselwasser dieselben möglichst umspült. Der aus diesem Raum austretende Dampf soll dadurch überhitzt und vollkommen getrocknet werden.
Der ,abgeschlossene Raum kann auch als Receiver dienen, oder es kann ein zweiter abgeschlossener Raum für diesen hergestellt werden.
Die Erfindung ist an stationären, Schiffs- und Lokomotivkesseln, überhaupt an allen Dampfkesseln anzubringen.
Der Erfinder stellt irgend einen Dampfkessel A in der aus Fig. 1, 2 und 3 ersichtlichen Weise her, um obigen Zweck zu erreichen.
Das gebräuchliche Absperrventil V ist hier beibehalten, ein Rohrstück R führt aber den. Dampf wieder in der aus den Figuren ersichtlichen Weise durch eine Schlange .S in den Kessel zurück. Nachdem der Dampf diese Schlange 5 in der Richtung der Pfeile durchströmt hat, tritt er durch das Ventil V1 in das Dampfleitungsrohr Ji3, um seinem Verbrauchsorte zugeführt zu werden.
Für den Fall, dafs eine Compound-Maschine den Dampf aus dem Rohr Ji3 empfängt, wird der Abdampf des Hochdruckcylinders durch das Rohr Ji1 in die Schlange S1 geführt, die hier den Receiver bildet; das Rohr Ji2 leitet dann den Dampf nach dem Niederdruckcylinder.
Der abgeschlossene Raum, weicherden Dampf zu seiner Trocknung bezw. Ueberhitzung aufnimmt, ist hier als Rohrleitung in Form einer Schlange dargestellt; es ist aber jede Form dafür möglich und es kann auch unter Um-• ständen das zweite Ventil fehlen. Das Ventil V kann durch einen Druckregulator ersetzt und an dem Kessel können zwei Manometer angebracht werden, von denen das eine den Druck im Kessel, das zweite den Druck im Trockenoder Ueberhitzungsraum angiebt.
In Fig. 4 bis 7 ist die Erfindung an einer Compound-Lokomotive dargestellt. Die Fig. 4, 5 und 6 zeigen Längenschnitt, Grundrifs und Querschnitt, Fig. 7 zeigt ein Detail des Blaserohres und des Schornsteinansatzes. Die gleichen Buchstaben bezeichnen die gleichen Theile wie in den Fig. 1 bis 3.
Auch hier ist die Anordnung so, dafs der Ueberhitzer im Kesselwasser liegt und nicht dem Feuer in einem besonderen, dem Kessel angefügten äufseren Theile ausgesetzt ist oder aus solchen Theilen besteht. Der ganze Ueberhitzer für directen Dampf wie auch der Receiver findet seine Lagerung im Kessel und so viel als möglich unter dem Niveau des Wassers.
Der abgehende Dampf des Niederdruckcylinders hat einen so geringen Druck, dafs derselbe ohne die Anbringung des Kegels C in dem Schornstein C1 der Lokomotive nicht mehr den genügenden Zug zu erzeugen vermag. In dem Kegel C sind viele kleine Oeffnungen c. . . angebracht, die den Eintritt der Feuerluft in den inneren Raum des Kegels C gestatten. Die Exhaustordüse £ kann mit einer oder mehreren Oeffnungen e versehen sein.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Die Herstellung eines Raumes in einem Dampfkessel, in dem ein etwas geringerer Druck als in dem Dampfkessel herrscht und durch welchen der austretende Dampf geleitet wird, um durch das Kesselwasser, welches sich an der Aufsenwand dieses Raumes befindet, überhitzt zu werden.
    Die Anordnung des Receivers bei Compound-Maschinen in dem Innenraume eines Dampfkessels, und zwar so, dafs dessen Aufsenwände nach Möglichkeit ganz von dem Kesselwasser umschlossen sind.
    Bei Lokomotiven in Verbindung mit den unter i. und 2. genannten Einrichtungen die Anordnung des durchlöcherten Kegels C in dem Schornstein, welcher Kegel zur Verstärkung des Zuges dienen soll.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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