DE2648095C2 - Scharnier - Google Patents

Scharnier

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DE2648095C2
DE2648095C2 DE19762648095 DE2648095A DE2648095C2 DE 2648095 C2 DE2648095 C2 DE 2648095C2 DE 19762648095 DE19762648095 DE 19762648095 DE 2648095 A DE2648095 A DE 2648095A DE 2648095 C2 DE2648095 C2 DE 2648095C2
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Johannes 4900 Herford Dalbert
Willi Pittasch
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Richard Heinze GmbH and Co KG
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Richard Heinze GmbH and Co KG
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D5/00Construction of single parts, e.g. the parts for attachment
    • E05D5/02Parts for attachment, e.g. flaps
    • E05D5/08Parts for attachment, e.g. flaps of cylindrical shape
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description

Die Erfindung betrifft ein Scharnier gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1.
Ein Scharnier dieser Art ist Gegenstand des Hauptpatentes (deutsches Patent P 25 54 133.7-231
Es ist bereits ein Scharnier bekannt (DE-GM 74 38 637), bei dem das aus einem inneren TeU und einem äußeren Teil bestehende erste Scharnierteii in eine dem Außenquerschnitt des äußeren Teils angepaßte teilkreisförmige Aussparung der Möbeltür eingesetzt wird, wobei der innere Teil um die Achse dieser Aussparung im äußeren Teil drehbar angeordnet ist und als Spann- bzw. Verriegelungselement mit Spannfläche ausgebildet ist Der zweite Scharnierteil des bekannten Scharniers besteht aus einem in einer Bohrung des Möbelkörpers befestigbaren Gehäusetopf mit einer Ausnehmung zur Aufnahme eines Lagerstücks, welches an diesem Gehäusetopf mittels einer Schraube befestigt ist und an welchem ein die beiden Scharnierteile gelenkig miteinander verbindendes Kupplungsstück angelenkt ist Das bei dem bekannten Scharnier im wesentlichen plattenförmig ausgebildete Kupplungsstück besitzt an seinem Ende einen seitlich wegstehenden und mit einem Kopf versehenen Bolzen, der durch eine öffnung im äußeren Teil seitlich in die Aussparung des äußeren Teils einführbar ist Durch Verdrehen des als Kupplungs- oder Spannelement ausgebildeten inneren Teils des ersten Scharnierteils wird der Kopf des am Kupplungsstück vorgesehenen Bolzens von der Spannfläche des inneren Teils hintergriffen, so dafl auf diese Weise eine Schnellbefestigung des Kupplungsstückes am ersten Scharnierteii und damit auch eine Schnellbefestigung der Möbeltür am Möbelkörper möglich sind. In umgekehrter Weise ist ei ich ein schnelles Lösen des Kupplungsstückes am ersten Scharnierteil und damit ein schnelles Lösen der Möbeltür vom Möbelkörper gegeben. Nachteilig ist bei dem bekannten Scharnier u.a., daß eine Verstellung des Kupplungsstückes und damit des mit diesem Kupplungsstück gelenkig verbundenen zweiten Scharnierteils relativ zum ersten Scharnierteii zumindest senkrecht zur Wandseite des diesen Ersten Scharnierteil tragenden ersten Möbelteils nicht möglich ist
Bekannt ist weiterhin ein Scharnier (DE-AS 15 59 940), bei welchem als Seharnierteile zum Befestigen an einem Möbelkörper eine Verstellplatte, an der ein Scharnierarm einstellbar gehaltert ist, sowie zur Befestigung an der Möbeltür ein Scharniergehäuse vorgesehen sind, welches in eine Aussparung an der Möbeltür einsetzbar und dort verankerbar ist. Das Scharniergehäuse ist bei diesem bekannten Scharnier zweiteilig ausgebildet, d. h. es besteht aus einem äußeren, im wesentlichen hülsenförmigen Teil, in welchem ein innerer Teil einsetzbar ist, der über zwei Gelenkhebel mit dem Scharnierarm gelenkig verbunden ist Zur Halterung des inneren Teils im äußeren Teil federnde Rastnasen vorgesehen, die nach dem Einsetzen des inneren Teils an diesem vorgesehene Rastflächen hintergreifen. Eine Einstellung des inneren Teils relativ zum äußeren Teil ist bei dem bekannten Scharnier nicht vorgesehen. Allerdings kann bei diesem bekannten Scharnier der
ίο Scharnierarm relativ zur Verstellplatte und damit relativ zum Möbelkörper verstellt werden. Während das Scharniergehäuse relativ einfach und schnell in einer Aussparung bzw. Bohrung der Möbeltür befestigt werden kann, sind für die Befestigung des Scharnierarmes bzw. der Verstellplatte Schrauben notwendig, was in fertigungstechnischer Hinsicht, vor allem bei einer zumindest teilweise automatisierten Fertigung von Möbeln umständlich ist Ein weiterer Nachteil dieses bekannten Schrniers besteht darin, daß beim Abnehmen der Möbeltür vom Möbelkörper de- am Scharniergehäuse gelenkig gehaltene Scharniertnn mitabgenoü!- men wird, während die Verstellplatte am Möbelkörper verbleibt und über die dortige Wandfläche vorsteht, so daß bei einem für den Transport zur Reduzierung des Transportvolumens zerlegten Möbelkörper die dortigen Verstellplatten als zusätzliche, über die Möbelteile vorstehende Elemente eine zusätzliche Gefahrenquelle für ein Verkratzen von aneinanderliegenden Möbelflächen bilden.
Bekannt sind weiterhin Möbelscharniere (DE-OS 23 25 057), deren Scharnierteile ebenfalls von einem mit Hilfe einer Verstellplatte am Möbelkörper befestigbaren Scharnierarm sowie von einem mit dem Scharnierarm gelenkig verbundenen Scharniergehäuse gebildet sind, wobei dieses Scharniergehäuse wiederum aus einem inneren und einem äußeren Teil besteht Das Scharniergehäuse wird dabei in eine sowohl zur Innenfläche als auch zur scharnierseitigen Kante der Möbeltür hin offene Aussparung eingesetzt und verankert Der innere Teil des Scharniergehäuses ist von der Seite her η den äußeren Teil des Scharniergehäuses einführbar. Bei einer anderen Ausführungsform dieses bekannten Scharniers kann anstelle des Scharnierarmes ein Scharniergehäuse verwendet werden, welches in eine zur Innenfläche sowie zur Stirnfläche des Möbelkörpers hin offene Aussparung einsetzbar ist, wobei dann auch dieses Scharniergehäuse zweiteilig ausgeführt ist und der innere Teil dieses Scharniergehäuses von der Stirnfläche des Möbelkörpers her in den äußeren Teil einführbar ist Die beiden inneren Teile der beiden zweiteiligen Scharniergehäuse sind dabei dann mit Hilfe eines Gelenkstiftes gelenkig aneinander gehalten. Insbesondere eine Einstellung senkrecht zur Wandfläche des MobelKöipers oder der Möbeltür ist bei keiner Ausführung dieses bekannten Scharniers möglich.
Aufgabe der Erfindung nach dem Hauptpatent ist es, das erstgenannte bekannte Scharnier, das eine bequeme Befestigung des ersten Scharnierteils z. B. an der Möbelwand sowie MöVelkörper bzw. vom Möbelkörper gestattet, dahingehend zu verbessern, daß eine Verstellung des Kupplungsstückes und damit des Scharniergehäuses zumindest senkrecht zur Wandseitf-· des ersten Möbelteils, an welchem der erste Scharnierteil vorgesehen ist, also parallel zur Achse der Aussparung im ersten Möbelteil möglich ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht das Scharnier nach dem Hauptpatent vor, daß der innere Teil mittels einer Verstellschraube in der Ausnehmune des äußeren Teils
in Richtung der Achse der Aussparung verstellbar verankert ist, daß der innere Teil des ersten Scharnierteils einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt aufweist, und daß der Querschnitt der Ausnehmung des äußeren Teils an den Querschnitt des inneren Teils angepaßt ist, so daß der innere Teil in Richtung der Achse der Aussparung verstellbar ist und eine Verdrehung des inneren Teils in der Ausnehmung verhindert ist.
Das Scharnier nach dem Hauptpatent besitzt unter Beibehaltung einer relativ einfachen Konstruktion sowie einer einfachen Montage der Scharnierteile an den Mcbelteilen sowie unter Aufrechterhaltung der Möglichkeit, eine mit dem Kupplungsstück vormontierte Möbeltür durch Einführen dieses Kupplungsstückes in den ersten Scharnierteil mit wenigen Handgriffen an einem Möbelkörper zu befestigen, vor allem den Vorteil, daß eine Verstellung des Kupplungsstückes und damit des zweiten Scharnierteils und vor allem auch der Oelenkechse^n^ dps Schsrnier^ in Ri^h'MP
zur Fläche bzw. Wandseite des ersten Möbelteils, insbesondere zum Ausgleich von Toleranzen bei der Montage des Scharniers möglich ist.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des Scharniers nach dem Hauptpatent ist das Kupplungsstück von einem Arm oder Lappen gebildet, der in die Öffnung des inneren Teils des ersten Scharnierteils hineinreicht Hierdurch ergibt sich neben der bereits beschriebenen ersten Verstellmöglichkeit in konstruktiv einfacher Weise eine zweite Verstellmöglichkeit, und zwar durch Längsverschieben des Armes oder Lappens in dieser Öffnung in einer Richtung parallel zu den Oberflächenseiten (Wandseite) des ersten Möbelteils.
Mit der vorliegenden Erfindung wird eine Weiterbildung des Gegenstandes des Hauptpatentes in der Weise angestrebt, daß unter Beibehaltung der grundsätzlichen Vorteile des Hauptpatentes bei einfacher konstruktiver Ausbildung zusätzlich zur ersten Verstellmöglichkeit zumindest eine zweite Verstellmöglichkeit in Richtung parallel zu den Oberflächenseiten (Wandseite) des ersten Möbelteils gegeben ist, die nicht unbedingt mit der Achse der Längsverschiebung eines als Arm oder Lappen ausgebildeten Kupplungsstückes zusammenfällt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Scharnier gemäß dem kennzeichnenden Teils des Patentanspruches 1 ausgebildet
Das erfindungsgemäße Scharnier hat den Vorteil, daß unabhängig von der Ausbildung des Kupplungsstückes zusätzlich zu der ersten Verstellmöglichkeit des Kupplungsstückes und damit des Scharniergehäuses senkrecht zur Wandseite des ersten Möbelteils eine zweite Verstellmöglichkeit parallel zu den Oberflächenseiten bzw. der Wandseite des ersten Möbelteils gegeben ist, wobei bei entsprechender Ausbildung des Kupplungsstückes auch eine Verstellung dieses Kupplungsstückes in drei senkrecht zueinander verlaufenden Raumachsen möglich ist
Bei dem erfindungsgemäßen Scharnier fällt die Verstellrichtung, mit der der Schlitten relativ zum Basiskörper verstellbar ist, vorzugsweise mit der Achsrichtung der Gelenkachse bzw. Gelenkachsen des Scharniers zusammen, so daß Fertigungstoleranzen, die bei Befestigung des Scharniers in Richtung der Gelenkachse bzw. Gelenkachsen auftreten, ohne Schwierigkeiten ausgeglichen werden können und somit bei einer mit mehreren Scharnieren angelenkten Möbeltür sich eindeutige statische Verhältnisse ergeben und vor allem auch Verspannungen innerhalb der Scharniere und damit erhöhte Abnutzungserscheinungen der gegeneinander beweglichen Scharnierteile vermieden werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform d;s erfindungsgemäßen Scharniers ist ein Einstellglied vorgesehen, mit welchem der Schlitten relativ zum Ilasiskörper in kleinen Schritten eingestellt werden kann. In Weiterbildung der Erfindung ist es auch möglich, «in zweites Einstellglied vorzusehen, mit welchem dann das als Arm oder Lappen ausgebildete Kupplungsstück relativ zum Schlitten bzw. Basiskörper in einer senkrecht :sur Ver-Stellrichtung des Schlittens am Basiskörper verlaufenden Raumachse eingestellt werden kann. D'ie Einstellglieder bestehen dabei beispielsweise jeweils; aus einem Zylinderstück mit angeformten Nockenkörper, der beim Drehen um eine in Richtung der Ach-ie der Aussparung im ersten Möbelteil verlaufende Drehachse mit einer Anlagefläche des Basiskörpers oder des äußeren Teils des ersten Scharnierteils in Eingriff kommt, oder aber ist als Zahnrad bzw. Ritzel ausgebildet, welches mit pinpr Vpr7ahni:ng Hm Kiinnliingsstürlcex i'.iis;ammenwirkt.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 in perspektivischer Explosionsdarstellung eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Scharniers bei gelrennten Scharnierteilen zusammen mit einer Teildarst'.'Uung einer Möbeltür;
Fi g. 2a und 2b eine Draufsicht auf den in einer Möbeiwand zu verankernden ersten Scharnierteil sowie einen Schnitt entlang der Linie 1-1;
Fig.3a und 3b einen Schnitt entlang der Linie II-II der F i g. 2 bei verschiedenen Einstellungen des als Lappen oder Arm ausgebildeten Kupplungsstückes;
F i g. 4 in perspektivischer Explosionsdarstellung eine zweite Ausführungsform des erfindung;sgemäßen Scharniers bei getrennten Scharnierteilen;
F i g. 5a und 5b eine Draufsicht auf den ersten Scharnierteil und einen Schnitt entlang der Linie IH-III durch den ersten Scharnierteil bei dem Scharnier gemäß Fig. 4;
Fig. 6a und 6b einen Schnitt entlang der Linie IV-IV der F i g. 5b bei verschiedenen Einstellungen des Kupplungsstückes in Richtung der Längserstreckung des dieses Kupplungsstück bildenden Arms;
F i g. 7a und 7b eine Draufsicht ähnlich F i 15.5a bei verschiedenen Einstellungen des Kupplungs Stückes in Richtung senkrecht zu seiner Längserstreckung..
In den F i g. ist 1 ist ein Möbelkörper bzw. eine Möbeiwand und 2 eine vorzugsweise gefalzte Möb<:ltür, die mit Hilfe eines Scharniers gemäß der vorliegende;. Erfindung an der Möbelwand 1 angelenkt ist !Bei der in den F i g. 1 bis 3b gezeigten Ausführungsform besteht das Scharnier aus einem ersten Scharnierteiil, der von einem Basiskörper 3 und einem in Richtung des Doppelpfeiles D verschiebbar am Basiskörper 3 gehaltenen Schütten 4 gebildet ist Der Basiskörper 3 ist zusammen mit dem Schlitten 4 in einer Ausnehmung Si eines im wesentlichen hülsenförmigen äußeren Teils 6 in Richtung des Doppelpfeiles B, d. h. in Richtung seniler echt zur Oberfläche der Möbelwand 1 einstellbar «xler verschiebbar gehaltert
Bei der gezeigten Ausführungsform besitzt der Basiskörper 3 einen teilkreisförmigen (dreiviertelkri isförmigen) bzw. kreissegmentförmigen Querschnitt, wobei die Ausnehmung5 des Teils 6 diesem Querschnitt angepaßt ist und mit einem in die Ausnehmung 5 hineinragenden kreissegmentförmigen Ansatz 7 in eine kreLssigment-
förmige Aussparung 8 des Basiskörpers 3 greift. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß sich der Basiskörper 3 zwar senkrecht zur Oberfläche des Möbelkörpers 1 bzw. in Richtung c*es Doppelpfeiles B relativ zum Teil 6 verschieben läßt, jedoch keine Drehbewegung relativ zum Teil 6 ausführen kann.
Das dargestellte Scharnier besteht weiterhin aus einem 7v:eiten Scharnierteil 9, der im wesentlichen von einer teü-kreisförmigen bzw. halbkreisförmigen Platte 10 gebildet ist, die an der der kreisförmigen Umfangsfläche abgewandten Seite angeformte und zur Lagerung der einzigen Gelenkachse 11 dienende ösen 12 und 13 aufweist, welche einen solchen Abstand voneinander besitzen, daß sie zwischen sich das zu einer Gelenkhülse eingerollte Ende 14 eines lappenförmigen Arms 15 aufnehmen können, der dann mit der Gelenkachse 11 am Scharnierteil 9 bzw. an den ösen 12 und 13 dieses Scharnierteils angelenkt ist. Zur Befestigung an der Möbeltür 2 ist an der Platte 10 weiterhin an Aex Hen ösen 12 und 13 gegenüberliegenden Seite ein senkrecht zu den Oberflächenseiten der Platte 10 verlaufender Wandabschnitt 16 mit einer Bohrung 17 für eine Befestigungsschraube 18 angeformt. Die Unterbringung bzw. Befestigung des Scharnierteils 9 an der Möbeltür 2 erfolgt in einer zur Stirnseite der Tür hin offenen Ausnehmung 19, die sich teilweise auch in den Falzrand 20 der Möbeltür 2 ersteckt Der Scharnierteil 9 wird in die Ausnehmung
19 seitlich derart hineingeschoben, daß die Platte 10 in dem Teil der Ausnehmung 19 innerhalb des Falzrandes
20 zu liegen kommt, während der Wandabschnitt 16 in der Fortsetzung der Ausnehmung 19 in der Möbeltür bzw. an der inneren Stirnseite 21 der Möbeltür 2 angeordnet ist Durch Eindrehen der Befestigungsschraube 18 in das Material der Möbeltür 2 wird die Platte 10 an dieser Tür befestigt
Die Tiefe und Ausbildung der Ausnehmung 19 sowie die Formgebung und Dicke der Platte 10 sind dabei so gewählt, daß die nach der Befestigung des Scharnierteils 9 an der Möbeltür sichtbaren Fläche der Platte 10 mit der inneren Stirnfläche 21 sowie mit einer, bei geschlossener Tür zum Möbelkörper hin gerichteten Fläche 22 des Falzrandes 20 fluchten. Die ösen 12 und 13 für die Gelenkachse 11 liegen dabei vor der Stirnfläche des Falzrandes 20. Da dieser Falzrand 20 in der Regel eine sehr geringe Dicke aufweist und somit ein Eindrehen von Befestigungsschrauben in diesen Falzrand in Richtung senkrecht zu den Oberflächenseiten der Möbeltür nicht möglich ist, sind an der Platte in der Nähe der ösen 12 und 13 zusätzliche, seitlich wegstehende Nasen 23 angeformt, die sich beim Eindrehen der Befestigungsschraube 18 seitlich in die Wandung der Ausnehmung 19 bzw. in das Material des Falzrandes 20 eindrücken und dadurch eine zusätzliche Verankerung des Scharnierteils 9 gegen unerwünschtes Herausreißen vor allem in Richtung senkrecht zu den Oberflächenseiten der Möbeltür 2 liefern.
Zur Halterung des Armes 15 an der Möbelwand 1 ist im Schlitten 4 ein Spalt 24 vorgesehen, der an den Querschnitt des lappenförmigen Armes 15 angepaßt rechteckförmig ausgebildet ist und sich in Richtung des Pfeiles C d. h. in Richtung parallel zur Oberflächenseite der Möbelwand 1 und in Richtung senkrecht zum Doppelpfeil A durch den Schlitten 4 hindurch erstreckt und eine Fortsetzung in einem Spalt 25 des Basiskörpers 3 findet Bei an der Möbelwand 1 befestigter Möbeltür 2 ragt somit der Arm 15 mit seinem der Gelenkhülse 14 abgewandten Ende durch eine Ausnehmung 26 an der Umfangswandung des Teils 6 in den Schlitten 4 bzw. in den Basiskörper 3 derart hinein, daß der Arm 15 teilweise innerhalb des Spaltes 24 und teilweise innerhalb des Spaltes 25 liegt und mit seinen OK rflächenseiten parallel zu den Oberflächenseiten der Möbelwand 1 angeordnet ist.
Um den Schlitten 4 in Richtung des Doppelpfeiles A am Basiskörper 3 verschieben zu können, ist an einer Oberflächenseite des Basiskörpers 3 eine sich in Richtung des Doppelpfeiles A erstreckende Ausnehmung 27
ίο vorgesehen, die als Führungsflächen dienende Seitenflächen 28 und 29 für den Schlitten 4 bildet, wobei in der Seitenfläche 29 eine, eine Hinterschneidungsfläche bildende Nut 30 vorgesehen ist, in die ein seitlicher Ansatz 31 des Schlittens 4 greift Eine ähnliche Nut 32 sowie ein ähnlicher Ansatz 33 sind auch an der Seitenfläche 28 sowie an der dieser Seitenfläche zugeordneten Seite des Schlittens 5 vorgesehen. Der Schlitten 4 kann von der Seite her, d. h. in Richtung des Doppelpfeiles A in die Ancnphmnno 27 eingeschoben
30 und 32 sowie die Ansätze 31 und 33 so ausgebildet sind, daß neben einer Verschiebung des Schlittens in Richtung des Doppelpfeiles A auch eine geringfügige Bewegung des Schlittens 4 in Richtung des Doppelpfeiles B relativ zum Basiskörper möglich ist, d. h. die Ansätze 31 und 32 besitzen beispielsweise eine Dicke, die geringfügig kleiner ist als die Breite der Nuten 30 und 32.
Zur Arretierung bzw. zur Befestigung des Schlittens 4 am Basiskörper 3 sowie zur Halterung des Armes 15 an dem aus dem Schlitten 4 und dem Basiskörper 3 bestehenden Scharnierteil dient eine Schraube 34, die durch einen sich in Richtung des Doppelpfeiles A erstreckenden Schlitz 35 im Basiskörper 3 sowie durch eine Bohrung 36 im Schlitten 4 in ein mit der Bohrung 36 sich deckende Gewindebohrung 37 ebenfalls im Schlitten 4 eingreift. Die Bohrung 36 sowie die Gewindebohrung 37 befinden sich dabei aneinander gegenüberliegenden Seiten des Spaltes 24, so daß die Schraube 34 im eingedrehten Zustand den Spalt 24 in Richtung des Doppelpfeiles B durchdringt und durch ein Langloch 38 des Scharnierarmes 15 hindurchgeführt ist.
Um ein möglichst stufenloses Verschieben des Schlittens 4 relativ zum Basiskörper 3 zu erreichen, ist bei dem in den F i g. 1 bis 3b gezeigten Scharnier weiterhin ein Einstellglied 39 vorgesehen, welches im wesentlichen aus einem Zylinderteil 40 mit angeformten Kopfstück 41 besteht wobei der Zylinderteil 40 etwa in seiner Mitte mit einem Nockenkörper 42 versehen ist, dessen Umfangsfläche in Umfangsrichtung des Zylinderteiles unterschiedlichen Abstand von der Mittelachse dieses Teiles aufweist Mit seinem dem Kopfstück 41 abgewandten Ende ragt das Zylinderteil in eine Lagerbohrung 43, während der zwischen dem Nockenkörper 42 und dem Kopfstück 41 liegende Abschnitt des Zylinderteiles im Schlitz 35 geführt ist, wenn sich der Schlitten 4 im Basiskörper 3 befindet Das Kopfstück 41 ist dabei dann an der der Ausnehmung 27 abgewandten Oberflächenseite des Basiskörpers zugänglich.
Je nach Drehstellung des Verstellgliedes 39 ragt der in einer Ausnehmung 44 des Schlittens 4 untergebrachte Nockenkörper 42 mehr oder weniger über die Umfangsfläche des Schlittens hinaus, so daß sich beim Verdrehen des Verstellgliedes 39 in der Lagerbohrung 43 durch den gegen die Innenwandung der Ausnehmung 5 anliegenden Nockenkörper 42 ein Verschieben des Schlittens relativ zum Teil 6 sowie relativ zu dem in der Ausnehmung 5 des Teils 6 geführten Basiskörper 4 ergibt (F ig. 3a, 3b).
ίο
' ? Um den Basiskörper 3 zusammen mit dem an diesem und damit der Transportkosten mit vormontierten
',I Basiskörper befestigten Schlitten 4 in der Ausnehmung Scharnierteilen, >doch voneinander getrennt an den
U des Teils 6 in Richtung des Doppelpfeiles B verschieben Endverbraucher bzw. Kunden geliefert werden. Bei die-
% zu können, ist eine Verstellschraube 45 vorgesehen, die sem wird dann die Möbeltür 2 an der Möbelwand 1
iis! als Madenschraube ausgeführt ist und in halbkreisförmi- 5 dadurch befestigt, daß das freie Ende des Armes 15 in
jtj gen Aussparungen 46 und 47 des Basiskörpers 3 bzw. der oben beschriebenen Weise durch die Ausnehmung
;| des Teils 6 liegt Die halbkreisförmigen Aussparungen 26 sowie durch den Spalt 24 hindurch in den Spalt 25
|S 46 und 47, die sich zu einer rundherum geschlossenen eingeführt wird. Nun wird die Schraube 34 durch den
|j kreisförmigen Aussparung ergänzen, sind jeweils an ei- Schlitz 35, durch die Bohrung 36 und durch das Lang-
(I ner Fläche der kreissegmentförmigen Ausnehmung 8 io loch 38 des Armes 8 hindurchgesteckt und mit ihrem
.|j bzw. des kreissegmentförmigen Ansatzes 7 vorgesehen, Gewindeende in die Gewindebohrung 37 des Schlittens
wobei die Aussparung 46 ein Gewinde aufweist, welches 4 eingeschraubt, wobei sich diese Gewindebohrung 37
mit dem Gewinde der Verstellschraube 45 zusammen- an derjenigen Seite des vom Schlitten 4 und Basiskörper
I; wirkt. Die Ausnehmung 47 besitzt kein Gewinde, ist 3 gebildeten Scharnierteils befindet, die nach dem Befe-
;; jedoch etwa in der Mitte mit einem quer zur Ausspa- 15 stigen des Teils 6 in der Bohrung 51 nicht mehr sichtbar
iji rungslängsachse verlaufenden Steg 48 versehen, der in ist.
;<\ eine Ringnut 49 etwa in der Mitte der Verstellschraube Sobald die Schraube 34 mit ihrem Gewindeende it; ij; 45 eingreift und diese Verstellschraube relativ zum Teil die Gewindebohrung 37 hineinreicht, ist ein Herausfallt 6 in Achsrichtung unverschiebbar hält. Durch Verdre- len des Armes 15 aus dem Basiskörper 3 bzw. dem i| hen der Verste'lischraube 45, die zu diesem Zweck an 20 Schütten 4 nicht mehr möglich, so daß mit der Ausrichi'-i einem Ende einen Schlitz 50 für einen nicht näher darge- tung des Armes 15 relativ zur Möbelwand in den drei ;.j stellten Schraubenzieher aufweist, kann der Basiskörper Raumachsen A, B und Cbegonnen werden kann.
Jt 3 und mit diesem der Schlitten 4 zum Ausgleich von Diese Ausrichtung erfolgt beispielsweise in der Weijj! Fertigungstoleranzen bei der Herstellung des Möbels, se, daß zunächst durch Drehen der Verstellschraube 45 T- bei der Befestigung des Scharniers und so weiter senk- 25 der Arm 15 in Richtung des Doppelpfeiles bzw. der .'■ recht zur Oberfläche des Möbelkörpers 1, d. h. in Rieh- Raumachse B in die richtige Lage gebracht wird. Im ■.« tung des Doppelpfeiles B in der Ausnehmung 5 des Teils Anschluß daran erfolgt die Einstellung des Armes 15 in 4 6 verschoben werden. Da das Gewinde der Verstell- den Raumachsen bzw. in Richtung der Doppelpfeile A β schraube 45 in das Gewinde der halbkreisförmigen Aus- und C, wofür der Schlitten 4 mit Hilfe des Verstellglie- «£ nehmung 46 eingreift und zugleich der Steg 48 in der 30 des 39 relativ zum Basiskörper 3 bewegt wird und der ij Ringnut 49 liegt, ist ein unerwünschtes Verschieben des Arm 15 von Hand innerhalb der Spalte 24 und 25 solan- ή Basiskörpers 3 relativ zum Teil 6, d. h. ein Verschieben ge verschoben wird, bis er die vorgeschriebene Lage £| ohne Drehen der Verstellschraube 45 nicht möglich. einnimmt. Ist diese Lage erreicht, wird die Schraube 34 I' Das Zusammenfügen der Scharnierteile erfolgt etwa angezogen. Beim Anziehen der Schraube bewegt sich U in der Reihenfolge, daß zunächst das Verstellglied 39 mit 35 der Schlitten 4 in Richtung des Pfeiles B geringfügig auf ρ dem Zylinderteil 40 in die Lagerbohrung 43 eingeführt den geschlossenen Boden der Ausnehmung 27 zu, wo-I wird, so daß sich der Nockenkörper in der Ausnehmung durch der Spalt 24 ebenfalls in Richtung des Doppelpfei-I 44 befindet. Im Anschluß daran wird der auf diese Weise !es S geringfügig gegenüber dem Spalt 25 verschober, mit dem Verstellglied 39 vormontierte Schlitten von der und der Arm 15 in den Spalten 24 bzw. 25 derart festge-Seite her in die Ausnehmung 27 eingeschoben, so daß 40 klemmt wird, daß der Arm 15 im Bereich des Spaltes 25 die Ansätze 31 und 33 in die Nuten 30 und 32 eingreifen. gegen die der sichtbaren Obei fläche 3' benachbarten Im Anschluß daran wird die Verstellschraube 45 in die Wandflächen des Spaltes 25 und der im Spak 24 liegen-Ausnehmung 47 gelegt und dann der Basiskörper 3 de Teil des Armes 15 gegen die der sichtbaren Oberflädurch Drehen der Verstellschraube 45 in die Ausneh- chenseite 3' entfernte Seitenfläche des Spaltes 24 angemung 5 des Teils 6 eingebracht In diesem Zustand kann 45 preßt ist Eine ähnliche Einklemmung des Armes 15 zwider Teil 6 zusammen mit dem Basiskörper 3 und dem sehen Schlitten 4 und Basiskörper 3 erfolgt auch an dem Schlitten 4 in einer Bohrung 51 der Möbelwand 1 durch dem Spalt 25 abgewandten Ende des Spaltes 24, wo Einschlagen befestigt werden, wobei sich der Teil 6 dieser Spalt 24 in eine zum Basiskörper 3 hin offene Nut durch seitlich überstehende, widerhakenartig ausgebil- 53 mündet, deren Tiefe kleiner ist als die Dicke des dete Umfangsrippen 52 in der Wandung der Bohrung 51 50 Armes 15, so daß der im Bereich der Nut 53 liegende verankert Es ist selbstverständlich auch möglich, den Teil des Armes beim Anziehen der Schraube 34 gegen Teil 6 auf andere Weise, z. B. durch Kleben oder aber eine der Nut 53 benachbarte Fläche eines Wandabdurch Schrauben in der Bohrung 51 zu verankern, die schnittes 54 des Basiskörpers 3 angepreßt wird,
bei der gezeigten Ausführungsform als Sackloch ausge- Die beschriebene Ausführung des erfindungsgemäbildet und so in die Möbelwand 1 eingebracht ist, daß sie 55 Ben Scharniers hat neben einer möglichen Verstellung zu der Stirnfläche Γ der Möbelwand 1 ebenfalls offen des Armes 15 in allen drei senkrecht zueinander verlauist, wodurch die Ausnehmung 26 des Teils 6 an dieser fenden Raumachsen A, B und C den Vorteil, daß die Stirnfläche Γ zugänglich bleibt Arretierung des Schlittens 4 am Basiskörper 3 sowie des Der Arm 15 wird in der oben beschriebenen Weise Armes 15 am Schlitten bzw. am Basiskörper mit Hilfe mit Hilfe der Gelenkachse 11 an der Platte 10 schwenk- 60 einer einzigen Schraube 34 erfolgt
bar befestigt, worauf dann der mit dem Arm 15 versehe- In den F i g. 4—7b ist eine Ausführung des erfindungsnen Scharnierteil 9 an der Möbeltür 2 mit Hilfe der gemäßen Scharniers gezeigt, welches sich von der oben Befestigungsschraube 18 verankert werden kann. beschriebenen Ausführung im wesentlichen dadurch un-Die beschriebene Montage des Scharnierteils 9 an der terscheidet, daß ein Verstellglied zum Verschieben des Möbeltür 2 sowie des den Basiskörper 3 sowie Schlitten 65 Schlittens 55 in Richtung der Achse bzw. des Doppel-4 enthaltenen Teils 6 an der Möbelwand 1 erfolgt bei- pfsüss A relativ zum Basiskörper 56 entfallen ist und spielsweise beim Möbelhersteller, wobei Möbf*lwand 1 stattdessen im Schlitten 55 ein Verstellglied 57 vorgese- und Möbeltür 2 zur Reduzierung des Transportraumes hen ist, mit welchem eine stufenlose bzw. feinfühlige
Verstellung des Armes 58 in Richtung der Achse bzw. des Pfeiles C relativ zu dem aus den? Basiskörper 56 und dem Schlitten 55 bestehenden Scharnierteil möglich ist Der Basiskörper 56 ist zusammen mit dem Schiitäen 55 in gleicher Weise wie der Basiskörper 3 in einer Ausnehmung des Teils 6 mit Hilfe der Verstellschraube 45 in Richtung der Raumachse bzw. des Doppelpfeiles B einstellbar gehaltert.
Bei der in den Fig.4—7b gezeigten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Scharniers wird der Basiskörper 56 zumindest teilweise, d. h. in seinem plattenförmigen Teil 56' beidseitig von dem Schlitten 55 umgriffen, der zu diesem Zweck zwei parallele Wandabschnitte 59 und 60 aufweist, die parallel zu der Oberflächenseite der Möbeiwrnd 1 liegen und an einer Seite durch eine Querwand 61 verbunden sind, wobei diese Querwand sich in Richtung der Raumachse bzw. des Doppelpfeiles B erstreckt und einen durchgehenden Schlitz 62 zum Einführen des Armes 58 bzw. des der Gelenkhülse 14 abgewandten Enden dieses Armes aufweist.
Das Verstellglied 57 besitzt an einem Ende eine Verzahnung 63 und am anderen Ende einen Schlitz 64 für einen nicht näher dargestellten Schraubenzieher und ist im übrigen kreiszylinderförmig ausgebildet. Zur Lagerung des Verstellgliedes 57 im Schlitten 55 sind in den Wandabschnitten 59 und 60 dieses Schlittens Lagerbohrungen 65 und 66 vorgesehen, wobei die Lagerbohrung 65 im Wandabschnitt 59 zur Lagerung des mit dem Schlitz 64 versehenen Endes und die Lagerbohrung 66 im Wandabschnitt 60 zur Lagerung des mit der Verzahnifiig 63 versehenen Endes des Versttllgliedes 57 dient.
An der einen Längskante des Armes 58 ist eine Verzahnung 67 vorgesehen, die mit der Verzahnung 63 des Verstellgliedes 57 zur stufenlosen Verstellung des Armes 58 in Richtung des Pfeiles Czusammenwirkt.
Der Zusammenbau des Scharnieres bzw. der Scharnierteile erfolgt bei der in den Fig.4—7b gezeigten Aüsführüngäform beispielsweise in der Weise, daß zunächst das Verstellglied 57 mit dem Schlitz 64 voraus in die Lagerbohrungen 66 bzw. 65 eingeführt wird. Im Anschluß daran wird der in dieser Weise mit dem Verstellglied 57 vormontierte Schlitten 55 von der Seite her, d. h. bei der für die F i g. 4 gewählten Darstellung von oben her auf den Basiskörper 56 derart aufgeschoben, daß der plattenförmige Teil 56' zwischen den Wandabschnitten 59 und 60 des Schlittens 55 zu liegen kommt und sich das Verstellglied 57 mit seinem kreiszylinderförmigen Teil in einer sich in Richtung der Achse bzw. des Doppelpfeiles A erstreckenden länglichen Ausnehmung 67 des Basiskörpers 56 befindet, so daß durch das Verstellglied 57 gleichzeitig eine Führung des Schlittens 55 am Basiskörper 56 in der Weise erhalten wird, daß der Schlitten 55 zwar in Richtung der Raumachse bzw. des Doppelpfeiles A, nicht jedoch in Richtung der Raumachse bzw. des Doppelpfeiles C relativ zum Basiskörper 56 verschiebbar ist
Der mit dem Schlitten 55 vormontierte Basiskörper wird dann nach dem Einlegen der Verstellschraube 45 in die Ausnehmung 47 unter Drehen der Verstellschraube 45, die in das Gewinde 46 des Basiskörpers 56 eingreift in die Ausnehmung 5 des Teils 6 hineingeschoben. In diesem Zustand wird beispielsweise der Teil 6 zusammen mit dem Basiskörper 56 und dem Schlitten 55 in einer Bohrung 51 der Möbelwand 1 derart befestigt, daß der Schlitz 62 durch die Ausnehmung 26 im Teil 6 von der Stirnfläche Γ der Möbalwand 1 zugänglich ist Nun kann der Arm 58 von der Stirnfläche Γ her in den Schütz 62 eingeführt werden, der sich im Bereich zwischen den Wandabschnitten 59 und 60 in einer seitlich offenen Nut 69 fortsetzt, die bei auf dem Basiskörper 56 aufgeschobenen Schlitten 55 zumindest teilweise von der dem Wandabschnitt 60 zugewandten Oberflächenseite des plattenförmigen Teiles 56' seitlich verschlossen ist. Nach dem Eingreifen der Verzahnung 63 in den /vnfang der Verzahnung 67 wird der Arm 58 durch Drehen des Verstellgliedes 57 (bei der für die F i g. 4 gewählten Darstellung durch Verdrehen des Verstellgliedes 57 im Gegen-Uhrzeigersinn) in den Schlitz 62 bzw. in die Nut 59 hineingezogen, so daß der Arm 58 teilweise in der Nut 69 zwischen dem Wandabschnitt 60 und der diesem Wandabschnitt zugewandten Oberflächenseite des plattenförmigen Teiles 56' und teilweise auch in dem Schlitz 62 liegt und mit seinem mit der Gelenkhülse 14 versehenen Ende aus der Ausnehmung 26 des Teils 6 vorsteht.
Durch Eindrehen einer Schraube 70 in eine Gewindebohrung 71 im Wandabschnitt 60 wird der Arm 58 im Schlitten 55 gesichert, wobei die Schraube 70 durch eine Bohrung 72 im Wandabschnitt 59, durch die Längsausnehmung 68 und ein sich in Richtung der Achse bzw. des Doppelpfeiles C erstreckende Langloch 73 hindurchreicht Die Schraube 70 dient ebenfalls zugleich zur Führung des Schlittens 55 am Basiskörper 56 und verhindert ein Verdrehen der beiden Teile gegeneinander.
Da die Verzahnung 63 in die Nut 69 hineinragt und somit mit der Verzahnung 67 des Armes 58 in Eingriff steht, kann der Arm 58 in Richtung der Raumachse bzw. des Doppelpfeiles C relativ zum Schlitten 55 und zum Teil 6 aus der in Fi g. 6a in die in Fig. 6b gezeigte Stellung und umgekehrt verschoben werden.
Die Einstellung des Armes 58 in den drei Raumachsen A, B, C erfolgt in der Weise, daß zunächst mit Hilfe der Verstellschraube 45 der Basiskörper 56 und mit diesem der Schlitten 55 in Richtung der Raumachse B eingestellt wird.
Im Anschluß daran erfolgt die Einstellung des Armes 5S in Richtung der Raumachse C durch entsprechendes Verdrehen des Verstellgliedes 56 mit Hilfe eines in den Schlitten 64 eingreifenden Schraubenziehers.
Im Anschluß daran erfolgt durch Verschieben des Schlittens 55 relativ zum Basiskörper 56 die Einstellung des Armes 58 in Richtung der Raumachse bzw. des Doppelpfeiles A. Ist die Einstellung in den Raumachnn A und C erfolgt, so wird die Schraube 70 festgezogen, was zur Folge hat daß diese Schraube mit ihren Kopf fest gegen die Oberflächenseite des Wandabschnittes 59 angepreßt wird, die auch nach dem Einsetzen des Teils 6 in die Bohrung 51 der Möbelwand sichtbar bleibt Die Wandabschnitte 59 und 60 werden aufgrund der Verformbarkeit des für den Schlitten 55 verwendeten Materials geringfügig aufeinander zubewegt, so daß der in der Nut 69 befindliche Teil des Annes 58 zwischen dem Wandabschnitt 60 und der diesem Wandabschnitt zugewandten Oberflächenseite des plattenförmigen Teils 56' festgeklemmt wird, was dadurch möglich ist, daß die Tiefe der Nut 69 etwas kleiner gewählt ist als die Dicke des Armes 58 bzw. als die Dicke des für diesen Arm verwendeten bandförmigen Materials.
Die in den F i g. 4—7b gezeigte Ausführungsform hat somit wiederum den Vorteil, daß mit einer einzigen Schraube 70 sowohl der Arm 58 gegen unerwünschtes Verschieben in Richtung der Raumachse bzw. des Doppelpfeiles Cgesichert wird als auch eine Arretierung des Schlittens 55 am Basiskörper 56 erreicht wird.
Die F i g. 7a und 7b zeigen ähnlich wie die F i g. 3a und 3b die beiden möglichen Extremstellungen des Schlittens 55 im Hinblick auf die Verschiebung in Rirhtimo
der Raumachse bzw. des Doppelpfeiles A.
Der Teil 8 sowie der Basiskörper 3 bzw. 56 und der Schlitten 4 bzw. 55 sind vorzugsweise aus Metall gefertigt es ist jedoch auch möglich, für diese Teile Kunststoff zu verwenden. 5
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
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Claims (19)

Patentansprüche:
1. Scharnier zum gelenkigen Verbinden zweier Möbelteile, insbesondere zum Anleaken einer Möbeltür an einem Möbelkörper, mit einem an dem ersten Möbelteil befestigbaren ersten Scharnierteil und mit einem an dem zweiten Möbelteil befestigbaren zweiten Scharnierteil, wobei an dem zweiten Scharnierteil ein Kupplungsstück, das den ersten Scharnierteil und den zweiten Scharnierteil miteinander verbindet, angelenkt ist und der erste Scharnierteil aus einem in eine Aussparung an einer Wandseite des ersten Möbelteils einsetzbaren und dort verankerbaren äußeren Teil sowie aus einem in eine Ausnehmung des äußeren Teils angeordneten inneren Teil besteht, wobei der innere Teil und der äußere Teil je eine öffnung aufweisen, in die das Kupplungsstück quer zur Achse der Aussparung einführbar usd im inneren Teil verankerbar ist, wobei der inner* TeiL mittels einer Verstellschraube, in der Aussparung des äußeren Teils in Richtung der Achse der Aussparung verstellbar und verankerbar ist, wobei der innere Teil des ersten Scharnierteils einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt aufweist, und wobei der Querschnitt der Ausnehmung des äußeren Teils an den Querschnitt des inneren Teils angepaßt ist, so daß der innere Teil in Richtung der Achse der Aussparung verstellbar ist, eine Verdrehung des inneren Teils in der Ausnehmung verhindert ist nach Patent P 25 54 133, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Teil aus einem Basiskörper (3, 56) sowie -us einem am Basiskörper in einer quer zur Achse (B) der Aussparung verlaufenden Raumachse (A) ven. .ellbaren Schlitten (4,55) besteht, der die am inneren Teil vorgesehene öffnung (24,62) für das Kupplungsstück (15,58) aufweist
2. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsstück ein lappenförmig ausgebildeter Arm (15,58) ist.
3. Scharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die am inneren Teil vorgesehene öffnung von einem ersten Spalt (24) gebildet ist, der sich in einer senkrecht zur Achse (B) der Aussparung verlaufenden Raumachse (C) durch den Schlitten (4) hindurcherstreckt und sich an wenigstens einer Seite des Schlittens (4) in einen zweiten Spalt (25) im Basiskörper (3) fortsetzt, und daß durch Bewegen des Schlittens (4) relativ zum Grundkörper (3) das Kupplungsstück (15) an beiden Teilen festklemmbar ist.
4. Scharnier nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Spalt (24) zumindest teilweise von einem senkrecht zur Achse (B) der Aussparung verlaufenden Wandabschnitt (54) des Basiskörpers (3) begrenzt ist.
5. Scharnier nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Spalt (25) in Richtung derjenigen Raumachse (A), in der der Schlitten (4) relativ zum Basiskörper (3) verstellbar ist, eine größere Breite aufweist als der erste Spalt (24).
6. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (4) in einer nutenartigen Ausnehmung (27) am Basiskörper (3) verstellbar geführt ist und mit seitlichen Ansätzen (31,33) hinter Hinterschneidungsflächen an den Seitenflächen (28, 29) der nutenförmigen Ausnehmung f27) sreift.
7. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Schraube (34,70), mit der der Schlitten (4, 55) am Basiskörper (32, 56) festklemmbar ist
8. Scharnier nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schraube (34, 70) in Richtung der Achse (B) der an der Wandseite des ersten Möbelkörpers vorgesehenen Aussparung erstreckt und durch ein sich in einer Raumachse (C) senkrecht zu dieser Achse (B) erstreckendes Langloch (38,73) im Kupplungsstück (15,58) hindurch in eine Gewindebohrung (37,71) im Schlitten (4,55) eingreift
9. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch ήη im Schlitten (4) um eine in Richtung der Achse (B) der Aussparung verlaufende Drehachse drehbar angeordnetes erstes Einstellglied (39) zum Verstellen des Schlittens (4) relativ zum Basiskörper (3).
10. Scharnier nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine Nockenfläche oder einen Nockenkörper (52), welche bzw. welcher am Einstellglied (39) vorgesehen ist und mit einer Anlagefläche am Basiskörper (3) bzw. am äußeren Teil (6) zusammenwirkt
11. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (55) zwei parallel zueinander verlaufende und im Abstand voneinander angeordnete Wandabsdinitte (59, 60) aufweist, die zwischen sich eine Führungswand (56') des Basiskörpers (56) aufnehmen.
12. Scharnier nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines die Führungswandung (56') gabelförmig übergreifenden Schlittens (55) die Wandabschnitte (59,60) an einer Seite durch eine Querwand (61) miteinander verbunden sind.
13. Scharnier nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandabschnitte (59,60) durch Verformung des Materials des Schlittens (55) an der Führungswand (56') vorzugsweise mit Hilfe einer Schraube (70) anpreßbar sind.
14. Scharnier nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die am inneren Tei! vorgesehene öffnung (62) für das Kupplungsstück (58) zumindest teilweise von einer Nut (69) in einem Wandabschnitt (60) des Schlittens (55) gebildet ist, die von einer diesem Wandabschnitt zugewendeten Oberflächenseite der Führungswand (56') seitlich verschlossen ist, und daß mit Hilfe der Schraube (70) das Kupplungsstück (58) beim Anpressen der beiden Wandabschnitte (59, 60) gegen die Führungswand (56') am Schlitten (55) festklemmbar ist.
15. Scharnier nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Nut (69) geringer ist als die Dicke des Kupplungsstückes (58).
16. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 15, gekennzeichnet durch ein am Schlitten (55) vorgesehenes zweites Einstellglied (57) zum stufenlosen Verstellen des Kupplungsstückes (58) in einer senkrecht zur Achse (B) der Aussparung sowie senkrecht zur Verstellrichtung (A) des Schlittens (55) am Basiskörper (56) verlaufenden Raumachse (C).
17. Scharnier nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Einstellglied ein im Schlitten (55) drehbar gelagertes Zahnrad oder Ritzel (57) ist, welches mit einer Verzahnung (63) in eine Verzahnung (67) des Kupplungsstückes (58) einsreift.
18. Scharnier nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube (70) zum Anpressen der Wandabschnitte (59, 60) des Schiit-
tens (55) an die Führungswand (56') des Basiskörpers (56) durch eine sich in Verstellrichtung (A) des Schlittens (55) erstreckende Ausnehmung (68) im Schlitten (55) hindurchreicht und dadurch als Führungselement für den Schlitten (55) am Basiskörper (56) wirkt
19. Scharnier nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Einstellglied (57) durch eine sich in Verstellrichtung (A) des Schlittens (55) erstreckende Ausnehmung (68) in diesem Schlitten hindurchreicht und dadurch als Führungselement für den Schlitten (55) am Basiskörper (56) dient
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