DE264378C - - Google Patents

Info

Publication number
DE264378C
DE264378C DENDAT264378D DE264378DA DE264378C DE 264378 C DE264378 C DE 264378C DE NDAT264378 D DENDAT264378 D DE NDAT264378D DE 264378D A DE264378D A DE 264378DA DE 264378 C DE264378 C DE 264378C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
metal
pressure medium
nozzle
heating gas
outlet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT264378D
Other languages
English (en)
Publication of DE264378C publication Critical patent/DE264378C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/16Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed
    • B05B7/20Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion
    • B05B7/208Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion the material to be sprayed being heated in a container
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/16Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed
    • B05B7/20Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion
    • B05B7/201Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion downstream of the nozzle

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 264378 KLASSE 75 c. GRUPPE
ALFONS MAUSER in CÖLN-EHRENFELD.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Januar 1912 ab.
Zum Überziehen von Flächen bzw. Gegenständen mit einer Metallschicht, die dadurch erzeugt wird, daß feines Metallpulver durch ein gasförmiges Druckmittel in eine Heizflamme getrieben und dort zu Tröpfchen verflüssigt oder bereits vorher flüssig gemachtes Metall einem Behälter entnommen und durch das Druckmittel einer Düsenöffnung zugetrieben wird, aus der es austritt, sind Vorrichtungen vorgeschlagen worden, die im wesentlichen aus einem an das Druckmittel (z. B. Druckluft) angeschlossenen Rohre und einer mit dem letzteren am Austrittsende durch ein Düsenmundstück vereinigten zweiten Rohr-
*5 leitung bestehen, die mit dem das zu verspritzende, pulverförmige oder flüssige Material enthaltenden Behälter in Verbindung gebracht ist.
Entsprechend den verschiedenen Verfahrensarten sind die zu ihrer Ausübung bisher angewandten Spritzapparate nach verschiedenen Gesichtspunkten baulich völlig voneinander abweichend hergestellt, so daß es nicht möglich ist, mit ein und demselben der gebräuchlichen Spritzapparate beide Verfahrensarten ausüben zu können. Dieser Mißstand macht sich recht empfindlich fühlbar, denn die Spritzapparate sind teure Einrichtungen und die doppelten Anschaffungskosten hindern den Benutzer vielfach, bald
• die eine, bald die andere der je nach den vorliegenden Verhältnissen bzw. nach der Art der zu behandelnden Gegenstände "und den an die Eigenschaften der herzustellenden Metallüberzüge gestellten Anforderungen sich als am günstigsten ergebenden Spritzmethoden anzuwenden.
Diesen Übelständen sucht der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Spritzapparat abzuhelfen, indem er die gleich gute 4a Anwendung beider in Rede befindlicher Verfahrensarten zur Herstellung von Metallüberzügen lediglich durch Auswechseln des Düsenmündstückes gestattet. Dabei ist zu bemerken, daß nicht etwa die an sich bekannte Auswechselbarkeit des Düsenmundstückes als Erfindung angesehen wird, sondern das Wesen der letzteren liegt darin, daß die Einrichtungen zum Führen der Druck- und Heizmittel so mit der Leitung zum Absaugen des zu verspritzenden Metalles aus dem Materialbehälter kombiniert und gelagert sind, daß trotz der bleibenden Verschiedenheiten in der Form und Anordnung der Düsenmündstücke beim Aufsetzen der letzteren ein passender Anschluß der Leitungen für das Druck-, Heiz- und Spritzmittel hergestellt wird.
In den Fig. 1 bis 3 der Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, welches folgende Beschaffenheit aufweist:
Das nach hinten hin mit einem Regulierhahn α versehene, pistolenlaufförmig gestaltete Rohr b zur Zuführung des im Materialbehälter c untergebrachten pulverförmigen oder flüssigen Spritzmetalles ist am vorderen (Ausfluß) Ende mit Gewinde versehen, welches gestattet, je nach Bedarf das zum Verspritzen
55'
60
65
flüssigen Metalles dienende Düsenmundstück d oder die zum Ausblasen pulverförmigen Metalles bestimmte Düse d1 aufzuschrauben. Das Rohr wird von einem Handgriffe e getragen, der nach Art der Pistolenschäfte so ausgebildet ist, daß er die Hauptgewichtsmasse des Apparates, insbesondere auch die Gewichtsmasse des auf der Oberfläche der Materialleitung b mittels einer Verschraubung f befestigten, unten gegebenenfalls mit einer zu seiner Beheizung dienenden Gasheizschlange g versehenen Materialbehälters c aufnimmt, so daß die den Apparat festhaltende Hand auch nach längerem Gebrauche nicht ermüdet. Der Hahn α regelt die Menge des aus dem Materialbehälter in den Rohrlauf δ tretenden Metalles, das, wenn es flüssig verspritzt werden soll, durch Inbetriebsetzung der das Heizgas für den Materialbehälter führenden Rohrschlange g flüssig gemacht und in diesem Zustande erhalten werden muß. Die Rohrschlange g zweigt von einer durch den Handgriff β tretenden und parallel zum Rohrlauf b bzw. unter demselben nach dem Rohrlaufende führenden Rohrleitung h ab, wobei ein von Hand einstellbares Ventil i oder ein Regulierhahn die Menge des am Nippel h1 des Rohres h eintretenden Gases für die Rohrschlange regelt. Wenn es sich um die Anwendung des Apparates zum Verspritzen pulverförmigen Metalles handelt, besteht das Gas zweckmäßig aus Wasserstoff, im anderen Falle genügt gewöhnliches Leuchtgas. Der unterhalb des Rohrlaufes δ liegende Teil der Gasleitung h ist mit nach dem Rohrlaufe gerichteten Austrittsöffnungen zur Beheizung des Rohrlaufes versehen, um die in dem letzteren befindliche flüssige Metallmenge flüssig erhalten zu können. Ein Rohrschieber k ermöglicht es hierbei, die Ausflußmenge des Gases und damit den Grad der Beheizung zu regeln oder auch diese ganz zu unterbrechen.
Parallel neben der Gasleitung h, oder auch, soweit der den Randgriff durchziehende Teil in Betracht kommt, innerhalb des Gasrohres verläuft eine zur Führung des Druckmittels (z. B. Druckluft) dienende Rohrleitung m, in deren Nippel η das Druckmittel eintritt, während es an dem offenen vorderen Ende, welches stumpf gegen eine Dichtungsfläche der Düsenmundstücke d, d1 stößt, entweder in einen die Austrittsöffnung der Düse d ringförmig umgebenden Raum 0 oder in einen vor dem Austrittsende der Düsenöffnung in diesen einmündenden Kanal fi ausfließt, je nachdem die Düse d oder d1 an dem Rohrlauf befestigt wird. Die Menge des ausfließenden Druckmittels kann durch ein Ventil oder einen unter Federwirkung stehenden Schieber r geregelt werden, der sich durch ein Gestänge s-t mittels des pistolenartig ausgebildeten Hebels u betätigen läßt.
Wird die Düse d1 aufgesetzt, so verbindet man das Ende der Gasleitung h,- die, wenn sie zur Beheizung des Rohrlaufes b dient, vorn durch eine Kappe ν verschlossen ist, nach Entfernung derselben, wie Fig. 3 zeigt, beispielsweise durch eine Verschraubung oder auch durch Zusammenfügung konischer Paßstücke mit einem Kanal w, der sich in dem auf den konischen Außenumfang des Düsenmundstückes d1 geschobenen Mantel χ befindet, so daß das zur Bildung der Heizflamme für die Verflüssigung des Metallstaubes dienende Gas aus dem Kanal w in die sich im Mantel befindliche Rinne y und aus dieser in den durch Aufsetzen einer mit zentraler Öffnung z1 versehenen Kappe ζ auf den Mantel gebildeten Raum j bzw. die Öffnung A treten kann. Die saugende Kraft des Druckmittels reißt dann das pulverförmige Metall aus dem Rohrlauf b durch das Düsenmundstück d1 in die Heizflamme, aus der es, verflüssigt, auf den zu überziehenden Gegenstand tritt.
Eine ähnliche Wirkung auf das flüssige Metall im Rohrlauf b übt der ringförmig austretende Druckmittelstrom am Düsenmunde d aus.
Die Mitbeheizung der Druckmittelleitung durch die Heizgasleitung hat den Vorteil, daß die Heizwirkung der letzteren vergrößert bzw. ein Erkalten des flüssigen Metalles durch den Zutritt des Druckmittels verhütet wird. Die Ummantelung q der Rohre h, m verhindert dabei eine Ausstrahlung der Hitze nach unten bzw. nach dem Handgriffe hin.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Vorrichtung zum Überziehen von Gegenständen mit dichten Metallschichten durch Aufspritzen des Metalles mittels gasförmigen Druckmittels, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks beliebiger Verwendung für das Verspritzen pulverförmigen oder flüssigen Metalles, das den Materialbehälter (c) mit der Spritzdüse (d, d1) verbindende Ausflußrohr (b) mit der zur Führung des Druckmittels und zur Fortleitung des Heizgases dienenden Leitung (tn, h) parallel und derart zu dem ganzen Apparat angeordnet ist, daß beim Aufsetzen der für das Verspritzen pulverförmigen Metalles dienenden Düse (d1) die Heizgasleitung (h) den Gasstrom lediglich in dem hinter der Austrittsstelle der Düsenöffnung liegenden, die Heizflamme zum Flüssigmachen des Metallstaubes speisenden Raum (j) zum Austritt gelangen läßt und die Druckmittelleitung (m) das Druckmittel durch einen Kanal des Düsenmundstückes (d1) in die im Ausflußrohr (b) be-
    findliche Menge des Metallstaubes führt, während beim Aufsetzen der für das Verspritzen flüssigen Metalles aus dem Materialbehälter (c) dienenden Spritzdüse (A) das Heizgas in bekannter Weise zur Beheizung des Ausflußrohres (b) verwendet wird und das Druckmittel vor den austretenden flüssigen Metallstrom tritt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vorn offen ausmündende Heizgasleitung z. B. durch eine Verschlußkappe o. dgl. an einem Austritt des Heizgases aus ihrer vorderen Mündung dann gehindert werden kann, wenn pulverförmiges Metall verspritzt werden - soll.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT264378D Active DE264378C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE264378C true DE264378C (de)

Family

ID=521700

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT264378D Active DE264378C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE264378C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2217865C3 (de) Elektrostatische Spruehpistole zum Auftragen von partikelfoermigem Material
DE69110201T2 (de) Verbesserungen an Flüssigkeitsabgabevorrichtungen.
DE1882400U (de) Fluessigkeitsverteiler, insbesondere -zerstaeuber.
DE1919978U (de) Pulveransaugvorrichtung.
WO2007019997A1 (de) Vorrichtung zum aufsprühen von pigmentierten flüssigkeiten
DE2607094A1 (de) Spritzpistole
DE3103824A1 (de) "flammspritzpistole"
DE60036642T2 (de) Flüssigkeitsabgabevorrichtung
DE264378C (de)
DE2757522C2 (de) Rund- oder Ringstrahldüse zum Erzeugen und Abstrahlen eines Nebels oder Aerosols zur Beschichtung von Gegenständen
DE914351C (de) Niederdruck-Farbspritzpistole
DE1534429C3 (de)
AT237790B (de) Von Hand betätigbare Vorrichtung zum Sprühen oder Spritzen von Flüssigkeiten
DE2155460C3 (de) Schweiß- und Schneidvorrichtung
DE1796158A1 (de) Verfahren zum kontinuierlichen Bespruehen von Werkstueckflaechen mit einer Pulverflammspritzpistole
DE675288C (de) Metallspritzpistole
DE396436C (de) Farbzerstaeuber
DE910514C (de) Farbspritzpistole fuer Niederdruckluft
DE365339C (de) Metall- und Emailspritzpistole
DE603079C (de) Mehrfachduese, insbesondere zum Reinigen von Kraftfahrzeugen
DE717790C (de) Spritzvorrichtung fuer pulverfoermiges Spritzgut, wie Metallpulver
DE2532718A1 (de) Vorrichtung zum verspruehen von fluessigkeiten als aerosole
DE611131C (de) Verfahren zum Innenauskleiden von Schleudergussrohren waehrend der Verguetung der Rohre im Gluehofen und hierzu dienende Vorrichtung
DE19546042C1 (de) Druckstrahlgerät zum Reinigen von Oberflächen mit einer Einrichtung zum Reinigen eines Schutzvisiers der Bedienungsperson
DE247349C (de)