DE264285C - - Google Patents

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DE264285C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B1/00Details of electric heating devices
    • H05B1/02Automatic switching arrangements specially adapted to apparatus ; Control of heating devices
    • H05B1/0202Switches
    • H05B1/0205Switches using a fusible material

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 264285 KLASSE 21 h. GRUPPE
„PROMETHEUS"
Temperatur zum Schmelzen gebracht wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. November 1912 ab.
Läßt man durch elektrische Kochgefäße o. dgl. nach dem Verdampfen oder Eintrocknen des Inhaltes den Strom weiterfließen, so steigt bekanntlich die Temperatur immer höher, ohne daß der Strom merklich zunähme, weil die entwickelte Wärme nicht mehr von dem Inhalt des Gefäßes aufgenommen werden kann. Diese übermäßige Erhitzung läßt sich mithin nicht durch die üblichen, in den Weg des
ίο Stromes einzuschaltenden Sicherungen verhüten, deren Durchschmelzen von dem Überschreiten einer bestimmten Stromstärke abhängt.
Zum Schutz elektrischer Kochgefäße o. dgl.
gegen übermäßige Erhitzung hat man bisher die Kappen, in denen die Kontakte zur Zuführung des Stromes untergebracht zu werden pflegen, oder den Heizwiderstand selbst an dem Gefäß mit leicht schmelzbarem Lot be-
ao festigt, das also beim Überschreiten einer gewissen Temperatur schmilzt, so daß die Kappe oder der Heizwiderstand abfällt oder herabrutscht und dadurch den Strom unterbricht. Diese Einrichtungen lassen sich indessen nicht bei jeder beliebigen Art elektrischer Kochgefäße o. dgl. benutzen und haben ferner den Nachteil, daß man die Kappe oder den Heizwiderstand nach dem Abschmelzen erst wieder anlöten muß, um das Gefäß von neuem brauchbar zu machen.
Man hat auch schon vorgeschlagen, die Kochgefäße o. dgl. mit einer Schmelzsicherung auszustatten, welche durch die von dem Heizwiderstand entwickelte Wärme beim Überschreiten einer bestimmten Temperatur zum Schmelzen gebracht wird. So gut dieser Gedanke an sich ist, hat er doch noch keine einwandfreie Ausgestaltung erfahren. Bei den bisher bekannt gewordenen Ausführungen dieser Art ist nämlich oft genug die Zuleitung der Wärme von dem Heizwiderstand zu der Sicherung nicht genügend. Ferner entsteht zwischen den Haltern der Sicherung meist ein Lichtbogen, der den weiteren Durchgang des Stromes möglich macht und eine große Gefahr für das Gefäß oder den Heizwiderstand darstellt. Endlich bildet das beim Schmelzen der Sicherung abtropfende Metall oft eine neue leitende Verbindung zwischen den Haltern, durch welche dann der Strom abermals geschlossen wird.
Diese Mißstände werden nun gemäß der Erfindung durch eine eigenartige Ausbildung der Halter für die Sicherung vermieden, die zweckmäßig in bekannter Weise als Patrone ausgebildet wird, damit man sie von außen her leicht auswechseln kann, ohne daß man erst das Gefäß auseinanderzunehmen braucht. Die den Strom zu dem Schmelzstück leitenden Blechstreifen werden nämlich als Winkel in der
Weise ausgebildet, daß einerseits ihre Schenkel, mit denen sie an ersterem anliegen, unten weiter voneinander entfernt sind als oben, um zwischen ihnen die Bildung einer leitenden Brücke durch das geschmolzene, abtropfende Metall des Schmelzstückes zu verhindern, und daß andrerseits ihre an den Heizwiderstand angeschlossenen Schenkel nach diesem hin sich nach Art der bekannten Hörner-Blitzableiter
ίο voneinander entfernen und nach oben gerichtet sind, um den Lichtbogen, der sich beim Schmelzen des Schmelzstückes zwischen ihnen bildet, selbsttätig zum Abreißen zu bringen.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungen von elektrischen Kochgefäßen dargestellt, die gemäß der Erfindung eingerichtet sind.
Bei der ersten Ausführung (Fig. 1) ist der Heizwiderstand A, dessen besondere Ausgestaltung hier ohne Bedeutung ist, um den zylindrischen Teil B des Kochgefäßes gespannt, der von einem Mantel C umgeben wird. Letzterer enthält auch die Kontaktstifte D zur Zu- und Abführung des Stromes. Der Leiter des Heizwiderstandes A ist nun an irgendeiner Stelle, zweckmäßig gegenüber den Kontaktstiften D unterbrochen, und an seine Enden sind Blechstreifen E angeschlossen, welche die aus der Zeichnung ersichtliche, etwa hornförmige Gestalt aufweisen. Die Streifen E berühren sich nicht Unmittelbar, sondern ihre stromleitende Verbindung wird durch eine Scheibe aus einem Metall, zweckmäßig einer Zinnlegierung, gebildet, die bei einer bestimmten Temperatur schmilzt. Die Scheibe F hat einen Zapfen F1, der in einer Isolierbüchse G eines Schraubstöpsel H sitzt. Zur Aufnahme des letzteren dient ein an dem Mantel C befestigter Schraubstutzen /.
Die Fig. 2 und 3 veranschaulichen eine Ausbildung der neuen Vorrichtung für elektrische Kochgefäße o. dgl., bei denen der Heizwiderstand C am Boden des eigentlichen Gefäßes B innerhalb eines geschlossenen Hohlfußes K angebracht ist. Die Sicherung weist hier im wesentlichen wieder dieselbe Ausbildung auf wie bei der ersten Ausführung. Die Scheibe F steht seitlich, jedoch um ein gewisses Maß unterhalb des Heizkörpers C. Die Bleche E haben daher die besondere, aus der Zeichnung ersichtliche Form erhalten.
Steigt bei beiden Ausführungen die Temperatur über eine bestimmte Grenze, so schmilzt die Scheibe F, so daß der Strom unterbrochen wird. : Damit das Schmelzen der Scheibe rechtzeitig erfolgt, ist sie dem Heizwiderstand möglichst nahe angeordnet, und die Bleche E, welche sie mit letzterem stromleitend verbinden, sind zugleich als gute Wärmeleiter ausgebildet. Aus diesem Grunde gibt man den Blechen einerseits einen verhältnismäßig großen Querschnitt, andrerseits benutzt man für sie ein Metall, z. B. Aluminium oder Kupfer, das die Wärme gut leitet. Ferner sind die Bleche E so ausgebildet, daß sie einerseits den Lichtbogen, der sich beim Schmelzen der Sicherung zwischen ihnen bildet, nach kurzer Zeit selbsttätig zerreißen lassen, also nach Art der bekannten Hörner-Blitzableiter wirken, und daß sie andrerseits durch das geschmolzene, abtropfende Metall der Scheibe F nicht wieder leitend verbunden werden können. Infolge der Ausbildung der Sicherung als Patrone kann man sie von außen her leicht auswechseln, ohne erst das Gefäß auseinandernehmen zu brauchen.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Elektrisches Kochgefäß mit auswechselbarer Patronensicherung, welche durch die von dem Heizwiderstand entwickelte Wärme beim Überschreiten einer bestimmten Temperatur zum Schmelzen gebracht ■ wird, gekennzeichnet durch die Ausbildung der den Strom zu dem Schmelzstück (F) leitenden Blechstreifen (E) als Winkel in der Weise, daß einerseits ihre Schenkel, mit denen sie an ersterem anliegen, unten weiter voneinander entfernt sind als oben, um zwischen ihnen die Bildung einer leitenden Brücke durch das geschmolzene, abtropfende Metall des Schmelzstückes zu verhindern, und daß andrerseits ihre an den Heizwiderstand (A, C) angeschlossenen Schenkel nach diesem hin sich nach Art der bekannten Hörner-Blitzableiter voneinander entfernen und nach oben gerichtet sind, um den Lichtbogen, der sich beim Schmelzen des Schmelzstückes zwischen ihnen bildet, selbttätig zum Abreißen zu bringen.
2. Kochgefäß nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Schmelzstück in Form einer dünnen Scheibe (F) mit einem Zapfen (F1), der in einer Isolierbüchse (G) eines von außen in den Mantel (C) einzusetzenden Schraubstöpsels (H) steckt, so daß beim Schmelzen der Sicherung nur der aus der Scheibe (F) und dem Zapfen (F1) bestehende Pilz ersetzt zu werden braucht, no
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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