DE298623C - - Google Patents

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DE298623C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/26Magazine arrangements
    • H01H85/28Magazine arrangements effecting automatic replacement

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 298623 KLASSE 21c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. August 1916 ab.
Die Erfindung betrifft eine elektrische Mehrfachsicherung, bei der in bekannter Weise eine je nach der Größe des Gehäuses begrenzte Anzahl Sicherungselemente aufeinander gestapelt ist, von denen das unterste bei Überstrom durch Schmelzen eines Sicherungsdrahtes selbsttätig nach unten fällt und somit das darüber liegende Element von selbst in den Strömkreis eingeschaltet wird. Bei derartigen Sicherungsdosen ist es wichtig, daß beim Auftreten eines Überstromes das zerstörte Element schnell und unbedingt sicher den Platz für das nächste Element frei macht. Die Erfindung trägt diesem Haupterfordernis derartiger selbsttätiger Sicherungen in besonders geeigneter und einfacher Weise Rechnung, indem die locker aufeinanderliegenden Sicherungselemente für gewöhnlich durch den Schmelzdraht in einer fächerförmig gespreizten Stellung gehalten werden, in der sie auf den Kontaktflächen des Gehäuses aufruhen. Beim Schmelzen des Drahtes werden die Elemente durch eine Feder so zusammengeklappt, daß sie eine kleinere Form als zuvor annehmen.
In dieser sind sie zu klein, um auf den Kontaktflächen liegen zu können, und fallen demgemäß sofort frei abwärts, wodurch das nächste Sicherungselement in die Betriebsstellung gelangt.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι und 2 zeigen die Sicherung von vorn und von der Seite zwischen einer Hauptleitung und einer Verteilungsleitung auf einem Mast angebracht.
Fig. 3 ist in größerem Maßstab ein Schnitt durch den mittleren Teil der Sicherung.
Fig. 4 und 5 zeigen ein einzelnes Sicherungselement von oben und von unten gesehen.
Das Sicherungsgehäuse besteht aus einem langgestreckten Porzellanrohre i, dessen Form zylindrisch ist, während der innere Raum im Querschnitt viereckig und in der Mitte der Länge des Rohres an zwei einander gegenüberstehenden Stellen mit hervorragenden Nasen oder Stützen 2 und 3 versehen ist. Die schrägen Flächen der Stützen 2, 3 sind mit Metallblechen 4 und 5 bedeckt, welche mit den Klemmschrauben 6 und 7 fest und leitend verbunden sind. Die Klemmschrauben ragen durch die Wände der Dose hinaus und halten die äußeren Leitungen 8 und 9, zwischen welchen das Sicherungselement eingeschaltet werden soll, fest.
Das Sicherungselement besteht aus zwei oben fächerförmigen Teilen 10 und 11, welche um einen Zapfen 12 drehbar miteinander verbunden sind und eine derartige Form haben, daß der Teil 11 sich in einer Aussparung im Teile 10 bewegen kann (Fig. 4). Die schrägen Flächen der Teile 10 und 11 sind mit Metallblechen 13 und 14 bedeckt, welche mittels eines zwischen den unteren Enden der Teile 10 und 11 eingespannten Schmelzdrahtes 15 in leitender Verbindung miteinander stehen.
Die Bleche 13 und 14 ruhen auf den Blechen 4 und 5, so daß die Verbindung zwischen den Hauptleitungen 8 und 9 durch den Schmelzdraht 15 geschlossen ist. Ein Kurzschluß bewirkt, daß der Draht 15 schmilzt, so daß eine um den Zapfen 12 angebrachte Feder 16 die unteren Enden der Teile 10 und 11 voneinander preßt, wobei der Teil 11 in den Teil 10 hineingleitet und das Sicherungselement, welches somit schmaler wird und von den Stützen 2 und 3 abgleitet, auf den Boden des Gehäuses herabfällt, während gleichzeitig das nächste darüber befindliche Sicherungselement sich abwärts bewegt und den Platz des zerstörten Elements einnimmt, wodurch der Stromkreis wieder geschlossen wird.
Das Gehäuse 1 ist mit einer Glasscheibe 17 (Fig. 1) versehen, die ermöglicht, daß man die Anzahl der noch nicht zerstörten Elemente kontrollieren kann, ohne den Apparat zu öffnen. Deckel 18 und 19 sind auf das Gehäuse 1 geschraubt, so daß sie dessen Enden wasserdicht verschließen; diese Deckel werden zur Aufschüttung von neuen Elementen und zum Entfernen der zerstörten verwendet.
Letztere können dann mit neuem Schmelzdraht versehen werden.
Der Apparat kann am Maste, wie in Fig. 1 und 2 gezeigt, mittels festgeschraubter Bügel befestigt werden. '

Claims (2)

  1. Pat en t-An Sprüche:
    ι. Elektrische Mehrfachsicherung mit aufeinander gestapelten Sicherungselementen, die bei Überstrom nacheinander selbsttätig in den Stromkreis eingeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Sicherungselemente aus fächerförmigen Teilen (10, 11) besteht, die in gespreizter Stellung durch den Schmelzdraht (15) gehalten werden, und von denen das unterste Sicherungselement in gespreiztem Zustand auf schrägen Kontaktflächen (2 bis 5) des Gehäuses (1) ruht.
  2. 2. Mehrfachsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die fächerförmigen Teile (10, 11) doppelarmig und ineinander gleitbar ausgebildet sind und auf einem gemeinschaftlichen Zapfen (12) drehbar sitzen, auf dem eine die unteren, durch den Schmelzdraht (15) verbundenen Arme auseinanderdrückende Feder (16) angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US10526089B2 (en) 2016-02-22 2020-01-07 Guangzhou Xaircraft Technology Co., Ltd. Aircraft spraying control device, method thereof, and spraying system

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US10526089B2 (en) 2016-02-22 2020-01-07 Guangzhou Xaircraft Technology Co., Ltd. Aircraft spraying control device, method thereof, and spraying system

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