DE264122C - - Google Patents

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DE264122C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F7/00Ventilation
    • F24F7/007Ventilation with forced flow

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 264122-KLASSE 36 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. August 1911 ab.
Um bei kühler Witterung Frischluft in einen Raum einführen zu können, ist es zur Vermeidung von Belästigungen notwendig, die Luft vorher zu erwärmen.
Zur Erreichung dieses Zweckes werden sowohl Anlagen mit zentraler Vorwärmung der Luft wie auch solche, bei denen die Luft an einer in dem Raum selbst aufgestellten besonderen Heizfläche erwärmt wird, verwendet.
und es ist auch bekannt, die Frischluft durch ein Strahlgebläse so in den Raum einzuführen, daß durch dieses zugleich ein Kreisstrom der Raumluft erzeugt wird, der sich in dem Strahlgebläse mit dem Frischluftstrome ver-
*5 mischt, also schon unmittelbar vor oder bei dessen Eintritt in den zu lüftenden Raum die Frischluft erwärmt, wenn diese kälter ist als die Raumluft.
Demgegenüber besteht das Neue der unter Schutz zu stellenden Erfindung darin, unmittelbar an oder in der Frischlufteintrittsöffnung des Raumes anstatt des Strahlgebläses ein" mechanisch angetriebenes, doppelseitig saugendes Schraubenrad- oder Schleudergebläse anzubringen, das insofern ebenso wirkt wie das Strahlgebläse, als es auch einen Teil der Raumluft derart innig mit der Frischluft vermischt, daß infolge der hierdurch erzielten Vorwärmung ihre Einführung in den Raum ohne Belästigung der im Raum Anwesenden möglich ist.
In der Zeichnung sind verschiedene Vorrichtungen zur Ausführung des Verfahrens dargestellt.
Fig. ι und 2 zeigen eine solche Vorrichtung, bei der ein kleines, elektrisch betriebenes Schleudergebläse verwendet ist. Das zweiseitig saugend wirkende Flügelrad α entnimmt — entweder unmittelbar von außen oder durch einen Kanal K von sonst geeigneter Stelle her — von dem Raum A Frischluft und gleichzeitig von dem zu lüftenden Räume von B die Raumluft. Die Frischluft und die Raumluft werden von entgegengesetzten Seiten her angesaugt, gemischt und in einer zu diesen Richtungen senkrechten Richtung weitergedrückt. Die gemischte Luft, die von dem Flügelrade a am ganzen Umfange nach außen geworfen wird, kann durch einen den Umfang des Ausströmungsgitters teilweise deckenden, drehbaren Halbzylinder f nach beliebiger Seite hin in den Raum geführt · werden.
Fig. 3 und 4 zeigen eine andere Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens, bei der ein Schraubenradgebläse in Anwendung kommt. Auch hier saugt ein Flügelrad b mit der Frischluft gleichzeitig Raumluft an und bläst das Gemisch beider in den Raum hinein. Die Richtungen der eintretenden Frischluft und der angesaugten Raumluft stehen hierbei ungefähr senkrecht zueinander. Das Gemisch wird in der Saugrichtung der Frischluft in den zu lüftenden Raum gedrückt. Ähnlich
(2. Auflage, ausgegeben am 30. December 1913)
wie bei der zuerst beschriebenen Vorrichtung kann auch bei dieser Anordnung dem Luftgemisch durch eine drehbare Ablenkvorrichtung eine beliebige Richtung nach dem Raum hin gegeben werden.
Fig. 5 stellt eine weitere Vorrichtung des Verfahrens dar, die besonders dann benutzt wird, wenn es sich darum handelt, in einen größeren Festsaal, Theaterraum o. dgl. Räume
to Luft einzuführen. Vor der Deckenausmündung des Frischluftkanals, der gegebenenfalls vorgewärmte und mechanisch bis dorthin geförderte Luft führt, ist ein elektrisch betriebener Fächer c angeordnet, welcher die unter der Decke ruhende Raumluft ansaugt und sie mit der Frischluft mischt, die Richtungen der Frischluft oder gegebenenfalls vorgewärmten Luft und der angesaugten Raumluft sind ungefähr aufeinander senkrecht. Um eine günstige Verteilung der in den Raum hineingedrückten Luft zu erreichen, werden auf dem Ausströmungsgitter d schräge Führungen e angeordnet, die das hinausgedrückte Luftgemisch nach den Seiten hin ablenken.

Claims (1)

  1. 25 Patent-A N SPR υ ch:
    Einrichtung zur Frischluftzuführung für Gebäuderäume und zur Erzeugung eines Krßisstromes der Raumluft, der sich mit dem Frischluftstrom bei dessen Eintritt in den zu lüftenden Raum vermischt, dadurch gekennzeichnet, daß an oder in der Frischlufteint rittsöffnung des Raumes zur Erzeugung der beiden Luftströme ein mechanisch angetriebenes, doppelseitig saugendes Schraubenrad- oder Schleudergebläse angebracht ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10162919A1 (de) * 2001-12-20 2003-07-03 Bsh Bosch Siemens Hausgeraete Lüftervorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10162919A1 (de) * 2001-12-20 2003-07-03 Bsh Bosch Siemens Hausgeraete Lüftervorrichtung

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