CH152174A - Verfahren und Vorrichtung zum Belüften von Räumlichkeiten. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Belüften von Räumlichkeiten.

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CH152174A
CH152174A CH152174DA CH152174A CH 152174 A CH152174 A CH 152174A CH 152174D A CH152174D A CH 152174DA CH 152174 A CH152174 A CH 152174A
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CH
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air
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Simmen Oscar
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Simmen Oscar
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/26Arrangements for air-circulation by means of induction, e.g. by fluid coupling or thermal effect
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F2221/00Details or features not otherwise provided for
    • F24F2221/14Details or features not otherwise provided for mounted on the ceiling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air-Flow Control Members (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Belüften von Räumlichkeiten.    Es sind     Verfahren    zum Belüften von  Räumen bekannt, bei denen zur zugfreien  Verteilung des Luftstromes dieser vor  seinem Austritt in die Räumlichkeit abge  lenkt und zur Ausdehnung gezwungen wird.  Diese Verfahren bewirken nur ein Verdrän  gen der Raumluft durch die eingeführte Zu  luft innerhalb der Räumlichkeit, wodurch  der Nachteil entsteht, dass sich infolge un  genügender Mischung der Zuluft mit der  Raumluft     Zonen    kälterer     und    wärmerer Luft  bilden, falls die Zuluft nicht vorher auf  Raumlufttemperatur gebracht worden ist.  



  Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren und eine Vorrichtung zum Belüften  von Räumlichkeiten und bezweckt, die er  wähnten Nachteile zu vermeiden. Das Ver  fahren gemäss der Erfindung     zeichnet        sich     dadurch aus, dass zur Verminderung der Zug  wirkung der Luftstrom vor seinem Austritt  nicht nur umgelenkt und zur Ausdehnung  gezwungen, sondern zwecks besserer Be  herrschung der verlangten Temperatur oder  der Temperatur und der     Luftfeuchtigkeit       auch zur Erzeugung eines Umluftstromes       herangezogen    wird.

   Die     Vorrichtung    zur  Ausführung des Verfahrens zeichnet sich da  durch aus, dass in mindestens einer an die  Einströmöffnung angeschlossenen Leitfläche  mindestens eine Öffnung vorgesehen ist, .das  Ganze derart, dass der     Luftstrom    vor seinem  Austritt Raumluft ansaugt und einen Um  luftstram erzeugt.  



  Durch die     Erfindung        wird    neben .der Be  hebung der erwähnten     Nachteile    erreicht,  .dass die     Zuluft    in     bezug    auf die Raumluft  mit erheblich niedrigerer Temperatur einge  führt werden kann, wodurch sich eine       wesentliche    Verminderung des Volumens der       Zuluft    ergibt, die nicht nur eine     Verkleine-          rung,der    Luftkanäle, sondern auch     .der    Hilfs  maschinen,

       wie    Ventilatoren     etc.    ermöglicht  und zur wesentlichen Verkleinerung sowohl  der     Anlagekosten,    als auch der Betriebsun  kosten     beiträgt.     



  Vier     Ausführungsbeispiele    einer zur Aus  führung des Verfahrens     geeigneten    Vorrich-           tung    sind auf der Zeichnung schematisch dar  gestellt.  



  Gemäss Fig. 1 wird die Frischluft durch  eine in der Decke 1 angebrachte     Einström-          öffnung    2 eingeführt. Der Luftstrom erfährt  in dem durch die an die Einströmöffnung an  geschlossenen zwei     Leitflächen    3 und 4 gebil  deten Kanal eine Umlenkung und eine Aus  dehnung. Die Leitfläche 4 wird von mehreren  im Abstand voneinander befindlichen Teil  flächen gebildet. Die Leitflächen 3 und 4  sind je mit Öffnungen 5 versehen, wobei sich  die Öffnungen der Leitfläche 4 zwischen den  Teilflächen derselben befinden, so dass die  aus der Einströmöffnung 2 einströmende  Luft (ausgezogene Pfeile) zum Ansaugen der  Raumluft (gestrichelte Pfeile) verwendet  wird.

   Dabei wird die Zuluft noch innerhalb  der Vorrichtung durch Mischung mit der  Raumluft auf die gewünschte     Temperatur     und den entsprechenden Feuchtigkeitsgehalt  gebracht, wobei deren Einstellung entspre  chend den erforderlichen Verhältnissen durch  Regelung der Menge bezw. der Feuchtigkeit  der Zuluft erfolgen kann.

   Zu diesem Zweck  können auf der Zeichnung nicht angegebene  Klappen im Zuluftkanal oder Vorrichtungen  zur Beifügung von Wasser in die Zuluft vor  gesehen     sein.        Mindestens    eine der     Leitflächen     3 oder 4 kann in axialer Richtung verstellbar  gemacht werden,     wodurch    eine     weitere    Rege  lung der Luftzufuhr, des Mischungsverhält  nisses, der Temperatur und mithin der Luft  feuchtigkeit bewirkt werden kann.  



  Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei  welcher an Stelle der Leitfläche 3 die Innen  seite 6 des Fussbodens 1 tritt. Die Leitfläche  4 dieser Ausführungsform, die an die     Ein-          strömöffnung    2 angeschlossen ist, ist gleich  beschaffen wie die der ersten Ausführungs  form. Auch hier tritt eine Umlenkung und  eine Ausdehnung der Zuluft, sowie eine     An-          saugung    von Raumluft ein.  



  In Fig. 3 ist eine am Boden angebrachte  Vorrichtung dargestellt, bei welcher die Ver  teilung der durch die Einströmöffnung 2 ein  geführten Zuluft (ausgezogene Pfeile), sowie  die Mischung mit der durch die Öffnungen    5 angesaugten Raumluft (gestrichelte Pfeile)  in dem durch den Fussboden 7 und die an die  Einströmöffnung angeschlossene Leitfläche 4  gebildeten Kanal 8 erfolgt. Die beiden Teile  der Leitfläche 4 sind durch Stege miteinan  der verbunden. Zwischen diesen Teilen befin  det sich die zum Ansaugen der Raumluft  dienende Öffnung. Die Vorrichtung kann  durch ein Sieb oder ein ganz oder teilweise  perforiertes Schutzblech 10 gegen Eindringen  von Staub und gegen     Beschädigungen    ge  schützt sein.

   Auch hier wird die     Zuluft    zur  Erzeugung eines Umluftstromes herangezo  gen, indem durch die Öffnung 5 Raumluft  angesaugt wird.  



  In der in     Fig.    4 dargestellten, an einer  Decke 1 angeordneten Vorrichtung wird .die       Zuluft    durch die<B>Ei</B>     inströmöffnung    2 in den  Raum geleitet. Die eine. der an die     Einström-          öffnung    angeschlossenen     Leitflächen    besteht  aus dem kegelförmigen Teil 4 und dem un  tern Teil -des als offener Rotationskörper aus  gebildeten Körpers 9, während die andere  Leitfläche durch den obern Teil des erwähn  ten Körpers und die Decke 1 gebildet wird.

    Die Verteilung des Luftstromes erfolgt im  Raum     zwischen    den beiden Leitflächen, wo  bei durch die Öffnung 5 der untern Leit  fläche     Raumluft    gesaugt wird. Bei allen vier  Ausführungsbeispielen wird die     Zuluft    vor  ihrem Eintritt in den Raum umgelenkt und  zur Ausdehnung     bezwungen.     



  Die Öffnungen zur Erzeugung eines Um  luftstromes können natürlich noch in anderer  Weise als dargestellt ausgebildet sein. Die  dargestellten Vorrichtungen könnten auch in  einer schrägen Lage Verwendung finden.       Ferner    könnten auch mehr als zwei     Leitflä-          chen        vorhanden    sein. Die Leitflächen könn  ten schuppenförmig oder     reibeisenförmig    aus  gebildet sein, wobei durch die dabei vorhan  denen Löcher der Leitflächen .die Raumluft       angesaugt    würde. Ferner     könnten    sie auch  aus     perforiertem    Blech bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRMIE I. Verfahren zum Belüften von Räumlich keiten, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verminderung der Zugwirkung der Luft strom vor seinem Austritt nicht nur um gelenkt und zur Ausdehnung gezwungen. sondern zwecks besserer Beherrschung der verlangten Temperatur oder der Tem peratur und der Luftfeuchtigkeit auch zur Erzeugung eines Umluftstromes her- tn gezogen wird. Il.
    Vorrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass in mindestens einer an die Einströmöffnung angeschlossenen Leitfläche mindestens eine Öffnung vor gesehen ist, das Ganze derart, dass der Luftstrom vor seinem Austritt Raumluft ansaugt und einen Umluftstrom er zeugt. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet. dass eine Leit- fläche durch in Abstand voneinander ge trennt eingesetzte Teilflächen gebildet ist, wobei zwischen den Teilflächen sich die Öffnungen befinden. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da- .durch gekennzeichnet, da.ss die Leit flächen aus perforiertem Blech gebildet sind.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Leit- flächen schuppenförmig ausgebildet sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Leit- flächen reibeisenförmig- ausgebildet sind.
CH152174D 1930-06-28 1930-06-28 Verfahren und Vorrichtung zum Belüften von Räumlichkeiten. CH152174A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE878263C (de) * 1950-08-24 1953-06-01 Lufttechnische Ges M B H Regelung der Luftverhaeltnisse in klimatisierten und mit Fadenabsaugeanlagen ausgeruesteten Spinnereibetrieben
NL1022676C2 (nl) * 2003-02-14 2004-01-27 Jacobus Meefout Discjetrooster voor het verkrijgen van een hoger aantal luchtwisselingen.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE878263C (de) * 1950-08-24 1953-06-01 Lufttechnische Ges M B H Regelung der Luftverhaeltnisse in klimatisierten und mit Fadenabsaugeanlagen ausgeruesteten Spinnereibetrieben
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